Dienstag, 6. Dezember 2022

Aggiornamento oder Selbstzerstörung: 60 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil

Am 11. Oktober 1962 begann das Zweite Vatikanische Konzil. Konservative Katholiken verteidigen es, kritisieren aber „Fehlinterpretationen.“ Progressive begründen mit dem Konzil ihre Subversion und traditionelle Katholiken lehnen es mindestens teilweise ab. Das „Pastoralkonzil“ hat kein Dogma verkündet. Es hat aber die Kirche stärker verändert als alle Konzilien der Geschichte und spaltet bis heute die Katholiken. Erzbischof Lefebvre sagte, er habe in seinem Leben drei Weltkriege erlebt: den Ersten Weltkrieg von 1914-1918, den Zweiten Weltkrieg von 1939-1945 und den Dritten Weltkrieg von 1962-1965, das Zweite Vatikanische Konzil.

Johannes XXIII. stellte das Konzil unter das Motto des „Aggiornamento“, Verheutigung, Anpassung an die Zeit. Der Papst sagte, dass das Konzil ein „Konzil des Aggiornamento sein will …“

Plinio Corrêa de Oliveira stellte 1976 fest: „Es ist hart, dies zu sagen. Aber die Evidenz der Tatsachen zeigt das Zweite Vatikanische Konzil in diesem Sinn als eines der größten Unglücke, wenn nicht das größte Unglück der Kirchengeschichte, an. Von diesem an ist in die Kirche in unvorstellbarem Ausmaß der ‚Rauch Satans‘ eingedrungen … Zum Ärgernis unzähliger Seelen ist der mystische Leib Christi in einen düsteren Prozess eingetreten, den man als ‚Selbstzerstörung‘ bezeichnen könnte.“

Johannes Paul II. und Erzbischof Sheen

Natürlich gibt es auch andere Stimmen. Interessant sind hier vor allem die Konservativen, weil sie die Bruchthese der Traditionellen nicht teilen und das Konzil in die Kontinuität einbinden wollen. Erzbischof Sheen und Johannes Paul II. sind hier an vorderster Front. Erzbischof Sheen urteilte über das Konzil: „Als das Vatikanische Konzil beendet war und sogar schon vor seinem Ende nahmen die Bischöfe zwei Extreme wahr, die sich in ihren Diözesen unter den Priestern, Ordensleuten und Laien zeigten. All das war auf ein Missverständnis des Wortes ‚Welt‘ zurückzuführen.“ Sheen fährt dann fort und wirbt für ein Verhältnis von Kirche und Welt im Sinne des Konzils.

Johannes Paul II. interpretiert das Konzil anscheinend als einen Aufbruch zum Menschen hin. Die Antritts-Enzyklika des Papstes Redemptor hominis (1979) verkündet einen optimistischen Humanismus, ähnlich wie das Konzils-Dokument Gaudium et Spes. Es wird davon gesprochen, dass „der Mensch der Weg der Kirche ist“. Die Stimmung des Dokuments tendiert sehr zu einem Erlösungsoptimismus:

„Dieses tiefe Staunen über den Wert und die Würde des Menschen nennt sich Evangelium, Frohe Botschaft. Dieses Staunen rechtfertigt die Sendung der Kirche in der Welt, auch und vielleicht vor allem »in der Welt von heute«. Dieses Staunen und zugleich die Überzeugung und Gewißheit, die in ihrer tiefsten Wurzel Glaubensgewißheit ist, die aber auf verborgene und geheimnisvolle Weise auch jeden Aspekt des wahren Humanismus beseelt, ist eng mit Christus verbunden … Dieser Mensch ist der Weg der Kirche, der in gewisser Weise an der Basis all jener Wege verläuft, auf denen die Kirche wandert; denn der Mensch – und zwar jeder Mensch ohne jede Ausnahme – ist von Christus erlöst worden. Christus ist mit jedem Menschen, ohne Ausnahme, in irgendeiner Weise verbunden, auch wenn sich der Mensch dessen nicht bewußt ist: »Christus, der für alle gestorben und auferstanden ist, schenkt dem Menschen« – jedem einzelnen und allen zusammen – »fortwährend Licht und Kraft durch seinen Geist, damit er seiner höchsten Berufung entsprechen kann«.“

