The Cathwalk

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WIR haben #SineDubiis unterschrieben, weil…

sinedubiis

Am vergangen Samstag hat The Cathwalk den Weckruf für 2017: „#SineDubiis – Wir gehen mit Papst Franziskus“ veröffentlicht. Die Initiatoren möchten sich bei all denjenigen bedanken, die uns durch Ihrer Unterschrift unterstützt und so ein wichtiges Zeichen in einer Zeit gesetzt haben, in der viele denken, „katholisch“ gehe auch ohne das vorgeschaltete „römisch“.

Unser Manifest hat ans Licht gebracht, wie fortgeschritten die im Weckruf genannten Symptome sind. Die Diskussion um #SineDubiis hat sehr deutlich gezeigt, dass – und wir übertreiben nicht, wenn wir dies sagen –, gerade bei den betont frommen Katholiken momentan eine Erosion des Glaubens stattfindet – eine Erosion des Glaubens an die hierarchische Verfasstheit der Kirche!

Unser Weckruf sollte ein kleines, aber nicht zu überhörendes Zeichen sein gegen die papstfeindlichen Schürer im Hintergrund. Ob wir effektiv gegensteuern können? Wir wissen es nicht. Aber es geht um nicht weniger als um die Aufrechterhaltung des Glaubens unter denjenigen, die sich als gläubig bezeichnen. Pharisäismus und Argwohn sind eine Pest.

Die Initiatoren Matthias Jean-Marie Schäppi & Friedrich Reusch (Chefredaktion The Cathwalk)

Hier eine Auswahl der Berichterstattung und der Auseinandersetzung mit unseren Positionen:

Wir veröffentlich im Folgenden anonymisiert ein paar Statements von Unterstützern, die uns in den letzten Tagen erreicht haben.

Ich unterzeichne diesen Weckruf, weil ich es unerträglich finde, wie einige Katholiken, die sich als rechtgläubig und sogar papsttreu bezeichnen, mit dem Hl. Vater umgehen, ihn sogar mehr oder weniger offen der Häresie beschuldigen. Man kann über Amoris laetitia geteilter Meinung sein und natürlich seine Zweifel auch sachlich äußern, schließlich leben wir in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit, was übrigens manchem der Kritiker noch nicht bekannt ist, aber wie auch sonst macht der Ton die Musik.

Es muß eine Stimme im katholischen Lager geben, die ohne Wenn und Aber zur Kirche, zu ihrer Lehre und zum Papst steht. Das sind wir dem Zeugnischarakter des Leibes Christi und seiner Einheit schuldig. Es kann und darf nicht sein, daß die Kirche sich in Humanitaristen und Progressisten einerseits (die genausogut Frau Käßmann sein könnten) und Traditionalisten und Papstkritiker andererseits (die von ihrer Art und Weise, von ihrem Selbstverständnis nicht weit weg sind von Pius X) spaltet.

Ich habe den Aufruf gelesen gelesen und möchte mich voll und ganz damit identifizieren. Der ‚Weckruf‘ ist der Sache nach sehr stimmig und kommt zur rechten Zeit. Ich freue mich zudem für euch, dass das Ganze so breites Echo hervorruft.

Ich bin durch Radio Vatikan auf Ihren Blog gestoßen und bin sehr positiv überrascht über die klare Ansage in „sine dubiis“. Bitte nehmen Sie mich als Mitunterzeichner auf.“

Ich freue mich über Eure klare Stellungnahme zu Papst Franziskus und schließe mich ihr voll inhaltlich an.

Ihr veröffentlichter „Weckruf“ spricht mir aus tiefstem Herzen und tiefster Seele. Daher möchte ich mich diesem gerne anschließen und so meiner Unterstützung von Papst Franziskus Ausdruck verleihen.

Ich habe es mir lange durchgelesen und überlegt. Mir sind ein paar Punkte zu scharf. Ich unterzeichne es trotzdem. Denn die Ehepastoral ist zu wichtig und um die geht es.

Ich habe gerade das „Manifest/Aufruf“ gelesen und muss Euch wirklich loben, weil ihr das Anliegen vieler konservativer Katholiken aufgegriffen und auf den Punkt gebracht habt. Zwar muss ich jetzt in Kauf nehmen, dass ich von einigen Journalisten-Kollegen, die das sehen, in eine Schublade reingeschoben werde in die ich nicht hinein möchte, aber das ist mir jetzt einfach egal, weil auch mir das Anliegen einfach zu wichtig erscheint, ein Zeichen zu setzen, für Papst Franziskus.

Danke für Ihren „Weckruf“! Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ein großer Wurf, wahrhaft römisch-katholisch.

Ich möchte mich Ihrer Aktion ausdrücklich anschließen. Ich gehe mit Papst Franziskus und möchte gerne Ihren Aufruf unterzeichnen. Als engagiere Laiin in unserer Kirche sehe ich mit Bestürzung, wie gerade sich selbst als ‚romtreue‘ Christen verstehende Menschen in bösartiger Weise gegen den Papst schießen, sobald er Ihnen unbequeme Wege beschreitet. Wir brauchen keine herrschaftliche, vor allem autoritäre und dogmatische Kirche. Wir müssen den Geist des Evangeliums wieder unter die Menschen tragen. Auf diesem Weg geht uns Franziskus voran, weist uns den Weg.

 

 

 

 

 

 

 

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  1. Regina Steinert

    Ich bin sehr dankbar für Ihre Aktion.
    Für mich bedeutet „Katholisch Sein“, dass ich jeden Papst lieben und folgen werde, weil er von Gott auserwählt wurde.
    Als ich am 13.03.2013 Papst Franziskus abends auf der Loggia des Petersdomes zum ersten Mal sah, habe ich einen ganz besonderen inneren Schmerz gespürt, als hätte Gott, als hätte Jesus, mit ihrer Hand durch meinen Körper gegriffen und mein Herz berührt und gespürt, da ist wieder der Richtige gewählt worden.
    Ich habe mich aber gleich von Anfang mit vielen deutschen „Katholiken“ zerstritten, weil sie gegen Papst Franziskus waren, weil er als Papst Einiges anders machte wie zum Beispiel nicht die roten Papstschuhe zu tragen. Dass er dieses in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen nicht kann, weil er orthopädische Schuhe tragen muss, interessierte keinen. „Man“ war nur voller Hass und Ablehnung gegenüber dem rechtmäßig gewählten Nachfolger vom Heiligen Vater em., Benedikt XVI. .
    Für meine Liebe zu Gott und zum Papst muss ich eben auch bereit sein, große Opfer zu bringen und mich von falschen Freunden zu trennen.
    Gott schütze Papst Franziskus.

  2. Gerd

    „Ein großer Wurf, wahrhaft römisch-katholisch.“

    Schlichte Gemüter (davon gibt es einige) könnten annehmen, dass Nichtunterzeichner, nun nicht mehr wahrhaftig römisch-katholisch sind. Die Intention des Weckrufes bspw. anderen den Glauben nicht abzusprechen, werden ad absurdum geführt, wenn solche Kommentare freigeschaltet werden.

  3. der Hofrat

    Ich hätte nie gedacht daß das Ganze solche Kreise zieht

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