Coronavirus: Französischer Bischof stellt klar, wer der Herr über Leben und Tod ist

Coronavirus: Französischer Bischof stellt klar, wer der Herr über Leben und Tod ist

LETZTES UPDATE: 14. März 2020

Das Coronavirus geht um. Im Erzbistum Mailand wurden Gottesdienste abgesagt und die Kathedrale geschlossen. Jetzt ist der Rest des Landes gefolgt: In ganz Italien gibt es keine öffentlichen Gottesdienste mehr. Damit fallen auch Taufen und Firmungen aus. Auch deutsche Bischöfe haben Messen abgesagt und manche Beichten fällt aus „hygenischen Gründen“ aus. Unsere Bischöfe verbreiten damit eine neue Botschaft: „Fürchtet euch!“ Nein, es geht nicht um Gottesfurcht oder um Furcht vor der Sünde. Eine andere Angst geht um. Heidenangst! Angst vor Krankheiten. Angst vor dem Coronavirus. Schlimmer noch: Der Glaube soll sich dem Virus unterordnen – als sei das Virus der Herr. Mit der Schließung von Kirchen und dem Ausfall der Sakramente, allen voran der Warnung vor der Mundkommunion offenbaren die Hirten eine Katastrophe. Kleingläubigkeit ist bis in die höchsten Kreise vorgedrungen.

Ist das Coronavirus gefährlich? Zweifellos. Werden noch viele Menschen an einer Infektion sterben? Das ist sehr wahrscheinlich. Aber müssen wir als Christen deswegen das Virus mehr fürchten als unseren Herrn und Gott? Auf keinen Fall! Gerade in Zeiten des Unheils brauchen wir unsere Sakramente, unsere Heilmittel! Der französische Bischof Pascal Roland macht in einem mutigen Statement klar, wer der Herr über Leben und Tod ist und wie wir als Christen reagieren sollen.

Bischof Pascal Roland schreibt:

„Ich habe … nicht die Absicht, besondere Anweisungen für meine Diözese zu geben: Werden die Christen aufhören, sich zum Gebet zu versammeln? Werden sie aufhören, ihre Mitmenschen zu besuchen und ihnen zu helfen? Abgesehen von den elementaren Vorsichtsmaßnahmen, die jeder spontan ergreift, um andere nicht zu verseuchen, wenn er krank ist, ist es nicht angebracht, sie zu ergänzen.

Vielmehr sollten wir uns daran erinnern, dass sich die christlichen Bevölkerungen in viel ernsteren Situationen – denen der großen Plagen, und als die sanitären Mittel nicht die von heute waren – durch kollektives Gebet sowie durch die Hilfe für die Kranken, die Unterstützung der Sterbenden und das Begräbnis der Toten ausgezeichnet haben. Kurz gesagt, die Nachfolger Christi haben sich weder von Gott abgewandt noch ihre Mitmenschen gemieden. Ganz im Gegenteil!

Enthüllt die kollektive Panik, die wir heute erleben, nicht unsere verzerrte Beziehung zur Realität des Todes? Zeigt sie nicht die beunruhigenden Auswirkungen des Verlusts von Gott? Wir wollen die Tatsache verbergen, dass wir sterblich sind, und nachdem wir uns von der spirituellen Dimension unseres Seins verschlossen haben, verlieren wir den Halt. Weil wir über immer ausgeklügeltere und effizientere Techniken verfügen, geben wir vor, alles zu beherrschen, und wir verbergen, dass wir nicht die Herren des Lebens sind! …

Und ein Christ gehört nicht sich selbst, er gibt sein Leben hin, weil er Jesus nachfolgt, der lehrt: „Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten“ (Markus 8,35). Er stellt sich nicht übermäßig bloß, aber er versucht auch nicht, sich zu erhalten. Auf den Spuren seines gekreuzigten Meisters und Herrn lernt er, sich im Hinblick auf das ewige Leben großzügig in den Dienst seiner zerbrechlichsten Brüder und Schwestern zu stellen.“ (Übersetzung von cathwalk.de mit Hilfe von deepL).

Die ganze Stellungnahme auf Französisch: Epidémie du coronavirus ou épidémie de peur ?

Heiliger Rochus, bitte für uns!

Heute sollten Christen nicht anders reagieren als damals: Buße, Beichte, Rosenkranz, Prozessionen, Wallfahrten und Votiv-Messen sind nach wie vor die besten katholischen Mittel gegen Krankheiten und Seuchen. Der Schutzheilige gegen Pest und Epidemien ist der heilige Rochus. Er pflegte und heilte viele Pestkranke im 14. Jahrhundert.

Der hl. Rochus als Schutzpatron gegen die Pest, Gemälde von M. Heymans in Oss (Niederlande), 1903 / gemeinfrei

Christus ermahnt uns: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch eher vor dem, der Seele und Leib in der Hölle verderben kann!“ (Mt. 10,28).

