Die Zehn Gebote des guten Stils

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Interessiert sich für den christlichen Glauben in der Gegenwart wozu auch Mode und Stil gehört: Die Theologiestudenten Kristina Ballova
Interessiert sich für den christlichen Glauben in der Gegenwart wozu auch Mode und Stil gehört: Die Theologiestudenten Kristina Ballova
Die innere Schönheit ist zwar wichtig, aber die Äußere kann sie besser zum Strahlen bringen.

Von Kristina Ballova

Der gute Stil wurde manchen in die Wiege gelegt, die anderen haben die Chance ihn zu entwickeln. Als Kind hatte ich einen eigenartigen, aber immerhin individuellen Stil. Ein Mix aus Secondhand-Ware, irgendwelchen geschenkten Markenklamotten und Sachen, die meine Mama mittels Nähmaschine aufgeppept hatte. Also war ich gezwungen originell zu sein. Regeln musste ich in den letzten Jahren lernen; welche Schuhe zu welchem Rock passen, was billig aussieht, welcher Stoff lange hält etc. Egal, wie man aussieht, welche Mittel man hat und wie fromm man ist – Eleganz und guten Stil anzustreben ist nie verkehrt!

Durch den Stil kommt die Persönlichkeit zum Vorschein. Man hat die Möglichkeit, durch seine Kleidung eine Meinung zu sagen. Ich wehre mich allerdings dagegen, dass wir uns schön anziehen sollten, nur um eine bessere Werbekampagne für das Christentum zu machen. Es hilft sicherlich, wenn wir nicht alle mit unserem Äußeren erschrecken, noch ehe wir den Mund aufgemacht haben. Aber viel wichtiger ist es, dass die Kleidung unserer Persönlichkeit gerecht wird und dass wir selbstbewusst und kompetent wirken. (“Style is the dress of thoughts”, Earl of Chesterfield).

Hier habe ich zehn Punkte zusammenstellt, die Dir helfen, einen guten Stil zu entwickeln:

1.Trage, was Dir stehst und was Du magst!

Habe keine Angst Du selbst zu sein! Egal, welche Must-haves die Season bietet, kauf’ Dir Basics aus gutem Stoff, die Deiner Figur schmeicheln. Finde heraus, welche Farbe Deine Augen strahlen und welches Kleid Deine Figur am besten zur Geltung kommen lässt.

2. Vernachlässige Dich nicht!

Auch während der Schwangerschaft und in der Prüfungszeit nicht. Auch nach zehn Jahren Ehe nicht.

3. Achte auf Frisur und Figur!

Je besser und eleganter Du wirkst, wenn Du Dich nackt vor Deinen Spiegel stellst, umso einfacher ist es angezogen gut auszusehen. Das, was Du für einen guten Friseur und ein Sportprogramm ausgibst, kannst Du beim Kleiderkauf wieder einsparen

4. Sei modern!

Man kann sich von der Vergangenheit inspirieren lassen, aber nicht in ihr gefangen sein. Auch Modeikonen wie Coco Chanel, Audrey Hepburn und Grace Kelly waren zu ihrer Zeit sehr moderne Frauen und Trendsetter. Du musst nicht allen Modetrends nachlaufen, aber durch ein einzelnes Accessoire oder Kleidungsstück kannst Du klar machen, dass Du weisst, was “in” ist und auch Sachen, die Du schon lange im Schrank hast, auf neue Art zu kombinieren.

5. Kombiniere wertvolle und preiswerte Stücke!

Gute Nachricht: Stil ist für jedes Budget möglich. In Zeiten, wo man einen Pullover aus Kaschmir für 19,99 Euro im Sale bei C&A kaufen kann und Herzogin Kate eine Strass-Kette von Zara trägt, musst Du auch als Studentin oder Auszubildende nicht auf den großen Auftritt verzichten. Du brauchst keine Logos um ein Star zu sein! Ein Hemd von H&M, Jeans von Zara und Converse können ein tolles Outfit werden.

Worauf man Wert legen sollte, sind Schuhe. Ein wirklich hochwertiges Paar Schuhe lässt Dein Outfit edel und teuer wirken.

6. KEIN Jack Wolfskin außerhalb des Waldes!

Wanderschuhe, Fleece-Jacken und Windschutzjacken mit Gore-Tex-Schicht sind zwar praktisch, haben aber mit Stil nichts zu tun. Trage lieber Trenchcoats und Mäntel.

7. Kleide Dich an jedem Tag so, als ob Du die Liebe Deines Lebens kennenlernen solltest!

Zugegeben, mir ist es nicht gelungen. Es spricht für meinen Mann, dass er sich allein aufgrund meiner Ausstrahlung und eines guten Gesprächs für mich entschieden hat. Die Hose war etwas zu weit, die Bluse zugeknöpft und ein Tüchlein streng um den Hals gebunden. Aber ab da bemühte ich mich umso mehr! Die innere Schönheit ist zwar wichtig, aber die Äußere kann sie besser zum Strahlen bringen.

8. Too sexy is not sexy!

Wenn der Rock kurz ist, sollte die Bluse konservativ sein. Wenn Du beim Make-up Deine Augen betonst, wähle einen transparenten Lippgloss. Aber wenn Du zu konservativer Bluse einen langen Rock und zu transparentem Lippold ungeschminkt gehst, machst Du noch mehr falsch.

9. Sei keine graue Maus!

Deine Umgebung könnte dann auf den Gedanken kommen, dass Du selbst auch langweilig und spießig bist. Lieber overdressed als langweilig.

10. Am Ende das Wichtigste: Akzeptiere und liebe Dich selbst!

Arbeite insgeheim an Dir, aber mach’ Dich wegen Deiner Makel nicht verrückt. Die kleinen Unvollkommenheiten sollten Dein Persönlichkeitsmerkmal darstellen.

