Mit der Alten Messe das Abendland retten

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Ritterschlag. Bild: Edmund Leighton [Public domain]
Ritterschlag. Bild: Edmund Leighton [Public domain]

Alles, was Europa kulturell ausmacht, woher es kommt und was es trägt, lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Abendland. Keine Entwicklung kommt jemals an das heran, was das christliche Europa aufgebaut hat.

1947, nach der Zerstörung Europas durch die Nazis und der kommunistischen Besetzung im Osten sah Adenauer in der europäischen Vereinigung den Versuch „dieses christliche Abendland zu retten.“

Das Abendland kann aber nur gerettet werden, wenn es auf festen Säulen steht. Die Fundamente müssen fest, stark und klar sein. Pius XII. hat das in den Nachkriegsjahren deutlich gemacht. Der Papst betonte, dass „Zerrissenheit, Elend und Unruhe“ nur dann aufhörten, wenn es zu einer „ausdrücklichen Anerkennung der Rechte Gottes und seines Gesetzes mindestens aber des Naturrechts als des festen Grundes, in dem die Menschenrechte verankert sind“, komme.

Um einen festen Grund zu haben, ist eine feste Liturgie wichtig. Das ist die Alte Messe. Sie ist die Liturgie des Abendlandes. Lex orandi, lex credendi: Das Gesetz des Betens ist das Gesetz des Glaubens. Die Alte Messe verkörpert genau jenes deozentrische Beten, das den Glauben aufbaut und stärkt. Sie ist die beste und stärkste Medizin, um den Glauben zu erhalten – und so das Abendland zu retten.

4 KOMMENTARE

  1. @ Veltel

    Wie können Sie denn so Etwas behaupten!
    .
    Offenbar kennen sie die „schrecklichen Geheimnisse“ nicht, die uns die Gottesmutter in Fatima verkündet hat, und die in gut 2 000 bezüglichen Büchern (schauen Sie bitte einmal beim KVK nach) erläutert werden.

  2. „Das Abendland“ (was immer man darunter im einzelnen verstehen mag) rettet weder die Alte Messe noch die Himmelsmutter von Fatima (um aufs einen früheren Beitrag hier zurückzugreifen).
    Allein das Hören und Annehmen der freudigen, Frieden und Glück bringenden Botschaft unseres Herrn Jesus Christus „rettet“ das Abendland.

  3. Meinen sie mit „Alte Messe“ die Tridentinische Messe, oder bezieht es sich auf die Ordnung der Messfeier in der Zeit davor?

    • Der Begriff „Tridentinische Messe“ ist irreführend, weil das Konzil von Trient keine Messe erfunden hat. Es hat lediglich die Lehre und Liturgie der Tradition bestätigt – und alle Fehlformen verboten. Alte Messe meint die traditionelle Liturgie der römischen Kirche, deren letzte Änderung 1962 vorgenommen wurde, indem der heilige Josef in den römischen Kanon eingefügt wurde. Die Ursprünge dieser Liturgie kommen aus der frühen Kirche, sie hat mit Mittelalter ihre größte Entfaltung erfahren und wurde auch auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil gefeiert.

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