Isus u Presvetom Oltarskom Sakramentu na ulicama Italije <3

Gepostet von Danko Komljenović am Mittwoch, 11. März 2020

8 KOMMENTARE

  1. Wir leben in einer eng vermaschen Gesellschaft.
    Wenn sich ein Mensch mit dem Virus infiziert, dann trifft das auch >> immer andere. <<
    .
    Die Vernunft und die uns von JEsus gelehrte Nächstenliebe gebietet es daher, alles zu tun, um eine Pandemie zu vermeiden.
    Dazu gehören dann leider auch, öffentliche Gottesdienste einzuschränken.
    .
    Das *Verantwortungsbewußtsein gegenüber den Mitmenschen* ist ein erstrangiges Gebot.
    Das hat doch nun wirklich überhaupt nichts zu tun mit "dem Fürsten der Lüge und der Angst"!
    Das Gegenteil ist richtig.

  2. Liebe Brüder und Schwestern im Herrn ,Kinder des Lichts, habt keine Angst, fürchtet euch nicht.
    Kehrt um und glaubt an das Evangelium. Fühlt die Kirchen bis zum Rand und darüber hinaus. Jetzt ist die Zeit. Betet und flehet zur Gott, dem Allmächtigen, der alles erschaffen hat und der uns liebt und helfen will. Entscheidet euch für das Licht und das Leben.
    Glaubt nicht dem Fürst der Lüge und der Angst. Lasst euch nicht entmutigen, lasst euch nicht einsperren, lasst nicht zu das man euch der Freiheit beraubt.
    Seid vernünftig, nicht übermütig, seid klug. Vertraut Gott und seiner Barmherzigkeit. Vertreibt die Finsternis aus eurer Herzen und Gedanken.
    Jesus Christus ist stärker.

  3. Ich bin der Überzeugung einen starken Glauben, an unseren Heiland und Erlöser, der für uns alle am Kreuz gestorben ist, zur Rettung der Seelen, die guten Willens sind, und die Verehrung der Heiligen, sowie das Annehmen und die aufopfernde Liebe zu den Kranken , die der Pflege bedürfen, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Auch sollte man öffentliche Prozessionen halten und Weihwasser sprengen, denn der Teufel fürchtet sich davor. Zudem ist es noch nie in der Geschichte vorgekommen, dass sich jemand durch das Weihwasser oder den Leib Christi jemals infiziert hätte. Selbst wenn es geschehen könnte, so wäre dies ein Martyrium und somit die beste Gelegenheit sich auf einen guten und seligen Tod vorzubereiten. Auch sollte man recht oft zur Beichte gehen, im Gnadenstand leben und Sühne leisten für die Verbrechen der Gesellschaft. Jeder Gläubige Katholik sollte sich den letzten Satz aus der Bibel (aus Mathäus 10,28)zu Herzen nehmen. Im Gebet verbunden!

  4. Lieber Herr Bischof, Sie sprechen mir aus der Seele.
    Dss Gebet ist der beste Schutz, auch das rosenkranz Gebet wäre angesagt, mal sehen ob unsere Teilnehmer bei den Fastenandachten und beim Rosenkranzgebet mehr werden.

  5. Sprachlosigkeit ist sowieso die meistverbreitete Reaktion auf aussergewöhnliche Ereignisse. Ich bin der Meinung dass der Kirche Mensch eine sehr mutige und richtige Haltung propagiert. Rückzug und panische Reaktionen sind jedenfalls mehr schlecht als Recht. Die alte biblische Botschaft ist: Fürchtet euch nicht, packt an und helft den Armen, Kranken und Bedrängten. Nur so wurden in alten Zeiten schwere Zeiten überwunden und das christliche Zeugnis des todüberwindenden Christus hat an Glaubwürdigkeit zugenommen. Das gilt auch für das Suchen von Impfstoffen gegen neue Krankheiten. Aber natürlich helfen da kein Aberglaube und irgendwelche Amulette. Aber ein klarer starker Glaube an einen Schöpfer Gott, der neues Leben schafft und Heilung schenkt entgegen allen anderen Prognosen, das ist auch heute gefragt und die Tür hierzu ist Jesus Christus selber, der bezeugt: ich bin die Wahrheit, der Weg und das Leben!

  6. Ist Gott tot ?Oder lebt er?Wen Beten sie denn an?Gott oder ihren Nachbar? Ich habe keine Worte mehr über diese Gottlosigkeit in der heutigen Zeit.Gott segne und beschütze sie.L.G

  7. Da fällt mir keine Antwort ein. Bin nur sprachlos über diesen Beitrag. In welchem Jahr leben wir eigentlich?

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