Kristina Ballova, 24, studiert nach Zwischenstationen in Heiligenkreuz und der Uni Wien nun Theologie in Dresden, wo sie mit Sohn Sixtus, ihrem Partner und seinen weiteren Kindern lebt. Geboren in einer katholischen Familie in der Slowakei als Älteste von acht Kindern, Abitur am Bischöflichen Gymnasium in Nitra. Sie interessiert sich für die Möglichkeit des christlichen Glaubens in der Gegenwart. Und da sind Mode und Stil wichtige Themen.

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61 Kommentare

  1. So ein kranker Kindergarten hier… zwei arrogante kleinkarrierte Männer geben sich auf den Kopf. Schläft die Redaktion, oder warum wird das geduldet? Das hat nichts mehr mit diesem Blog zu tun… oder etwa doch?

    • Meine Worte… das hat vor allem mit einem nichts zu tun: ernst zu nehmenden Meinungsäußerungen. Egal von welcher Seite. Dass sich der Herausgeber mit di Caprio-Bildern feiert, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Der „große Wolf“ ist offensichtlich noch im publizistischen Wachstumsmodus…

  2. Herr Krah, warum löschen Sie die Kommentare nicht die nicht direkt mit dem Thema zu tun haben?
    Es ist einfach nur Neid.

    Ich wage es also was zum Thema zu schreiben 🙂
    Über Themen bezüglich Make-up und Frisuren etc. würde ich mich auch freuen.

    Was ich halt nicht verstehe: Wenn mir ein Blog nicht passt, dann lese ich ihn nicht……………….

    • Ich darf darauf aufmerksam machen, daß die Frage bereits hinlänglich beantwortet worden ist.

      Rhetorische Fragen sind ja ein nettes Stilmittel, aber man sollte mbMn nicht auch noch „ich bitte um Antwort“ dazu schreiben.

    • Der kleine Sixtus ist ein wunderbarer Junge, der Sohn vom Herrn Krah und mir und ein großes Geschenk des Himmels.

      Ihnen würde ich empfehlen sich vor Weihnachten und dem Beginn des neues Jahres zu besinnen und auf das eigene Leben schauen.

  3. Meine Güte, was ist denn hier los? Das ist ein Stilratgeber für (junge) Frauen und Ihr Männer diskutiert über – worüber eigentlich? Und nein, ich bin nicht „true moral“, finde aber, dass er mit seinem Nick und seinen Kommentaren den hiesigen Geiferern gut den Spiegel vorhält. Ansonsten ist bemerkenswert, dass zehn wirklich nette und harmlose Tipps an Frauen hier so einen Hass auslösen. Darüber sollten wir einmal diskutieren: wieso Menschen, die mit großem Einsatz eine Religion der Liebe praktizieren, derartig verbiestert, verbohrt und böse sein können. Kein Humor, keine Großzügigkeit, keine Freude – wenn ich den Baum nach diesen Früchten beurteile, fällt das Urteil sehr negativ aus.

    Und noch ein Wort zu dem Mann, den ich mal fristlos rausschmeißen musste (anders geht es bei dem gar nicht): Sie als getrennt lebender Vater erheben sich hier über mich, weil ich als verwitweter single dad mit meiner neuen Partnerin zusammenlebe, die sich um meine Kinder kümmert und mit der ich einen kleinen Sohn habe, der für uns alle – die Geschwister ganz besonders – eine große Freude ist? Ich dachte bislang immer, Sie seien nur ein Loser, aber Sie sind offenbar auch ein Schwein.

    • Zum einen wollen Sie bitte so freundlich sein, Herr Dr. Krah, mir aufzuzeigen, wo ich mich hier über ihre Familienverhältnisse negativ oder abwertend geäußert habe, zum anderen kann ich gern (wenn Sie darauf bestehen) öffentlich den Nachweis bringen, dass Sie mich mehrfach an anderen Orten statt van Laack einfach Lachs oder arbeitsaufwendiger van Lachs genannt haben. Auch Lack oder von und zu Lackaffe war schon in Ihrem Repertoire. Da es sich dabei entweder um private Nachrichten oder aber um Kommentare auf kreuz.net handelte, die ich zwar mit dem snipping tool gesichert habe, die aber heute nicht mehr öffentlich zugänglich sind und da die Zahl der Personen, die von Ihren kreuz.net-Nicks Kenntnis hatten, sehr begrenzt sein dürfte (vor allem hier), ist die Wahrscheinlichkeit dass true moral nicht Dr. Maximilian Krah MBA ist, verschwindend gering. Und zum Letzten: Dass sie einen unbescholtenen Diskutanten „Schwein“ oder „Loser“ nennen, spricht für sich selbst, aber definitiv nicht für Sie. Haben Sie sich nicht mehr im Griff? – Falls ich ein Schwein oder ein Loser sein sollte, so wären Sie zumindest ein Lügner. Denn weder Sie noch sonst jemand hat mich je fristlos entlassen. Wäre ja auch eine schlechte Schlagzeile gewesen 2006: FSSPX-Anwalt entlässt auf Weisung seiner Mandantschaft Erzieher fristlos, weil er einen kindeswohl gefährdenden und Adolf Hitlers Judenpolitik vor Kindern und Jugendlichen verteidigenden Internats-Gesamtleiter demaskierte. – Gell, da war Ihnen mein Abgang so, wie er sich dann vollzogen hat, gewiss wesentlich lieber. Was ist noch gleich aus Pater L. geworden? Ach ja, er hat um Laisierung gebeten, weil er Frauen doch netter fand als das Herz Jesu. Und er ist seit wieviel Jahren Mitgliede der Fron National? Ach, sooo lange schon? – Sie wissen mich wirklich hassen, Herr Dr. Krah. Wenn ich nur wüsste, warum.

