„There is a War on Christianity“ – Warum die Medien uns zum Trump-Hass erziehen

„There is a War on Christianity“ – Warum die Medien uns zum Trump-Hass erziehen

Trump wird als Person gehasst. Aber es geht nicht um Trump als Person. Bill Clinton hat man alles verziehen, weil er „liberal“ (links) war. Es geht um Politik. Es geht darum, was Trump politisch erreicht hat und genau deshalb sollen wir ihn hassen und verachten. Trump ist der Stachel im postchristlichen Mainstream, der Schrecken der Linksgrünen, der Playboy, der Pro Life ist, der Großkapitalist der kleinen Leute. Stormy Daniels-Affären und Strange Stories sind seine Sache. Unsere Sache ist: Welche Weichen stellt der mächtigste Mann der Welt für die Zukunft der westlichen Welt?

Der Hauptgrund, warum wir Trump hassen sollen: Trump ist Pro Life und Pro Christentum. Das steht im direkten Widerspruch zum Plan, Abtreibung zum universellen Menschenrecht zu machen und das Christentum abzuschaffen. An die Stelle der alten Metaphysik sollen neue Ideologien treten (Gender, Diversity, Klimawahn). Es gibt einen Krieg gegen das Christentum und Trump ist der (irdische) Hauptgegner. Der mächtigste Mann der Welt legt sein Veto gegen die Abtreibungsagenda der G20 ein.

Das Denken des linken Materialismus hat in Westeuropa die Oberhand und gibt sich nicht länger mit Kunst und Kultur zufrieden. Die Hauptdarsteller der Selbsterlösung wollen die Welt nicht nur verschieden auslegen, sondern verändern. Für immer.

Der Wind der Veränderung weht vor allem in den großen Medien. Denn wer unsere freiheitlich-marktwirtschaftliche Ordnung akzeptiert, studiert BWL oder Jura. Wer sie durch Weltverbesserung ersetzen will, wird Journalist. So einfach ist das – und genau deshalb werden wir zum Trump-Hass erzogen: weil er die stärkste Opposition gegen alle Journalisten, Politiker und Milliardäre ist, die eine neue Gesellschaft wollen.

Wir müssen endlich klar sehen: Die Mehrheit der Medienmacher will eine neue Gesellschaft erschaffen. Dazu gibt es Krieg gegen Grenzen, gegen das Christentum, gegen Familien, gegen Tradition und gegen Gott. Jetzt schon wird uns ein neues Credo abverlangt: das Bekenntnis zu Trans, Gender und Diversity. Wenn wir da aus Gewissensgründen nicht mitgehen können, werden wir gehasst. Wer gegen Abreibung, für die christliche Ehe und die christliche Ordnung ist, steht heute bereits unter Druck, wird beleidigt als „Fundamentalist“, „Hater“, „Rechtskatholik“.

Wenn Trump fällt, wird die links-ideologische Agenda umso stärker vorangetrieben. Trump steht gegen diese Agenda einer neuen Gesellschaft. The Leader of the Free Word gibt den „Little Sisters of the Poor“ wieder das Recht zurück, nach dem christlichen Gewissen zu handeln. Er ernennt Richter, die die Abtreibungsagenda beenden. Er hat keine neuen Kriege angefangen und setzt sich für Israel und Frieden im Nahen Osten ein. Er lässt das Ave Maria am Ende der Republikanischen Nationalversammlung (RNC) singen. Er steht für Recht und Ordnung und kennt sogar den Unterschied zwischen „legal“ und illegal“ – eine Unterscheidung, die vor allem in der Einwanderungsfrage eine Rolle spielt und immer weniger gilt.

Niemand bejaht das brutale Vorgehen der Polizei, das zur Ermordung von George Floyd geführt hat. Jeder verurteilt es. Mehr „bipartisan“ geht nicht. Der Kampf geht nicht gegen Rassismus, sondern gegen das Christentum. Kirchen wurden angezündet, Statuen vom heiligen Junípero Serra gestürzt. Wenn wir Pro Life und Pro Christentum sind, sind wir nicht die Mehrheit. Aber wir sind in der Wahrheit. Deshalb werden wir gewinnen. Glaube, Hoffnung, Liebe sind die größte Macht auf Erden und der Rosenkranz die stärkste Waffe.

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2 KOMMENTARE

  1. Trump: bin unsicher, aber Analyse Medien stimmt
    Bzgl. Trump bin ich mir unsicher, müsste mich merh damit beschäftigen. Aber, dass die Medien ihn und alle „konservativen“ christlichen Werte bekämpfen, da stimme ich vollkommen zu.
    Zum Teil sehr offensichtlich, zum Teil etwas versteckter. Wie gestern in der SZ über den Tod und Nachfolge RB Ginsburg. Diese wird als große Heldin dargestellt – inklusive Kampf für das Recht auf Abtreibung. Die konservativen Richter sehen etwas nicht ein / akzeptieren es nicht.
    Und natürlich sind die Republikaner ganz ganz böse, weil sie jetzt einen neuen Richter einsetzen wollen.

    Es wird sogar beschrieben, dass die Demokraten dasselbe im letzten Wahljahr versuchten. Und, dass die Republikaner das blockierten. Weil sie es eben dank Senatsmehrheit konnten.
    Das sind doch ganz normale Machtkämpfe in der Politik.

    Das war nur mal ein sehr moderates Beispiel, meistens wird in der Mehrzahl der Mainstream-Medien viel härter, d.h. polemischer gespielt. Und ich denke nicht, dass es daran liegt, dass man die Meinung seiner Klientel bedienen muss.
    Nein, wie im Artikel beschrieben: Wer die Welt ändern will, wird Journalist. Ändern heisst dabei positiv ausgedrückt: Die Anderen überzeugen. In Wahrheit ist es eher ein Überrollen mit kanalisierten Nachrichten.

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