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Evangelischer Kirchentag 2017

Hurra – 500 Jahre tiefste Spaltung der Christenheit!

2017 ist ein ganz besonderes Jahr, vor allem für uns Deutsche. Es ist so besonders, dass wir in diesem Jahr einen zusätzlichen bundeseinheitlichen Feiertag bekommen – den 31. Oktober 2017. Das liegt daran, dass wir viel zu feiern haben: Ein Plakat, das die Welt verändert. Ein Rant zum evangelischen Kirchentag 2017.

Grell orangenes Plakat zum ev. Kirchentag 2017, wie überall in Berlin zu sehen sind.
Grell orangenes Plakat zum ev. Kirchentag 2017, wie überall in Berlin zu sehen sind.

In diesen Minuten geht eine Großverantstaltung zu Ende. Es ist eine Großveranstaltung in meiner Stadt, die Stadt, die schon viele Großveranstaltungen gestemmt hat. Richtig, die Rede ist vom großartigen Berlin. Es war evangelischer Kirchentag 2017. Die ganze Stadt ist gepflastert mit kommerzieller Werbung, überall hängen die orangen Plakate herum, seit Monaten wurde ich von den Veranstaltern in beißenden Farben darauf hingewiesen, dass die evangelischen Kirchen in Deutschland nun 500 Jahre Luther feiern. Also feiert die evangelische Kirche ein ganzes Jahr lang, dass der tiefste und nachhaltigste Riss in der Geschichte der Kirche stattfand. Ein Riss, der bis heute andauert und wohl auch nie mehr zu beheben sein wird. Freikirchliche Laienprediger, gegenüber hochausgebildeten und mit den entsprechenden Würden ausgestatteten Priester.

Die Stadt wird mit Polizei aus allen Bundesländern übersät, die Bahnhöfe sind mit martialisch aussehenden Polizisten gesichert, das war nicht einmal nach dem furchtbaren Attentat im vergangen Dezember so extrem gewesen.

Die Stadt ist geflutet mit Menschen in religiösem Wahn und einer Kirche, die sich nach meinem Geschmack etwas zu weltlich gibt. So wird Angela Merkel in einem „Gottesdienst“ eine Bühne gegeben, Martin Schulz (SPD) durfte im Berliner Dom Wahlkampf machen – Positionen zu den Anschlägen auf Kopten im arabischen Raum habe ich jedoch nichts vernommen. Es werden Resolutionen beschlossen, US Präsidenten a.D. schwingen Reden, Überall in der Stadt rotten sich menschen mit orangefarbenen Kopftüchern und Schlüsselbändern zusammen, die Lebensadern der Hauptstadt sind überfüllt, menschen vom Lande bilden Sprechchöre im ÖPNV.

Es gibt eine wunderbare Plakatserie des Berliner Senats zum Thema Rücksicht, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kleben Hinweise in U-Bahnen, Busse und Straßenbahen, dass man nicht zu laut sein soll, andere Fahrgäste nicht belästigen soll und eben Rücksicht nehmen soll. Diese Plakate fehlten. Stattdessen Reklamen für Opernvorführungen, Werbefrimen, die mit Luther werben und überall in der Stadt das Konterfei des Kirchentages: ein schielendes Paar Augen.

Schnappschuss Plakat: Überall Luthers Worte – Martin Luther im Nationalsozialismus
Schnappschuss Plakat:
„Überall Luthers Worte – Martin Luther im Nationalsozialismus“

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Wirtschaft, Senat, Kirchen und auch Kirchentagsveranstalter vergessen haben, dass Berlin eine Stadt ist, in der Menschen leben, wohnen arbeiten. Eine Stadt mit 3,5 Mio. Einwohnern, die mehrere Zehntausend Besucher aufnimmt und aber noch funktionieren soll.

Mich persönlich ärgert auch, dass meine katholische Kirche bei dem Schabernack auch noch mit macht, hilft und sogar das Bistumslogo auf einigen Drucksachen zu finden ist. Schön und gut: Protestanten glauben auch an den einen wahren Gott. aber dennoch haben sie sich von unserer Mutter Kirche abgespalten, essen würdelos Toastbrot und trinken Traubensaft in ihren Andachten. Sie freuen sich der Tatsache, dass sie vor 500 Jahren die heilige Kirche verließen, aufhörten an die Realpräsenz Christi zu glauben, alles ablehnten und ablehnen, an das wir Katholiken, Orthodoxe und auch die Koppten glauben. Stattdessen lesen sie die Bibel wortgenau. Das Buch, das die katholische Kirche zusammen stellte, in ihrer mehrfachübersetzten und zum Teil vereinfachten Form, berufen sich auf diese unscharfen Beschreibungen, fanatisieren sich in Teilen und nennen das dann die reine Lehre.

