Freitag, 21. Januar 2022

Der heilige Nikolaus

Der hl. Nikolaus von Myra (etwa 270 – 350 n.Chr.) zählt neben dem hl. Martin von Tours zu den bekanntesten Heiligen im deutschsprachigen Raum. Neben den vielen Bräuchen zum Nikolausfest wird dies auch die Tatsache unterstrichen, dass im Jahre 2012 etwa 400 der rund 12.000 deutschen Pfarrkirchen den hl. Nikolaus zum Patron hatten. Keinem heiligen Bischof sind Deutschland mehr Pfarrkirchen geweiht.[1]

Will man sich in die Biographie dieses großen Heiligen vertiefen, kann man allerdings – anders als beim hl. Martin von Tours – nicht auf die Lebensbeschreibung eines Zeitzeugens zurückgreifen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sein vorbildhaftes Lebenswerk in Vergessenheit geraten sei. Die dritte Lesung der Matutin am Fest des hl. Nikolaus beginnt die Vita des Heiligen mit folgenden Worten:

„Nikolaus, in der berühmten Stadt Patara in Lyzien geboren, hat von Kindheit an mittwochs und freitags gefastet. Diese Gewohnheit hat er sein Leben lang stets beibehalten. Als Jüngling seiner Eltern beraubt, verteilte er sein Vermögen den Armen. Ein ausgezeichnetes Beispiel seiner Liebe war es, als er drei gefährdeten Mädchen durch eine angemessene als Mitgift bestimmte Summe zu Hilfe eilte.“[2]

Wer mehr über den hl. Nikolaus erfahren möchte, dem sein das nachfolgende Video von Certamen ans Herz gelegt. Darin ist die weitere Beschreibung der Lebensgeschichte ebenso enthalten wie Interessantes und Wissenswertes zur Verehrung und zu den Reliquien des hl. Bischofs von Myra. Möge dieses Video dazu beitragen, dass hinter dem Brauchtum die Verehrung dieses großen heiligen Bischofs wiederentdeckt werde. Die Not unserer Zeit kann sein Fürbittgebet wahrhaft gebrauchen.

„Gott, der Du den heiligen Bischof Nikolaus durch zahllose Wunder verherrlicht hast, gewähre, so bitten wir, dass wir durch seine Verdienste und Fürbitten vor den Flammen der Hölle bewahrt bleiben.“[3]

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[1] Vgl. Hesemann, Michael, Die Anfänge der Nikolaus-Verehrung im Westen, in: https://www.kath.net/news/44019 [entnommen am 2.12.2021].

[2] III. Lesung aus der Matutin zum Fest des hl. Bischofs und Bekenners Nikolaus; zitiert nach Ramm, Martin, Nocturnale. Die Matutin des Römischen Breviers gemäß dem am 25. Juli 1960 von Papst Johannes XXIII. approbierten Codex Rubricarum lateinisch deutsch, Thalwil 2019, 18S.

[3] Oration zum Fest des hl. Nikolaus, zitiert nach: Ramm, Martin, Volksmissale. Das vollständige römische Messbuch nach der Ordnung von 1962 lateinisch/deutsch, Thalwil 22017, 14 S.

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