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Hausmitteilung

Stellungnahme zur Zukunft von The Cathwalk

Wie es mit dem Cathwalk weitergeht.

Liebe Freunde von The Cathwalk,

im Sommer 2015 wurde unser Onlinemagazin The Cathwalk gegründet. Die damalige Motivation war, sich von weltverachtenden Tendenzen, wie sie manchmal in katholischen Milieus vorzufinden sind, abzugrenzen und stattdessen ein Ja zur Schöpfung Gottes zu sagen – natürlich unter der Perspektive des katholischen Glaubens.

Diesen Weg wird der Cathwalk auch weiterhin gehen: d.h. er wird sich konstruktiv mit unserer Zeit, Kultur, Mode und Architektur auseinandersetzen und mit Euch zusammen nach dem Wahren und Schönen suchen, das uns alle staunen lässt.

Seit seiner Gründung steht der Cathwalk von verschiedenen Seiten unter Beschuss – und das ist auch gut so. Den Traditionalisten war und ist er zu liberal, den Liberalen zu konservativ. Wir aber auf dem Cathwalk wollen nicht einer kirchenpolitischen Richtung gefallen, sondern es mit Paulus halten: Die Freiheit haben, so zu handeln, wie es der Verbreitung des Glaubens dient (vgl. 1. Kor 9).

Matthias Schäppi hat den Cathwalk zum einflussreichsten katholischen Lifestyle-Portal in deutscher Sprache gemacht und ich bin ihm sehr dankbar für diese Leistung. Ich werde alles tun, um Matthias Schäppis erfolgreichen Weg weiterzugehen und an den Prinzipien des Cathwalk festzuhalten. Dazu möchte ich gerne erneut klarmachen, wofür der Cathwalk seit seinem Beginn steht:

  1. Der Cathwalk versteht sich als freies, katholisches Internetportal, das unter dem Schwerpunkt „katholische Lebensart“ Themen der Gegenwart behandelt.
  2. Der Cathwalk möchte Leiblichkeit und Sinnlichkeit positiv würdigen und schädlichen Extrempositionen Lebensfreude entgegensetzen.
  3. Der Cathwalk möchte eine familienfreundliche Kultur fördern.
  4. Der Cathwalk will durch Schönheit evangelisieren und nicht durch Zeitgeistkritik.
  5. Der Cathwalk bekennt sich voll und ganz zur katholischen Lehre und zum Nachfolger Petri.

Weiteres dazu findet sich auf unserer Cathwalk-Vision.

Darüber hinaus wird es eine redaktionelle Änderung geben: Kommentare werden nicht mehr automatisch online erscheinen, sondern müssen vorher freigeschaltet werden.

Ich hoffe auch in Zukunft auf viele Leser und motivierte Autoren.

Für den Cathwalk

Josef Jung

München 2018, am Fest des großen Jesuitenmissionars Petrus Canisius.

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6 Kommentare

  1. Herwig Fischer 1. Mai 2018

    Es kann nicht genügend Magazine dieser Art geben.
    Weiter so!

  2. Birgitt Kerz 27. April 2018

    „Der Cathwalk bekennt sich voll und ganz zur katholischen Lehre und zum Nachfolger Petri.“
    Und zu diesem (höchst unterstützenswerten) Prinzip passen die unsäglichen Artikel eines André Thiele? Im Ernst?

  3. Michael van Laack 27. April 2018

    Grammatisch korrigierte Fassung: Möge alles gelingen, was Du oben beschrieben und Ihr Euch vorgenommen habt. Zurück zu den Wurzeln des Cathwalk. Nicht allen alles sein wollen, aber vielen vieles zur Betrachtung oder Inspiration vorlegen.
    Euer Konzept nenne ich liberal-traditionalistisches Borderline. Grenzgänger sein, nicht festgelegt auf eine theologische, politische, kulturelle Schule. Frei sein im Denken; sich klar positionieren, aber nicht in eine Stellung eingraben oder gar verschanzen.
    Privat lebe ich das so seit einiger Zeit. Läuft gut, so lange man nicht verkrampft, weil man bei allen Themen und in allen Lebensbereichen um jeden Preis in dem bleiben möchte, was Mainstream jeweils aktuell als Mitte definiert. Der Kirche und sich immer treu bleiben ist – das sollte man auch realistisch sehen – ein Spagat, den das Individuum selten ohne Leistenbruch vollziehen kann. Das Profil eines Blogs kann es aber gewiss, denn in ihm stecken die Profile vieler Menschen.
    Das einzige, was ich bitte mir (und vielleicht manchen anderen Lesern) bei Gelegenheit zu erklären, wie man durch Schönheit evangelisiert, da eben der Schönheitsbegriff in allen Epochen in seiner Definition stets dem Zeitgeist unterlag und noch dazu auch individuell ist: So viele Menschen, so viele Schönheiten.
    Alles Gute für den Neustart. Gott möge Euch seine Engel senden und Euch behüten immerdar. Wir brauchen Leuchttürme des Christentums in der Dunkelheit der realen ebenso wie der virtuellen Welt!