    • Herr van Laack, ich habe Sie nie „Lachs“ genannt, höchstens mal Lack, aber nicht aus böser Absicht, sondern wegen der Rechtschreibkorrektur. Sie lügen. Und: „Lebensabschnittsgefährtin“ ist ein Pejorativ. Natürlich werten Sie ab. Suchen Sie sich doch selbst mal eine Freundin, anstatt hier zu hassen und zu hetzen. Ansonsten weiß ich nicht mehr, wer Ihre Kündigung unterschrieben hat, ich habe Sie wenigstens formuliert – damals war ich da noch unsicher, aber je mehr Sie sich hier produzieren, umso mehr rechtfertigen Sie den damaligen Schnitt. Sie sind gaga, davor musste man die Kinder schützen.

      Was Monsieur Lorber angeht wünsche ich ihm viel Glück als Familienvater. Er war nicht fehlerfrei, aber Sie haben ihm übel mitgespielt, dabei die Schüler vorgeschickt, selbst jede Denunziation abgestritten; es war einfach mies.

    • „Denunziert“. Sprache kann auch verräterisch sein, gell Herr Dr. Krah. – ‚Sie haben einen Kindeswohl-Gefährder denunziert, Herr van Laack. Und sie haben sich an Anweisungen der Heimaufsicht des Landesjugendamtes Münster gehalten, ihre Identität als Informationsgeber zunächst nicht preiszugeben, Herr van Laack.‘ Sie haben dem Mussolini-Verehrer, Hitler-Verteidiger und Demokratie-Feind Pater L. ganz übel mitgespielt, der Minderjährigen klösterliche Schweigezeiten abverlangte und keine Privatsphäre gestattete, weil die Zimmertüren nachts nicht geschlossen werden durften, Herr van Laack! Sie sind ein SCHWEIN, Herr van Laack! 😉 – Und Sie werden am kommenden Wochenende all die hübschen Namenbezeichnungen in snipping-Tool-Qualität auf meiner FB-Seite lesen können, die die Rechtsschreib-Korrektur in E-Mails, PN’s und kreuz.net-Artikeln so produziert hat zwischen 2008 und 2013. Ihre diskreditierende Sprache hat mich noch nie eingeschüchtert, Herr Dr. Krah. Wenn Sie mich noch einmal Lügner oder Schwein nenne sollten, verklage ich Sie.

  4. Sich selbst durch eine Sockenpuppe zu sekundieren, werter Herr Lachs, ist zwar – im Vergleich etwa zu Urkundenfälschung – nicht moralisch verwerflich.

    Es offenbart aber dennoch eine argumentative Notlage.

    • Die argumentative Notlage von Ihnen selbst und auch der Redaktion manifestiert sich in der Tatsache, dass Sie hier noch ihr Unwesen treiben dürfen, indem Sie – ohne Einschreiten der Redaktion – Leser beleidigen, sich absolut unchristlich verhalten und die wunderschöne Eigenschaft besitzen überheblich zu wirken. Ich frage mich, an welcher Stelle sich dies im Sündenkatalog einordnen lässt. Mit Sicherheit gibt es da noch ein lauschiges Plätzchen für Sie. Und wenn nicht dort: Der liebe Gott sieht alles! Ach was! Ich sage es mit Ihren eigenen Worten: „Gehen sie beichten“

    • Wer soll denn Ihrer Ansicht nach mein Sockenpüppchen sein? Sie sind auf dem Holzweg. – Das Sekundieren lassen durch Sockenpuppen ist nicht mein Stil und war es nie. Im Gegensatz zu Ihnen „kämpfe“ ich immer mit offenem Visier. Sogar auf der bösen kreuz.net-Seite, wo Leute Ihres Schlages seinerzeit häufig auf der einen Seite den Antifaschisten und Williamson-Hasser und auf der anderen den NSDAP/AO-Sympathisanten und Antisemiten-Versteher gegeben haben, war ich ausschließlich unter meinem Klarnamen unterwegs, weil Angreifen und Argumentieren aus dem Off ein Zeichen von Schwäche und Feigheit und bisweilen auch Merkmal für eine Persönlichkeit sind, die sich vom trendigen Kunstdünger der true immorality ernährt.

  5. „Virtutem incolumem odimus.“ Das wäre zweifellos eine passende Unterschrift für Euren Blog. – Am allergeilsten finde ich ja den Herrn oder die Dame, der/die sich hinter dem Pseudonym „true moral“ verbirgt. Man muss minderbegabt und/oder dreist sein, wenn man über seinen Nick durchscheinen lässt, dass man so etwas wie die Definitionshoheit für Moralfragen besitze, aber in seinen Beiträgen redundant andere Diskutanten als überheblich und selbstgefällig bezeichnet.
    In diesem Sinne: Gott schütze Sie, Dr. Krah, seine Lebensabschnittsgefährtin, Matthias Schaeppi und alle anderen stilistisch, moralisch und religiös Erleuchteten. Beten Sie bitte für mich und alle anderen schlecht gekleideten Menschen, die zudem ein mittelalterliches Familienbild in ihre Hirne eintätowiert haben und sich von den Aposteln der Lebenswirklichkeit nicht die Unwirklichkeit des eigenen Lebens erklären lassen möchten.