Diese Aussagen verwirren das Auge eines traditionellen Katholiken insofern, als die Grenzen zwischen Natur und Gnade zu verschwimmen scheinen. Ist der Mensch bereits von Natur aus erlöst ohne Gnade? Ist der Mensch schon von Natur aus ein Kind Gottes? Die traditionelle Lehre würde das klar verneinen. Ohne Taufe ist der Mensch unter der Herrschaft der Erbsünde und ist kein Kind Gottes. Im Evangelium wird es klar ausgedrückt: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Mt. 16, 15 f.). Auch im Kirchenrecht (CIC 1983, can 849) steht über die Taufe: „Ihr tatsächlicher Empfang oder wenigstens das Verlangen danach ist zum Heil notwendig; durch sie werden die Menschen von den Sünden befreit, zu Kindern Gottes neu geschaffen …“

Im Kern geht es darum: War das Konzil ein notwendiges Aggiornamento, eine Verheutigung und Modernisierung? Hat das Konzil die Kirche zur Welt geöffnet oder eine Selbstzerstörung begründet? Vermutlich beides, weil beides zusammengehört: Die Öffnung zur Welt führt zur Selbstzerstörung. Warum? Weil die Kirche dazu da ist, die gefallene Welt zu bekehren, sie ist die Antagonistin der gefallenen Welt, nicht ihre Claqueurin.

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Gaudium et Spes

„Gaudium et Spes“ – „Freude und Hoffnung über die Kirche in der Welt von heute“, ist die Pastoralkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils. Was am 7. Dezember 1965 von Bischöfen über die Welt von heute veröffentlicht wurde, ist in der Welt von heute eher peinlich.

John Kardinal Heenan, Erzbischof von Westminster, hat das gleich erkannt. Deswegen stellte er der Konstitution ein hartes Urteil aus: „written by clerics with no knowledge of the world“ – geschrieben von Klerikern, die die Welt nicht kennen.

Was Kardinal Heenan sah, war, dass Gaudium et Spes ein unwissendes Schwärmen über die Welt verkündet. Das folgt wohl vor allem daraus, dass zu viele Geistliche zu viel Zeit in der Sakristei verbracht haben – und zu wenig Zeit in der Welt. Die Welt wird naiv verklärt, während die Erlösung Christi zu wenig Raum erhält.

Wenn man Gaudium et Spes als Gegen-Syllabus lesen will, wie es das Time Magazine seinerzeit tat, als „mutiges Schema“, das die Kirche mit der modernen Welt versöhne, dann hat niemand mehr verloren als die Apologeten der Versöhnung und niemand mehr gewonnen als die Propheten des Antimodernismus. Die These, dass die moderne Welt die Kirche prinzipiell ablehne und lehramtliche Zugeständnisse nur in der Selbstzerstörung enden würden, hat sich voll bewahrheitet.

Niemand hat sich bekehrt, weil die Kirche Zugeständnisse gemacht hat. Im Gegenteil. Man hat die verwirrt, die da waren und sich bei denen lächerlich gemacht, die die noch nicht kamen. Man überzeugt niemanden, indem man seine Prinzipien aufweicht. Strenge ist ein Zeichen von Liebe, Liberalismus von Gleichgültigkeit. Egal, ob man glaubt oder nicht, jeder weiß: die Kirche muss für Christus stehen, nicht für weltliche Schwärmerei.

