The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Autor: Wilhelm Ahrendt (Seite 1 von 2)

Netzkultur

Katholizismus erklärt im Podcast

Der Podcaster und freie Journalist Wilhelm Ahrendt hat im Podcast 1337 Kultur den katholischen Glauben, sowie Teile der katholischen Kultur erklärt. Der Podcast, in dem er auftrat ist eher in der linken Netzkultur zu verorten. Der Katholizismus findet dort überraschend viel Platz.

Wilhelm Ahrendt wurde vom Macher des Podcasts 1337 Kultur, welcher vom Linguisten Martin Hase (aka Maha) betrieben wird, eingeladen mit ihm einen Podcast zum Thema des Katholisch-Seiens zu machen. Wilhelm Ahrendt, als Katholik sagte sofort zu und spracht über vier Stunden lang mit Maha über seine; über unsere Konfession.

Das Gespräch ist von viel Offenheit und Sympathie, von Seiten Maha geprägt, aber auch von bestimmter, jedoch höflicher Betonung des einzig wahren katholischen Glaubens geprägt.

Wilhelm Ahrendt macht unter anderem den Podcast Gott bewahre! und ist seit Kurzem auch im festen Team von The Cathwalk dabei. Er bezeichnet sich als katholischen Fanboy und ist auch Ministrant in Berlin – St. Mauritius.

Die Episode des Podcasts ist unten hörbar und abrufbar, Kommentare sind auf der Seite von 1337@Kultur zu posten, denn dort findet die Diskussion statt.

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Hunger

Die Welt verbessern mit ‘ner App

795 Millionen Menschen weltweit haben nicht genug zu essen. Täglich sterben 30 Tausend Menschen an Hunger. Man kann also sagen, dass der Hunger das größte Problem auf der Welt ist. Seit einiger Zeit gibt es eine innovative Idee, wie man das Leid ganz direkt und einfach lindern kann. Die Vereinten Nationen haben im Rahmen ihres Innovationsfonds eine App gestartet, die in Berlin entwickelt wird: ShareTheMeal.

ShareTheMeal App Haiti (Quelle: WFP)

ShareTheMeal App Haiti (Quelle: WFP)

Das Prinzip ist denkbar einfach. Möchte man spenden, so kann man den monetären Gegenwert einer Mahlzeit direkt aus der App heraus spenden. Eine Mahlzeit kostet im globalen Durchschnitt 40 Cent. Dieser spiegelt sämtliche Kosen für die Versorgung eines Menschen wieder. Darin enthalten sind die Nahrungsmittel selbst, der Transport, regelmäßige Kontrollen sowie die Zubereitung. Das Geld landet zu 100 Prozent beim World Food Programm (WFP) der Vereinten Nationen (UN). Die administrativen Kosten von ShareTheMeal werden durch einen Innovationsfonds des WFP und von privaten Unterstützern und Unternehmen getragen.

Nachdem die kostenfreie App aus dem jeweiligen App Store (siehe unten) heruntergeladen wurde, bittet ShareTheMeal beim ersten Benutzen der App Zahlungsdaten zu hinterlegen.  Zurzeit ist leider nur die Möglichkeit der Kreditkarte gegeben. Ist dies erledigt, kann man sogleich loslegen und Menschen in den Krisengebieten dieser Erde helfen. Mittlerweile kann man sich sogar in Teams zusammentun und gegeneinander Challenges bestreiten – bei der Motivation ist das sicher eine Hilfe.

Zurzeit gibt es im Jemen und in Syrien eine Hungersnot. Die UN definiert eine Hungersnot, wenn mindestens ein Fünftel der

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Evangelischer Kirchentag 2017

Hurra – 500 Jahre tiefste Spaltung der Christenheit!

2017 ist ein ganz besonderes Jahr, vor allem für uns Deutsche. Es ist so besonders, dass wir in diesem Jahr einen zusätzlichen bundeseinheitlichen Feiertag bekommen – den 31. Oktober 2017. Das liegt daran, dass wir viel zu feiern haben: Ein Plakat, das die Welt verändert. Ein Rant zum evangelischen Kirchentag 2017.