    • Sie haben so Recht mit Ihren Worten. Ernst nehmen kann man das nicht mehr. Es ist wahrlich grandios, wie es den Redakteuren und ihren Autoren hier gelingt, ihr ganz persönliches journalistisches Grab abzustecken und auch noch so cool zu sein Schaufeln zu verteilen, damit nicht alleine gegraben wird. Es ist schon erstaunlich, wie in wenigen Wochen ein derartiges interessantes Projekt gegen die Wand gefahren werden kann. Das Ganze hat mit intellektueller Verve, Hipness oder einem authentischen Gefühl für Stil nichts mehr zu tun. Man kann der Ironie, die hier wöchentlich ausgegraben wird, vermutlich nur mit Ironie begegnen und hoffen, dass den Redakteuren in absehbarer Zeit noch ein Licht aufgeht… und damit ist nicht der Stern von Bethlehem gemeint 😉

  6. Sein Kind großzuziehen und sich um die Kinder seines verwitweten Freundes zu kümmern ist ehrenhaft und verdienstvoll.

    Über den Gnadenstand anderer öffentlich Vermutungen anzustellen ist unzulässig,lieblos und sündhaft.

    • Niemand hat Vermutungen über den Gnadenstand anderer Leute angestellt, außer vielleicht (?), ich zitiere nur „tua culpa, tua culpa, tua maxima culpa!“.
      Es haben Leute lediglich das ehelose Zusammenleben von B. und K. getadelt. Das ist wahre Nächstenliebe, auch wenn sich manche dadurch beleidigt fühlen. Und wenn dann auch noch eine Strafandrohung folgt, kann das noch wirksamer sein. In diesem Fall ist es gerechtfertigt, das öffentlich zu tun, denn das Ganze ist auch öffentlich.
      Ich kann zwar falsch liegen, aber ich werde die Vermutung nicht los, dass Dr. K. hier als true moral schreibt. Das ist ja schon peinlich, wie versucht wird diesen Zustand zu rechtfertigen, und positive Aspekte zu suchen. Das erinnert mich an die neusten verheerenden Ereignisse in der Kirche, namentlich diese Bischofssynode über Ehe und Familie.
      Ich will wirklich nicht darüber urteilen, ob es in diesem Fall rechtmäßig ist oder nicht, dass die beiden zusammenleben. Ein Vollblutkatholik hat bestimmt seinen Beichtvater konsultiert in dieser moralischen Fragestellung. Ich hoffe nur, dass der einen bessere Antwort gab, als nur „machen Sie das mit ihrem Gewissen aus“.

    • Selbstverständlich ist Dr. Maximilian Krah MBA hier unter dem Pseudonym „true moral“ unterwegs, lieber Jupiter. Seine Hybris würde keinen anderen Nick zulassen, als einen aus dem Premium-Bereich. Auf kreuz.net war er z.B. unter anderem unter „Pius XII.“ unterwegs. Zudem liebt er es, Nachnamen seiner Mitmenschen zu verhunzen, was er z.B. hier gestern mit meinem Nachnamen auch wieder einmal getan hat. Er fühlt sich nur, gut, wenn er belehren und/oder verächtlich machen kann. – Personen dieses Typus ordne ich unter der Rubrik „Asozial mit Geld“ ein. So lange es Geld einbrachte und seinen Namen bekannt machte, verteidigte er mit Verve Anti-Semiten. Als beides abflachte, wurde er zum Faschisten-Hasser. So lange er Geld mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. verdienen konnte und das Gefühl hatte, seinen Einfluss in der Institution stabilisieren oder gar vergrößern zu können, war er ein leutseliger und kämpferischer römisch-katholischer Traditionalist. Seit die FSSPX und er sich trennten, mutierte er zum liberalkonservativen Katholiken und wohl bald auch zum Franziskus-Versteher.

    • Das Schöne, das man dem Ganzen abgewinnen kann, ist ja nicht nur die Tatsache, dass sich dieses wahrlich amüsante und entlarvende Schauspiel vor den Augen der Öffentlichkeit abspielt und am Ende immer wieder deutlich wird: Der Windhund stirbt nicht aus. Die True Immorality zeigt sich hier auch im bewussten Verzicht auf jeglichen Stil, der netterweise nicht nur im Schriftbild, sondern auch in den optischen Eindrücken vom Leben des Herrn Dr. K, der Frau B. sowie dem „extravaganten“ „Lifestyle“ der Jungredakteure deutlich wird. Im Deckmantel eines Blogs, das auf Stil Wert legt und sich diesen sogar auf die Fahne schreibt, kommt das allerdings nur wie ein schlechter Traum oder das bekannte Schaf im Wolfspelz daher. Vielleicht wollen sie ja mal zusammen beichten gehen. (Entschuldigung, aber dieser Hinweis zum Schluss musste sein, nachdem Herr Dr. Krah das hier quasi unter falschem Namen und unter Billigung der (Chef-)Redaktion salonfähig gemacht hat 😉 )

    • Zum wiederholten Male und mit Bitte um Verzeihung für die Deutlichkeit: „Zusammenleben“ ist nicht sündhaft. Da keiner hier die genauen Verhältnisse kennt (davon gehe ich aus) ist nicht einmal „Zusammenwohnen“ bekannt – nur Gruppenfotos -, und auch das wäre aber an sich selber nicht sündhaft (wo davon abgeraten wird, hat das Klugheitsgründe in bezug auf Versuchungen, nicht die Verwerflichkeit der Sache an sich)…

      denn nur die Unkeuschheit ist unkeusch. Eine Braut zu haben ist es nicht… mit ihr ein gemeinsames Kind zu haben (ich rede jetzt vom Zustand, nicht von der Ursache) ist es auch nicht.

