The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Katholische Kirche (Seite 1 von 7)

Mediennetzwerks Pontifex

7 Tipps für den Umgang mit Medien und Kommunikationsmitteln

(CNA Deutsch) Die Nachrichtenmedien sind voll wichtiger Informationen und wissenswerter Neuigkeiten. Doch manche Medien setzen auch falsche Prioritäten und manipulieren dreist die öffentliche Meinung. Was tun?

Journalisten im Einsatz
Foto: Pixabay

Hier sind sieben wertvolle Tipps zum Umgang mit den Medien:

  1. Reduziere deinen Medienkonsum auf das, was wirklich wichtig ist: Überdenke welche Medien Du wie oft ansiehst. Überlege dann, was davon wirklich wichtig ist für Dich. Versuche ganz konkret etwas davon zu streichen bei dem Du merkst, dass es keinen guten Einfluss auf Deine Gedanken hat – Du wirst merken, es fehlt Dir nicht.
  2. Überlege Dir, was genau das Ziel oder die Ziele Deines Umgangs mit Nachrichten sind. Geht es darum informiert zu sein – wenn ja, wozu genau? Wenn es nur um Unterhaltung geht, vielleicht gibt es auch Dinge, die dich nicht nach unten, sondern nach oben ziehen? Wähle das was Du liest nach diesen Zielen bewusst aus.
  3. Wenn Du Dich über etwas ärgerst, dann klage nicht sondern handle – und fang bei Dir an! Klar, gerade wenn es um große politische Fragen geht oder Ereignisse, die nicht in unserer Reichweite sind, scheinen uns die Hände gebunden. Aber überleg mal, was dahinter steckt – was sind die menschlichen Schwächen und Fehler, die zu solchen Taten und Ereignissen führen konnten. Suche, ob ein Kern dieser Schwäche auch in Dir steckt. Wenn ja – bekämpfe ihn.
  4. Wenn Dir die Hände gebunden sind – falte sie! Egal was da draußen vor sich geht, Du kannst immer etwas tun. Wenn Gott allmächtig ist, dann hat er Macht über alles. Also glaube und bete. Er richtet es – immer. Bete bei jeder schlechten Nachricht für die Opfer und die Täter, die in dieses Ereignis verwickelt sind. Gewöhn Dir an, dass dies Deine erste Reaktion wird.
  5. Wenn Du merkst, dass Du in Resignation versinkst – hol dir Hilfe! Resignation, Apathie und Angst sind die schlechtmöglichsten Reaktionen. Es schadet Dir immer. Sprich mit anderen darüber – mit guten Freunden oder einem Geistlichen. Gemeinsam ist es leichter, mutig und froh zu bleiben. Hol Dir vor allem auch Hilfe bei den Heiligen. Bitte den Heiligen Philipp Neri um die Freude, Ignatius um die Kraft, weiterzumachen oder kleine Therese um die Kraft, auch in Schmerzen der Liebe Christi zu vertrauen. Die helfen Dir bei Gott. Absolut sicher.
  6. Konsumiere Medien bewusst zur eigenen Stärkung: Überlege welche Medien Du nutzen kannst, um gute und aufbauende Nachrichten zu erhalten. Es gibt auch Nachrichten, die Mut machen. Versuche ganz bewusst nach diesen auf der Suche zu sein. Recherchiere im Internet auch nach christlichen Medien, die Dir auf dem christlichen Weg helfen können – es gibt mehr, als man denkt.
  7. Nutze die Medien für das Reich Gottes! Es gab niemals so grandiose Möglichkeiten für jeden einzelnen, mit sehr wenig Aufwand, öffentlich aktiv zu werden. Als Christen kennen wir die Botschaft, die die Kraft hat, jeden Menschen WIRKLICH glücklich zu machen. Wir müssen sie einfach überall verkünden. Stell Dir eine Welt vor, in der jeder in dem Bewusstsein der Liebe Christi leben kann. Dann helfe mit, sie zu bauen. Man muss sich keine Illusionen darüber machen, wie das erstmal auf andere wirkt. Die Botschaft des Christentums ist keine leichte Kost. Sie fordert viel vom Menschen, manchmal übermenschlich viel – aber wir erhalten auch alles, was wir dafür brauchen. Folge immer der Reihenfolge: Beten, Nachdenken, Handeln, Beten.
Reinhild Elisabeth Rössler ist Vorsitzende des Mediennetzwerks Pontifex.
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Projekt der DBK

