Start Alte Messe Die antimodernistische Offensive: Der Cathwalk feiert die Tradition!

Die antimodernistische Offensive: Der Cathwalk feiert die Tradition!

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Clemens Victor Oldendorf fragte den Cathwalk, was Modernismus sei. Er gab zurecht die Definition von Pascendi wieder: „Sammelbecken aller Häresien“. Also nix Gutes. Die Frage ist nun: muss man Häresien im Detail kennen? Wir glauben nicht. Daher sehen wir unsere Aufgabe nicht darin, das Höllenfeuer zu studieren, sondern im Gegenteil: wir feiern die Tradition!

Alte Messe, Tradition, gute Theologie, harmonischer Lebensstil, mehr als Murks und Moral, dafür will der Cathwalk stehen.

Wir glauben, dass die Tradition im Gegensatz zu so genannten „neo-cons“, „Anbiederern“ und sonstigen Unausgeglichenen, genau das ganzheitliche Leben bietet, nach dem sich viele sehnen. Wir glauben auch, dass wir Gott im Licht der Tradition erkennen und ehren können.

Also: auf gehts!

5 Kommentare

  1. Ich bin der letzte, der gegen Bier etwas einzuwenden hat. Höchstens vielleicht, dass es zu wenig Bier gab. Vom Augustiner Bräu empfehle ich aber eher das Helle, nicht das Edelstoff. Prost!

  2. dann definieren Sie bitte was Sie unter „Tradition harmonischer Lebensstil (das ist sicher für mich etwas anderes als für Sie) und guter Theologie verstehen
    Es klingt nach wir wollen keine Intellektuelle Auseinandersetzung wir wollen hier den Amish Lebensstil in seiner katholischen Ausprägung zelebrieren
    dazu braucht es keinen Blog den da braucht es keine Diskussion sondern nur das gemeinschaftliche Schulterklopfen und laut dem Bild die Bierseligkeit
    dann viel Spaß in der 50er Jahre Bubble
    ich ziehe die Gegenwart vor

  3. Und wie will man „die Geister unterscheiden“ (discretio spirituum) – ein Thema, mit dem sich gesamte Christenheit gefühlt seit Pfingsten herumschlägt?!
    Wie will man das tun, wenn man nicht wissen will, welche Geister eventuell die falschen sind?
    Wenn ich der Teufel wäre, würde ich mich in die angeblich niet- und nagelfeste Tradition setzen: so bleibt alles starr, die Leute verlernen das kritische Denken und haben Angst, sich einen Millimeter zu bewegen.
    Und noch ein Tipp: alle Schismen der letzten 2000 Jahre hängen direkt und ursächlich damit zusammen, dass die Schismatiker der Kirche vorwerfen, dass sie Neuerungen eingeführt habe, die vorher als Irrung galten:
    Das war so in Nicäa, es war so beim Filioque, es war so im 15. und 16. Jh und in allen „Ketzerbewegungen“ davor, die samt und sonders nichts „Neues“ wollten, sondern zurück „ad fontes“, die die Kirche verlassen habe. Es war so nach Pius VII., der Napoleon salbte. Es war so nach 1871, als die Altkatholiken sich trennten, weil die Kirche mit neuen Dogmen aus deren Sicht die alte Lehre verfälschte. Und es waberte bereits 1854, als es immer noch genug Gelehrte gab, die wussten, dass die Lehre von der unbefleckten Empfängnis im Mittelalter überhaupt erst aufkam, als „opinio nova“ (also „Modernismus“!) galt, mit Gewalt, Lug und Trug verbreitet wurde (man zwang alle Sorbonne-Absolventen zur Unterschrift, dass sie diese Lehre nach außen hin vertreten würden, ansonsten gab es keine Magister- und keine Doktorhüte, andere Universitäten zogen nach!), von Thomas von Aquin, Katharina von Siena und dem gesamten Dominikaner-Orden, der immerhin mit der Inquisition betraut war, strikt als häretisch abgelehnt wurde etc. etc. etc.
    Wer sich mit den Quellen über die Umstände auf Konzilien befasst, den kann nur Abscheu erfassen, sofern er sich der Wahrheit und Redlichkeit verpflichtet weiß. Ja: die ersten Konzilien und Dogmatisierungen kamen gar nicht aus der Kirche, sondern von heidnischen Kaisern, die die Kirche für ihre reichseinigenden Zwecke missbrauchten… und die Umstände waren schon damals geprägt von Zwang, Erpressung und Gewalt.
    Herr Oldendorf fragte: was ist eigentlich der Modernismus?
    Ich frage den Kundigen: Was ist überhaupt „die“ Tradition?

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