  4. Michael van Laack 27. April 2018

    Möge alles gelingen, was Du oben beschrieben und Ihr Euch vorgenommen habt. Zurück zu den Wurzeln des Cathwalk. Nicht allen alles sein wollen, aber vielen vieles zur Betrachtung oder Inspiration vorlegen.
    Euer Konzept nenne ich liberal-traditionalistisches Borderline. Grenzgänger sein, nicht festgelegt auf eine religiöse, politische, kulturelle oder Schule. Frei sein im Denken; sich klar positionieren, aber nicht in eine Stellung eingraben oder gar verschanzen. Privat lebe ich das so seit einiger Zeit. Läuft gut, so lange man nicht verkrampft, weil man bei allen Themen und in allen Lebensbereichen um jeden Preis in dem bleiben möchte, was Mainstream jeweils aktuell als Mitte definiert. Der Kirche und sich immer treu bleiben ist – das sollte man auch realistisch sehen – ein Spagat, den das Individuum selten ohne Leistenbruch vollziehen kann. Das Profil eines Blogs kann das aber gewiss, denn i ihm tecken die Profile vieler Menschen.
    Das einzige, was ich bitte mir (und vielleicht manchen anderen Lesern) bei Gelegenheit zu erklären, wie man durch Schönheit evangelisiert, da eben der Schönheitsbegriff in allen Epochen in seiner Definition stets dem Zeitgeist unterlag und noch dazu auch individuell ist: So viele Menschen, so viele Schönheiten.
    Alles Gute für den Neustart. Gott möge Euch seine Engel senden und Euch behüten immerdar. Wir brauchen Leuchttürme des Christentums in der Dunkelheit der realen ebenso wie der virtuellen Welt!

  5. Nepomuk 27. April 2018

    Es seien die Anmerkung erlaubt:

    1. nur weil man von „beiden Seiten“ kritisiert wird, muß man nicht Recht haben.

    2. Die Prinzipien sind ja ganz schön, ich verstehe das aber jetzt einmal nicht als Behauptung, diese bisher eingehalten zu haben. Speziell eine gewisse Artikelserie fällt hier durch klaren Widerspruch zu jeder einzelnen der Nrn. 2 bis Nr. 5 einschließlich auf, aber z. B. es besteht auch die sonst durchaus engagierte und gutgemeinte (vielleicht etwas dick aufgetragene, aber das sind Stilfragen) Artikelserie von Theresa Laetitia im wesentlichen aus Zeitgeistkritik. Das ist natürlich eine ehrbare katholische Beschäftigung, weil der Zeitgeist tatsächlich zu kritisieren ist und der Schönheit ja im Wege steht, aber wieso dann ein Prinzip Nr. 4 aufstellen?

    3. Der Sinn des „datum“ ist die Angabe des Datums, daher übrigens der Name. „München, am Fest des hl. Petrus Canisius“ ergibt ohne ein „2018“ einfach keinen Sinn, egal was man von der Angemessenheit des Stiles hält.

    • Nepomuk 28. April 2018

      Nachtrag: bei der „einen gewissen“ Artikelserie war die Serie von André Thiele über Beziehungsverweigerer gemeint, die mittlerweile hier nicht mehr abzurufen ist.

      Die Entscheidung, sie einzustellen, ist an sich gut, es wäre aber wünschenswert gewesen, sie nicht nur durch einen Retweet zu kommunizieren. Dann hätte man ggf. auch die bisher erschienenen Artikel zu Dokumentationszwecken da belassen (oder je nach Beurteilung als moralgefährdend verbergen – dann wüßte man aber, wo man nachfragen kann) können.

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