Einige merken so langsam, dass ihnen in ihrem calvinistischen und staatskirchlichen Verständnis einiges abhanden kam und fangen nun an, Katholisches zu kopieren.

Nebenbei hat der evangelische Kirchentag noch ein ganz anderes moralisches Problem. Der offizielle Anreisepartner ist das Unternehmen Flixbus. Flixbus ist der Konzern, der wegen schlecht bezahlter Subunternehmer in der Kritik steht und gerade ein Quasimonopol im Bereich der Fernbusanbierter aufgebaut, sowie nahezu alle Konkurrenten mit Kampfpreisen auf Kosten der Fahrer und Buseigner vom Markt gedrängt hat. Ist das die Übernahme sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung, die der Kirchentag doch in seinen Resolutionen fordert?

Nur wenn ich weiss wo ich her komme, weiß ich wo ich hingehöre. Etwas zu bejahen schliesst etwas gegenteiliges aus. Ich bin Katholik. Punkt. Meine Konsequenz ist, dass ich einfach bei der nächsten derartigen Großveranstaltung das machen werde, was ich und viele andere Einwohner zum 1. Mai und Sylvester auch tuen: Ich verlasse die die Stadt.

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23 Kommentare

  1. Isidor Matamoros 3. Februar 2018

    Ich erlaube mir mal zusammenfassend auf das Obige zu antworten:

    a) im Artikel wird den Protestanten vorgehalten, daß sie nicht an das glauben würden, was Katholiken, Orthodoxe und Protestanten gemeinsam bekennen.
    b) etliche Protestanten fühlen sich hier mißverstanden, als Evangelen betitelt und nicht als Christen anerkannt.

    Ich möchte darauf antworten, das Protestanten und Kopten seltsamerweise eines gemeinsam haben, nämlich meist nicht gültig getauft zu sein. Seit einigen Wochen durchstöbere ich Youtube nach Taufzeremonien und es gibt nur sehr wenige protestantische Taufen, die von denen man sagen könnte, sie seien gültig. Das trifft leider auch auf die Kopten zu. Den Mangel vieler koptischer Taufen kann man diesem kurzen Beitrag im Kreuzgang-Forum entnehmen. Niemand ist Christ ohne gültige Taufe. Was die Ungültigkeit vieler koptischer Taufen angeht, so ist die Tatsache, daß Konvertiten bis in die Zeit Pauls VI. sub conditione nachgetauft wurden, ein klarer Beweis für den Zweifel, den man daran hatte.

    http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php?f=21&t=19305

  2. zeitschnur 31. Januar 2018

    Unterirdisch – als ob es vor der Reformation nicht seit Jahrhunderten eine schismatische Eruption nach der andern gegeben hätte…
    Und woran lag es damals? Doch nicht etwa pränatal an den bösen Calvinisten?!
    Aus katholischer Sicht daran, dass andere wagten, sich ihren allerneuesten Lehrentwicklungen entgegenzustellen, weil sie schließlich als Imperatorennachfolgerin immer recht hat, auch dann wenn sie nicht recht hat….
    Und das ist natürlich eine ausgesprochen überzeugende Sicht der Dinge, das gute alte „Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlg ich Dir den Schädel ein.“
    Dementspreched agierte die kath. Kirche mit schweren Massakern und jesuitischen Intrigen. Ud das ging bis ins 20. Jh so. Manche vergessen das. Aber der Faschismus war ein rein katholisches Phänomen und nahm insbesondere in Kroatien bestialisch-mörderische Züge gegen die orthodoxe Bevölkerung an. Pius XII. hofierte die franziskanischen Mörder und die Verbrecher-Regierung Pavelics.
    Vor dem ewigen Richter werden wir uns kaum auf historische Ignoranz herausreden können, denn uns standen alle Informationen zur Verfügung.
    Dieselben Katholiken, die sich über das Vat. II erregen, weil sie von irgendeiner imaginären „festen“ Grundlage des Glaubens ausgehen, sollten sich klarmachen, dass die papistische Ideologie sui generis genau den schwankenden Boden bedeutet, den sie beklagen, denn was immer er an Neuerungen einführt oder protegiert, muss angenommen werden. Was er regierenderweise tut, ist „Gottes Wort“. Wenn er behauptet, dies oder jenes sei von Gott offenbart oder schon immer geglaubt worden, muss geglaubt werden, und eine Einspruchsmöglichkeit ist per definitionem ausgeschlossen. In einem totalitär-monarchischen Kontext gibt es keinen Rückzug auf ein abstraktes „Glaubensgut“. Das Glaubensgut ist immer das, was sich gerade frisch entwickelt und lobbyistisch vorangetrieben wird.
    Prosit also an alle katholischen Betonköpfe, das kann noch heiter werden.

