Montag, 3. Oktober 2022

Die größte Sünde: Bier trinken, Fleisch essen, Kinder kriegen – und sich absolut super fühlen

„Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten – und sie kommen in Scharen“, wusste schon Chesterton. Und die Propheten kommen heute zu Millionen und verkündeten den Tod: Extinction Rebellion, Birthstrike, Veggie Day, Doomsday … Es gibt nichts, was freie, aufgeklärte Menschen nicht alles fürchten und nichts, was zu radikal scheint.

Der abendländische Tradi ist bei soviel apokalyptischer Prophetie leicht verwundert. Dann entspannt er und zündet sich sogleich eine Zigarette an, zischt ein Bier und grillt ein Steak. Glaubt der Tradi doch an Gott, der der Erde bestand verheißen hat und allein ihr Ende kennt. Der Tradi hat jene Heidenangst vor der Sonne, kosmischen Kräften und Lord Voldemort verloren, die überall Fahrt aufnimmt und viele in Furcht und Schrecken versetzt.

Die Gefahr geht nicht von der Natur aus, sondern von gut gemeinten Absichten, die aber menschenfeindliche Folgen haben: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten“, sagte Shaw. Wer für das Klima leib- und kinderfeindlich wird, wird am Ende nichts retten, sondern alles Menschliche zerstören. Darum ist der Tradi auch so kinderfreundlich, weil er weiß, dass es keine menschliche Gesellschaft ohne Kinder gibt. Wir brauchen keine Fridays for Future-Demos. Wir brauchen eine Gesellschaft, die es Männern erlaubt Väter zu sein und Frauen Mütter. Mit jedem Kind kommt Hoffnung und Heilung in die Welt. Jedes Kind ist ein Ja zum Menschen und zu Gottes Schöpfung und durch dieses Ja werden wir eine Zukunft haben.

1 Kommentar

  1. Wenn der ehemalige Bischof von Chur, Vitus Hounder, seinen Alterssitz bei den Pius X in Wangs gewählt hat, dann hat das mit Sicherheit etwas mit der Bedeutung und Wertschätzung der Hl. Messe im a.o. Ritus, Mundkommunion etc. zu tun.
    Mutter Teresa antwortete einmal auf die Frage, was das größte Übel in der Kirche ist: “ Die Handkommunion“.
    Eines weiteren Kommentares bedarf es nicht – wohl aber mal ein Nachdenken über die jetzige Situation in der ehemaligen katholischen Volkskirche.

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