The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Schlagwort: Liturgie

Der Jargon der Betroffenheit – Raus aus der politisch korrekten Sprachlosigkeit

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Bildquelle: https://charismatismus.files.wordpress.com

Fast jedes katholische Kind besucht von der ersten bis zur letzten Klasse einen zweistündigen Religionsunterricht. Noch immer hören eta 10 Prozent der Katholiken jeden Sonntag eine vielleicht zehnminütige Predigt und am Samstag Abend gibt es – fast eine Tradition wie „Dinner For One“ an Silvester – das „Wort zum Sonntag“, das Millionen von Zuschauern sehen. Und doch scheint es, dass kaum eine gesellschaftliche Gruppe so erfolglos ist wie die Kirche. Immer weniger Menschen kennen die Bedeutung christlicher Feste und, was noch schlimmer ist, immer mehr Leuten fehlt die Begeisterung für das, was eigentlich die eine frohe Botschaft sein sollte.

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Von Zeitreisen und Apologeten der Schönheit

Das FB-Projekt„FIDES“ möchte Fragen an den katholischen Glauben aufgreifen und mit Wahrhaftigkeit und Ursprünglichkeit beantworten, um die Schönheit des Glaubens sichtbar werden zu lassen. Dies soll folglich nicht „von oben herab“ oder gar in einem arroganten Triumphalismus geschehen, sondern in einer einladenden Weise. The Cathwalk findet dieses Vorhaben spannend und schafft dafür mit „Apologetik“ eine neue Leserubrik.

Von David Agustín Gonzalez

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Welcher Katholik kennt das nicht? Man sitzt in geselliger Runde oder schaut gerade Fernsehen, wenn man plötzlich wieder mit kritischen Anmerkungen oder Fragen zum katholischen Glauben konfrontiert wird, sei es nun durch Familie, Freunde und Bekannte, oder durch wenig gut recherchierte und voreingenommene Sendungen. Ich selber war jahrelang jemand, der solche kritischen Fragen an die Kirche stellte und ihr zum Teil auch schwere Vorwürfe machte. Bis ich Menschen begegnete, die logische und rationale Antworten auf meine kritischen Fragen hatten. Menschen, die vor allem aber auch den Glauben authentisch vorlebten und mir zeigten, wie schön der katholische Glaube sein kann, in Theorie und in Praxis. Diese Kombination aus Freundlichkeit, Geduld, Vernunft und Schönheit welche mir begegnete, bewirkte in mir einen Veränderungsprozess, so dass ich nach langer Zeit, die ich in Freikirchen verbracht habe und in der ich eine ablehnende Haltung gegenüber dem katholischen Glauben hegte, wieder in die Kirche zurückkehrte.

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Kirchenmusik als Klanggewand der Liturgie

von Christoph Matthias Hagen

Gleich eingangs möchte ich die folgenden Gedankengänge als einen assoziativen Impuls bezeichnen, der folglich nicht erschöpfend zu sein beansprucht und auch nicht eine vollentfaltete Theorie oder gar Theologie der Kirchenmusik vorlegen möchte. Der skizzenhafte Charakter dieses Beitrags ist also gewissermaßen unabgeschlossen offen und kann vielleicht gerade dadurch das Weiterdenken, auch das Weiterfühlen und -empfinden über und von Musik in Kirche und Gottesdienst beim Leser anregen und stimulieren.

In der Überschrift habe ich den Ausdruck „Klanggewand“ der Liturgie verwandt und damit eine Begrifflichkeit Johannes Laas‘ aufgenommen, dessen Arbeiten zur Theorie und Praxis der Kirchenmusik, insbesondere in ihrer Beziehung zur überlieferten Gestalt Römischer Liturgie, meinen Überlegungen nicht unwesentlich im Hintergrund stehen und auf die ich empfehlend verweisen möchte, falls meine Anstöße ein weiterführendes Interesse wecken sollten.

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Das Bild zeigt den Blick auf das Hauptwerk der Hill-Orgel in der Berliner St.-Afra-Kirche. Sie wurde in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts von William Hill (1789–1871) erbaut und stand bis 2011 im mittel-englischen Burton-upon-Trent, wo sie vom Institut St. Philipp Neri erworben wurde.

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Ballett in der Kirche – Nudismus oder Transzendenz?

 Wenn etwas nicht zusammenzupassen scheint, dann ist es Kirche und Ballett. Unsere Autorin zeigt, dass es doch Verbindungen zwischen beiden gibt und diese weiterentwickelt werden sollten.

von Deborah Görl

Vor zwei Jahren feierten die Jesuiten das 200 jährige Jubiläum der Wiedererrichtung ihres Ordens mit dem Ballett Lauda mit den Tänzern des Bayerischen Staatsballett II (Choreographie: S. Sandroni, Musik: G. Bryars). Lauda wurde in St. Michael in München uraufgeführt (und ist nebenbei bemerkt am 20. und 21. Mai wieder in München zu sehen).

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Autorin und Balletttänzerin Deborah Görl: „Balletttrikots sind sinnvoll um Fehlstellung und falsche Bewegungsabläufe frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus ist Ballettbekleidung ästhetisch ansprechend und es wäre eine Schande sie nicht zu tragen.“

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The Cathwalk ist eine Marke der Cathwalk-Mediengruppe

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