Jordan B. Peterson: „Katholizismus, das ist so vernünftig, wie Menschen sein können“

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Jordan B. Peterson an der Universität von Toronto – Bild: Quist [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]
Jordan B. Peterson an der Universität von Toronto – Bild: Quist [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

„Anfang der Weisheit ist die Furcht des Herrn“ (Sprüche 9, 10). Jeder Gottesfürchtige weiß, dass es einen Unterschied macht, ob man an Gott glaubt oder nicht. Peterson bringt es in dem Gespräch mit Dennis Prager wie folgt auf den Punkt: „Katholizismus, das ist so vernünftig, wie Menschen sein können“ (17:15). Warum? Weil es eine Metaphysik braucht, die uns zusammenhält. Wenn diese nicht existiert, fallen wir für alles – oder für nichts.

Populär-Atheisten wie Dawkins und Harris gehen davon aus, dass wir einfach vernünftig und gut seien. Das stimmt nicht. Peterson wurde religiös, als er entdeckte, dass es sowohl große Dunkelheit, als auch großes Licht gebe. Heute gebe es oft das scheinbare Gutsein des Naiven. Es kommt daher, dass viele verwöhnt sind und den Wohlstand für Natur halten. Die Geschichte der Menschheit zeigt aber etwas anderes: Die meiste Zeit gibt es nicht Frieden und Wohlstand, sondern Krieg, Leid, Elend – und die Erfahrung des Bösen. Es ist der enge und schmale Weg, der zum Guten führt und wir müssen alles tun, um auf ihm zu bleiben oder zu ihm zurückzukehren.

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