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Erzbistum München und Freising

Kirchliche Jugendarbeit boomt

München. Die kirchliche Jugendarbeit im Erzbistum München und Freising stößt bei jungen Menschen auf große Resonanz: Mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an über 2.500 Angeboten der Jugendverbände, Pfarreien, geistlichen Gemeinschaften und des Erzbischöflichen Jugendamtes zählt eine nun abgeschlossene Statistik. Nur 64 Prozent der Anbieter kirchlicher Jugendarbeit nahmen daran teil, so dass die Zahl der tatsächlich erreichten Jugendlichen noch deutlich höher ist als in der Statistik ausgewiesen, die für das Jahr 2015 in ganz Bayern erhoben wurde.

Selfie mit Papst Franziskus | Bild: independent.ie

Die Mehrzahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, rund 78.000, nehmen an Veranstaltungen teil. Besonders beliebt sind Freizeiten, Tage der Orientierung und Projekttage. Auch Großveranstaltungen wie Jugendwallfahrten, Ministrantentage und Jugendfestivals erreichen viele junge Leute. Hinzu kommen zahlreiche Sportveranstaltungen und Bildungsangebote, zum Beispiel Gruppenleiterschulungen. Rund 3.000 junge Menschen besuchen offene Formen der kirchlichen Jugendarbeit, rund 21.000 nehmen an Gruppenangeboten teil. Besonders beliebt sind dabei Ministranten- und Jugendverbandsgruppen sowie Pfarrjugend- und Jugendmusikgruppen.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, etwa zwei Drittel, sind zwischen 10 und 18 Jahre alt, es werden aber auch Kinder unter zehn Jahren und junge Erwachsene erreicht. Mädchen und Buben sind bei allen Angeboten etwa gleich häufig vertreten. Mehr als 15.000 Ehrenamtliche engagieren sich in der kirchlichen Jugendarbeit. Beispielsweise wird mehr als die Hälfte aller Gruppenangebote ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen. Etwa die Hälfte der Ehrenamtlichen, rund 7.000, ist zwischen 18 und 27 Jahren alt, es engagieren sich aber auch rund 1.300 Jugendliche unter 18 Jahren. Der Großteil der Angebote, 73 Prozent, erhielt keine staatliche Förderung. (gob)

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