The Last Stand: Die Geschichte der Schweizergarde

The Last Stand: Die Geschichte der Schweizergarde

Die Päpstliche Schweizergarde: seit Jahrhunderten beschützen Soldaten der Schweizer Armee den Papst mit ihrem Leben. Kein anderes päpstliches Korps hat bis heute überlebt. Warum die Schweizergarde? Weil Schweizer Soldaten die treuesten und tapfersten waren, als es am finstersten war. 1506 von Papst Julius II. gegründet, hatte die Schweizergarde schon gut zwanzig Jahre später ihre größte Bewährungsprobe: Beim Sacco di Roma 1527 fielen deutsche Landsknechte, spanische und italienische Söldner in Rom ein, verwüsteten Kirchen, mordeten und brandschatzten. Die Schweizergarde leistete heldenhaften Widerstand. Von 189 Schweizer Gardisten überlebten nur 42. Selbst ihr Kommandant fiel. Die Überlebenden wurden von Schweizergardist Herkules Göldli angeführt, der Papst Klemens VII. sicher zur Engelsburg geleitete.

Bild: Sacco di Roma (Francisco Javier Amérigo y Aparici / Public domain).

Der Sacco di Roma war eine antikatholische Gewaltorgie. Unter dem Ruf „Vivat Lutherus pontifex“ wurde Papst Klemens dazu aufgefordert, Martin Luther die Leitung der Kirche zu übergeben. Am schlimmsten sollen die spanischen Soldaten gewesen sein. Zehntausende Menschen wurden während des Sacco di Roma verwundet oder ermordet. Die Band „Sabaton“ hat den heldenhaften Schweizer Gardisten ein Lied gewidmet: „The Last Stand“:

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