Orden verwirft 1960er-Reformen und kehrt zurück zu Tradition und Alter Messe – jetzt boomt er

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1943
Bild: Unbeschuhte Karmelitinnen - Marqués de la Force [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)] (zugeschnitten).
Bild: Unbeschuhte Karmelitinnen - Marqués de la Force [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)] (zugeschnitten).

„Wir haben das Gefühl, dass durch irgendeinen Spalt der Rauch des Satans in den Tempel Gottes eingedrungen ist“, predigte Paul VI. beim Pontifikalamt am Hochfest der Apostelfürsten, dem 29. Juni 1972. Gegen jenen Rauch, einst hoffnungsvoll inhaliert, braucht es ein Sauerstoffzelt. Der Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen in Pennsylvania hat es gefunden: in Tradition und Alter Messe.

Die Nonnen wechselten im Jahr 2000 vom Novus Ordo zur Alten Messe – und das bewirkte eine „völlige Explosion von Gnade und Freude für die Schwestern“, so Mutter Stella-Marie von Jesus, Oberin des Klosters in Fairfield. Seitdem gebe es eine große Zunahme an Berufungen und der Geist der Gemeinschaft sei von Freude und dem Wachstum im geistlichen Leben geprägt.

Wegen der vielen Berufungen wurde das ursprüngliche Kloster bald zu klein und die Nonnen zogen von Nebraska in ein Kloster nach Elysburg, Pennsylvania. Sie erhielten auch die Erlaubnis ein untergehendes Kloster in Philadelphia zu übernehmen – und auch dieses Kloster blühte wieder auf.

Zweimal haben die Nonnen sterbende Kloster wiederbelebt – jetzt bauen sie eins von Grund auf neu: Die Karmelitinnen erhielten im vergangenen Sommer die Erlaubnis von Bischof Gainer, Bischof der Diözese Harrisburg, ein Kloster in Fairfield zu bauen. Das Kloster ist noch eine Baustelle, aber bereits bewohnt.

Damals hat man an ein zweites Pfingsten geglaubt, wenn man Disziplin und Frömmigkeit lockere und liberalisiere. Verkündet wurde Fortschrittsgläubigkeit, gekommen ist der größte Niedergang. Das ist kein Zufall. Es gibt eine Natur der Kirche und eine Natur des Glaubens. Wenn man sie missachtet, riecht es nicht nach Weihrauch, sondern nach Schwefel.

Man überzeugt niemanden, indem man seine Prinzipien aufweicht. Strenge ist ein Zeichen von Liebe, Liberalismus von Gleichgültigkeit. Egal, ob man glaubt oder nicht, jeder weiß: Nonnen müssen für Gott stehen, nicht für Modernismus. Und Gott zu verkünden und für ihn zu leben ist das Größte, was es gibt – und das ist nirgendwo erfüllender als in der Tradition und Alten Messe.

Quelle: lifesitenews.com – Latin Mass, Church traditions bring boom in vocations for US order of nuns

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