    • Friederike 31. Januar 2018

      Also erstmal verstehe ich den Cathwalk als katholischen Safespace! Hier darf man katholisch sein ohne angefeindet zu werden. Hier darf man vielleicht auch mal derbe schreiben ohne PC sein zu müssen.

      Der Papst ist nicht mehr unfehlbar. Und übrigens auch wenn nur in Glaubenssachen und nicht im privaten oder politischen. Der Papst hat die Unfehlbarkeit nur von Gott in Bezug auf die Fragen der Lehre bekommen. Von daher begreifen Sie vielleicht eher vorher mal was Sie schreiben!

      • zeitschnur 2. Februar 2018

        Der Papst hat von Gott überhaupt keine Unfehlbarkeit bekommen – wo denn? Im NT steht darüber nichts, das frühe Christentum weiß davon nichts, ja, es kennt nicht mal das Papstamt.
        Das sind menschengemachte Entwicklungen in der Kirche.

        Und Ihnen und vielen anderen empfehle ich mal, endlich das Gehirn einzuschalten: Ein Papsttum, das sich selbst für unfehlbar erklärt, dabei nicht sauber klärt, wann es unfehlbar lehrt (denn das ist, entgegen der landläufigen Tiefschlaf-Meinung der braven Katholen nicht geschehen!) und den Rest seines Machtanspruchs dadurch sichert, dass es den Universalprimat über jedes menschliche Wesen dogmatisiert und dessen „wahren Gehorsam“ einfordert, der einschließt, das diese Wesen nicht beurteilen dürfen, wann etwas unfehlbar ist und wann nicht – ein solches Papsttum also, das sich selbst mit höchster göttlicher Macht ausstattet, trägt hier eine dreist vorgetragene tautologische Begründung für ein Dogma vor, das weder die Apostel noch die frühe Kriche auch nur ansatzweise kannten. Es müsste sich mindestens eine übergeordnete (!) Macht (nicht ein unter Druck gesetztes Konzil, von dem ein großer Teil auch noch regelrecht geflohen war) als Zeugnis für diese Dogmen hergeben – vielleicht können Sie bereits nicht mehr folgen – denn niemand außer Gott kann eine eigene Unfehlbarkeit seiner selbst dogmatisieren. Der Mensch, der das tut, begeht die schlimmste Anmaßung, die unter dem Himmel denkbar ist.
        Fangen Sie an zu denken, denn Sie müssen sich eines Tages dafür verantworten, ob Sie, anstatt sich alleine an Gott und seinen Sohn gebunden zu haben, primär an den quasi-göttlichen Wahn eines irdischen Systems gebunden haben, dessen ursprünge im heidentum doch längst aufgezeigt worden sind. Christus sagte, er sei Weg, Wahrheit und Leben – nicht die sich vordrängelnde, wichtigtuerische Kirche, die sich zum „alter Christus“ aufgeschwungen hat.
        Es gibt keinen „alter Christus“ – das wäre eine Imitation und Götzendienst.
        Es gibt nur EINEN Christus, denn er ist Mensch geworden und ein Mensch ist immer EINE Person. Er sagte uns, er wolle „mitten unter uns sein“ – als er selbst, nicht in Gestalt von „alteres“. ich kann jedenfalls im NT nichts anderes als dies entdecken. Die Ideologie des „Stellvertreters“ kennt dagegen das Heidentum sehr gut.

