Der Ablass – Den gibt’s doch gar nicht mehr! Ein Kommentar zum Reformationsfest

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3 KOMMENTARE

  1. Hat nicht Gottes Sohn selbst am Kreuz all unsere Sünden auf sich genommen und mit Seinem Leiden und Tod ein für allemal dafür gesühnt?

    Auch für die Strafen?

    Gerade weil Er GOTT (!) ist, wiegt Sein unschuldiges Leiden doch ALLE Sünden der Menschen auf!

    Tut mir leid, aber ich habe da mit dem Ablass als Katholik so meine Mühe und verstehe ihn nicht:

    Wie soll das „gemütliche“ Durchschreiten einer kirchlicherseits als heilig erklärten Tür denn vor Gott gleichbedeutend sein mit einem Sühneleiden im Purgatorium (=Fegefeuer)?

    Dass man für andere im Gebet Gott um Barmherzigkeit und Milde bitten kann, leuchtet mir schon ein – das gibt’s ja auch im Leben unter Menschen.

    Aber wir müssen uns schon letztlich für unser Tun und Lassen zu Lebzeiten vor Gott selbst verantworten; ein für JEDEN sehr peinlicher Prozess.

    Überstehen können wir all dieses nur „im Vertrauen auf das aus dem Herzen Christi als Quelle der Barmherzigkeit entströmende Blut und Wasser, das unsere Sünden von uns abwäscht“ [nach den Christus-Visionen der Heiligen Schwester Faustyna Kowalska].

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