Mittwoch, 7. Dezember 2022

Die Märtyrinnen von Compiègne: Wie die Französische Revolution unschuldige Nonnen ermordete (Video)

Damals schrie man „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ und wollte eine neue Gesellschaft nach den Idealen der Aufklärung errichten. Gekommen ist die Grande Terreur und Krieg in ganz Europa.

Die Französische Revolution war das erste neuzeitliche Gesellschaftsexperiment ohne Gott und hat vielen tausenden Christen den Tod gebracht. Ein besonderes grausames Beispiel ist die Ermordung der Unbeschuhten Karmelitinnen von Compiégne. Sie wurden in Paris durch die Guillotine hingerichtet, weil sie sich weigerten, ihre Ordensgelübde zu verleugnen und auf die Revolution zu schwören.

Unter den Märtyrinnen von Compiègne waren auch zwei Hausangestellte, die sich als Teil der Gemeinschaft betrachteten und sich weigerten, sie zu verlassen, als die Schreckensherrschaft der Französischen Revolution gegen die Kirche in vollem Gange war.

Vor ihrer Hinrichtung erneuerten die Nonnen ihre Profess vor ihrer Mutter Priorin und sangen den Hymnus Veni creator spiritus. Die Jüngste von ihnen war erst 28 Jahre alt.

Pius X. sprach die Märtyrinnen 1906 selig. Ihr Festtag ist der 17. Juli.

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Der ganze Film (Französisch)

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Vortrag über die Märtyrinnen von Compiègne

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1 Kommentar

  1. Die Karmelitinnen von Compiegne haben mit ihrem bis zum Martyrium gehenden christlichen Bekenntnis auch Schriftsteller und Komponisten zu höchst bedeutsamen Werken inspiriert:
    Gertrud von Le Fort: Die Letzte am Schafott (Novelle)

    Georges Bernanos: Begnadete Angst (Roman)

    Francs Poulenc:Dialogues des Carmelites (Oper)

    Alle 3 Werke sind höchst lesens- bzw. sehensens- und hörenswert. Wobei mich persönlich die Novelle Gertrud von Le Forts am tiefsten beeindruckte.

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