  7. Es gibt keinen “Vater im Himmel”, denn man kann nicht von einem anderen Wesen etwas erwarten, das man selbst nicht zu leisten vermag. Christus ist nicht der “Sohn Gottes”. Die Welt wurde nicht “erschaffen”, sondern existiert von Natur aus (und seit ewig). Obwohl es viele Irrtümer im Christentum gibt, hat die christliche Mystik eine große Bedeutung. In der keltischen Religion gibt es auch Irrtümer. Nach jetzigem Stand der Erkenntnis ist das Unbewusste göttlich. Ein Mensch sollte u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, viel Sport zu machen, berufliche und andere Herausforderungen zu meistern, immer mehr für den Naturschutz zu tun usw. Und dann sollte man Autosuggestion anwenden, Ereignisse (z. B. Träume) deuten und die Halbträume der Aufwachphase beeinflussen. Dies gehört zur ersten Stufe. Dann kommt die zweite Stufe, die dritte Stufe und so weiter. Künstliche Bewusstseinsveränderung (z. B. Hypnose), Präkognition usw. sind gefährlich. Bestimmte Yoga-Techniken und luzides Träumen können schädlich sein, wenn man die nötige Reife (oder Vorsicht) nicht hat. Im Übrigen können die Techniken nur Hilfsmittel sein; das Wesentliche ist das Wirken Gottes.

    Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. unter Umständen gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem müssen die Gefahren der Technologie immer weiter verringert werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Es ist sinnvoll, Faktor-X-Technologien (z. B. 0,3-Liter-Einsitzer-Autos, Linsermethode gegen Krampfadern) zu fördern. Die Verkehrsprobleme werden wesentlich reduziert, wenn fast jeder Mensch mit einem Motorrad o. ä. fährt, anstatt mit einem Viersitzer-Auto. Man sollte in einer Region ohne Kälte leben. Es ist sinnvoll, in einem Mobilheim (Höhe ca. 3 m; Wandstärke ca. 4 cm; für zwei Personen 3 Räume) zu wohnen. Man sollte sich so weit wie möglich von (pflanzlicher) Urkost ernähren, sofern dies gesundheitsverträglich ist. Die vorgenannten Maßnahmen gehören zur ersten Stufe. Dann kommt die zweite Stufe, die dritte Stufe usw.

  8. Ich verstehe die Aufregung nicht. Die tipps sind gut und ich lese gern mehr davon. Da ich meinem mann gefallen möchte, lasse ich mich gerne inspirieren. Frau ballova hat (soweit ich das anhand der wenigen bilder beurteilen kann) einen schönen stil.

    Natürlich waren manche tipps bekannt aber ich finde es schön fashion im Kontext von Religion zu betrachten.

    Was ich unterste Schublade finde ist wenn Autoren beleidigt werden….. Man kann sachlich kritisieren

  9. Es ist schon erstaunlich, was für einen Misthaufen manche von den selbsternannten Musterkatholiken im Herzen haben. Zukurzgekommene, neidische und böse Menschen. Die Reaktionen hier sagen mehr über Euch, als über mich und den Herrn Krah aus.

    Mein Artikel gibt keinen Anlass zu solchen Reaktionen. Es ist ein Stilratgeber an Frauen gerichtet, die noch nicht stilsicher sind. Dass hier viele ihren Dampf ablassen, ist deren Sache.

    • Ich kann ihren Unmut verstehen. Auch ich habe das Gefühl, dass hier der ein oder andere Kommentator schief gewickelt ist. Ich bleibe aber dabei: Nach dem Jahrmarkt der Eitelkeiten sind wir nun auf dem Boulevard angekommen. Das ist zunächst nicht verwerflich. Auf ein Magazin, das seriös und hip wirken will und sich nun feiert, in der Blogosphäre angekommen zu sein, weil über es auf mehr als fraglichen Portalen berichtet wird, wirft es aber einen verdammt dunklen Schatten, wenn die Berichterstattung sich stark auf Sie und Herrn Krah konzentriert und man den Eindruck nicht los wird, bei Cathwalk handelt es sich um Ihren zweiten Facebook-Auftritt. Das haben Sie doch nicht nötig, oder etwa doch? Wie gesagt, ich verstehe Ihren Unmut. Man könnte es aber auch so formulieren: Wer im Licht steht, darf sich nicht wundern, wenn die Leute gaffen! Vielleicht kommt die Redaktion ja nun zum Schluss, dass die nächsten Artikel mal besser nicht aus Ihrer Feder oder der von Herrn Krah stammen oder aber Ihre Lebensweise und Ansichten in irgendeiner Form thematisieren. Das würde hier vielleicht die Stimmung auch gewaltig abkühlen… gerade zu winterlich! Immerhin feiern wir ja in nicht allzu ferner Zukunft die Geburt des Herrn und das ist doch wahrlich ein Grund zur Freude!

    • Ich hoffe, damit haben Sie nicht meine Antwort vorhin gemeint (mittlerweile zusammen mit dem Kommentar, auf den sie antwortete, gelöscht).

      That said: Daß jemand zukurzgekommen ist, ist nichts, wofür ihn ein Katholik tadeln kann. Außerhalb der Kirche freilich gilt Erfolglosigkeit ja als die schlimmste Sünde überhaupt, aber bei uns ist das dann doch anders.

      (Und wer ihn doch dafür tadelt, stellt ihn geradezu vor die Alternative „Neid oder Selbsthaß“…)

      Und „böse“? Das war jetzt aber, sorry, ein Versuch der Herzensschau Ihrerseits.

    • Hach wie ist das schön, nun sind die Trolle (oder soll man besser Wanderprediger sagen?) auch schon da…
      Ich würde sagen, der letzte Schritt zur Aufnahme in die heiligen Hallen der Lifestyle-Blogs ist damit vollzogen. Chapeau, Sie haben es geschafft! Darauf ein Glas Champagner und eine ordentliche Portion Kaviar! Ich verneige mich und ziehe meinen Hut.
      Die Frage, die sich mir stellt: Sitzen Ihre Trolle auch in Russland oder aber doch im Vatikan?

