The Cathwalk

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Kategorie: Papst Benedikt XVI. (Seite 1 von 2)

Film über Benedikt und Franziskus

Netflix macht Anthony Hopkins zum Papst

Nach einer Serie über Jesus Christus findet der Streamingdienst Netflix sein nächstes christliches Unterhaltungsprojekt: Im Spielfilm „Der Papst“ wird Anthony Hopkins Papst Benedikt spielen.

Hollywoodlegende Anthony Hopkins, vor allem bekannt als Kannibale Dr. Hannibal Lecter in „Das Schweigen der Lämmer“, soll Papst Benedikt spielen
Foto: gdcgraphics, Wikipedia / RUNKKU pelle, flickr | CC BY-SA 2.0

Der Streamingdienst Netflix produziert den Film „Der Papst“, der sich um die Beziehung zwischen Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus dreht. Wie die Filmseite Deadline Hollywood berichtet, soll Anthony Hopkins („Das Schweigen der Lämmer“, „Thor“) Papst Benedikt spielen. Papst Franziskus wiederum werde von dem „Game of Thrones“-Darsteller Jonathan Pryce gespielt. Als Regisseur hat Netflix den Brasilianer Fernando Meirelles („City of God“) verpflichtet.

Der Film, dessen Drehbeginn in diesem November in Argentinien geplant ist, basiert auf dem Bühnenstück von Anthony McCarten. Der oscarnominierte Drehbuchschreiber McCarten („Die Entdeckung der Unendlichkeit“) hat bereits die Vorlage für „Der Papst“ fertiggestellt. Im Frühjahr hatte Netflix die Serie „Messiah“ angekündigt, die Jesus Christus auf die Erde zurückkehren lässt, um die Menschen auf die bevorstehende Apokalypse vorzubereiten.

Im Mittelpunkt der Geschichte des neuen Netflix-Films steht die Wahl von Papst Benedikt und dessen Rücktritt. Das öffnete die Tür für den Argentinier Jorge Mario Bergoglio, welcher der ersten Jesuiten-Papst überhaupt und der erste Papst seit dem 8. Jahrhundert wurde, der nicht aus Europa kam. Es gehe um den Übergang von Papst Benedikt zum ehemaligen argentinischen Kardinal. Dessen „Aufopferung für die Armen habe ihn zu einer Lichtgestalt der Toleranz und des Wandels“ gemacht, heißt es in der Pressemitteilung. Der Film soll die Visionen der beiden Päpste miteinander vergleichen und dabei ihre biografischen Prägungen untersuchen. (pro)

Von: mm / Christliches Medienmagazin pro | www.pro-medienmagazin.de 

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Mediennetzwerk Pontifex

Die Kunst des Glaubens

Seit dem Frühjahr veröffentlicht das Mediennetzwerk Pontifex auf seiner Facebook-Seite unter dem Hashtag #KunstdesGlaubens sehenswerte Kunst-Vlogs. Die Kunstkritikerin Theresa Wagener legt dabei besonderen Wert auf den historisch-gesellschaftlichen Kontext und die Symbolik von Werken christlicher Meister. The Cathwalk empfiehlt: Anschauen 😉  

In einer Eigenbeschreibung von Pontifex heißt es:

‚Bilder sagen mehr als Worte‘ – und gerade bei so komplexen Dingen wie den Geheimnissen des Christentums kann das ziemlich hilfreich sein. Und außerdem noch ein wahrer Genuss, wenn die Bilder so schön sind, wie die, die wir in der europäischen Kunst finden. Wir haben das Glück, mit unserer Sprecherin Theresa Sophie eine exzellente Kunsthistorikerin im Team zu haben! Sie wird euch in einer neuen Videoreihe „Die Kunst des Glaubens“ ein paar großartige Kunstwerke näherbringen, die besser als tausend Worte erklären, was wir eigentlich feiern.

Madonna im Grünen | Raffael

Liebe und Leid – ganz nah beieinander und das in perfekter Harmonie. Das kann nur einer so vollendet: der große Meister der Madonnen!

