Der Sieg der Muttergottes

Biden in den USA, die Ampel in Deutschland und die Kirchenkrise weltweit. Es ist schlimm. Und es wird schlimmer werden, viel schlimmer. Wir befinden uns mitten in der Selbstzerstörung Europas, der Westlichen Welt und des Christentums insgesamt. Wir befinden uns in einer gewaltigen Krise.

Vielleicht stehen wir vor dem Zweiten Geheimnis von Fatima, anders als wir dachten: „Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Kirchenverfolgungen heraufbeschwören. Die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben, verschiedene Nationen werden vernichtet werden, am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“

Heute ist es nicht mehr klar, wieso Russland die Ursache der Krise sein soll. Man kann Russland heute als Chiffre verstehen, hinter der sich der Materialismus insgesamt versteckt: Marxismus, Sozialismus, Hedonismus, Atheismus, CO2-Paganismus uvm.

Europa, das Abendland, hat eine Grundlage, auf der alles ruht: das Christentum. Diese Säule stützt den gesamten Kontinent. Das Christentum ist der Puls Europas, die Wurzel, die Europa nährt. Und diese Wurzel wird gekappt. Die Ampel-Koalition ist nahezu die perfekte Zeitgeistbewegung dieser europäischen Selbstzerstörung. In ihr vereinigen sich atheistische Menschenbilder (SPD, Grüne, FDP) mit sozialistischen Ideen (SPD), heidnischen Erdkulten (Grüne) und „liberalen“ Gesellschaftsbildern (FDP). Durch diese Kombination wird die Ampel bei allen wichtigen Fragen immer auf „rot“ stehen.

Abtreibung soll zukünftig beworben werden dürfen wie Kleidung oder Cola. Mit dem Legalisieren des Tötens von ungeborenen Kindern hat in der Ampel nur noch die FDP ein Problem – wer weiß wie lange noch. Alte Menschen sollen sich zukünftig einfacher umbringen (lassen?) können. Aus Holland wissen wir, dass aus „Sterbehilfe“ am Lebensende bald ein Sterbedruck wird. In Belgien bringen sich bereits junge Menschen um – mit ärztlicher Unterstützung. Kinder werden in den Schulen immer weiter vom Glauben entfernt, „Religionslehrer*innen“ kennen den Glauben nicht, sollen ihn auch nicht kennen und sprechen lieber über „Toleranz“ und „Weltoffenheit“. In der Amtskirche tobt der „synodale Weg“ und der Papst nannte Biden angeblich einen „guten Katholiken“ …

Auch die Familie wird weiter ausgehöhlt und bekämpft werden. Die FDP wird es wohl „modern“ finden, wenn Steuererleichterungen nicht mehr nur für die Ehe gelten, sondern auch für „Verantwortungsgemeinschaften“. Das wird zu noch weniger Ehen, noch weniger Kindern und noch mehr Ego-Kulten führen, weil damit auch neue staatliche Propaganda verbunden sein wird. Das Menschenbild der Aufklärung soll voll zur Geltung kommen und das christliche vollkommen ersetzen. Der Mensch wird nicht mehr als von Gott geschaffenes Geschöpf betrachtet, das von der Erbsünde verwundet ist und der Erlösung bedarf. Es geht nicht mehr um das ewige Ziel: die Anschauung Gottes, sondern nur noch darum, als intelligentes Tier seinen „Willen“ „sozial gerecht“ zu artikulieren und „auszuleben“. Damit soll eine staatliche Tyrannei des Glücks geschaffen werden, die im Unglück endet.

Solschenizyn erkannte im Gulag: „Das Lager kann denen nichts anhaben, die einen heilen Kern besitzen und nicht jene erbärmliche Ideologie ,Der Mensch ist für das Glück geschaffen’” (Archipel Gulag). Diesen „heilen Kern“ erhält der Mensch nicht durch „Selbstverwirklichung“, „Selbstbestimmung“ und das Triebleben in „Verantwortungsgemeinschaften“, sondern durch Liebe und Gnade, ohne die er nichts ist. Wenn wir nicht umkehren, gehen wird unendlichem Leid entgegen.

Ist die Entwicklung noch aufzuhalten? David Engels stellt in seinem Buch „Was tun? Leben mit dem Niedergang Europas“ fest, dass es für vieles bereits zu spät ist. Wir müssten mit dem Niedergang Europas leben, mit der Gewissheit, dass es morgen schlimmer sein werde als heute. Aber trotzdem müssten wir weiterleben.

Dazu kann man als Christ nur sagen: Wir müssen nicht nur weiterleben, wir sollten es sogar wollen, denn es gibt Dinge, die gerade jetzt von uns verlangt werden. Es geht darum sich zu erinnern und Zeugnis abzulegen für Glaube, Hoffnung und Liebe, damit lebendig bleibt, was uns genommen werden soll. Dann gibt es noch etwas, das man in solchen Zeiten lernt, nämlich, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht (Röm 8,28). Gottes Vorsehung hat uns diese Zeit gegeben. Darum können wir unbegrenztes Vertrauen haben. „Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist! Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch!“ (1. Petrus 5, 6). So endet auch das Zweite Geheimnis von Fatima mit dem Sieg der Muttergottes: „Am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“

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1 KOMMENTAR

  1. … nur eine Anmerkung: im Geheimnis heisst es: …eine Zeit des Friedens. Und nicht: ewigen Frieden, oder Frieden für immer … wir wissen was auf uns zu kommt, in der Bibel steht es .. und so sollten wir uns, wie auch im Artikel beschrieben, fest an Jesus Christus klammern, an die Hl Messe, untereinander uns lieben und helfen .. und anderen auch … vorbildlich leben und uns lieber hänseln und ärgern lassen – wenn … dann bekommt nämlich das: „… denn er kümmert sich um euch/sorgt für euch“ nochmal eine andere Konnotation, denn wieviele der katholischen Christen, die standhaft bleiben, werden Arbeit = Lohn und Brot verlieren?

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