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5 Parallelen zwischen Präsident Trump und Papst Franziskus

(TheCathwalk.de) Ob Dubia-Pharisäer oder CNN-Lügner, Malteser-Separatisten oder CIA-Verschwörer: Sowohl Präsident Trump als auch Papst Franziskus haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Der Cathwalk zeigt exklusiv, warum die beiden sich ähnlicher sind, als viele denken…

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I. „No, I´m not gonna give you a question!“ – Dubia-Pharisäer und CNN-Lügner 

Beide Staatsoberhäupter haben mit einer wahrhaftigen Schlangenbrut zu kämpfen. Dabei zeigen sie lobenswertes Durchsetzungsvermögen: Während Trump weiß, dass es CNN nicht um eine ernsthafte Suche nach der Wahrheit geht, sondern darum, den ungeliebten Polit-Quereinsteiger zu desavouieren, gibt auch Papst Franziskus den pharsäischen Dubia-Dubbeln keine Antwort. Weiß er doch, dass die Dubia nichts anderes sind als moderne pharisäische Fangfragen. Und auf die ist Jesus Christus auch nicht eingegangen. Jeder Papstfreund wünscht sich indes eine Pressekonferenz im Vatikan, in der der Pontifex dem Sektierer Roberto de Mattei und dem plötzlich aus der Unterwelt aufgetauchten Giuseppe Nardi entgegenschleudert: „No, not you – not you! Your organisation is terrible! You are fake news!“

II. Ein Herz für den kleinen Mann – Skepsis gegenüber dem Freihandel

Die Floskeln von der alternativlosen Globalisierung, bei denen die Konzerne die einzigen entscheidenden Akteure sind, ziehen weder beim mächtigsten Christen noch beim mächtigsten Politiker der Welt. Beide betonen, dass uns die am besten vernetzte Globalisierung nichts nützt, wenn der kleine Mann dabei auf der Strecke bleibt – Trump mag dabei in erster Linie an den Arbeitslosen im Rust Belt, Franziskus an die Slums von Lateinamerika, Afrika und Indien denken. 

III. Amoris Laetitia und Great again! – Die Ränder im Blick

Sowohl das Pontifikat von Franziskus als auch die Amtszeit Trumps sind als ausdrückliche Re-Integrations-Perioden gedacht. Trump möchte die Verlierer der elitären Establishment-Politik á la Clinton und Obama wieder aufrichten, Papst Franziskus geht es mehr um die sprichwörtlichen „Zöllner und Sünder“, welche eine pharisäische Jansenistenfront inner- und außerhalb des Vatikans lieber stigmatisieren als absolvieren will.

IV. CIA-Verschwörung oder Malteser-Separatismus – Kein Bock auf Polykratie

Papst Franziskus gilt als wahrer Monarch auf dem Papstthron – so wie es die Pius-Päpste angeblich waren und wie es viele Konservative gerne bei Benedikt XVI. gesehen hätten. Für erfahrene Vatikan-Beobachter gilt es als sicher, dass der Pontifex auch den momentanen Stellvertreterkrieg um die Führung des Malteserordens für sich entscheiden wird – zum Ärger derer, die sonst nicht müde werden, mehr Autorität und mehr Rom-Zentrismus von der kirchlichen Hierarchie einzufordern!  Trump hätte auch gerne so weitreichende Machtbefugnisse, das Gewicht der Geheimdienste wird er aber aufgrund der amerikanischen Verfassung nicht ändern können. Was er aber tun könnte, wäre durch seine Social Media – Community die Geheimdienste beim einfachen Amerikaner so unbeliebt zu machen, dass ihnen keiner mehr glaubt.

V. Pro Life: Abtreibungen effektiv verhindern

Planned Parenthood dürfte es schwer haben in der Amtszeit Trumps, der die Wahl wohl ohne sein Bekenntnis „I´m Pro Life!“ und die Versprechung, staatliche Subventionen für Planned Parenthood zu streichen, nicht gewonnen hätte. Papst Franziskus setzt viele Zeichen für den Schutz des Lebens, die zeigen, dass er Notleidenden wirklich helfen will. Beispiele für diese integrale Barmherzigkeit sind seine Bestimmungen zur Absolution nach Abtreibung und seine Privataudienz für das Projekt 1000plus („HILFE statt Abtreibung“).

