Der richtige Umgang mit Traditionis custodes: „Besiege das Böse durch das Gute!“

Der richtige Umgang mit Traditionis custodes: „Besiege das Böse durch das Gute!“

Traditionis custodes hat Summorum Pontificum abgeschafft, der Tradition den Krieg erklärt und ist Benedikt XVI. in den Rücken gefallen. Schon hört man, dass erste Alte Messen ausfallen. Es besteht kein Zweifel, dass Traditionis custodes ungerecht und anmaßend ist. Umso wichtiger ist es, dass wir uns jetzt richtig verhalten.

Traditonis custodes hat nicht nur die Absicht, Alte Messen einzuschränken und möglichst ganz zu verbieten – diesen Geist kann man klar herauslesen, weil der Novus Ordo als einzige Form des Römischen Ritus betrachtet wird. Vielmehr sollen wir jetzt auch in die Ecke gedrängt werden. Es gibt jetzt eine Versuchung, der wir nicht erliegen dürfen. Es ist die Versuchung mit Bitterkeit, Resignation, Zorn, Hass und Spaltung zu reagieren. Uns wird vorgeworfen, die Kirche und die Institutionen abzulehnen. Gleichzeitig darf aber der kirchenfeindliche synodale Weg, der tatsächlich die Kirche und ihre Institutionen ablehnt, schalten und walten wie er will und überall Regenbogenfahnen aufhängen.

Lassen wir uns nicht in die Ecke treiben! Anstatt mit Zorn, Hass und Wut zu reagieren, einer Versuchung, die sehr naheliegt, müssen wir uns nur daran erinnern, dass wir die Sieger sind. Nichts passiert, ohne dass Gott es will oder zulässt. Wir müssen der Vorsehung vertrauen im Wissen, dass Gott immer souverän ist und alles zum Guten führt für die, die ihn lieben. Ja, alles!!! Der Sieg der Tradition ist gewiss, weil Gott selbst dafür sorgen wird! Wir müssen nur zusammenhalten, standhaft bleiben und uns der Muttergottes anvertrauen. Unter dem Schutz und Schirm der Muttergottes kann uns nichts passieren!

Unser Widerstand muss ein Kampf des Glaubens sein. Besiegen wir das Böse durch das Gute! Mehr Alte Messen, mehr Fasten, mehr Gebete für Kirche und Papst – und auch mehr Freude! Vielleicht sollten wir Rom einmal zeigen, wie viele wir sind – und wie jung! Alle unsere Werke sollen zu einem Triumph für Christus führen, der ein klares Credo kennt: „Wir haben der Liebe geglaubt.“

Die Unbefleckte Empfängnis von Rubens (1628–1629)

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1 Kommentar

  1. Als etwas älterer Leser der noch die Zeit vor dem Indult 1984 erlebt hat kann ich nur sagen was jetzt zu tun ist haben die ersten Tradis ab 1971 vorgemacht natürlich gibt es dann keine herrlichen Pontifikalämter mit Kardinälen plus Hut und Schleppe mehr aber das ist auch nicht unbedingt notwendig

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