The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Schlagwort: 1000plus

„24 Wochen“: Weit mehr als nur ein Film

Ab Donnerstag läuft das Abtreibungsdrama „24 Wochen“ mit Julia Jentsch und Bjarne Mädel in den deutschen Kinos. Paula von Ketteler hat den Film vorab gesehen und als Projektentwicklerin für „1000plus“, das ungewollt Schwangere berät, für pro rezensiert.

Von Paula von Ketteler

„Es ist ja nur ein Film!“ Dieser distanzierende Satz kommt einem Kinobesucher des Spätabtreibungsdramas „24 Wochen“ wohl nicht so leicht über die Lippen. Nicht nur, weil Julia Jentsch uns die Geschichte der erfolgreichen Kabarettistin Astrid, die plötzlich mit der Down-Syndrom-Diagnose ihres ungeborenen zweiten Kindes konfrontiert wird, direkt in unsere Komfortzone hineinspielt. Sondern auch, weil wir eigentlich alle wissen, dass Schwangerschaftskonflikt und Abtreibung jedes Jahr eine hunderttausendfache, aber vielfach verschwiegene Realität in unserem Land sind.

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Verdoppelt hält besser

Jetzt, und nur für kurze Zeit: Jede Spende für den Ausbau von 1000plus wird verdoppelt!

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>>Jetzt spenden<<

Im Herbst 2009 ging das Kooperationsprojekt 1000plus an den Start, um eines Tages 1.000 Frauen im Schwangerschaftskonflikt jährlich zu beraten. Was zunächst wie eine verwegene Idee klang, entwickelte sich schnell zur Erfolgsgeschichte. Und nun hat sich 1000plus neue Ziele gesetzt: Zunächst möchte die Organisation noch in diesem Jahr 3.000 Frauen helfen und die Beratung bis zum Jahr 2020 auf jährlich 10.000 Beratungsfälle ausbauen.
So ein Wachstum innerhalb so weniger Jahre? So viele Schwangere erreichen ohne staatliche „Beratungsscheine“? So eine große Hilfsorganisation nur von Spenden finanzieren?
Projektleiter Kristijan Aufiero zeigt sich angesichts dieser drängenden Fragen durchweg zuversichtlich:
Kristijan Aufiero„Wir haben von Anfang an fest daran geglaubt, dass Gottes Segen auf dem Vorhaben liegt, durch kompromisslose, tätige Barmherzigkeit die Abtreibungen tausender ungeborener Kinder zu verhindern. Wir waren und sind entschlossen, mutig neue Wege zu gehen, um viel mehr Schwangere zu erreichen und beraten zu können. Dabei vertrauen wir fest darauf, dass Gott uns keine Aufgabe stellt, ohne uns die Kraft zu geben, sie zu stemmen, und ohne uns die Menschen an die Seite zu stellen, die uns dabei helfen.“
1000plus baut weiter an seinem großen Netzwerk für das Leben und bittet dafür um Spenden.
Die aktuelle Kampagne, der so genannte „Verdopplungsfonds“, soll dafür sorgen, dass der schrittweise geplante Ausbau in diesem Jahr finanziert werden kann. Im Vorfeld hatten sich eine kleine Gruppe von privaten Spendern bereit erklärt, alle bis zum 15. Oktober 2016 eingehenden Spenden für diesen Ausbau bis zu einem Gesamtbetrag von 164.000 € zu verdoppeln.
Und deshalb fließen jetzt mit jedem unter dem Verwendungszweck „Ausbau 2016“ an 1000plus gespendeten Euro faktisch zwei Euro in die unmittelbare Hilfe und Beratung für Schwangere in schweren Krisensituationen.

Wer sich beteiligen möchte, findet hier den Link zum Spendenportal von 1000plus: https://www.1000plus.de/spenden.html

 Weil jeder fehlt, der nicht geboren wird.

Ein Netzwerk der Nächstenliebe 

1000plus startet neue Spendenkampagne für den Ausbau der Beratungsarbeit

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Rund 200 Gäste verfolgten gespannt und bewegt zugleich das Podiumsgespräch von Kristijan Aufiero und Caroline Stollmeier mit vier von Pro Femina beratenen Frauen, die aus der Zeit ihres Schwangerschaftskonfliktes berichteten. © Pro Femina e.V.

