Reich, schön und berühmt = glücklich, keine Sorgen und Himmel auf Erden. Das ist eine Gleichung an die viele glauben, auf die viele hinarbeiten und für die viele leben. Aber ist es wirklich so? Die Stars im geglaubten Himmelreich sagen worauf es wirklich ankommt.

Josh Radnor, How I Met Your Mother

Radnor spricht über seine Erfahrung als Star der Serie “How I Met Your Mother”. Da er dort einen stets frohen Charakter spielt wurde er gefragt, ob er wirklich immer so glücklich sei. Er dachte anfangs wirklich, dass der durch den Erfolg glücklich werde. Aber es war genau umgekehrt: „Je erfolgreicher die Show wurde, je unglücklicher wurde ich“. Ruhm könne aber ein großartiger Lehrer sein, wenn man dem „Unterrichtsplan“ zustimme. Er habe große Angst vor Demütigung. Was ihn wirklich zurückhalte sei Stolz („pride“). Er lernte folgende Lektionen: Niemandem schaden [wollen], das Leben als Lehrer betrachten. Demütig die Lebenssituationen annehmen und die richtigen Prioritäten setzen.  Darüber hinaus ermutigt er, nicht den den Einfluss, den wir haben zu unterschätzen.

„Alle von uns haben eine wunderschöne und heilige Möglichkeit. Wir können auf eine ansteckende Weise gut sein. Ich glaube an die Macht der Wörter, an die Molekül verändernde Eigenschaft von Güte, Mitgefühl, Selbstlosigkeit und Vergebung.“

Lady Gaga

Lady Gaga spricht in einem Interview an der Yale University darüber, wie man wirklich glücklich wird. Anfangs fragt sie sich: „Warum bist du [Lady Gaga] unglücklich?, Warum möchtest du mit der Musik aufhören?“. Es fühle sich so leer an immer zu lächeln und Selfies zu posten: „Ich habe wesentlich mehr anzubieten als mein Gesicht“. Sie möge es nicht, „benutzt“ werden, damit andere Geld verdienen. Ihre Leidenschaft und Kreativität würde so nicht ernstgenommen. Sie habe gelernt Nein zu sagen: „Ich tue das nicht, ich will das nicht. Dafür stehe ich nicht ein […] und langsam habe Ich mich daran erinnert, wer ich bin“.  Als sie dann in den Spiegel sah, habe sie Ja zu sich selbst gesagt: „Ja, damit kann ich jede Nacht ins Bett gehen, denn das ist eine Person, die ich kenne, die Eier hat, die Integrität hat, die eine Meinung hat“.

2Pac

2Pac beklagte, dass viele Menschen, egal welcher Herkunft, ein Problem damit hätten ehrlich zu sich zu stehen. Sie könnten nur schwer in ihre eigene Seele sehen. Er habe aber seine Integrität bewahrt und sich nicht verkauft. Sein Herz sei mit seinem Körper verbunden gewesen. Es sei zu viel Geld im Spiel, dabei verhungerten Menschen auf der Straße. Er sah seine Aufgabe als Gottes Werk. Gott habe ihm gezeigt, wie das Leben eigentlich sein sollte. Er sah sich auch als Helfer für die „Ghetto-Kids“: „Sind diese Ghetto Kinder nicht Gottes Kinder? Und doch sehe ich dort keine Missionare […]. Ich muss dorthin gehen, weil ich nirgendwo anders abhängen kann. “

Essena O’Neill

Essena O’Neill, einst ein Instagram Star, die mit schönen Bildern Geld verdiente, hat sich radikal gewandelt. Vom Star des Scheins zur Promoterin für das echte Leben. „Alles was wir brauchen ist, dass wir uns wertgeschätzt fühlen, Liebe empfinden für die Menschen, die uns umgeben und etwas tun, durch das wir uns lebendig fühlen.“ Alles andere, wie soziale Anerkennung und exzessives Geldverdienen, so wird im Video deutlich, ist die Mühe nicht wert und dadurch lebt man am Leben vorbei.

Die Stars verkünden die Botschaft des Evangeliums

Es scheint auf den ersten Blick überraschend zu sein, aber jede und jeder Einzelne der Stars gibt auf ihre und seine Weise Zeugnis vom Evangelium ab. Die echte Lebenssehnsucht, die nach einem „Leben in Fülle (Joh. 10, 10) wird in den Zeugnissen deutlich. Aber wie wird sie gefunden? Eben nicht auf dem Weg der selbstbezogenen Selbstverwirklichung, sondern durch eine sinnvolle Tätigkeit, durch Liebe und Hingabe (vgl. Mt. 16, 26 // Joh. 15, 12-17). Damit bestätigen die Stars auf ihre Weise die Wahrheit der Frohen Botschaft.

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