Sonntag, 2. Oktober 2022

Bischöfe verhöhnen euch mit dem Synofanten

Offener Brief an Seminaristen

Liebe Seminaristen,

der „Synofant“ ist die neueste Abart des „Synodalen Wegs.“ Auf Instagram kann man den ganzen Unsinn ansehen. Wäre es bloß nur Unsinn. Der „Synofant“ mit dem Motto „Spread Love & Kindness“ ist aber mehr. Die Bischöfe verhöhnen euch damit! Der „Synofant“ ist eine Verhöhnung von allen Seminaristen, Priestern und Gläubigen, denen der Glaube wichtig ist. Denn mit dem „Synofanten“ machen sich die Bischöfe lächerlich und damit den Glauben. Die Bischöfe haben einen Eid geschworen, den sie für ein Stofftier wegwerfen. Zusammen mit Politikern, denen der Glaube nichts bedeutet, machen sie Werbung für die Zerstörung der Sittenlehre und des Glaubens.

Liebe Seminaristen, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man heute nicht leichtsinnig ins Seminar geht und man wird auch nicht leichtsinnig Priester. Aber eins rate ich euch von ganzem Herzen: Verlasst die Seminare, die von Bischöfen geleitet werden, denen ihr vollkommen egal seid! Ihr habt viel erleiden müssen, um den Weg ins Seminar zu gehen: Spott, schiefe Blicke, Beleidigungen, Verachtung. Mit dem „Synofanten“ lachen die Bischöfe euch dafür aus. Ihnen sind offen ungläubige Politiker lieber als eurer Zeugnis für Christus. Eins sollte klar sein: Moderne Theologie ist wie ein Game Over bei Super Mario.

Viele Bischöfliche Schulen und Priesterseminare sind keine Bootcamps für Navy Seals, sondern Erziehungsanstalten für „Mr. Nice Guy“. Viele Bischöfe wollen keine Priester, die klar und mutig das Evangelium verkünden. Sie wollen nette, moderne Ohne-Grund-Zölibatäre. Die eigenen Hirten lassen uns im Stich. Sie bilden uns nicht richtig aus, sie liefern uns aus und heulen mit den Wölfen. Diese traurige Realität gehört zu den größten Enttäuschungen meines Lebens.

Nach fünf Jahren Theologiestudium wusste ich so gut wie nichts von Thomas von Aquin, Scholastik und Tradition. Ich hatte das Glück, dass ich in Münster und München Menschen begegnet bin, die sich hier auskannten. Den Rest musste ich mir selbst beibringen oder von der Piusbruderschaft und Petrusbruderschaft lernen.

Es gibt nur zwei Orte in Deutschland, an denen ihr Theologie studieren könnt. Das sind Orte, an denen Theologie wie Age of Empires ist, ein ritterliches Abenteuer für junge Männer, die für Gott in die Schlacht ziehen.

Liebe Seminaristen, man braucht keine Mythbusters, um diese sagenumwobenen Orte zu finden, die heute eine Aura wie Bruchtal haben. Es braucht nur einen Sinn für die Tradition. Dann findet man das internationale Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad (FSSP) und das internationale Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen (FSSPX).

Vergesst alles andere, wenn ihr heute Priester werden wollt! Verlasst die modernen Fakultäten mit feministischer Theologie, Gendersternchen, Übergewicht und Synofanten. Werft die Synodalen Schnabeltassen weg und pilgert mit der Rüstung Christi zu den Stätten der Hoffnung. Dort werdet ihr nicht zu Hampelmännern ausgebildet, die sich ihrer Existenz schämen, sondern zu katholischen Priestern, deren „Ego te absolvo“ Seelen in den Himmel bringt.

Bildquelle: https://flickr.com/photos/bostoncatholic/

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