The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Autor: Wilhelm Ahrendt

Schafft die zivile Ehe ab!

Die zivile Ehe wurde von Bismarck aus politischen Gründen eingeführt, heute ist es an der Zeit diese anachronistische Institution zu beseitigen.

Ein Meinungsbeitrag von Wilhelm Ahrendt
Hören Sie den Beitrag vom Autor eingesprochen.

Die zivile Ehe, sie ist ein Artefakt aus dem Kulturkampf. Sie war ein Instrument um Menschen zu kontrollieren. Heute heiraten viele Menschen, weil sie Steuervorteile wittern. Die Ehe ist für den Staat in soweit förderungswürdig, dass er sie mit zahlreichen finanziellen und sozialen Anreizen fördert. Kalkül ist es neue Kinder für das Volk zu bekommen. Kinder für das Volk sichern die Steuereinnahmen und das Sozialsystem.

Standesamt Erfurt im Haus zum Sonneborn / Bundesarchiv, Bild 183-1989-0516-306 / Hirndorf, Heinz / CC-BY-SA 3.0

Soweit so gut. Nicht aus jeder Ehe kommen Kinder hervor – prominentestes Beispiel ist wohl das Ehepaar Merkel-Sauer. Die Kanzlerin, sie ist kinderlos. Wer eine Ehe schließt sagt vor dem Staat, dass er sich um seinen Ehepartner kümmern wird. Ein Aufgebot ist nicht nötig, möchte man heiraten, so ist dies zu einem reinen Verwaltungsakt verkommen. Unterschrift, neuer Ausweis, Finanzamt informieren, fertig.

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Podcast-Episode zu Ostern auf Gott bewahre! erschienen

Podcast Cover - Gott bewahre! Episode 021 (Ostern)

Auf Grund einiger anderer Projekte war die letzte aufwändig produzierte Episode des Podcasts Gott bewahre! schon eine Weile her. Nun hat es den Macher, Wilhelm Ahrendt, jedoch wieder ans Mikrofon gezogen und heraus gekommen ist eine Episode des Podcasts, welche sich mit keinem geringeren Thema befasst, als dem Osterfest. Dazu hat er sich wiedermal kompetenten Rat geholt. So erklärt der allseits bekannte und beliebte Kaplan Raphael Weichlein die Liturgie und Bräuche.

Ostern ist das höchste Fest im christlichen Glauben und wird gleichsam von allen Konfessionen, sowie von Protestanten begangen. Anhand der österlichen Buß- und Fastenzeit, erklärt Wilhelm Ahrendt gemeinsam mit dem Kaplan die Gebräche, Traditionen und Riten. So beginnt die Episode mit dem Aschermittwoch und endet in der hochheiligen Osternacht.

Das besondere ist der Raumklang. Die Episode wurde in der St. Mauritiuskirche aufgezeichnet, was einen ganz besonderen und warmen Klang erzeugt.

Die entsprechende Episode ist auf der Website gott-bewahre.de zu finden, oder im kostenlosen Podcast-Abo zu beziehen. Die Episode sollte in allen gängigen Verzeichnissen, wie iTunes zu finden sein.

Gott bewahre: unterwegs mit Valerie Schönian

Valerie Schönian ist Feministin und ist für die „Genderideologie“

Diesmal ist die Episode von Gott bewahre eine etwas andere Form. Kein reines Interview in ruhiger Umgebung, nein, ein Gespräch mit Valerie Schönian inmitten des Trubels des Weddings in Berlin. Gemeinsam sind Valerie Schönian und Wilhelm Ahrendt durch den Stadtteil gelaufen, haben zunächst Wasser im türkischen Supermarkt eingekauft und sind dann an den Fluss Panke geschlendert. Diese Episode ist doch für beide Seiten des Gesprächs recht intim und so geben beide einiges aus ihrem privaten Leben und ihren eigenen Gedanken preis.

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Quelle: Projet – Valerie und der Priester, FB

Valerie Schönian pendelt nun seit einigen Monaten für das Projekt Valerie und der Priester zwischen Münster und Berlin. Die feministische Journalistin macht in ihren Texten keinen Hehl aus ihren Ansichten, Ablehnungen aber auch Bewunderungen.