Grell orangenes Plakat zum ev. Kirchentag 2017, wie überall in Berlin zu sehen sind.

Grell orangenes Plakat zum ev. Kirchentag 2017, wie überall in Berlin zu sehen sind.

In diesen Minuten geht eine Großverantstaltung zu Ende. Es ist eine Großveranstaltung in meiner Stadt, die Stadt, die schon viele Großveranstaltungen gestemmt hat. Richtig, die Rede ist vom großartigen Berlin. Es war evangelischer Kirchentag 2017. Die ganze Stadt ist gepflastert mit kommerzieller Werbung, überall hängen die orangen Plakate herum, seit Monaten wurde ich von den Veranstaltern in beißenden Farben darauf hingewiesen, dass die evangelischen Kirchen in Deutschland nun 500 Jahre Luther feiern. Also feiert die evangelische Kirche ein ganzes Jahr lang, dass der tiefste und nachhaltigste Riss in der Geschichte der Kirche stattfand. Ein Riss, der bis heute andauert und wohl auch nie mehr zu beheben sein wird. Freikirchliche Laienprediger, gegenüber hochausgebildeten und mit den entsprechenden Würden ausgestatteten Priester.

Die Stadt wird mit Polizei aus allen Bundesländern übersät, die Bahnhöfe sind mit martialisch aussehenden Polizisten gesichert, das war nicht einmal nach dem furchtbaren Attentat im vergangen Dezember so extrem gewesen.

Die Stadt ist geflutet mit Menschen in religiösem Wahn und einer Kirche, die sich nach meinem Geschmack etwas zu weltlich gibt. So wird Angela Merkel in einem „Gottesdienst“ eine Bühne gegeben, Martin Schulz (SPD) durfte im Berliner Dom Wahlkampf machen – Positionen zu den Anschlägen auf Kopten im arabischen Raum habe ich jedoch nichts vernommen. Es werden Resolutionen beschlossen, US Präsidenten a.D. schwingen Reden, Überall in der Stadt rotten sich menschen mit orangefarbenen Kopftüchern und Schlüsselbändern zusammen, die Lebensadern der Hauptstadt sind überfüllt, menschen vom Lande bilden Sprechchöre im ÖPNV.

Es gibt eine wunderbare Plakatserie des Berliner Senats zum Thema Rücksicht, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kleben Hinweise in U-Bahnen, Busse und Straßenbahen, dass man nicht zu laut sein soll, andere Fahrgäste nicht belästigen soll und eben Rücksicht nehmen soll. Diese Plakate fehlten. Stattdessen Reklamen für Opernvorführungen, Werbefrimen, die mit Luther werben und überall in der Stadt das Konterfei des Kirchentages: ein schielendes Paar Augen.

Schnappschuss Plakat: Überall Luthers Worte – Martin Luther im Nationalsozialismus

Schnappschuss Plakat:
„Überall Luthers Worte – Martin Luther im Nationalsozialismus“

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Wirtschaft, Senat, Kirchen und auch Kirchentagsveranstalter vergessen haben, dass Berlin eine Stadt ist, in der Menschen leben, wohnen arbeiten. Eine Stadt mit 3,5 Mio. Einwohnern, die mehrere Zehntausend Besucher aufnimmt und aber noch funktionieren soll.

Mich persönlich ärgert auch, dass meine katholische Kirche bei dem Schabernack auch noch mit macht, hilft und sogar das Bistumslogo auf einigen Drucksachen zu finden ist. Schön und gut: Protestanten glauben auch an den einen wahren Gott. aber dennoch haben sie sich von unserer Mutter Kirche abgespalten, essen würdelos Toastbrot und trinken Traubensaft in ihren Andachten. Sie freuen sich der Tatsache, dass sie vor 500 Jahren die heilige Kirche verließen, aufhörten an die Realpräsenz Christi zu glauben, alles ablehnten und ablehnen, an das wir Katholiken, Orthodoxe und auch die Koppten glauben. Stattdessen lesen sie die Bibel wortgenau. Das Buch, das die katholische Kirche zusammen stellte, in ihrer mehrfachübersetzten und zum Teil vereinfachten Form, berufen sich auf diese unscharfen Beschreibungen, fanatisieren sich in Teilen und nennen das dann die reine Lehre.