„Gott im Abseits“

Deutsche Bischofskonferenz startet Folgeprojekt von „Valerie und der Priester“

Mit dem Projekt „Gott im Abseits“ startet die Deutsche Bischofskonferenz heute (16. August 2017) das Anschlussformat des Projekts „Valerie und der Priester“, das vor wenigen Monaten mit einer positiven Bilanz endete. Mit neuen Protagonisten werden neue Begegnungen geplant: Junge, kirchenferne Journalisten treffen auf Menschen, die ihre Berufung zum Lebensinhalt machen und das persönliche Leben an ihrem Glauben ausrichten. Im Fokus steht hierbei das Engagement für Menschen im gesellschaftlichen Abseits. Die Akteure des Folgeprojektes sind Ordensleute und pastorale Mitarbeiter, die sich zum Beispiel für Obdachlose, Prostituierte, Strafgefangene oder Drogenabhängige einsetzen und als Seelsorger an ungewöhnlichen Orten tätig sind. So entstehen unterschiedliche Seelsorge-Portraits und Dokumentationen. Bei dem Projekt erfahren junge Medienschaffende eine ihnen bisher unbekannte Seite der Kirche.

Ende und Anfang

Hunderte von Euch haben sich gewünscht, dass es hier weiter geht. Gerne!Bitte schaut, teilt und kommentiert dieses Video, um Timm Giesbers und Schwester Karin einen großartigen Beginn zu bereiten – denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

Posted by Gott im Abseits on Mittwoch, 16. August 2017

„Gott im Abseits “ ist ein Projekt der Deutschen Bischofskonferenz und wird begleitet von Pfarrer Michael Maas, Leiter des Zentrums für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz. „Aus zahlreichen Rückmeldungen, die wir zum Projekt ‚Valerie und der Priester‘ erhalten hatten, konnten wir ablesen, dass es tatsächlich gelungen ist, junge Menschen über Kirche und das Wirken eines Priesters ins Gespräch zu bringen“, so Pfarrer Maas. Mit „Gott im Abseits“ würden authentische Zeugen präsentiert, „die davon berichten, wie ihr Glaube sie dazu motiviert, Jesus Christus gerade dort zu bekennen, wo man es nicht vermutet und von außen betrachtet Gott kaum erwarten würde. Dies wird etwa bei der begleitenden Seelsorge in der Bundeswehr genauso wie im Gefängnis oder bei Suchtabhängigen sein.“ Im Mittelpunkt stehe dabei immer die Berufung der jeweiligen Person, die an diesen Orten den Glauben bezeuge. „Es wird die Frage sein, was sie für eine solche aufopferungsvolle Arbeit motiviert und woraus sie für ihren Dienst Kraft schöpft. Zugleich wird auch deutlich, wie die Kirche dem Auftrag des Evangeliums nachkommt und sich für die Benachteiligten und Bedürftigen einsetzt – oder um es mit den Worten von Papst Franziskus zu sagen: ‚hinausgeht an die Ränder der Gesellschaft‘“, so Pfarrer Maas.

In der heute beginnenden ersten Staffel geht es um die Straßenambulanz in Frankfurt am Main: „Gott im Abseits – Gott am Straßenrand“. Bis Mitte November 2017 berichtet der Fernseh- und Radiojournalist Timm Giesbers über seine Erlebnisse in der Elisabeth-Straßenambulanz in Frankfurt am Main und portraitiert Schwester Karin Knötig und ihre Mitschwestern der katholischen Ordensgemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern (MMS). Die Ordensgemeinschaft engagiert sich für die körperliche und seelische Gesundheit der Menschen am Rande unserer Gesellschaft. Sie ermöglicht in Frankfurt medizinische Angebote für Obdachlose und Geflüchtete. Für seine Dokumentation hat Timm Giesbers im Sommer 2017 in der Kommunität der Missionsärztlichen Schwestern Frankfurt gelebt. 