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Kein „zweites Pfingsten“

Was wurde nicht alles vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) erhofft: ein „zweites Pfingsten“, ein „neuer Frühling“, die langersehnte „Versöhnung mit der Moderne“, ein „neuer Aufbruch“ … Trotz dieser Hoffnungen – oder genau deshalb – kam es anders. Die Jahre nach dem Konzil gehören zu den schlimmsten Jahren, die es jemals in der Kirchengeschichte gegeben hat. Kardinal Siri soll gesagt haben: „Wäre die Kirche nicht göttlich, das Konzil hätte sie begraben.“ Niemals zuvor gab es so viel Verwirrung, Durcheinander und Glaubensabfall.

Als Pius XII. im Oktober 1958 starb und Giuseppe Roncalli zu seinem Nachfolger gewählt wurde, dachte niemand daran, dass ein epochaler Wandel in der Kirchengeschichte bevorstand. Pius XII. herrschte seit dem Tod seines Kardinalstaatssekretärs Maglione im Jahre 1944 als einsamer Monarch über die Weltkirche. Hager, mager, der Welt abgewandt. Er schien wie ein Mönch in einer Millionenstadt. Dass nach den Jahren des Stillstands ein neuer Geist einziehen musste, war jedem klar. Doch niemand rechnete damit, wie radikal der neue Geist sein würde.

Beatles und Mondlandung

1959 verkündete Johannes XXIII. die Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils. 3 Jahre sollte die Vorbereitung dauern und 1962 war es so weit: Das größte Konzil seit Menschengedenken begann. Bischöfe und Kardinäle aus der ganzen Welt nahmen daran teil. Für die meisten Fragen waren Schemata vorbereitet, über die die Bischöfe nur abstimmen mussten. Aber es waren die 60er Jahre. Fortschrittsgläubigkeit lag in der Luft und die Sehnsucht nach einer neuen Zeit. Es war das Jahrzehnt der Beatles und der Studentenrevolutionen, der Hippies und der Mondlandung. Der spätere Papst Paul VI. schrieb Enzykliken über den Fortschritt der Völker (Populorum progressio, 1967).

Vor allem deutsche und französische Bischöfe protestierten gegen die Schemata und wollten ein ganz neues Konzil. Und so geschah es. Es kam zu etwas völlig Neuem. Was auch immer die Intention gewesen sein mag, man entfesselte Kräfte, die schon bald eine eigene Dynamik entfalteten. Prägend für das Konzil waren weniger die Texte als solche, als vielmehr der „Geist des Konzils“. Verheutigung. Unter den Talaren sah man den Muff von 1000 Jahren und im Bruch die Zeichen der Zeit.

Das Konzil hat kein einziges Dogma verkündet. Die übliche Bann-Formel „anathema sit“ (er sei ausgeschlossen) fehlt gänzlich. Stattdessen wurden verbindliche Erklärungen und Konstitutionen erlassen.

Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae wurde als „kopernikanische Wende“ (Isensee) gedeutet. Böckenförde deutete diese Erklärung ebenfalls als Wendepunkt: Nicht mehr die Wahrheit sei nun Rechtsträger, sondern die Person. Wenn Böckenförde Recht hat, wäre damit das moderne Denken in die Kirche eingegangen. Das wäre eine Abkehr der bisherigen Lehre, nach der die Wahrheit alle Rechte habe, der Irrtum aber keine. Pius XII. lehnte Menschenrechte zwar nicht kategorisch ab, akzeptierte sie aber nur, wenn sie mit dem Naturrecht und den katholischen Glaubenswahrheiten übereinstimmten. Ein Recht auf die Ausübung einer falschen Religion war nach Pius XII. nicht möglich. Möglich war nur eine Duldung um des Gemeinwohls willen. Wie „Dignitatis humanae“ genau verstanden werden soll, wird noch immer diskutiert. In der Praxis kam es aber zum Bedeutungsverlust der Kirche. Vor allem setzte sich die Kirche für die Abschaffung der katholischen Staatsreligion ein und die Königsherrschaft Christi im öffentlichen und staatlichen Leben wurde nicht mehr verkündet, stattdessen predigte man überall liberale Religionsfreiheit.

