The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Papst Franziskus (Seite 1 von 6)

Ehe

„Für immer heißt für immer“: Was Papst Franziskus zum Thema Ehe sagte

Wörtlich sagte der Papst vor tausenden Pilgern:

Wer wirklich liebt, hat die Absicht und den Mut, „für immer“ für immer zu sagen; aber er weiß, dass er die Gnade Christi und die Hilfe der Heiligen braucht, um das Eheleben für immer zu leben. Nicht wie einige sagen …“solang die Liebe hält.“ Nein. Für immer! Andernfalls ist es besser, erst einmal nicht zu heiraten. Entweder für immer oder garnicht. Deshalb wird in der Hochzeit-Liturgie die Gegenwart der Heiligen angerufen. Und in schwierigen Zeiten müssen wir den Mut haben, die Augen zum Himmel zu heben, an an die vielen Christen zu denken, die schwere Zeiten durchmachten, und dabei das weiße Gewand der Taufe behielten, gewaschen im Blut des Lammes.

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Papst-Film

Wim Wenders macht Film mit Papst Franziskus

Der deutsche Regisseur Wim Wenders macht einen Dokumentarfilm mit Papst Franziskus. In „Pope Francis. A man of his word“ wird sich der Pontifex direkt an die Zuschauer wenden und seine Geschichte erzählen.

Regisseur Wim Wenders dreht einen Dokumentarfilm mit Papst Franziskus
Foto: Sebaso/Wikipedia | CC BY-SA 4.0

Ein Veröffentlichungsdatum für den Film „Pope Francis. A man of his word“ und einen deutschen Titel gebe es noch nicht, erklärte Wenders‘ Sprecherin am Freitag in Berlin. Der Film sei auf Initiative des Vatikans entstanden. Wenders ist bekannt für Werke wie „Buena Vista Social Club“, „Paris, Texas“ und „Der Himmel über Berlin“.

„Papst Franziskus ist das lebendige Beispiel eines Mannes, der für das steht, was er sagt“, erklärte Wenders laut Mitteilung des Weltvertriebs Focus Features. „In unserem Film beantwortet er viele Fragen, direkt, spontan und ganz offen, Auge in Auge mit dem Zuschauer.“ Mit Unterstützung des Vatikans konnten die Filmemacher mehrere lange Gespräche mit dem 80 Jahre alten Argentinier führen. In dem Film wird der Papst über seine Lieblingsthemen wie ökologische Verantwortung, Migration, Konsum und soziale Gerechtigkeit sprechen.

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100 Jahre Fatima

Das ist Fatima: Sechs Erscheinungen, drei Hirtenkinder, eine Botschaft für die ganze Welt

Maria
Foto: Shutterstick/littlekop

Bereits drei Mal war die Gottesmutter in vorausgegangenen Jahren erschienen: Zuerst in La Salette im Jahr 1864, dann 1858 in Lourdes und zuletzt 1888 in Castelpetroso. Die Erscheinung in Fatima, die erste des 20. Jahrhunderts, findet am 13. Mai 1917 statt und deshalb begeht die Kirche den Gedenktag Unserer Lieben Frau von Fatima an diesem Tag.

Brutaler Kampf gegen Kirche und Glauben

Die Situation in Portugal war in dieser Zeit äußerst kritisch. Die Kirche war vorrangiges Ziel der portugiesischen Revolution, die die Monarchie gestürzt und die Republik ausgerufen hatte, deren führende Mitglieder fast ausschließlich Freimaurer waren. Man plünderte Kirchen, griff Konvente an, verfolgte Ordensleute. Vor allem aber erließ man antiklerikale Gesetze: man hob Konvente, Klöster, Orden auf, man wies Ordensleute aus, konfiszierte ihre Güter, zwang die Jesuiten, auf die portugiesische Staatsbürgerschaft zu verzichten.

Es folgten weitere neue Gesetze in verschiedenen Bereichen, eines nach dem anderen: Scheidung, Einäscherung, Säkularisierung der Friedhöfe, Abschaffung der Ordensgelübde, Abschaffung des Religionsunterrichts in den Schulen, Verbot der Priesterkleidung, Einschränkungen zum Glockengeläut, Verbote zur öffentlichen Feier religiöser Feste, Einmischung sogar in den Priesterseminaren, bei denen die Regierung sich herausnahm, die Professoren zu ernennen, bis hin zum Gesetz der Trennung von Staat und Kirche, durch das dessen Urheber – Alfonso Costa – beabsichtige „im Zeitraum von zwei Generationen“ den Katholizismus in Portugal komplett auszulöschen.

Bildquelle: http://www.viator.de/3-0-portugal-fatima-seherkinder-lichterprozession-pilgerreise-flugreise-pfat.html?reiseID=17

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Die Kultur des Lebens: unserer Welt neue Zeichen der Hoffnung geben

Von Josef Jung

(The Cathwalk) Die „Kultur des Lebens“ ist das große Programm, das der hl. Johannes Paul II. während seines Pontifikates entwickelte. Auch der derzeitige Papst Franziskus führt dieses mit neuen Schwerpunkten fort. Es geht um ein ganzheitliches Programm, das alle Bereiche des Denkens und Handelns danach prüft, ob sie dem Leben dienen.

