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Homo-Skandal im Franziskanermagazin

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Gleich wie Leo X. seinerzeit die Häresien Luthers geißelte, möchte man auch heute ausrufen: „Exsurge, Domine! – Erhebe dich, Herr, und richte deine Sache! Gedenke deiner Schmähungen, die den ganzen Tag von den Unweisen ausgehen.“

Auch heute wird der Glaube geschmäht – von den eigenen Leuten. Aktuell im Franziskanermagazin vom Frühjahr 2019. Dort wird Selbstbefriedigung, Unzucht, künstliche Verhütung und homosexueller Verkehr nicht mehr als Sünde gesehen. Die heilige Lehre der Kirche wird geschmäht und ihrer Weisheit werden naive Gedanken entgegengestellt.

Dem nicht genug, wird auch die Queer-Ideologie als „Queer-Theorie: LSBTTIQ“ beworben und die homosexuelle Vergewisserung eines Ordens-Priesters vorgestellt.

All das gipfelt in der Forderung, die Sünde zu segnen: „Der Segen für gleichgeschlechtliche Paare ist nicht nur ein Zuspruch für diese Menschen, sondern zugleich auch ein Gotteslob.“

Quelle: Franziskanermagazin Frühjahr 2019: „Sexualität ist das Natürlichste der Welt“

Erhebe dich, Herr, gegen die Schmähungen und Verwüstungen deiner Kirche.

2 Kommentare

  1. Hallo Frau Melani!

    Der höchstheilige Kirchenlehrer Alfons von Liguori sah das noch anders!
    Und der hat bis vor etwa 50 Jahren noch die katholische Moraltheologie geprägt.

    Leider hat die Sexualneurose den Blick auf den Glanz des Evangeliums verschattet.

    Ich stimme Ihnen völlig zu: wir sollten unsere Freude ob der Gotteskindschaft zeigen und zum Ausdruck bringen, anstatt immer wieder Verbote gerade in Bezug auf die Sexualität (eigenartigerweise nicht etwa auf die Nächstenliebe: das stünde doch eher an!) zu thematisieren

  2. >> Grundsätzlich hat doch das Sexualleben eines Menschen nichts mit seiner Liebe zu Gott zu tun! <<
    .
    Die Verteufelung der wie auch immer gearteten Geschlechtlichkeit einer Person verweist auf den Manichäismus, der sich immer wieder in die Verkündigung der heilsbringenden Botschaft unseres Herrn Jesu beigemischt hat.
    .
    ***Handlungen (1) unter Erwachsenen, die (2) konsensuell, also in gegenseitigem Einvernehmen geschehen, (3) keinem der Beteiligten jetzt oder später schaden und (4) auch nicht Rechte anderer Personen (etwa Ehegatten) oder Institutionen (etwa Keuschheitsgelübde bei Priestern) verletzen, sind moraltheologisch als neutral zu bewerten.***

    Es ist kein gutes Zeichen, wenn gerade in letzter Zeit — statt sich der Verbreitung der Frohbotschaft zuzuwenden — immer wieder die Sexualität genüsslich thematisiert wird.

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