The Cathwalk

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Kategorie: Sport (Seite 1 von 3)

Baseball-Star der Chicago Cubs: „Wir alle brauchen Jesus“

Über 100 Jahre hat es gedauert, bis der Baseballverein Chicago Cubs das Endspiel der Profiliga gewonnen hat. Auf der ganzen Welt kam die Mannschaft deswegen in die Schlagzeilen. Ein Spieler der Cubs ist bekannt für seinen christlichen Glauben.

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Der Baseball-Spieler Ben Zobrist gewann mit den Chicago Cubs nach 108 Jahren die World Series – und bekannt für seinen Glauben an Jesus Foto: Arturo Pardavila III | CC BY 2.0

Nach einem dramatischen Spiel konnten die Cubs am Dienstag mit 8:7 die Cleveland Indians besiegen. Nach 108 Jahren gewann der Verein wieder die World Series. Von einem „Fluch“ war seit jeher die Rede, und den Cubs hing das Stigma als „Lovable Losers“, als liebenswürdige Verlierer, an. In Chicago bejubelten Tausende Cubs-Fans auf den Straßen vor dem heimischen Wrigley Field den dritten Titel. Zahlreiche Prominente gratulierten der Mannschaft, US-Präsident Barack Obama fragte nach dem Sieg via Twitter: „Wollt ihr noch ins Weiße Haus kommen, bevor ich es verlasse?“

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Warum dieser Profi-Fußballer lieber Priester wird

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Patrick Kaesberg / Foto: privat

„Mit Gottes Hilfe werde ich 2019 zum Priester geweiht“, sagt der 30-jährige heute: Die unendliche Liebe Gottes sei in sein Leben hereingebrochen – und er selber endgültig zu sich selbst gekommen. Doch bis dahin war es ein weiter Weg.

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Jérôme Boateng: Vor jedem Spiel ein Gebet

Der Profifußballer Jérôme Boateng ist evangelischer Christ und betet vor jeder Partie um Bewahrung im Spiel. Im Interview mit der Sport Bild verrät er, dass sein Glaube ein Teil von ihm ist und wofür er betet.

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Jérôme Boateng gibt nach einem Tor Gott die Ehre, indem er mit seinen Händen in den Himmel zeigt Foto: Football.ua | CC BY-SA 3.0

Jérôme Boateng ist einer der Stars der deutschen Nationalmannschaft und des FC Bayern München. Der Sport Bild hat der Fußballer erzählt, dass ihm als evangelischer Christ seine Religion sehr wichtig und ein Teil von ihm ist.

Heute findet es der Abwehrspieler am schönsten, wenn er „ganz allein in einer Kirche sitze. Diese Stille und Ruhe, um in mich zu gehen und nachzudenken“. Zu Gottesdiensten nimmt der 28-Jährige des öfteren seine Töchter Lamya und Soley mit, gerne auch zu Gospel-Konzerten.

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Turnerin Simone Biles schwebt zum olympischen Gold, gewurzelt im katholischen Glauben.

Simone Biles als Gewinnerin im Jahre 2014 (simone_biles_wins_2014_worlds(1)_810_500_55_s_c1)

von Steve Weatherbe

RIO DE JANEIRO, Brasilien, 10. August 2016 (LifeSiteNews) – Als die dreifache Weltmeisterin im Turnen, Simone Biles, nach Rio de Janeiro flog für die Olympischen Spielen, trug die 19-jährige einen Rosenkranz bei sich die ihre Mutter ihr geschenkt hatte, sowie eine Medaille des Sankt Sebastian von dem geistigen Zuhause ihrer Familie, die katholische Kirche „Sankt Jakobus der Apostel“ in Spring, Texas.

Schon jetzt ist Simone die meist dekorierte Turnerin in der Geschichte ihrer Sport, mit Goldmedaillen auf Weltniveau in Team- und Einzelkämpfen. Doch als junge Tochter aus einem vaterlosen Zuhause, immer wieder herumgereicht zwischen einer drogensüchtigen Mutter und Pflegefamilien, schienen ihre Chancen in irgendeiner Sportart herauszuragen, nochmal abgesehen von so etwas intensives wie Turnen, wahrlich klein.

Dann stiegen ihre Großeltern, Ron und Nellie Biles, ein, nahmen ihr und drei Geschwister in ihr Haus auf und adoptierten Simone und ihre Schwester, während Rons Schwester ihre zwei Brüder adoptierte. Simone wuchs auf in einer Familie von leistungsorientierten Menschen, die zugleich fromme Katholiken waren. Nicht untypisch, gemäß rezente Befunde der Sozialwissenschaft die starke Verbindungen aufzeigen zwischen familiärer Stabilität, regelmäßiger Gottesdienstbesuch, und Erfolg.

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Wer nicht kämpft, hat schon verloren

Eine Betrachtung aus dem Begleitheft der deutschen Olympiamannschaft in Rio

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Wer nicht kämpft, hat schon verloren – So hat sicher auch ein Hirte gedacht, von dem ein Gleichnis in der Bibel erzählt.

Er hatte 100 Schafe und als er merkte, dass eins von ihnen fehlt, hat er die anderen auf der Weide gelassen und sich auf die Suche gemacht. Er hat nicht lange überlegt, ob er das Risiko eingehen solle, die übrige Herde ohne Aufsicht zu lassen.

Hat alle die Stimmen in sich zurückgedrängt, die sagen: Es ist unmöglich, in dieser Weite ein verlorenes Tier wieder zu finden. Er hat nur an das eine Schaf gedacht, das jetzt seine Hilfe braucht.

Seine Suche, so wird berichtet, war schließlich von Erfolg gekrönt. Stolz hat der Hirte das Tier auf seine Schultern genommen und zurHerde zurückgebracht.

Mir macht diese Geschichte Mut. Manche Situationen verlangen auch meinen ganzen Einsatz. Dann muss ich all meine Energie auf eine Sache konzentrieren. Da kann ich mich nicht davon lähmen lassen, dass andere meine Bemühungen für aussichtslos halten. Vielleicht braucht ein Kind, obwohl es mich schon zig Mal enttäuscht hat, weiter meine besondere Zuwendung und Fürsorge, um vielleicht doch noch seinen Weg zu finden. Andere Aufgaben müssen dann eben in diesem Moment in den Hintergrund treten.

Oder eine Krankheit mit wenig Heilungschancen fordert meinen ganzen Lebenswillen. Da heißt es besonders: Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Für mich liegt darin die Kraft meines Gott-Vertrauens: dass ich mich mit Verlorenem nicht abfinde. Ich mache mich erst einmal auf dieSuche, auch wenn mir niemand garantieren kann, ob sie von Erfolg gekrönt ist.

Quelle: Claudia Rudolff. In: „Mittendrin“ (Hrsg.): Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

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