München, 18. Juli 2016. – „Wie können wir das, was wir tun, noch mehr Frauen zur Verfügung stellen?“ Mit dieser Frage erinnerte Kristijan Aufiero, Vorsitzender des Vorstands von Pro Femina, vergangenen Samstag beim 1000plus-TAG in Feldkirchen an den Anfangsimpuls des Projekts 1000plus. Es ist eine Frage, die auch nach über 10.000 Beratungsfällen in den vergangenen sieben Jahren für ihn nicht an Dringlichkeit verloren hat. Das diesjährige Treffen der Freunde und Unterstützer von 1000plus, einem Kooperationsprojekt zum Ausbau der Beratungsarbeit, war daher mehr als nur ein Rückblick auf das zurückliegende Jahr mit der erfolgreichen Gründung der Beratungsstelle Bayern: Mit dem Start einer neuen, 328.000 Euro schweren Spendenkampagne war der Tag auch ein Meilenstein im Aufbau eines großen Netzwerks der Nächstenliebe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt.

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Im Zeichen der Barmherzigkeit: Papst Franziskus und 1000plus!  

„Papst Franziskus verkörpert für mich die liebende Barmherzigkeit Gottes“ – „1000plus ist wie ein Achtes Werk der Barmherzigkeit“.

ROM/ROTTENBURG (The Cathwalk). – Weihbischof Thomas Maria Renz (Bistum Rottenburg-Stuttgart) nahm an der 1000plus-Privataudienz bei Papst Franziskus teil. The Cathwalk erzählte er, warum er ein großer Fan sowohl von 1000plus als auch von Papst Franziskus ist.

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Weihbischof Renz über Papst Franziskus: „Wir wissen aus vielen seiner Äußerungen, dass er gerade dem Einsatz für das ungeborene Leben höchste Priorität einräumt.“ (Foto: L’Osservatore Romano)

Sie unterstützen 1000plus schon seit mehreren Jahren. Was macht dieses Projekt aus Ihrer Sicht so besonders?

Ich bin von Anfang an und je länger desto mehr begeistert von der durchgehend positiven Sicht des Lebens, die 1000plus vermittelt: dass das Leben etwas ganz Wunderbares und ein riesengroßes Geschenk ist! Das fängt beim Werbematerial an, das nicht nur viele fröhliche Kindergesichter zeigt, sondern auch die eminent wichtige Botschaft vermittelt, dass jeder Mensch von Anfang an, so klein und unscheinbar er auch sein mag, unendlich kostbar, einzigartig, gottgewollt, liebenswürdig und schützenswert ist. Und es setzt sich fort durch die Art und Weise, in der die Beraterinnen von 1000plus Frauen in Schwangerschaftskonflikten helfen, nämlich verständnisvoll, zuhörend, Zeit schenkend, wertschätzend, hilfsbereit, mitfühlend, motivierend, ermutigend, humorvoll und nicht zuletzt: für sie betend. Wenn Jesus Christus das Ziel seines Kommens in unsere Welt auf den Punkt gebracht hat mit dem Wort: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10), dann dient 1000plus auf überzeugende Weise genau diesem Ziel.

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Papst empfängt 1000plus

„Was für eine wunderschöne Arbeit!“

Franziskus würdigt im Rahmen einer Privataudienz die Beratung und Hilfe für schwangere Frauen in Not durch das überkonfessionelle Projekt 1000plus

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Papst Franziskus lässt sich von Kristijan Aufiero, Vorsitzender des Vorstands von Pro Femina e.V., die Arbeit des Projekts 1000plus erläutern und studiert eines der bekanntesten 1000plus-Motive. Mit im Bild: Beratungsleiterin Cornelia Lassay, Vorstandsmitglied Monika Aufiero, stellv. Vorsitzender des Vorstands Dr. Markus Arnold (v.l.n.r.).

Rom / München, 24. Juni 2016. – Papst Franziskus hat am 17. Juni den Vorstand des Vereins Pro Femina e.V. (Träger des Projekts 1000plus) und Weihbischof Thomas Maria Renz (Diözese Rottenburg-Stuttgart) im Rahmen einer Privataudienz im Vatikan empfangen. Begleitet wurde die Gruppe von einem kleinen Mädchen, das sein Leben der Beratung von 1000plus verdankt, sowie dessen Mutter und der Beraterin, die die Familie im Schwangerschaftskonflikt beraten und betreut hatte.

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The Cathwalk ist eine Marke der Cathwalk-Mediengruppe

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