Simone Biles als Gewinnerin im Jahre 2014 (simone_biles_wins_2014_worlds(1)_810_500_55_s_c1)

von Steve Weatherbe

RIO DE JANEIRO, Brasilien, 10. August 2016 (LifeSiteNews) – Als die dreifache Weltmeisterin im Turnen, Simone Biles, nach Rio de Janeiro flog für die Olympischen Spielen, trug die 19-jährige einen Rosenkranz bei sich die ihre Mutter ihr geschenkt hatte, sowie eine Medaille des Sankt Sebastian von dem geistigen Zuhause ihrer Familie, die katholische Kirche „Sankt Jakobus der Apostel“ in Spring, Texas.

Schon jetzt ist Simone die meist dekorierte Turnerin in der Geschichte ihrer Sport, mit Goldmedaillen auf Weltniveau in Team- und Einzelkämpfen. Doch als junge Tochter aus einem vaterlosen Zuhause, immer wieder herumgereicht zwischen einer drogensüchtigen Mutter und Pflegefamilien, schienen ihre Chancen in irgendeiner Sportart herauszuragen, nochmal abgesehen von so etwas intensives wie Turnen, wahrlich klein.

Dann stiegen ihre Großeltern, Ron und Nellie Biles, ein, nahmen ihr und drei Geschwister in ihr Haus auf und adoptierten Simone und ihre Schwester, während Rons Schwester ihre zwei Brüder adoptierte. Simone wuchs auf in einer Familie von leistungsorientierten Menschen, die zugleich fromme Katholiken waren. Nicht untypisch, gemäß rezente Befunde der Sozialwissenschaft die starke Verbindungen aufzeigen zwischen familiärer Stabilität, regelmäßiger Gottesdienstbesuch, und Erfolg.

Simone Biles geht zur Kirche mit ihrer Familie (credit_sbiles_facebook_645_860_55)

Auf dem Weg zum Sonntagsgottesdienst: Simones Biles

Den Artikel dieser Woche in Independent Journal Review, “Little Girl Abandoned by Father and Drug-Addict Mother Is Adopted by Christian Texas Family, Becomes Best Athlete in the World,” behauptet, ihr Glaube spiele eine wichtige Rolle in ihrem Leben und Erfolg.

„Ihre Eltern“, schreibt Autor Benny Johnson, „haben Simone auch mit ihrem christlichen Glauben bekanntgemacht. Wenn sie keinen Wettkampf hat, besucht sie jeden Sonntag die hl. Messe (sic) mit ihrer Familie. Simone betet regelmäßig und trägt einen Rosenkranz bei sich die ihre Mutter ihr schenkte.“

US Magazine erzählt die Feinheiten über den Rosenkranz in einem Artikel über was Simone in ihrer Tasche trägt. „Meine Mutter, Nellie, hat mir an der Kirche einen Rosenkranz besorgt. Ich benutze ihn nicht um vor einem Wettkampf zu beten. Da bete ich ganz normal für mich, doch für den Fall habe ich ihn mit dabei.“

Das ihr angeborene Talent und ihr starker Wille sind ganz klar entscheidend zu ihrem Erfolg. Texas Monthly schreibt, als Simone eines Tages von einem Ganztagsausflug zu einer Turnschule nach hause kam und darauf bestand dort die nächste Schülerin zu werden, war ein Nein inakzeptabel. „Sie war immer willensstark,“ sagte Adoptivmutter Nellie, Eigentümerin-in-Ruhestand einer Kette von Pflegeheimen. „Wenn sie sich etwas vornimmt, ist es wie – meine Güte – die ganze Welt kann aufgebracht sein und sie tut’s trotzdem. Meine anderen Kindern hörten. Sie – nein. Sie nimmt sich etwas vor und gut ist.“

Simone war sechs als sie ihre Turnkarriere selbst abfeuerte, im gleichen Jahr als Ron und Nellie sie und ihre Schwester Adria adoptierten, und die beiden Mädchen anfingen sie Dad und Mom zu nennen.

Bis dann hatten sie Geschwister sie Grandpa und Grandma genannt. Dann sagte Nellie den Mädchen, „Es ist an euch Kinder. Wenn ihr das wollt, könnt ihr uns Mom und Dad nennen.“

„Ich ging nach oben,“ erzählte Simone dem Texas Monthly, „und versuchte im Spiegel zu üben – ‚Mom, Dad, Mom, Dad.‘ Dann lief ich die Treppe runter und sie war in der Küche. Ich schaute zu ihr hoch und ich sagte ‚Mom?‘ Sie sagte ‚Yes!’“

Simone fand schon bald in Coach Aimee Boorman eine zweite Mutter, die nicht nur ihr Mentor war beim Turnen, sondern auch Babysitter für sie und ihre Schwester wenn ihr Vater außerhalb Texas Apparatur installierte für die Federal Aviation Administration und ihre Mutter weg war um ihr Pflegeheimnetzwerk zu überschauen.

