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Loving Vincent

Eine Filmkritik von Dr. José García

Vincent van Gogh (1853—1890) gilt zusammen mit Paul Cézanne (1839—1906) und Paul Gauguin (1848—1903) als Wegbereiter der Moderne. Der niederländische Künstler hinterließ nach heutigem Wissensstand nicht nur 864 Bilder und mehr als tausend Zeichnungen, sondern auch eine umfangreiche Korrespondenz. Seine Todesumstände sind bis heute umstritten. Fest steht, dass er sich am 27. Juli 1890 eine Kugel in die Brust schoss. Ob es dabei um einen Selbstmord, um eine Art „Hilferuf“ oder gar um einen Unfall handelte, wird wohl ungeklärt bleiben.

Der Spielfilm „Loving Vincent“ von Dorota Kobiela und Hugh Welchman versucht, in einer Art Thriller die letzten Wochen im Leben des Künstlers zu rekonstruieren: Ein Jahr nach dem Tod van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers an dessen Bruder Theo auf. Der Postmann Joseph Raulin (Chris O´Dowd), der mit Vincent befreundet war, hat zwar versucht, Theos Adresse zu erfahren, um den Brief zuzustellen, aber die Versuche schlugen fehl. Deshalb beauftragt er seinen Sohn Armand (Douglas Booth), nach Paris zu fahren und den Brief persönlich zu übergeben. Armand tut dies nur widerwillig, weil ihm die Freundschaft seines Vaters mit dem ausländischen Künstler, der sich selbst ein Ohr abgeschnitten haben soll und in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wurde, peinlich ist. In Paris erfährt Armand vom Farbenlieferanten Pere Tanguy (John Sessions), dass Theo — am Boden zerstört durch den Verlust seines Bruders — nur wenige Monate nach Vincents Tod verstorben ist.

© WELTKINO FILMVERLEIH


Pere Tanguy berichtet Armand, dass Vincent van Gogh nach vielen Jahren schwerer Kämpfe endlich in Paris zum anerkannten Künstler avanciert war. Warum soll er sich gerade im Augenblick seines bevorstehenden Erfolgs das Leben genommen haben? Um diese Frage zu beantworten, reist Armand weiter zu Vincents letztem Aufenthaltsort, dem ruhigen Dorf Auvers-sur-Oise, eine Stunde außerhalb von Paris. Hier verbrachte der Künstler die letzten zehn Wochen seines Lebens, und war bei Dr. Paul Gachet (Jerome Flynn) in Behandlung. Allerdings ist Gachet für ein paar Tage verreist. Armand nimmt ein Zimmer in der Auberge Ravoux, wo Vincent zuletzt lebte und auch seiner Verwundung erlag. Dort trifft Armand die Tochter des Besitzers, Adeline Ravoux (Eleanor Tomlinson). Während er auf die Rückkehr des Doktors wartet, befragt er dessen Tochter Marguerite Gachet (Saoirse Ronan) und dessen Haushälterin Louise Chevalier (Helen McCrory) sowie den Bootsmann (Aidan Turner), den er am Fluss trifft, wo Vincent oft seine Tage verbracht hat. Langsam kommt Armand der Verdacht, dass ihm die Bewohner von Auvers die Wahrheit verbergen. Könnte es sein, dass Vincent van Gogh nicht Selbstmord begangen hat, sondern Opfer eines Verbrechens wurde?

Schon die Idee, aus dem ungeklärten Tod des Künstlers eine Art Detektivgeschichte zu entwickelt, nimmt sich ziemlich originell aus. Die größte Originalität von „Loving Vincent“ besteht jedoch in seiner Machart. Denn die an die mehr als 800 überlieferten Briefe des Künstlers angelehnte Handlung wird in eine Art Animationsfilm umgesetzt. Die Grundlage bilden die Dreharbeiten mit echten Schauspielern, die in speziell nach den Gemälden van Goghs nachgebauten Sets oder vor einem Green-Screen aufgenommen wurden, so dass die Van-Gogh-Gemälde mit den computergenerierten Animationen im Anschluss zusammengefügt werden konnten. In jahrelanger Handarbeit fertigten 125 Künstler 65 000 Bilder im Stil van Goghs an: Die aufgenommenen Filmbilder wurden dann Bild für Bild auf der Grundlage von 94 Gemälden des Künstlers in einen animierten Film umgewandelt. Am Filmende werden die animierten Bilder den Originalgemälden gegenübergestellt. Außerdem werden die von Vincent van Gogh porträtierten und im Film auftretenden Figuren vorgestellt.

Mit den sehr bunten Bildern aus der Bildwelt des Künstlers kontrastieren die Schwarzweiß-Aufnahmen, in denen van Goghs Leben in Rückblenden erzählt wird. Sie wirken realistischer. Auch die sie untermalende Musik wird dramatischer als in der Rahmenhandlung. Durch diese Verknüpfung wird die ästhetische Attraktivität des Filmes von Dorota Kobiela und Hugh Welchman noch gesteigert. Allerdings besitzen die Passagen mit den an den Künstler selbst angelehnten Bildern eine gewisse Flächigkeit. Auch wenn durch die Animation aus den Einzelbildern Bewegung entsteht, bleibt diese den Gemälden sehr verhaftet, so dass häufig keine Tiefe erreicht wird.

Auf der dramaturgischen Ebene bedeutet die Verknüpfung der Rahmenhandlung in der Jetztzeit mit den Rückblenden häufig eine Verdoppelung. Andererseits wirkt „Loving Vincent“ über weite Strecken als eine Aneinanderreihung der berühmten Werke des Künstlers. Für einen abendfüllenden Spielfilm reicht die Handlung eigentlich wohl kaum. Denn so originell sich ausnehmen mag, den geheimnisumwitterten Tod Vincent van Goghs als eine Art Krimigeschichte wieder aufrollen zu wollen, so wenig kommt der ermittelnde Armand einer Aufklärung näher. Die gewiss originelle und visuell anspruchsvolle Inszenierung des Films drängt die eigentliche Handlung zu sehr in den Hintergrund. „Loving Vincent“ erweist sich dennoch als eine anregende Reise in die bunte Welt der Bilder des niederländischen Künstlers, als eine Hommage an Vincent van Gogh.

Im Rahmen des Europäischen Filmpreises wählten am 9. Dezember die mehr als 3 000 Mitglieder der Europäischen Filmakademie EFA „Loving Vincent“ zum „Europäischen Animationspreis des Jahres“.

Filmische Qualität:   4,5/5
Regie:Dorota Kobiela, Hugh Welchman
Darsteller:Douglas Booth, Chris O´Dowd, Saoirse Ronan, Jerome Flynn, Eleanor Tomlinson, John Sessions. Helen McCrory, Aidan Turner, Robert Gulaczyk
Land, Jahr:Großbritannien, Polen 2017
Laufzeit:95 Minuten
Genre:
Publikum:ab 12 Jahren
Einschränkungen:X –
im Kino:12/2017

Quelle: http://textezumfilm.de

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