  10. Und den Kommentar habe ich jetzt auch schon mehrmals so gelesen^^

    >>ergeben sich für mich schon einige Fragen

    nö, ergeben sich nicht, zumindest nicht hauptsächlich – bzw. es ergeben sich Ihnen hauptsächlich nur Fragen rhetorischer Art. Sie ziehen Schlüsse. Aber gut, Redewendung 😉

    Auf Ihr Sticheln gibt es eine ganz einfache, ganz trocken-theoretische Antwort:

    Finden Sie doch bitte die Stelle im Katechismus, wo steht, daß unverheiratete Eltern eines Kindes moralisch verpflichtet sind, einander zu heiraten.

    Na? Wo steht das?

    Ich zumindest weiß nicht, wo das stehen sollte. Nicht unvernünftigerweise wird dieser Weg häufig gewählt, aber ein Muß ist es nicht.

    Kennen Sie wenigstens die Stelle im Katechismus, wo steht, daß unverheiratet oder vorläufig unverheiratet bleibende Eltern einander aus dem Weg zu gehen haben und sich nur von ferne mit Schecks unterstützen dürfen?

    Steht da auch nirgends? Holla die Waldfee.

    Ich höre schon: „Ja aber die Sünde!“
    – Woher wissen Sie, daß die nicht gebeichtet worden ist?

    So einfach ist das.

    Das viktorianische Konzept einer decent society, aus der man bei bestimmten Sünden, und nicht bei anderen, bis zum Lebensende ausgeschlossen wird und in die man durch keine Beichte wieder hineinkommt (wenn auch, bei den laxeren Vertretern des Konzepts, durch die Heirat), ist nicht von der christlichen Religion vorgeschrieben (wir können hier offenlassen, ob es überhaupt mit ihr vereinbar ist). Als menschengemacht und zeitbedingt konnte es den Weg alles Fleischlichen gehen und – wenn man sich einmal umschaut – ist ihn bereits gegangen. Bleibt uns übrig, uns auf die echte Moral zu konzentrieren. Und die besagt, daß man zur Heilung vom Sündenmakel den Beichtstuhl aufzusuchen hat – nicht Traualtar und nicht Standesamt.

    (Frl. Ballova, bitte um Verzeihung für die Theoretisiererei!!)

  11. wer hier ad hominen argumenrtiert zeigt daß er keine Argumente hat
    das zum ersten
    zum zweiten ich möchte auf etwas generell hinweisen kein Geistlicher oder eine andere Religiöse Autorität kann erwachsenen Menschen in Sachen Lebensführung verbindliche Weisungen erteilen man kann Ratschläge geben mehr aber nicht eine typische Frage mitte der 80er war das „Fernsehverbot“ bei der Piusbruderschaft die Priester haben dazu geraten aber wer es nicht gemacht hat da sagte der Priester auch nichts weil ihn das nichts angeht

    • Naja…

      ein Geistlicher, der zufällig Papst ist, kann schon verbindliche Weisungen in Sachen Lebensführung erteilen, weil er ja kirchliche Gesetze machen kann.

      (Er kann z. B. einen Feiertag einführen, Fastenbestimmungen verschärfen etc. pp.)

      Auch die Auslegung der (echten!) moralischen Lehre, vor allem wenn sie auf unfehlbare Weise erfolgt (was selten ist, aber ausdrücklich möglich, und von Johannes Paul II. auch praktiziert wurde), durch die Inhaber lehramtlicher Autorität geht über die Bedeutung von bloßen Ratschlägen hinaus.

  12. Der kleine Sixtus kann stolz auf seine schöne, intelligente und gläubige Mama sein!

    Wenn ich hier so manchen moralisch-überheblichen Kommentar lese, kommt mir die Galle hoch.

    Ein Kind großzuziehen stellt einen Verdienst dar.

    Andere öffentlich bloßstellen, so wie das auf cathwalk manche mit Krah und Ballova tun, ist sündhaft.

    Da ist so mancher Moralist schon sehr verblendet, denkt, er entrüstet sich, dabei arbeitet er nur seinen Hass an Krah & Co. ab.

    Das könnte beim Jüngsten Gericht ein böses Erwachen geben.

    • Wollen wir mal hoffen, dass es für die Redakteure kein böses Erwachen gibt, wenn sie mit ihrem Cathwalk ein Sprachrohr für die Familie Krah schaffen. Das hat mit seriösem Online-Journalismus nichts zu tun und die Macher machen sich damit nur eins: lächerlich. In meinen Kommentaren habe ich und auch andere mehrfach darauf hingewiesen. Es ist nämlich schlicht langweilig, wenn immer Krah zu lesen ist. Das zeigt auch nur eins: Einfallslosigkeit der Redaktion. Machen Sie doch mal was Spannendes! Etwas, das es verdient gelesen und geteilt zu werden!

    • Toni M., was wird denn hier nicht „gelesen und geteilt“? Ich finde ich Klick-Zahlen von The Catwalk absolut überragend. Und „Sprachrohr der Familie Krah“ – wie bitte? Was rauchen Sie? Ist das erlaubt?

    • Nur soviel: Sie werden mir zustimmen, dass hier seit einiger Zeit sehr stark über Sie, Frau Ballova sowie Ihre Familie – unterstützt auch durch eine Menge Bildmaterial – berichtet wird. Kommentare, die in diesem Zusammenhang hier geäußert werden, sind teilweise beschämend. Im Übrigen möchte ich Sie bitten, sich für den Unterton in Ihrer Antwort auf meinen Kommentar zu entschuldigen.