Maria Magdalena | Orazio Gentileschi

Was ist eigentlich wahre Schönheit? – In der dritten Folge von „Kunst des Glaubens“ geht es um die Frau, die gleichzeitig Sinnbild der Sünderin und Apostelin der Auferstehung ist – Maria Magdalena, gemalt von Orazio Gentileschi. Als Liebling der Kunstgeschichte versinnbildlicht sie die Paradoxa des Christentums wie keine andere. – mit Theresa Sophie

Quelle: Pontifex (bitte liken ;-))

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„Immer ein modern denkender Mensch gewesen“

ZENIT-Interview mit Peter Seewald über Papst Benedikt XVI.

(C) Sung-Hee Seewald

Am heutigen Ostersonntag wird Papst emeritus Benedikt XVI. 90 Jahre alt. Der Band „Letzte Gespräche“ mit dem Journalisten Peter Seewald stellt eine Bilanz seiner Amtszeit dar: Die darin verarbeiteten Interviews wurden kurz vor und nach Benedikts Rücktritt für die Arbeit an einer Biografie geführt. Im Gespräch mit ZENIT-Korrespondentin Michaela Koller zeichnet Peter Seewald das Bild eines modernen Wahrheitssuchers und „Knotenlösers mit Kopf und Herz“, das er sich in vielen intensiven Begegnungen von ihm machen konnte.

Herr Seewald, Papst Benedikt XVI. wird am Sonntag 90 Jahre alt; er hat, was wohl nur wenige in der Geschichte von sich behaupten konnten, sein eigenes Pontifikat überlebt. Was wissen Sie aus eigener Anschauung, wie es ihm aktuell geht?

Seewald: Ich habe ihn im Dezember das letzte Mal gesehen und besuche ihn jetzt im Mai. Ich weiß, dass es ihm gut geht, natürlich dem Alter von 90 Jahren entsprechend. Er ist in allem etwas langsamer geworden. Er hat mit dem Gehen Probleme, spricht langsamer und hört auch schlechter. Natürlich leidet er auch unter der gewaltigen Glaubenskrise, die selbst viele Verantwortliche in der Kirche noch nicht richtig erkannt haben. Er ist ja kein Pensionist, der sich zum Rosenzüchten zurückgezogen hat. Er hat bei seinem Rücktritt erklärt, dass er die Last dieser Kirche im Gebet mitträgt. Auch als Papa emeritus nimmt er regen Anteil daran, was in der Kirche und in der Welt passiert. Ansonsten freut er sich darüber, dass er in der Ruhe seines Klosters sonnige Tage mit Freunden erleben kann.

Öffentlich wurden mehrfach sehr unterschiedliche Bilder vom Menschen Joseph Ratzinger gezeichnet. Sie kennen ihn aus drei Lebensphasen persönlich, als Kardinal und Präfekt der Glaubenskongregation, als Papst und schließlich als „Papa emerito“. Was zeichnet ihn denn wirklich aus?

Seewald: Ich habe ihn jetzt ein Vierteljahrhundert als Journalist begleitet und habe unter seinen vielen Wegbegleitern, die ich gesprochen habe, außer Hans Küng noch niemanden getroffen, der das Bild des finsteren, machtbeflissenen, harten, einsamen und rückwärtsgewandten Mannes, das ja von Ratzinger in manchen Medien noch immer gepflegt wird, teilen würde. Ich habe ihn als wirklichen Mann Gottes, als beispiellosen Intellektuellen kennengelernt, der durch seine brillanten Analysen, durch die Nachhaltigkeit seiner Prognosen besticht, und als Theologen des Volkes, der nie vergessen hat, woher er gekommen ist, der immer bemüht war, den Glauben vor allem auch den einfachen Menschen zu vermitteln.

In der persönlichen Begegnung ist er ein sehr herzlicher Mensch, mit dem man auch viel lachen kann, mit dem es immer spannend ist, und der es einem leicht macht, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Er ist alles andere als kontaktscheu und besticht durch seine Demut. Ich habe mich immer um journalistische Distanz bemüht, und natürlich ist auch ein Joseph Ratzinger nicht frei von Fehlern. Aber es ist eigentlich unmöglich, wenn man sich mit Person und Werk beschäftigt, nicht auch Sympathie für diese Person und dieses Werk zu empfinden.