Die Enzyklika „Evangelium vitae“ von 1995

Alle Mitglieder der Kirche, des Volkes des Lebens und für das Leben, lade ich ganz dringend ein, miteinander dieser unserer Welt neue Zeichen der Hoffnung zu geben, indem wir bewirken, daß Gerechtigkeit und Solidarität wachsen und sich durch den Aufbau einer echten Zivilisation der Wahrheit und der Liebe eine neue Kultur des menschlichen Lebens durchsetzt.

– So der Papst in der Enzyklika „Evangelium vitae“, in der die Kultur des Lebens im Zentrum steht. Der Papst grenzt diese Kultur von der des Todes ab.

Was prägt die Kultur des Lebens?

„Das Evangelium vom Leben ist eine konkrete und personale Wirklichkeit, weil es in der Verkündigung der Person Jesu selber besteht“, so der Papst in derselben Enzyklika. Folgende Kennzeichen sollen die Lebenskultur fördern oder machen sie aus:

  • Verkündigung des Evangeliums
  • Bewusstwerden der Berufung als „Volk des Lebens“
  • Achtung jedes menschlichen Lebens
  • Kultur der Solidarität
  • „»Lebt als Kinder des Lichts… Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis« (Eph 5, 8. 10-11)“
  • kontemplative Sichtweise: „Glauben an den Gott des Lebens, der jeden Menschen geschaffen und wunderbar gestaltet hat“ (vgl. Ps 139 2, 14)

Die Kultur des Lebens setzt eine Umkehr voraus. Wichtig ist die Selbstliebe, wie sie in Psalm 139 geäußert wird: »Ich danke dir, daß du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke« (Ps 139 4, 14). Auf dieses Ja zum eigenen Leben folgt das Ja zum anderen. Der Papst ermutigt einen „Tag für das Leben“ einzuführen:

„Sein wesentliches Ziel ist es, in den Gewissen, in den Familien, in der Kirche und in der zivilen Gesellschaft das Erkennen des Sinnes und Wertes zu wecken, den das menschliche Leben zu jedem Zeitpunkt und unter jeder Bedingung hat; in das Zentrum der Aufmerksamkeit soll dabei besonders das schwerwiegende Problem von Abtreibung und Euthanasie gerückt werden, ohne jedoch die anderen Augenblicke und Aspekte des Lebens zu übergehen, die je nachdem, was die geschichtliche Entwicklung nahelegt, jeweils aufmerksame Beachtung verdienen.“

Die Solidaritätskultur setzt voraus, sich für die Einsamen, Kranken, Drogenabhängigen und all diejenigen einzusetzen, die am Rande stehen und ausgegrenzt werden. Auch die Familie als Keimzelle der Gesellschaft muss besondere Beachtung finden:

„Die Familie wird in die gesamte Lebensspanne ihrer Mitglieder hineingezogen, von der Geburt bis zum Tod. Sie ist wahrlich »das Heiligtum des Lebens…, der Ort, an dem das Leben, Gabe Gottes, in angemessener Weise angenommen und gegen die vielfältigen Angriffe, denen es ausgesetzt ist, geschützt wird und wo es sich entsprechend den Forderungen eines echten menschlichen Wachstums entfalten kann«. Darum ist die Rolle der Familie beim Aufbau der Kultur des Lebens entscheidend und unersetzlich.“

Die Familie soll als Hauskirche das Evangelium vom Leben verkünden.

Keine Demokratie ohne die Anerkennung der menschlichen Würde

Der Papst beendet den Hauptteil mit einer Aufforderung, das Leben zu verteidigen:

Es kann in der Tat keine echte Demokratie geben, wenn nicht die Würde jeder Person anerkannt wird und seine Rechte nicht respektiert werden. Und es kann auch keinen wahren Frieden geben, wenn man nicht das Leben verteidigt und fördert. Daran erinnerte Paul VI.: »Jedes Vergehen gegen das Leben ist ein Attentat auf den Frieden, besonders wenn dabei die Sitten des Volkes verletzt werden Wo aber die Menschenrechte wirklich ernst genommen und öffentlich anerkannt und verteidigt werden, dort kann der Friede zu einer Atmosphäre werden, in der sich das soziale Zusammenleben glücklich und wirkungsvoll entwickelt«.

Das »Volk des Lebens« freut sich, seinen Einsatz mit vielen anderen teilen zu können, so daß das »Volk für das Leben« immer zahlreicher wird und die neue Kultur der Liebe und Solidarität wachsen kann zum wahren Wohl der Gesellschaft der Menschen.“

Zum Weiterlesen: EVANGELIUM VITAE

 

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„Die Kirche muss Eure Stimme hören“: Papst Franziskus an die Jugend

Bei einer besonderen Gebetswache in Vorbereitung auf den Weltjugendtag (WJT) und die nächste Bischofsynode sagte der Papst, die Reise des Weltjugendtages werde von „Krakau nach Panama und mitten in die Synode“ über Glaube, Jugend und die Berufungs-Entscheidung gebracht.

Die Synode beginnt 2018, und der WJT findet 2019 in Panama statt.

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