Start Allgemein Pater Johannes Paul Chavanne über Neuevangelisierung

Pater Johannes Paul Chavanne über Neuevangelisierung

Pater Johannes Paul Chavanne bei einem Vortrag über das Thema Neuevangelisierung vor den Dekanatsjugendseelsorgern und Mitarbeitern in der Jugendpastoral im Bistum Eichstätt.

www.stift-heiligenkreuz.at

1 KOMMENTAR

  1. Ein Mensch sollte eine Gottesvorstellung nicht vorgegeben bekommen, sondern entsprechend seinen eigenen Wünschen (und Erkenntnissen) entwickeln. Die Natur ist Gott, wobei es einen Bereich in der Natur gibt, der dem Menschen (oder dem Ich-Bewusstsein des Menschen) ewig verborgen sind. Gott ist kein Schöpfer und ist nicht absolut allmächtig. Christus ist nicht der „Sohn Gottes“. Wenn einmal keine mystischen Erfahrungen mehr gemacht werden, so bedeutet dies nicht, dass mystische Erfahrungen grundsätzlich nicht möglich sind. Sondern in diesem Fall werden die Menschen die Möglichkeit von mystischen Erfahrungen zunichtegemacht haben.
    Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, berufliche und andere Herausforderungen zu meistern, immer mehr für den Naturschutz zu tun usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen (kurz) auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Traumsteuerung (und Heilen wie Jesus), Traumdeutung usw. gehören zur ersten Stufe. Dann kommt die zweite Stufe, die dritte Stufe usw. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Luzides Träumen kann gefährlich sein. Man kann ohne luzides Träumen durch Traumsteuerung zu mystischen Erfahrungen gelangen.
    Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Es bedeutet auch eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher(innen) die Hirnströme von Schlafenden messen. Zudem müssen die Gefahren der Technologie immer weiter verringert werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Hilfreich sind auf der ersten Stufe Öko-Fortbewegungsmittel (klein, leicht, billig usw.), Wohncontainer (Wandstärke 3 cm, Öko-Energie usw.), Flexitarismus (höchstens 300 g Fleisch pro Woche) usw. Man sollte umziehen in eine Region mit weniger Kälte (falls es nicht durch den Klimawandel zu weniger Kälte kommt). Dann kommt die zweite Stufe, die dritte Stufe (u. a. Veganismus) usw.

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