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Ein Gespräch über den Weg zum Glück und den wahren Sinn des Lebens

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Papst Benedikt: Letzte Gespräche

Neues Buch von Benedikt XVI.: Die letzten Gespräche des deutschen Papstes – Erstmals in der Geschichte des Christentums: Ein Papst zieht die Bilanz seiner Amtszeit

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In den Gesprächen, die Papst Benedikt XVI. mit dem Journalisten Peter Seewald kurz vor und nach seinem Rücktritt geführt hat, blicken sie auf das Pontifikat des deutschen Papstes zurück. Nie zuvor hat Benedikt XVI. so offen über die Hintergründe seiner überraschenden Demission und die Erneuerung des Glaubens als das große Thema seines Pontifikats gesprochen, aber auch über kontroverse Themen seiner Amtszeit, etwa das Verhältnis zu Juden und Muslimen/Islam, Vatileaks oder die Affäre um die Piusbruderschaft. Und nie zuvor hat dieser Papst so persönlich über seinen Zugang zum Glauben, die gegenwärtigen Herausforderungen für das Christentum und die Zukunft der Kirche Auskunft gegeben. Seine Erinnerungen an die Familie, an wichtige Weggefährten und prägende Ereignisse seines Lebens unterstreichen den besonderen Charakter dieses Buches. Nach den Interviewbüchern „Salz der Erde“, „Gott und die Welt“ und „Licht der Welt“, die Benedikt XVI./Joseph Ratzinger und Peter Seewald veröffentlicht haben und die allesamt Bestseller waren, sind die „Letzten Gespräche“ das Vermächtnis des deutschen Papstes, einem der bedeutendsten Denker und Theologen unserer Zeit. Er hat acht Jahre lang die Geschicke des Vatikan geleitet und als Pontifex Maximus an der Spitze der katholischen Kirche mit ihren 1,3 Milliarden Mitgliedern bedeutende Wegmarkierungen gesetzt und wichtige Impulse für die Kirche des 3. Jahrtausends gegeben.

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„Behüt’s Sie Gott“

Feierlichkeit im Palazzo Apostolico anlässlich des 65-jährigen Priesterjubiläums von Benedikt XVI.

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Benedikt XVI. / Pixabay CC0 – Wengen, Public Domain

„Davon haben Sie immer und legen Sie bis heute Zeugnis ab: dass das Entscheidende in unseren Tagen ist – ob mit Sonne oder Regen – , mit dem allein auch der Rest kommt, dass der Herr wahrhaft gegenwärtig ist, dass wir ihn wünschen, dass wir ihm innerlich nah sind, dass wir ihn lieben, dass wir wirklich tief an ihn glauben und wir ihn glaubend wirklich lieben“, erklärte Papst Franziskus heute in der Sala Clementina im Apostolischen Palast anlässlich des 65-jährigen Jubiläums der Priesterweihe des Papstes emeritus Benedikt XVI.. Benedikt XVI. empfing am 29. Juni 1951 in Freising die Priesterweihe.

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65. Priesterjubiläum: Seltenes Video zeigt Papst Benedikt beim Piano spielen

In der Öffentlichkeit sieht man Joseph Ratzinger nur noch selten. Seit seinem Rücktritt im Februar 2013 lebt der emeritierte Papst Benedikt XVI. zurückgezogen, tritt kaum noch öffentlich auf. Zwar fehlt dem 89-Jährigen mittlerweile die Kraft für wissenschaftliche Werke oder Reisen – doch langweilig ist sein Leben hinter den Mauern des Vatikans nicht. Benedikt schreibt Briefe, empfängt Gäste oder geht viel spazieren.

Gelegentlich spielt der Musikliebhaber vor dem Zubettgehen auch auch ein wenig Klavier – am liebsten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier ist ein seltenes Video von ihm in Netz zu finden, auf dem er (als Kardinal) Klavier spielt:

Herzlichen Glückwunsch den Ratzinger-Brüder zu ihrem 65. Priesterjubiläum 

 

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