Wie ich den Atheismus besiegte

Wie ich den Atheismus besiegte

„There is probably no God. Now stop worrying and enjoy your life“ – Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Nun mach dir keine Sorgen und genieße dein Leben.“

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Quelle: Flickr.com

Mit dieser Kampagne haben Atheisten vor einigen Jahren für den Atheismus geworben. Auch in Deutschland. Die Kernthese ist: Genieße einfach dein Leben. Also eine Ermutigung zum Hedonismus. Aber ist das Lustprinzip so einfach umsetzbar und genießbar, wie die Atheisten glauben machen wollen?

Die Ironie ist, dass es keine dunkleren und depressiveren Aussagen gibt als die der Atheisten, und dass deren Hedonismus nichts anderes ist als eine Flucht vor der Wirklichkeit.

Passend dazu sagte Michael Schmidt-Salomon, Sprecher der „humanistischen“ Giordano Bruno Stiftung, wir seien nur eine „zufällig entstandene affenartige Spezies auf einem Staubkorn im Weltall“, deren Existenz tragisch sei. Helfen würde uns Mitmenschlichkeit. Außerdem könne man dabei noch einen „Heidenspaß“ haben (Himmel hilf! – Woran glauben wir?, Hessischer Rundfunk ).

Atheistenpapst Richard Dawkins äußerte sich ähnlich: Das Universum, das wir beobachten, hat genau die Eigenschaften, die wir erwarten würden, wenn dort am Grund, kein Design, kein Zweck, kein Böse und Gut ist, sondern Nichts als blinde gnadenlose Gleichgültigkeit. Wie der unglückliche Dichter A.E. Housmann sagte:

Denn die Natur, die herzlose, witzlose Natur wird sich weder kümmern noch etwas wissen.

DNA weiß nichts und kümmert sich um nichts. DNA ist einfach da und wir tanzen zu ihrer Musik.

 Dawkins, „River Out of Eden“ (1995) Übersetzung des Autors.

Atheismus ist also eine ziemlich blöde und sinnlose Überzeugung. Es ist wie Peter Pans Flucht nach Neverland: Man weiß um den Ernst des Lebens, entsagt ihm aber, indem man sich ein hedonistisches Traumland schafft. Man tut also gut daran, sich nach einer Alternative umzusehen. Und diese heißt: unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.

Der katholische Glaube ist die angemessene Antwort auf den Atheismus. Er befähigt dazu, das Leben mit Gottvertrauen zu meistern. Er ist wahr, sinnlich und gibt Hoffnung auf die Auferstehung der Toten.

Der katholische Glaube ist dem Atheismus in allem überlegen. Davon wissen die Heiligen zu berichten, die Frieden und Freude erfahren haben, wie sie kein Hedonisten-Lifestyle geben kann.

Das beste Argument für den katholischen Glauben lautet: Es ist einfach viel besser katholisch zu sein.

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