The Cathwalk

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Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 90)

Fünf Mythen zum Papsttum, die viele Leute immer noch glauben

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Christus gibt Petrus, dem ersten Papst, die Schlüssel: Das Fresko in der Sixtinischen Kapelle wurde um 1482 von Pietro Perugino gemalt. Foto: via Wikimedia (bearbeitet)

DENVER (CNA Deutsch).- Das Papsttum ist eines der Erkennungsmerkmale des Katholizismus. Leider ist das Amt auch eines, das mit am meisten falsch verstanden wird, ganz egal ob nun der Papst Franziskus heißt, Benedikt oder anders. Hier sind die fünf häufigsten Mythen über das Amt des Mannes, den Katholiken auch gerne liebevoll den „Heiligen Vater“ nennen:

Mythos 1: Der Papst ist immer unfehlbar

Wahr ist: Die Bedingungen, damit eine Lehre des Papstes als unfehlbar gilt, wurden im Ersten Vatikanischen Konzil 1870 festgelegt. Er ist unfehlbar, „wenn er seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten…“

Viele Päpste beriefen sich nie auf ihre päpstliche Unfehlbarkeit (es sei denn, die Heiligsprechungen zählen). Das beseutet nicht, dass die Katholiken ignorieren können, was der Papst lehrt. Es heißt nur, dass es nicht unfehlbar ist (wenn es nicht zuvor als unfehlbar definiert worden war).

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Schafft die zivile Ehe ab!

Die zivile Ehe wurde von Bismarck aus politischen Gründen eingeführt, heute ist es an der Zeit diese anachronistische Institution zu beseitigen.

Ein Meinungsbeitrag von Wilhelm Ahrendt
Hören Sie den Beitrag vom Autor eingesprochen.

Die zivile Ehe, sie ist ein Artefakt aus dem Kulturkampf. Sie war ein Instrument um Menschen zu kontrollieren. Heute heiraten viele Menschen, weil sie Steuervorteile wittern. Die Ehe ist für den Staat in soweit förderungswürdig, dass er sie mit zahlreichen finanziellen und sozialen Anreizen fördert. Kalkül ist es neue Kinder für das Volk zu bekommen. Kinder für das Volk sichern die Steuereinnahmen und das Sozialsystem.

Standesamt Erfurt im Haus zum Sonneborn / Bundesarchiv, Bild 183-1989-0516-306 / Hirndorf, Heinz / CC-BY-SA 3.0

Soweit so gut. Nicht aus jeder Ehe kommen Kinder hervor – prominentestes Beispiel ist wohl das Ehepaar Merkel-Sauer. Die Kanzlerin, sie ist kinderlos. Wer eine Ehe schließt sagt vor dem Staat, dass er sich um seinen Ehepartner kümmern wird. Ein Aufgebot ist nicht nötig, möchte man heiraten, so ist dies zu einem reinen Verwaltungsakt verkommen. Unterschrift, neuer Ausweis, Finanzamt informieren, fertig.

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Podcast-Episode zu Ostern auf Gott bewahre! erschienen

Podcast Cover - Gott bewahre! Episode 021 (Ostern)

Auf Grund einiger anderer Projekte war die letzte aufwändig produzierte Episode des Podcasts Gott bewahre! schon eine Weile her. Nun hat es den Macher, Wilhelm Ahrendt, jedoch wieder ans Mikrofon gezogen und heraus gekommen ist eine Episode des Podcasts, welche sich mit keinem geringeren Thema befasst, als dem Osterfest. Dazu hat er sich wiedermal kompetenten Rat geholt. So erklärt der allseits bekannte und beliebte Kaplan Raphael Weichlein die Liturgie und Bräuche.

Ostern ist das höchste Fest im christlichen Glauben und wird gleichsam von allen Konfessionen, sowie von Protestanten begangen. Anhand der österlichen Buß- und Fastenzeit, erklärt Wilhelm Ahrendt gemeinsam mit dem Kaplan die Gebräche, Traditionen und Riten. So beginnt die Episode mit dem Aschermittwoch und endet in der hochheiligen Osternacht.

Das besondere ist der Raumklang. Die Episode wurde in der St. Mauritiuskirche aufgezeichnet, was einen ganz besonderen und warmen Klang erzeugt.

Die entsprechende Episode ist auf der Website gott-bewahre.de zu finden, oder im kostenlosen Podcast-Abo zu beziehen. Die Episode sollte in allen gängigen Verzeichnissen, wie iTunes zu finden sein.

Mr. T: Glaubensprüfung wie bei Hiob

Der Schauspieler Mr. T, bekannt als muskelbepacktes Mitglied des „A-Teams“, ist gläubiger Christ. In einem Interview sprach er über eine durchlebte Krebserkrankung – und darüber, dass Gott seine Stärke gewesen sei.

In einem Interviewt sagte der Fernsehstar Mr. T, wie ihm der Glaube bei einer Krebserkrankung geholfen hat / Foto: Miguel Discart | CC BY-SA 2.0

Mr. T ist bekannt für seine Rolle als B. A. Baracus in der Fernsehserie „A-Team“. Er spielte außerdem den Boxer Clubber Lang im Film „Rocky III“ (1982) und war ein bekannter Wrestler. Er sei getauft worden, als er vier Jahre alt war, sagte er einmal in einem Interview. Doch aus voller Überzeugung habe er sich im Alter von 25 erneut taufen lassen. „Ich bin ein Nachfolger meines Herrn und Erlösers Jesus Christus“, sagt der Schauspieler. Bevor er bekannt wurde, arbeitete er als Personenschützer und Türsteher. Sein Markenzeichen waren stets viele goldene Ketten, die er um den Hals trug. Doch nach dem verheerenden Hurrikan Katrina im Jahr 2005 legte er diese Ketten ab. „Als ich als Christ andere Menschen sah, wie sie ihr Leben, ihr Land und all ihren Besitz verloren, fühlte es sich wie eine Sünde vor Gott an, weiter all das Gold zu tragen“, sagte Mr. T damals.

Mr. T nimmt derzeit an der 24. Staffel der amerikanischen TV-Reihe „Dancing with the Stars“ teil, wo Prominente vor einer Jury tanzen. Anlässlich dieser Auftritte gab der 64-Jährige ein Interview im US-Sender Fox News. Darin sprach er auch über hat seine Krebserkrankung und sagte, dass sein Glaube ihm Kraft gegeben habe. „Ich antworte nur Gott. Ich habe so viel bekommen… Geld, einen Rolls Royce… aber ich habe Gott nie vergessen. Ich bete jeden Tag.“ Der Star erkrankte 1995 an T-Zell-Lymphom-Krebs. Heute ist er gesund.

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Gedicht zum Sonntag – „Es ist erst März, und März ist noch nicht Mai“

„Frühling“ von Theodor Fontane (1819-1898)

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh.
„Er kam, er kam ja immer noch“,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: „Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.“

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh‘,
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du!

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