Einige merken so langsam, dass ihnen in ihrem calvinistischen und staatskirchlichen Verständnis einiges abhanden kam und fangen nun an, Katholisches zu kopieren.

Nebenbei hat der evangelische Kirchentag noch ein ganz anderes moralisches Problem. Der offizielle Anreisepartner ist das Unternehmen Flixbus. Flixbus ist der Konzern, der wegen schlecht bezahlter Subunternehmer in der Kritik steht und gerade ein Quasimonopol im Bereich der Fernbusanbierter aufgebaut, sowie nahezu alle Konkurrenten mit Kampfpreisen auf Kosten der Fahrer und Buseigner vom Markt gedrängt hat. Ist das die Übernahme sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung, die der Kirchentag doch in seinen Resolutionen fordert?

Nur wenn ich weiss wo ich her komme, weiß ich wo ich hingehöre. Etwas zu bejahen schliesst etwas gegenteiliges aus. Ich bin Katholik. Punkt. Meine Konsequenz ist, dass ich einfach bei der nächsten derartigen Großveranstaltung das machen werde, was ich und viele andere Einwohner zum 1. Mai und Sylvester auch tuen: Ich verlasse die die Stadt.

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Meinung

Schafft die zivile Ehe ab!

Die zivile Ehe wurde von Bismarck aus politischen Gründen eingeführt, heute ist es an der Zeit diese anachronistische Institution zu beseitigen.

Hören Sie den Beitrag vom Autor eingesprochen.

Die zivile Ehe, sie ist ein Artefakt aus dem Kulturkampf. Sie war ein Instrument um Menschen zu kontrollieren. Heute heiraten viele Menschen, weil sie Steuervorteile wittern. Die Ehe ist für den Staat in soweit förderungswürdig, dass er sie mit zahlreichen finanziellen und sozialen Anreizen fördert. Kalkül ist es neue Kinder für das Volk zu bekommen. Kinder für das Volk sichern die Steuereinnahmen und das Sozialsystem.

Standesamt Erfurt im Haus zum Sonneborn / Bundesarchiv, Bild 183-1989-0516-306 / Hirndorf, Heinz / CC-BY-SA 3.0

Soweit so gut. Nicht aus jeder Ehe kommen Kinder hervor – prominentestes Beispiel ist wohl das Ehepaar Merkel-Sauer. Die Kanzlerin, sie ist kinderlos. Wer eine Ehe schließt sagt vor dem Staat, dass er sich um seinen Ehepartner kümmern wird. Ein Aufgebot ist nicht nötig, möchte man heiraten, so ist dies zu einem reinen Verwaltungsakt verkommen. Unterschrift, neuer Ausweis, Finanzamt informieren, fertig.

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Podcast-Episode zu Ostern auf Gott bewahre! erschienen

Podcast Cover - Gott bewahre! Episode 021 (Ostern)

Auf Grund einiger anderer Projekte war die letzte aufwändig produzierte Episode des Podcasts Gott bewahre! schon eine Weile her. Nun hat es den Macher, Wilhelm Ahrendt, jedoch wieder ans Mikrofon gezogen und heraus gekommen ist eine Episode des Podcasts, welche sich mit keinem geringeren Thema befasst, als dem Osterfest. Dazu hat er sich wiedermal kompetenten Rat geholt. So erklärt der allseits bekannte und beliebte Kaplan Raphael Weichlein die Liturgie und Bräuche.

Ostern ist das höchste Fest im christlichen Glauben und wird gleichsam von allen Konfessionen, sowie von Protestanten begangen. Anhand der österlichen Buß- und Fastenzeit, erklärt Wilhelm Ahrendt gemeinsam mit dem Kaplan die Gebräche, Traditionen und Riten. So beginnt die Episode mit dem Aschermittwoch und endet in der hochheiligen Osternacht.

Das besondere ist der Raumklang. Die Episode wurde in der St. Mauritiuskirche aufgezeichnet, was einen ganz besonderen und warmen Klang erzeugt.