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Dominikaner: Prediger die keine Bischöfe sind

gb013-dominikaner_480x480Auch in diesem Monat erscheint wieder eine Episode des Podcasts Gott bewahre!. Diesmal hat Wilhelm Ahrendt mit dem Prior der Dominikaner, im Kloster St. Paulus Berlin, gesprochen. Pater Michael gab auf seine eigenste Art und Weise die Geschichte des Predigerordens (OP) wieder und die aktuelle Situation. Auch wurde die Geschichte des Dominikus, des Ordensgründers, wiedergegeben. Die Dominikaner feiern in diesem Jahr ihren achthundertsten Geburtstag. Wer mag kann den Konvent der Dominikaner in Berlin-Moabit gern zu den öffentlichen Gottestdienstzeiten besuchen, was aber im Alltag vermutlich besser umzusetzen ist, ist der Besuch des Abendgebetes um 18:00 Uhr, in der Oldenburger Str. 46, 10551 Berlin.

Vor ziemlich achthundert Jahren wurde der Ordo fratrum Praedicatorum gegründet, besser bekannt als Dominikaner-Orden, oder: Predigerorden. Anlässlich dieses Jubiläums habe ich mit Pater Michael, von der Berliner Kommunität der Dominikaner, im moabiter St. Josephskloster getroffen. Pater Michael begrüßte mich mit fröhlichem Gesicht und im weißen Habit, denn wir befinden uns schließlich in einem Kloster. Wir sitzen in einem Schulungsraum, in dem ein paar Aschenbecher auf dem Tisch stehen und die Luft nach kaltem rauch riecht. Als Pater Michael das Fenster öffnete, so hört man Vögel aus dem grünen Hof hineinzwitschern.  Es ist eben ein echtes Kloster – mitten in der Großstadt Berlin.

Gemeinsam machten wir einen Abriss zur Geschichte des Ordens und seines Gründers Dominicus. Zur Gründungszeit war die Idee des Predigerordens etwas besonderes, heute zeichnet sich die Ordensgemeinschaft noch immer durch intensives Studium von den Ordensmitgliedern aus. Sie studieren ein leben lang, denn es gilt noch immer der Grundsatz Ora et labora et studia – Bete und arbeite und studiere. Wie die Dominikaner in Berlin zusammen leben, wird in einer weiteren, einer späteren Episode genauer gezeigt.

Gott bewahre! erscheint alle drei bis vier Wochen und ist ein kostenlos zugänglicher Podcast, den man ganz einfach abonnieren kann. 

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Katholischer Podcast über "Grundlagen der evangelischen Kirche in Deutschland"

Pfarrerin Cordula Machomi: „Ich wünschte wir hätten einen Beichtstuhl“

Die evangelische Kirche ist eine Institution in Deutschland und für die meisten Katholiken ein Unbekanntes. Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, beschäftigt sich die Episode 12 des Podcasts Gott bewahre! mit ihr. Das Gespräch ist mit der evangelischen Pfarrerin Cordula Machoni entstanden, die glühend für ihre Sache arbeitet, darin unterscheidet sie sich nicht von den meisten katholischen Geistlichen. Sie erklärt mit viel Geduld und Zeit ihre Kirche. Nicht nur in der katholischen Kirche gibt es verschiedene Strömungen, sondern auch in der anderen Glaubensgemeinschaft – sogar so etwas wie Orden gibt es. In dem ausführlichen Gespräch haben wir gemeinsam versucht ein bisschen was von der Kultur und den Traditionen zu vermitteln. Am Ende haben wir uns auch der durchaus komplizierten Struktur angenommen, für die sogar die Pfarrerin noch mal in ihr Bücherregal greifen musste. Die wohl spektakulärste Aussage ist, dass sie sich einen evangelischen Beichtstuhl wünscht, das was die Protestanten doch in ihrer Gründungszeit ablehnten und womit die Spaltung begann.
Gott bewahre! erscheint regelmäßig alle drei bis vier Wochen. Dabei nimmt sich der Podcast immer einem bestimmten christlichen Thema, einem Ort oder einer Person an. Am einfachsten können die Sendungen verfolgt werden, wenn sie mit einer Podcast App kostenlos abonniert werden. iPhone, iPad und iPod bringen schon eine vorinstallierte App mit, Android User können eine kostenlose App, wie AntennaPod installieren. Selbstverständlich kann man die Sendungen auch im Web auf gott-bewahre.de anhören, hier geht es zum Abo per kostenlosem Podcast-Feed.

The Cathwalk ist eine Marke der Cathwalk-Mediengruppe

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