Heimatmission: Wenn der Heide zweimal klingelt …

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Bild: 3803658 - pixabay.com
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Wer kennt das nicht: man will zur Alten Messe und jemand klingelt verführerisch und sagt: „Super Wetter heute, wie wäre es es, wenn wir direkt in den Biergarten gehen, als zu beten“ – die meisten wohl nicht. Deswegen nicht, weil sie weder zur Messe gehen, noch den Frühschoppen genießen können. Und während die meisten die katholische Lebensart und damit die höchste Hochkultur verpassen, breitet sich das Neuheidentum weiter aus.

Auch in München, wo die Mehrheit sich mittlerweile – zumindest auf dem Steuerbescheid – zu nichts bekennt, kennt dieses Phänomen: Auf dem Marienplatz tanzt man für die Bienen und es gibt Bio-Kultstätten, die wohl selbst alt-germanische Donareichentänzer neidisch gemacht hätten.

Nichts Neues unter der Sonne, möchte man meinen. Die Weisheit des Bonifatius gilt auch heute: Anbetung gilt dem allmächtigen Gott, nicht peinlichen Götzen. Aber wie besiegt man die falschen Götter in den Köpfen?

Man muss etwas Gutes, Wahres und Schönes an deren Stelle setzen. Das heißt: den ganzen Reichtum des katholischen Abendlandes: Alte Messe, Tradition, Gelassenheit, Heiterkeit und schöne Frauen.

Heidenangst besiegt man am besten mit Gottvertrauen. Zum Einstieg kann ein Helles schon mal mehr bewirken als ein Halleluja – wenn am Ende das Heilige steht.

Und natürlich gilt: Man bekehrt nicht mit Jammern, sondern mit Jauchzen. Es gibt nichts Besseres als katholisch zu sein.

Bild: Bonifatius in Fulda (größer als Luther in Eisenach)
Bild: Bonifatius in Fulda (größer als Luther in Eisenach)

1 KOMMENTAR

  1. „Alte Messe, Tradition, Gelassenheit, Heiterkeit und schöne Frauen.“ Und dann der Seitenhieb auf Luther…Dabei hat Luther die alte Messe des frühen 1. Jahrtausends (nach Verständnis des Vermögen der Forschung seiner Zeit) gefeiert, übrigens bis zum Schluss in Messgewändern, in Schulen und der Universität auf Latein. Traditionen hat er nicht kategorisch abgeschafft-dafür zeichnet ein anderer, nämlich Zwingli, sondern auf den biblischen Prüfstein gelegt. Und dabei durchaus um Belehrung gebeten. Auch Gelassenheit und Heiterkeit waren ihm nicht fremd. Und seine Frau – ob sie schön war, weiß ich nicht, aber sie war überaus tüchtig und ihm treu ergeben: Das allein macht sie schön! – Ja, es gibt nichts besser als Christ zu sein!

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