Ein weiterer Punkt, der nach wie vor für Verwirrung sorgt, ist die Aussage in der dogmatischen Konstitution Lumen gentium, dass Muslime mit uns den einen Gott anbeten würden („nobiscum Deum adorant unicum“). Dabei gibt es das Diktum von Thomas von Aquin, nachdem der Islam Heidentum ist (vgl. Summa contra gentiles). Braucht es jetzt keine Mission mehr?

Die Neue Messe und der Geist des Konzils

Als das Konzil 1965 vorbei war, fegte der „Geist des Konzils“ die Tradition hinweg. Die Holländer schrieben einen inakzeptablen Katechismus (1966), wollten ein Priestertum auf Zeit, die Abschaffung des Zölibats und eine neue Kirche. Der Münchener Kardinal Döpfner forderte 1969 von Paul VI. die Einführung der Handkommunion. 1969/70 wurde die Neue Messe eingeführt – obwohl das Konzil in der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“ gar keine Neue Messe gefordert hatte. Nun war sie da, die neue Zeit des Bruchs: neue Gebete, neue Zelebrationsrichtung, neue Sprachen. Auf Volkssprache und Volksaltar folgte bald schon das Volksbegehren. Paul VI. konnte zwar mit Mühe und Not die Sittenlehre retten (Humanae vitae 1968 und Persona humana 1970), doch es war zu spät. Denn eine große Weisheit wurde missachtet: Lex orandi, lex credendi, das Gesetz des Betens ist das Gesetz des Glaubens. Ändert man die Gebete, ändert man den Glauben. Wenn die Gebete mit der Moderne versöhnt werden sollen, warum dann nicht auch die Moral? Niemand sah ein, warum Pille und Kondom nicht gingen, wenn doch Neue Messe und neue Gebete möglich waren.

Der Papst stand vor einem nicht mehr lösbaren Dilemma. Viele Katholiken fühlten sich betrogen. Die Volksfrömmigkeit war am Boden. Aus dem frommen Volk kamen Äußerungen wie: „Sie haben uns damals was weisgemacht“, „früher war alles verboten, jetzt ist alles erlaubt“, „wir sind damals für dumm verkauft worden.“ Mit dem Konzil kam es zum Dammbruch. In der Tradition war es noch möglich, von einem katholischen Milieu zu reden, in dem eine relativ große Eintracht herrschte: Rosenkranz, Messe, Gebet. Die Jahre danach haben die Alten verwirrt und die Jungen entmutigt, katholisch zu bleiben. Jetzt wurden Katholiken bedauert, taugten sie mit ihrer gestutzten Liturgie und ihrer alten Moral doch nur noch als Spaßverderber der sexuellen Revolution. Die katholische Kirche war einst der Bannerträger des Abendlands, das Te Deum der Tradition. Nun bot sie das Bild eines Altherrenvereins mit Minderwertigkeitskomplexen.

Neuanfang mit Tradition und Alter Messe

Alles wurde in Frage gestellt. Thomas von Aquin und die Scholastik aufgegeben, aus Theologie wurde Gefühlsduselei – und ein permanentes Schimpfen auf das böse „moralistische“ Rom. Moderne Theologie ist deswegen vollkommen sinnlos und moderne Christen wissen nicht mehr, warum sie glauben und beten. Sie haben nichts zu sagen – nichts von Gott und schon gar nichts von der Welt. Das Konzil mag die Versöhnung mit der Moderne gewollt haben, gekommen ist der größte Niedergang. Heute geht es in der Kirche oft nicht mehr um Christus, sondern um linke Schlagworte wie „soziale Gerechtigkeit“ und um Selbstzerstörung wie beim „Synodalen Weg“. Würde das ZdK diesen Irrweg nicht mit so viel Ernst betreiben, es wäre das beste Satire-Programm einer toten Amtskirche, in der grauhaarige Funktionäre den Gottestod verkünden.