      • Josef Broszeit 2. Februar 2018

        Stimmt nicht so ganz, was die @zeitschnur da schreibt.
        Es ist sehr wohl genau definiert, wann der Papst unfehlbar ist:
        „Nämlich wenn er in höchster Lehrautorität in Fragen des Glaubens und der Sitte entscheidet und verkündet.“

        So habe ich es jedenfalls bereits als Schüler im katholischen Religionsunterricht von unserem Pastor selbst gelernt.

        Seit Verkündung des Unfehlbarkeitsdogmas hat es m.W. nur noch eine solche unfehlbare Lehrentscheidung des Hl. Vaters gegeben:

        1950 – die Verkündung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.

        Alles übrige (auch die Enzykliken) waren eben KEINE solchen unfehlbaren Entscheidungen.

      • Josef Broszeit 4. Februar 2018

        Ergänzt sei allerdings, dass auch durch eben den Papst vorgenommene Heiligsprechungen als unfehlbare Verkündigungen in höchster Lehrautorität (ex cathedra) in Glaubenssachen gelten.

    • Dominik Ziller 31. Januar 2018

      Sie wollen doch nur unser Abendland abschaffen! Sie wollen doch nur die links-grüne Gendermainstreammeinung in die Welt bringen. Sie sind vermutlich von Dämonen besessen und sollten mal den Teufelsaustreiber Ihrer Diözese aufsuchen!

      Solche verwaschene Anschauung der heiligen katholischen Kirche von Christi Gnaden kann nur von Besessenheit rühren!

      • zeitschnur 2. Februar 2018

        Danke für diese punktgenaue Demonstration des bizarren, finsteren und heidnischen Geistes, der in der Kirche bis heute ungehindert wirken kann und den ich mit dem „mysterium iniquitatis“ in Verbindung bringe.
        Diese katholischen Geister, denen Sie sich offenbar anschließen, verbrannten früher die „Ketzer“ und dämonisierten Frauen und Männer und hetzten und folterten sie zu Tode.
        Noch sind solchen Geistern die Hände gebunden.
        Wie lange noch?

  3. Friederike 30. Januar 2018

    Oha, da ist aber jemand grumpy. Auch, wenn der evangelische Kirchentag eine sehr dumme Sache ist, es eine dämliche Veranstaltung war um 500 Jahre paltung zu feieren, da geben ich dem Autoren durchaus Recht, aber so verbittert kann man doch gar nicht sein, oder?

    • Anneliese Hartmann 31. Januar 2018

      Guteste Frau Friederike: Auf der „dämlichen Veranstaltung“ wurde nicht „500 Jahre Spaltung“ gefeiert!
      .
      Man erinnerte sich vielmehr dankbar daran, daß Luther eine *Erneuerung des Glaubens* eingeleitet hat.
      .
      >>> Bitte verstehen Sie doch auch einmal die Sichtweise eines Protestanten. <<<
      .
      Die "Re=Formation" (= Wiederherstellung) wollte die seit etwa dem Jahr 1200 aufgekommenen Abweichungen vom bisherigen christlichen Glauben (wie Transsubstantiationslehre, Rosenkranz, Marianisierung usw.) ausmerzen und auf den bis dahin überkommenen Glauben zurückkehren.
      .
      "Gespalten" haben die christliche Kirsche bestimmt nicht die Reformatoren!

      • Friederike 31. Januar 2018

        Dann verstehe ich nicht warum Protestanten so stuhr sind und nicht in den Schoß der Kirche zurückkehren wollen.

  4. Mike 28. Juli 2017

    Ich finde die Protestanten haben nicht viel auf dieser Erde wofür sie leben können. Nur für den Abdruck von Lettern auf traurigen Papier für 10€.
    Lasst ihnen doch ihre traurige Veranstaltung.

    Aber dass sie Flix Bus als Mobilitätspartner haben ist in der Tat unwürdig für so eine Organisation, die immer so hoch moralisiert!

  5. Roy Schwichtenberg 20. Juli 2017

    Ich sehe das genau so, weg mit dem Mist! Die größte Plage ist der Protestantismus in Deutschland. Wird müssen den Katholizismus, auch durch solche katholische publizistische Projekte stärken!

  6. In ya Face 8. Juni 2017

    Sie, Herr Ahrendt, sollten sich mal überlegen, dass auch wir EVANGELEN Christen sind. Auch wenn sie das nicht wahr haben wollen in ihrem überheblichen Katholikenwahn!

    Sie Herr Ahrendt, sie packen sich jetzt mal an die eigene vergoldete Katholiken-Nase!