Eine letzte Säule der Stabilität wohin Simone zurückkehrt wenn sie landet von ihren sich steigernden athletischen und schwerkrafttrotzenden Drehungen und Sprüngen, ist die Kirchengemeinde der Familie, Sankt Jakobus der Apostel. Der Pastor, Father Charles Semperi, beschreibt die Biles als „sehr gläubige Katholiken die immer zur hl. Messe kommen“.

Pater Semperi erzählte LifeSiteNews, dass die Familie die Gemeinde und Priester regelmäßig bittet in der hl. Messe wie auch privat für Simone in ihren Bemühungen zu beten. „Sie war sehr gut im Firmunterricht,“ erinnert er sich. Die Familie konzentriert sich jetzt auf die Unterstützung von Simone und auf den Neubau eines Trainingszentrums von Weltrang für Turnen mit Namen World Champions Centre in Spring.

Die Gemeinde hat Simone ausgesandt mit einer Medaille des hl. Sebastian. „Ich sagte ihr es nicht bei den Wettkämpfen zu tragen,“ schertzt Pater Charles, „damit es ihr nicht ins Gesicht fliegt.“

Am 8. August hatte Simone sich einzeln qualifiziert für die Finale in allen Disziplinen und war auf einem guten Weg fünf Medaillen zu gewinnen, vielleicht alle Gold. (Jetzt ist bekannt das sie die Goldmedaille gewonnen hat in Pferdsprung, Mannschafts-Mehrkampf, Boden, Einzel-Mehrkampf, und Bronze am Schwebebalken – Anm.d.Ü.)

Independent Journal Review erklärt; „Biles ist im Stande, mit Leichtigkeit, Bewegungen darzubieten von denen andere Turnerinnen nur von träumen können, in einer Welt die sich scheinbar nicht ans Gesetz der Schwerkraft halten muß. Ihre Abläufe und Finales sind derart komplex und sieht man so selten im Wettbewerb, dass viele davon nach ihr benannt werden.“

Sie wird mittlerweile als die Weltbeste Turnerin gesehen. Dennoch wird Biles einen olympischen Sieg brauchen, stellen die Nachrichtenmedien klar, um zu garantieren dass die 19jähige durch Endorsements zur Multimillionärin wird, als wäre das in und Zweck des Sports, oder der Olympischen Spiele, oder der dreizehn Jahre der Anstrengung ihrer und ihrer Familie.

Erfolg könnte auch familiäre Schwierigkeiten bringen, warnen diese Medien, wie z.B. das mögliche Wiederauftauchen ihrer biologischen Mutter. Die lebt in Columbus, Ohio, und ist angeblich seit mehreren Jahren frei von Drogen. Oder sogar ihr Vater, der völlig verschwand bei ihrer Geburt. Teamkameradin Gabby Douglas stand vor einer gleichen Peinlichkeit, verursacht von ihrem lang abwesenden Vater. Der tauchte auf nach ihrem Olympiasieg in 2012, auf der Suche nach ihrer Unterschrift auf verschiedene Sportmemorabilia die er verkaufen wollte.

Wie auch immer, Simones Adoptiveltern und Familie haben ihr Bestes getan um sie abzuschirmen von einem Beherrschtsein von solchen Folgen, und sie richten ihre Anstrengungen auf ihren Sport, ihr Familienleben, und ihren Glauben.

Dies wird unterstützt von der wissenschaftlichen Forschung geleitet oder gesammelt vom Marriage and Religion Research Institute, mit Sitz in Washington D.C. Dieses Institut fasst auf seiner Webseite zusammen: „Regelmäßiger Gottesdienstbesuch steht in Beziehung zu gesundem, stabilem Familienleben, starke Ehen, und Kindern mit gutem Benehmen.

Gottesdienstausübung führt gleichsam zu einem Rückgang von häuslicher Gewalt, Verbrechen, Rauschgiftmissbrauch, und Sucht. Hinzu kommt, dass religiöse Praxis physische und geistige Gesundheit verbessert, sowie Langlebigkeit, und den schulischen Bildungsstand. Diese Effekte sind intergenerational, denn Großeltern und Eltern reichen die Vorteile weiter an die nächste Generation.“

Anmerkung der Redaktion: Simone Biles gewann bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro insgesamt vier Goldmedaillen: am Boden, am Sprung, im Mannschafts-Mehrkampf und im Einzelmehrkampf. Am Schwebebalken gewann sie nach einem Fehler Bronze. Sie verpasste damit ihr anvisiertes Ziel, fünf olympische Goldmedaillen bei denselben Olympischen Spielen zu gewinnen, was bisher noch keiner Turnerin gelungen ist.
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