Die entsprechende Episode ist auf der Website gott-bewahre.de zu finden, oder im kostenlosen Podcast-Abo zu beziehen. Die Episode sollte in allen gängigen Verzeichnissen, wie iTunes zu finden sein.

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Podcast

Gott bewahre: unterwegs mit Valerie Schönian

Valerie Schönian ist Feministin und ist für die „Genderideologie“

Diesmal ist die Episode von Gott bewahre eine etwas andere Form. Kein reines Interview in ruhiger Umgebung, nein, ein Gespräch mit Valerie Schönian inmitten des Trubels des Weddings in Berlin. Gemeinsam sind Valerie Schönian und Wilhelm Ahrendt durch den wuselig bunten Stadtteil gelaufen, haben zunächst Wasser im türkischen Supermarkt eingekauft und sind dann an den Fluss Panke geschlendert. Diese Episode ist doch für beide Seiten des Gesprächs recht intim und so geben beide einiges aus ihrem privaten Leben und ihren eigenen Gedanken preis.

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Quelle: Projet – Valerie und der Priester

Valerie Schönian pendelt nun seit einigen Monaten für das Projekt Valerie und der Priester zwischen dem beschaulichen Münster und der großartigen Metropole Berlin. Die feministische Journalistin macht in ihren Texten keinen Hehl aus ihren Ansichten, Ablehnungen aber auch Bewunderungen. Hören Sie also in die Podcast-Episode hinein. Die Einblicke sind tief und der Erkenntnisgewinn bemerkenswert. Hören Sie die Episode aber besser nicht in lauten Umgebungen.

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Podcast

Dominikaner: Prediger die keine Bischöfe sind

gb013-dominikaner_480x480Auch in diesem Monat erscheint wieder eine Episode des Podcasts Gott bewahre!. Diesmal hat Wilhelm Ahrendt mit dem Prior der Dominikaner, im Kloster St. Paulus Berlin, gesprochen. Pater Michael gab auf seine eigenste Art und Weise die Geschichte des Predigerordens (OP) wieder und die aktuelle Situation. Auch wurde die Geschichte des Dominikus, des Ordensgründers, wiedergegeben. Die Dominikaner feiern in diesem Jahr ihren achthundertsten Geburtstag. Wer mag kann den Konvent der Dominikaner in Berlin-Moabit gern zu den öffentlichen Gottestdienstzeiten besuchen, was aber im Alltag vermutlich besser umzusetzen ist, ist der Besuch des Abendgebetes um 18:00 Uhr, in der Oldenburger Str. 46, 10551 Berlin.

Vor ziemlich achthundert Jahren wurde der Ordo fratrum Praedicatorum gegründet, besser bekannt als Dominikaner-Orden, oder: Predigerorden. Anlässlich dieses Jubiläums habe ich mit Pater Michael, von der Berliner Kommunität der Dominikaner, im moabiter St. Josephskloster getroffen. Pater Michael begrüßte mich mit fröhlichem Gesicht und im weißen Habit, denn wir befinden uns schließlich in einem Kloster. Wir sitzen in einem Schulungsraum, in dem ein paar Aschenbecher auf dem Tisch stehen und die Luft nach kaltem rauch riecht. Als Pater Michael das Fenster öffnete, so hört man Vögel aus dem grünen Hof hineinzwitschern.  Es ist eben ein echtes Kloster – mitten in der Großstadt Berlin.

Gemeinsam machten wir einen Abriss zur Geschichte des Ordens und seines Gründers Dominicus. Zur Gründungszeit war die Idee des Predigerordens etwas besonderes, heute zeichnet sich die Ordensgemeinschaft noch immer durch intensives Studium von den Ordensmitgliedern aus. Sie studieren ein leben lang, denn es gilt noch immer der Grundsatz Ora et labora et studia – Bete und arbeite und studiere. Wie die Dominikaner in Berlin zusammen leben, wird in einer weiteren, einer späteren Episode genauer gezeigt.

Gott bewahre! erscheint alle drei bis vier Wochen und ist ein kostenlos zugänglicher Podcast, den man ganz einfach abonnieren kann. 

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