      Objektiv gesehen ist die praktizierte thematische Einschränkung und Autorenauswahl aber nicht unbedingt Zeichen für eine ausgewogene Berichterstattung zum Thema Stil. Mein Wunsch als Leser dieses Blogs ist: Weniger ausschließlich Herr Dr. Krah und seine Sicht auf Stil, sondern eine abwechslungsreiche, spannende Berichterstattung zum Thema Religion, Kirche und Stil. Es gibt hier so viele gute Ansätze und die Klick-Zahlen mögen mir da Recht geben!

      In freudiger Erwartung auf den Beitrag übermorgen.

  13. Das soll jetzt kein Angriff auf die Autorin sein, also bitte nicht falsch verstehen.
    Es gibt bereits so viel zu diesem Thema auch außerhalb dieses Blogs. Dass, was man hier zu lesen bekommt, ist nicht neu und auch nicht originell. Das gleiche könnte man auch in einer zweitklassigen Frauenzeitschrift lesen. Ich frage mich deshalb, warum solche langweiligen Artikel hier erscheinen. TheCathwalk will doch katholisch sein, dachte ich. Etwas mehr Niveau wäre schon angebracht. Ich will mal etwas spannendes und interessantes lesen.
    Zu diesem Thema selbst habe ich ein Video gefunden, dass ich auch teilen möchte. Darin wird kurz die Frauenmode der vergangenen Jahrhunderte bis heute analysiert. https://www.youtube.com/watch?v=MowiolmS2qU

    Und noch etwas. Warum dieser Selbsthass? Oder warum sollte man riskieren, evtl. ohne Zeitbegrenzung in einem Flammenmeer zu brennen? Wäre doch schade um das schöne Fräulein, hoffentlich bald schöne Frau ;).

    • Wie kommen Sie zu Ihrer ohrenbläserischen und süffisanten Anspielung am Ende Ihres Beitrags?

      Über den Gnadenstand anderer Leute weiß man nichts.

      Im angedeuteten Fall gibt es dazu auch keinerlei Veranlassung.

      Des Weiteren machen Sie sich durch Ihren Beitrag der sündhaften Ohrenbläserei schuldig.

      Sie sind verblendet und selbstübergeblich.

    • true moral, das ist öffentlich bekannt. Dass es nicht jeder weiß, mindert die Tatsache nicht. Werfen Sie einen Blick auf die Facebook und Instagramprofile der beiden. Auch hier auf dieser Seite in den Krah-Artikeln, die Bebilderung zeigt es ganz eindeutig. Ferner ist davon auszugehen, dass zwischen den betreffenden Personen kein gültiges Eheband existiert, warum sonst die zwei verschiedenen Familiennamen. Ich unterstelle ja nicht, dass eine wilde Ehe geführt wird. Aber hier wurde von der Radaktion veröffentlicht, dass Frl. B. mit ihrem Partner in Dresden zusammenwohnt. Allein das ist objektiv betrachtet ein scandalum.
      Ich verwende nur öffentliche Information. Eine andere steht mir ja eh nicht zur Verfügung.
      Ich habe niemanden verleumdet (also eine falsche Behauptung aufgestellt), schon gar nicht heimlich. Jeder kann meinen Kommentar lesen.
      Ich habe auch kein Urteil abgegeben. Nirgends habe ich behauptet, dass eine der Personen die Schuld zu verantworten hat. Nur es ist doch nun mal so, dass wenn zwei zusammenleben, ohne verheiratet zu sein, sie ihr Seelenheil in Gefahr bringen.
      Man sollte also schon vorsichtig sein, wenn man anderen etwas vorwirft.

  14. >>Eleganz und guten Stil anzustreben ist nie verkehrt

    aber auch nicht unbedingt pflichtmäßig.

    So würde ich sagen:
    zu 2: manchmal hat man nur mit Ächzen und Stöhnen die Kraft (das ist jetzt vor allem mental gemeint) und manchmal wirklich auch nur die Zeit, die eine Sache zu tun, und kann sich nicht auch noch um den Rest kümmern. Als Katholik muß man derweil noch schauen, daß man nicht und vor allem nicht schwer sündigt, am Sonntag in die Kirche gehen, beten und dergleichen – das steht selbstverständlich immer an erster Stelle. Wenn dann jemand sagt: „in der Prüfungszeit ist es mir gleichgültig, ob ich schlampig oder spießig aussehe“, kann man ihm das vorhalten?
    zu 3: völlig richtig. Hat aber, speziell letzteres, nicht jeder.
    zu 6: praktisch ist auch schick. Eine andere Art halt. Würde ich jetzt sagen. (Man glaubt es nicht, wie gut eine Frau z. B. im Bundeswehr-Feldanzug aussehen kann… jetzt mal als Extrembeispiel.)
    zu 8: Volle Zustimmung zur Überschrift. Warum allerdings eine Frau, speziell eine schöne Frau, nicht zum Beispiel auch völlig ungeschminkt durch die Gegend laufen soll, erschließt sich mir nicht.
    zu 9: Nichts gegen graue Mäuse! Irgendjemand muß ja schließlich auch den Kontrast bieten 🙂
    und vor allem zu 10: das klingt ja nett, aber ähm wie macht man das? und zwar vor allem noch gleichzeitig?

    Das ist ein natürlicher Vorgang:

    wer sich sagt: „Ich akzeptiere mich, obwohl ich wie eine graue Maus aussehe“ – und man muß schon *sehr* weit kommen, um überhaupt so weit zu kommen – der wird, ganz natürlich, daraus den Schluß ziehen: „es ist mir ein bißchen gleichgültig, ob ich wie eine graue Maus aussehe.“ Und folglich wird er weniger motiviert sein, daran etwas zu ändern.