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„Wie Leuchttürme im Dunkel dieser Welt“

  1. Andreas Stettner

    „Die Floskeln von der alternativlosen Globalisierung, bei denen die Konzerne die einzigen entscheidenden Akteure sind…“
    ……………………………………………………………………………………………………………………….

    Da sind wir schon bei der Verschwörungstheorie!
    .
    Nicht die „Konzerne“, sondern die mittelständischen Firmen machen das Gros der Exporte aus.
    Bitte doch einmal in der Statistik nachsehen!, ehe „postfaktische“ Urteile verbreitet werden.

  2. Es ist zumeist sehr einfach, Eure Texte, aber sehr schwierig, Eure Intention zu lesen. Zwischen Realsatire, ironischem Kommentar und sachlich-kritischer Redakteurs- bzw. Redaktionsmeinung liegen bei Euch oft nur Nuancen. Sehr clever! Denn so könnt Ihr kritische Anmerkungen stets mit dem Argument entkräften, dass der Kritiker jetzt aber auch mal gar nicht die Stoßrichtung des jeweiligen Laufstegschreiberlings erkannt hat. How auch ever…

    Die von Euch gewählte Überschrift darf man getrost der Rubrik „Fake-News“ zuordnen, Wie Ihr zweifellos wisst, ist unserem Heiligen Vater eine schmutzige Kirche grundsätzlich lieber, wie er bekanntlich in diversen Interviews in teilweise epischer Breite ausgeführt hat.
    Zudem möchte er aus dem strahlenden Kern hinaus an die Ränder und erwartet deshalb von seiner Kirche, dass sie sich sowohl theologisch als auch soziologisch dort verortet, wo es schön dunkel und kuschelig ist, wo man sich vom Zeitgeist inspirieren, im Vorhof von demselben gar streicheln und anschließend mühelos ermutigen lassen kann, gemeinsam im Schlamm diverser Perversionen und Ideologien zu suhlen.
    In jenen Exkrementen der Moralbefreiten und Arianern des 21. Jahrhunderts, die – um mich hier mal ausnahmsweise Eurer Diktion zu bedienen – nur noch von kurialen Pharisäern und dem unchristlichen kranken Teil des Weltepiskopats inkl. der demnächst personalprälaturisierten Tradis, „Sünde“ genannt werden.
    Der Papst hat also keineswegs mit einer wahrhaftigen Schlangenbrut zu kämpfen. Es ist ganz im Gegenteil sein Wunsch, dass die Kirche es zukünftig der Schlange mehr und mehr erlaubt, sich an Ihrer Brust zu nähren und ihre Eier von unserer Mutter bebrüten zu lassen.
    Der Heilige Vater mag vieles wollen, die Kirche groß machen ist das Allerletzte, was er will.
    Groß heißt mächtig, einflussreich, richtungsweisend. Für den Linkspopulisten Franziskus sind dies Bäh-Attribute. Das Katholische wieder strahlen lassen ist nicht des Argentiniers Wunsch. Ihm ist es dann doch eher ein Herzensanliegen, Luther groß zu machen, der nach seiner erst vor wenigen Tagen geäußerten Ansicht die Kirche nicht spalten wollte und auch nur ein ganz ganz klein bisschen antisemitisch war, was bekanntlich auch in den besten linken Ordensfamilien Südamerikas hin und wieder vorkommt.
    Über die Verschmelzung mit den Häresien des Protestantismus die „Früchte“ der Aufklärung und den religiösen Liberalismus zum neuen und einzigen Markenkern „seiner“ Kirche machen; das will jener Mann, den Gott uns als Prüfung (oder Strafe – je nach Betrachtungswinkel) gesandt hat, wie er uns einst Clemens V., Urban VI. und Alexander VI. sandte, die auf ihre je eigene Weise durch kontinuierlich unkluges oder gar schlechtes Handeln dazu beigetragen haben, schon lange existierende aber verborgene Schwachstellen im System ans Licht zu bringen, ihre negative Wirkung zu erkennen und durch wahre Reformen wirksam zu bekämpfen und schlussendlich zu beseitigen.

  3. Nepomuk

    Zu I: nö, das stimmt hinten und vorne nicht.

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