  7. Lars Bancini 5. Juni 2017

    Herr Stettner spricht nur von Fatima.
    Aber genau so „in“ sind Lourdes, Medjugorje und St. Leonhard.
    Was da wuchert, gereicht unserer Katholischen Kirche nicht gerade zur Ehre!

  8. Andreas Stettner 4. Juni 2017

    Vielleicht sollte Herr A. auch einmal den Fatima-Wahn kommentieren?

    Mit Pomp und Gepränge sprach der Papst ja debile, halluzinatorisch veranlage und analphabetischer Kinder zur „Ehre der Altäre“.

    Zwar wird immer wieder betont, daß kein Katholik verpflichtet sei, an die seit 1900 gezählten über600 Erscheinungen von Maria zu glauben.

    Wenn aber der Papst die Fatima-Kinder sanktifiziert, so ist doch für den normalen Katholiken damit klar, daß die „schrecklichen Geheimnisse“ der Himmelkönigin von Fatima neuer, moderner und wohl auch glaubhafter sind als das Evangelium und die Lehre der Apostel.

  9. Mike Ermentraut 2. Juni 2017

    Also haben Sie sich mal nicht so, Herr Ahrendt. Sie sammeln sicher auch Briefmarken und finden den größten Kick im Leben im Trinken von lauwarmen Medium sprudelnden Wasser und und einer schönen Scheibe Weißbrot mit Käse, während sie zu den peppigen Beats von Delphingesang mit dem großen Zeh wippen.

    Reißen Sie sich also zusammen und freuen Sie sich auf die deögen Messen mit dem Pfadfen in lilanem Gardinenstoff über einem schwarzen Kleid den Sie unverhältnismäßig anhimmeln …

  10. Fumanschu 30. Mai 2017

    Mich neven dieses Kirchentagsbashing. Was macht denn ihr bitte mit Eurem Katholikentag? Kann ich auch sagen, dass das end nervig ist und bla bla bla

  11. Martin Kondziella 30. Mai 2017

    Inhaltlich schon ok. Aber mal Korrektur lesen sollte nicht zu viel verlangt sein.

  12. Konrad Herzfeld 29. Mai 2017

    Also hier ist wieder der persönliche Feldzug des Herrn Ahrendt zu lesen. Ich alte davon nichts und: Herr Ahrendt, bitte beschäftigen Sie sich doch mal mit der evangelischen Kirche, dann werden Sie sehen, dass Sie in die Irre gehen! Sie sind nichts weiter als ein Dickhead!

    … und mit Verlaub Herr Ahrendt: Sie sind der Spalter!

  13. Felix 29. Mai 2017

    Freundlich hinweisen möchte ich darauf, dass aus evangelischer Sicht die Spaltung anders angesehen wird.
    .
    Die Katholische Kirche hat sich ab etwa 1250 immer mehr in eine Richtung verändert, die mit der Frohbotschaft wenig zu tun hat.
    .
    Die Marianisierung wurde angeschoben; der aus (Fern)Ost eingeführte Rosenkranz implementiert, das Abendmahlsverständnis wurde in die Transsubstantiationslehre überführt, die Ohrenbeichte verbreitete sich und vieles andere mehr.
    .
    Die Reformatoren wollten die Kirche „re=formieren“, sie also auf ihre ursprüngliche Form zurückbringen.
    .
    Im evangelischen Verständnis hat sich die katholische Kirche abgespalten. Und wenn der Papst analphabetische, halluzinatorisch veranlagte „Seherkinder“ heiligspricht, dann bestätigt dies wohl deutlich, dass die Entwicklung in der Katholischen Kirche in die falsche Richtung läuft.

  14. Frinx 29. Mai 2017

    Naja. Es wird nicht die Spaltung gefeiert, sondern dass der Mensch selber die Bibel lesen und ergründen darf. Beim Katholikentag werden genauso Sprechchöre veranstaltet in die Stadt dann damit zugekleistert. Können Sie sich nicht einfach freuen, dass sich Menschen mit Gott beschäftigen und Gemeinschaft haben wollen? Ob nun evangelisch oder katholisch ist mir egal. Hauptsache Jesus ist die Hauptsache, was sie richtig feststellen da dann oft fehlt.

  15. Freddy K. 28. Mai 2017

    Angeblich hätte der Kirchentag die Stadt friedlicher gemacht, so die Veranstalter im Deutschlandfunk.

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