Moderne Priesterseminare sind leer, traditionelle Priesterseminare boomen

0
1685
Bild: Priester der FSSP vor der Kirche der SS. Trinità dei Pellegrini in Rom [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)]

Moderne Seminare sind leer. Warum? Die Geister, die man rief are comin‘ home to roost. Die Geister des Konzils fordern ihren Tribut. Doch viele wollen es noch nicht wahrhaben. Es ist wie beim tollen Menschen: „Dies ungeheure Ereignis ist noch unterwegs und wandert – es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen. Blitz und Donner brauchen Zeit, das Licht der Gestirne braucht Zeit, Taten brauchen Zeit, auch nachdem sie getan sind, um gesehen und gehört zu werden“ (Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft).

Was sind denn diese modernen Seminare noch, wenn sie nicht die Gräber und die Grabmäler der Konzilsgeister sind? Zu welchem Priestertum bilden diese Seminare aus? Zu welcher Frömmigkeit werden die Seminaristen erzogen? Welche Opfer müssen sie bringen, um dem Gekreuzigten nachzufolgen? Was wissen sie über die Sakramente, die Rettung der Seelen, die Beichte und das Messopfer?

Was sind diese modernen Anstalten anderes, als Übergangsheime zu Maria 2.0, der Zölibatsauflösung und dem Lebenswirklichkeits-Apostolat? Der moderne Priester ist Übergangskandidat zur Schaffung einer neuen Kirche ohne Sünde, Kreuz und Erlösung, in der Gefühle zum Maßstab und soziale Gerechtigkeit als Dogma verkündet werden.

In der Tradition hingegen gibt es eine stimmige und tragende Theologie, der Glaube ist ganzheitlich und braucht weder Anbiederung noch weltliche Anleihen. Er ist Rüstung, Schild und Schwert auf ewig, er schützt, ermahnt und heiligt ohne Unterlass. Beispiele gefällig? Das Priesterseminar der Petrusbruderschaft (FSSP) in Wigratzbad hat mit 31 Anmeldungen für das neue Studienjahr einen Höchststand seit 2000 (Umzug der amerikanischen Studenten nach Denton/Nebraska) erreicht. Schon 2018 hatte die FSSP 304 Priester und ganze 142 Seminaristen. Das Durchschnittsalter in der Priesterbruderschaft betrug 38 Jahre!

Laudetur Jesus Christus. Er nährt seine Herde, wenn die Not am Größten ist.

Kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.