FSSP in München: 60 junge Seminaristen feiern die Zukunft der Kirche

FSSP in München: 60 junge Seminaristen feiern die Zukunft der Kirche

Alte Frauen demonstrieren, junge Männer feiern: über 60 Seminaristen aus Wigratzbad – Priesterseminar St. Petrus und viele Priester der Bruderschaft sind heute, am 18. Mai 2019 zu einem Seminar-Ausflug nach München gekommen. In St. Maria Thalkirchen haben sie die Alte Messe gefeiert.

St. Maria Thalkirchen

Im Seminar in Wigratzbad leben Seminaristen aus ganz Europa. Es hat mit über 60 Seminaristen mehr als doppelt so viele Seminaristen wie die meisten diözesanen Seminare im deutschen Sprachraum. Während andere Seminare und Kirchen schließen, baut die Petrusbruderschaft die Kirche wieder auf. Die Alte Messe und der Ausflug waren beeindruckend: Es wurde deutlich, wo die Zukunft der katholischen Kirche ist: in der Tradition und der Alten Messe.

2 KOMMENTARE

  1. Das alles relativiert sich wenn man das Folgende bedenkt: Die zweijährige Ausbildung in den diözesanen Seminaren erfolgt als zweite Phase im Anschluss an das Studium an einer theologischen Fakultät. Die dortigen angehenden Priester müssten also dazugerechnet werden, dazu kommen angehende ständige Diakone. Im Wigratzbader Seminar befinden sich, wie richtig geschrieben, Männer aus ganz Europa, mit einem gewissen Schwerpunkt Frankreich, was historische Gründe hat. Man müsste also die Zahl der angehenden Priester in ganz Europa vergleichen, man könnte zu den angehenden Petrusbruderschafts-Priestern noch die englischsprachigen Europäer im US-Seminar dazurechnen. Wie viele, bzw. wie wenige Kandidaten aus Deutschland z.B. 2017 in Wigratzbad eingetreten sind, das kann jeder selbst ergoogeln, wie auch die Zahl der Priester- bzw. Diakonenweihen in den einzelnen deutschen Diözösen. Dann genügt ein bisschen Kopfrechnen.

    • Dass die so genannte ‚Tradition‘ einen schönen und wichtigen Teil der Kirche ausmacht, steht fest. Dass sie bzw. einzelne Gruppierungen sich zu selbsternannten Rettern der Kirche machen, halte ich für überheblich. Ohne jegliche Recherche fällt mir nur ein Beispiel ein, wo Rechtgläubigkeit, eine gesunde christliche Spiritualität ohne Anpassung an den Zeitgeist, aber gleichzeitig bodenständig und Frömmigkeit ohne die alte Messe zu finden sind (ich betone, es ist eine wunderschöne Form der Messfeier, aber Priester, die die neue Messe feiern können von mehr Seeleneifer erfüllt sein als ‚Tradis‘ und andersherum, genau so gut können Menschen, die sich nicht der Tradiszene zuordnen vor uns im Himmel sein und andersherum) – Beispiel Polen…

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

NEUESTE ARTIKEL

Unser eucharistischer Hunger

Von Thorsten Paprotny Aus dem Pontifikat Benedikts XVI. bleibt mir eine heilige Messe auf...

Wer weltoffen ist, ist nicht ganz dicht

"Weltoffen" ist das Modewort. Wer kann schon gegen weltoffen, tolerant und Vielfalt sein? Für alle und für...

Geistige Kommunion (k)eine Vertröstung?!

Von Nico Leiter Seit vielen Wochen ist es uns Katholiken kaum oder nicht mehr...

Die Würde der heiligen Messe ist unantastbar

Von Thorsten Paprotny Das gläubige Volk reagiert gemischt auf die öffentliche Bekanntmachung der...

Surrexit Christus, spes mea – Auferstanden ist Christus, meine Hoffnung

Von Thorsten Paprotny Die Ostersequenz verkündet die Frohe Botschaft, die Herzmitte des Evangeliums:...

Jerusalem: Das Herz des Abendlandes

"Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem, dann soll meine rechte Hand mich vergessen. Die Zunge soll mir...

Meist gelesen

- Advertisement -

Für DichLesenswert
Weitere Artikel