Aber: Die Pforten der Hölle können die Kirche nicht überwältigen. Es geschehen auch heute noch Wunder und Gott ist immer noch da. Auch die Sehnsucht nach Heil und Versöhnung. Die Erfüllung findet man jenseits von Gremien und Berufskatholiken. Die traditionelle katholische Frömmigkeit, die Alte Messe, die Sakramente und der Rosenkranz – sie sind die Zukunft der Kirche.

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3 Kommentare

  1. Sehr verehrte Jutta
    So kann man doch nicht argumentieren: Der Gott im Islam kennt keine Dreifaltigkeit. Der Islam würde den Anspruch Jesu als Sohn Gottes und seinem Vater gleich, als Lästerung und Vielgötterei verwerfen.
    Dass es auch Moslems gibt, die ein moralisch anspruchsvolles Leben führen, zeigt, dass die Gebote Gottes in die Herzen der Menschen, aller Menschen geschrieben sind. Mit der Erbsünde belastet ist es aber für die Menschen sehr schwer, auf einem sittlich hohen Niveau zu bleiben. Das sieht man auch daran, dass selbst Katholiken, die aus den Gnadenquellen (hl. Messe und Sakramente) schöpfen können, in einem ständigen Kampf sind, um nicht in Sünde zu verfallen oder um sich wieder aus der Sünde zu erheben.
    Dass Johannes Paul II viel Gutes getan hat, in moralischen Fragen standhaft geblieben ist, will ich Ihnen gerne zugestehen. Aber er hat auch manches Zweideutige und sogar Skandalöses getan wie die Assisitreffen mit allen Religionen und den Kuss des Koran. Wie kann ein Pontifex, der Stellvertreter Christi, ein Buch küssen, das ausdrücklich Christus als Sohn Gottes leugnet. (Allah hat keinen Sohn.)
    Elmar

  2. Also, wie immer zu viel auf einmal für mich, aber eines möchte ich herausgreifen. Ich lese grad von M Hermann Johannes Paul II, Erbe und Charisma, und ich denke, man tut Unrecht, so verkürzt wiederzugeben, dass er den Weg des Menschen als Erloesungsweg sieht, und meines Wissens hat er niemals Christus verleugnet. Auch nicht bei seinen Friedensbemuehungen, die bitter nötig waren, um als Gegengewicht zu agieren und ein fuer alle Mal deutlich zu machen, dass wir einen barmherzigen Gott haben. Denn dies scheint der Kirche nicht gelungen zu sein, sonst haette es die Reformation nicht gegeben.
    Er hat auch nie Zugeständnisse gemacht bez. z. Bsp vorehelichen Zusammenlebens und Empfaengnisverhuetung und erteilte auch der Befreiungstheologie eine Absage. Er war durch und durch marianisch, hochgebildet, ein Mann des Gebets und immer den Menschen zugewandt, wie unser Heiland auch.
    Ob nun alle Menschen erlöst sind, weil Jesus am Kreuz starb und auferweckt wurde… nun, manchmal liest es sich so in der Hl Schrift und vielleicht ist es wie mit den Millionen auf dem Konto. Sie sind da, nutzen aber nichts, wenn man nicht abhebt.
    Und es heisst: wer da getauft ist und GLAUBT, ist gerettet, und wer nicht GLAUBT geht verloren.

    Wer also nur getauft ist und nicht glaubt, hebt das Geld nicht ab.

    Und vielleicht stimmt das doch auch, dass der Gott im Islam von Abraham ausgehend derselbe ist, nur ist die Glaubenslehre verunstaltet… so wie das die Synodalen ja auch tun wollen, gefärbt von der eigenen Hybris und der Gier danach, selbst Gott sein zu wollen.
    Es gibt aber grade bei den Moslems Glaeubige, von denen sich so mancher Katholik/Christ eine Scheibe abschneiden könnte.

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