    So einfach ist das.

    Man kann nun, wie es die Autorin hier unterschwellig mir doch zu versuchen scheint (ich mag das ja fehlinterpretieren – ich habe eine gewisse Neigung, solche Dinge derart fehlzuinterpretieren), mit der Moralkeule, mit dem „du mußt“ kommen… ungeachtet dessen, daß halt in der heutigen Welt eine Vielzahl von Akteuren auf einen einprasseln und alle etwas von einem wollen.

    Der Katholik, der sich da wenigstens (im großen und ganzen) an die echte (!) Moral hält (halten will) und mit Selbstachtung und Freude durchs Leben geht, hat schon viel getan – wenn man ihm diesen Spaß dagegen verdirbt, indem man ihm zusätzlich sagt: das mußt Du und das mußt Du und das mußt Du auch noch, dann ist er am Schluß –

    wahrscheinlich sogar noch schlechter angezogen als vorher.

    Es sei fern von mir, Äußerlichkeiten in pietistischer Manier geringzuschätzen – aber daß, verkürzt gesagt, in der Regel ein Lächeln mehr kleidet als ein Sakko, ist doch zunächst einmal, nicht das Eigentlich-sollte-es-so-sein eines Moralisten, sondern „a fact as practical as potatoes“ (wie Chesterton zu einem anderen Thema sagt).

  15. Zur Autorin: „wo sie mit Sohn Sixtus, ihrem Partner und seinen weiteren Kindern lebt.“

    Solche Leute geben hier die Tipps was man tun und lassen soll und stellen Regeln auf und wollen über Moral urteilen. Lustig! The cathwalk setzt sich über Priester hinweg, widersetzt sich einem Distriktoberen der sich distanziert und wissen alles besser: Dazu lassen sie jeden zu Wort kommen: Krah, Protestanten, moderne Katholiken, Konkubien mit Kind und Patchwork-„Zusammenleben“ (man kann es nichtmal Familie nennen) und dann lassen sie sich noch feiern wenn kath.net sie zitiert. Ein Reporter von cathwalk bezeichnete dieses Portal noch vor Jahren als „vergiftete Linzer Torte“. Traurig was hier manche KJBler treiben.

    • Es sollte bekannt sein, daß das mit der „vergifteten Linzer Torte“ auf einen ganz bestimmten Vorfall zurückgeht, bei dem kath.net in der Tat ein unvorstellbares Verhalten an den Tag gelegt hat – und daß „vor Jahren“ wahrscheinlich genau im Anschluß an diesen Vorfall war?

      Man mag sich ja überlegen, daß man solchen Leuten den Rücken kehrt, bis sie sich auf den Knien entschuldigt haben, bis sie das Gesicht, daß sie damals zerstören wollten, selbst verloren haben – aber so, man verzeihe die Phrase, funktioniert die Welt nicht.

      Der Beichtvater kann nur den Reuigen lossprechen. Im zwischenmenschlichen Leben ist es oft zweckmäßig und auch der Nächstenliebe entsprechend, vergangene Sünden zu ignorieren, ohne nach der Reue zu forschen.

    • Übrigens sind „ich distanziere mich von euch ( = ich autorisiere euch nicht; das, was ihr sagt, ist nicht meine Position)“ und „ich ordne an, daß ihr das und das unterlaßt“ zwei grundverschiedene Paar Stiefel.

      [Ergo müssen wir in derlei Details wie die Frage nach der Autorität eines Oberen einer ordensähnlichen Gemeinschaft über Nichtmitglieder, die vielleicht dortselbst Gottesdienste zu besuchen pflegen, gar nicht erst einsteigen.]

    • Sie müssen ja schon ein moralisch sehr integeres Leben führen, dass Sie derlei Urteile über andere choram publico aussprechen.

      Haben Sie schon einmal von der Sünde der Ohrenbläserei gehört?

      Ich rate Ihnen, arbeiten Sie Ihr Posting mal in einer guten Beichte auf.

    • @ Sascha E.
      Sie haben recht.
      Das ist vollkommen lächerlich was hier für Artikel verbreitet werden. Mit Elite hat es nicht viel zu tun. Der Redaktion droht das Absinken ins Asolziale „Wir sind Kirche“ Volk. Auch die Mehrheit der kath.net Leser werden sich von diesen Unkeuschheiten angewidert abwenden.

  16. Ich sag ja, Krahwalk… 😉
    Mehr fällt Ihnen nicht mehr ein?
    Nach dem mehr oder weniger besinnlichen Spaziergang auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten sind wir nun am Boulevard angekommen. Wohin geht es als Nächstes?
    Dieser Beitrag verdient auch dringend ein Lektorat!

    • Dieser überhebliche und selbstgefällige Kommentar ist liebloses und sündhaftes Mobbing.

      Wollen Sie hier Krah oder sonst irgend jemand Redeverbot erteilen?

      Eine sehr freundliche und hübsche Studentin hat einen schönen Beitrag geschrieben – Sie arbeiten hier offensichtlich nur Ihren Hass an Herrn Krah ab.

      Was wohl Gott mehr erfreut?

    • Herrlich! Mehr muss man dazu nicht mehr sagen…
      Ich vermute, der liebe Gott freut sich auch dann, wenn die Regeln der deutschen Rechtschreibung angewendet und Texte auf ihre Lesbarkeit überprüft werden. Immerhin handelt es sich ja hier um ein „hippes“ journalistisches Organ, das vor allem immer wieder daran scheitert hip zu sein.

    • „“hippes” journalistisches Organ, das vor allem immer wieder daran scheitert hip zu sein.“

      Köstlicher Kommentar. Vielen Dank! 🙂

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