Kirchliches und bischöfliches Geburtstagsfest am Fest der Jugend

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Fest Der Jugend 2017 / © Andreas Walch - Loretto Gemeinschaft
Fest Der Jugend 2017 / © Andreas Walch - Loretto Gemeinschaft

Am Wochenende fand in Salzburg die 18. Ausgabe der Initiative statt

Pfingsten ist nicht nur ein kirchliches Hochfest, sondern der Geburtstag der Kirche. In Salzburg haben über 7000 Jugendliche beim Fest der Jugend der Loretto Gemeinschaft dieses Ereignis in und rund um den Salzburger Dom mit Gottesdiensten, Gebetszeiten, Vorträgen… gebührend gefeiert.

Am Domplatz hatte die Loretto Gemeinschaft ein großes Zelt errichtet, um auch dort die Veranstaltungen aus dem Dom heraus übertragen zu können, da der Platz im Dom für die vielen Besucher nicht ausreichte, und das trotzdem die Sitzbänke aus dem Dom entfernt wurden, damit mehr Jugendliche Platz hatten.

Außerhalb des Domes trafen sich die Jugendlichen zu Workshops rund um Themen wie Glaube, Berufung, Ausbildung, Bibel… zu Austausch oder einfach nur gemeinsamen Aktivitäten oder Wasserschlachten.

Am Abend der Barmherzigkeit haben 100 Priester das Sakrament der Versöhnung angeboten. Da die Nachfrage nach Beichte so stark war, konnten die Jugendlichen auch am Domplatz selbst bei dutzenden Priestern beichten.

Neben dem Geburtstag der Kirche wurde aber auch ein sehr menschlicher oder besser gesagt bischöflicher Geburtstag gefeiert: Der Passauer Bischof und deutsche Jugendbischof feierte im Kreise der Jugendlichen am Samstag seinen 52. Geburtstag. Oster war an diesem Tag nach Salzburg gekommen, um die hl.Messe mit den Jugendlichen zu feiern und als Referent über die Barmherzigkeit Gottes zu sprechen. Die vielen jungen Gläubigen dankten es ihm mit einem Ständchen. Der Bischof freute sich besonders: „Das war das größte Geburtstagsständchen meines Lebens“.

Das Fest der Jugend wurde heuer bereits zum 18. Mal in Salzburg veranstaltet. Jedes Jahr nehmen mehr Jugendliche daran teil. Noch nie kam es zu Exzessen, Ausschreitungen oder Diebstählen. Organisator Georg Mayr-Melnhof berichtet, dass noch nie ein Polizei- oder Rettungseinsatz notwendig war, trotz der vielen Teilnehmer.  Das schätzt auch der 20-jährige Jesse: „Ich mag das, Leute hier zu treffen, die so was das erste Mal sehen und die davon berührt sind und sich fragen: ‚Was sind da für tausende Jugendliche, die so gmiatlich (A.d.R.: angenehm, gemütlich) sind, keiner ist angesoffen, keiner randaliert, was ist das da?“

Die Jugendlichen strahlten eine große Freude aus, sangen auf dem Weg zum Dom Lobpreislieder und wirkten mit ihrer Begeisterung richtig ansteckend. Stefan Oster kann diese Freude verstehen: „Wenn man ahnt, wer und wie Jesus ist, dann lernt man automatisch darüber zu sprechen, weil das Herz übergeht vor Freude und Staunen.“

Von dieser Freude und Staunen konnte man beim Fest der Jugend Zeuge werden.

Quelle: Redaktion, zenit.org

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