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Netzkultur

Katholizismus erklärt im Podcast

Der Podcaster und freie Journalist Wilhelm Ahrendt hat im Podcast 1337 Kultur den katholischen Glauben, sowie Teile der katholischen Kultur erklärt. Der Podcast, in dem er auftrat ist eher in der linken Netzkultur zu verorten. Der Katholizismus findet dort überraschend viel Platz.

Wilhelm Ahrendt wurde vom Macher des Podcasts 1337 Kultur, welcher vom Linguisten Martin Hase (aka Maha) betrieben wird, eingeladen mit ihm einen Podcast zum Thema des Katholisch-Seiens zu machen. Wilhelm Ahrendt, als Katholik sagte sofort zu und spracht über vier Stunden lang mit Maha über seine; über unsere Konfession.

Das Gespräch ist von viel Offenheit und Sympathie, von Seiten Maha geprägt, aber auch von bestimmter, jedoch höflicher Betonung des einzig wahren katholischen Glaubens geprägt.

Wilhelm Ahrendt macht unter anderem den Podcast Gott bewahre! und ist seit Kurzem auch im festen Team von The Cathwalk dabei. Er bezeichnet sich als katholischen Fanboy und ist auch Ministrant in Berlin – St. Mauritius.

Die Episode des Podcasts ist unten hörbar und abrufbar, Kommentare sind auf der Seite von 1337@Kultur zu posten, denn dort findet die Diskussion statt.

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Podcast

Erzbistum Berlin: Erstes Bistum mit eigenem Podcast

Nachdem der US Podcast Serial eine Welle der Podcasts ausgelöst hat und nun auch Größen, wie der Spiegel eigene Formate produzieren, hat nun auch die Kirche ihren Wert entdeckt.

Es gibt sie schon länger, die Podcasts aus dem katholischem Dunstkreis. Mit der Gretchenfrage oder auch dem Podcast Gott bewahre! ist das katholische Leben in den Podcast Apps dieses Landes durchaus präsent. Doch nun hat das Erzbistum Berlin einen Schritt gewagt und den ersten Podcast eines Bistums in Deutschland gestartet. Wie so oft waren die US Bistümer etwas schneller dabei. So publiziert der Weihbischof von Los Angeles (Kalifornien) Robert Barron schon seit geraumer Zeit die wöchentlich erscheinende Word on Fire Show.

Das Erzbistum Berlin holte sich erfahrene Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projekts, indem es

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Buchkritik

Geballter Glaube und bröckelnder Unglaube

Ein Glaube, den wir selbst festlegen können, ist überhaupt kein Glaube. Und keine Minderheit hat einen Grund, sich durch eine Mehrheit Glauben vorschreiben zu lassen. Der Glaube und seine Praxis kommen entweder vom Herrn her durch die Kirche und ihre sakramentalen Dienste zu uns, oder es gibt ihn gar nicht.“ (Papst Benedikt XVI.)

Über „300 Jahre gläubige & ungläubige Theologie“ von Georg May

Eine Buchrezension von Hannes Kirmse

Die Theologie – ein „vorpolitischer Raum“ der Kirche?

Theologie ist, wenn man diese Parallele ziehen will, sozusagen der „vorpolitische Raum“ der Kirche. Wie Ideen und Weltbilder ihre entsprechenden Vordenker haben, so ist auch das, was von der Kirche gesprochen und gepredigt wird, einmal bewußt ersonnen worden. Es treten zahlreiche Akteure auf, die um die rechte Lehre und die korrekte Wiedergabe der Frohen Botschaft bemüht sind, die aber in immer größer werdender Zahl auf jene treffen, die sich zu mehr oder minder offenen Feinden der Kirche, ihrer Tradition und ihres verbindlichen Lehramts erklärt haben. Es finden teils heftige Auseinandersetzungen statt, die man allein durch die Verwendung von Begriffen wie Keuschheit oder Sünde entfachen kann. Die angeleitete Herausbildung des Glaubens in jedem konkreten einzelnen Getauften wird zusehends schwieriger. Jeder will auf seine Weise mitreden. Laien wollen den Priestern vorschreiben, was und in welcher Weise sie etwas zu sagen haben. Nun finden sich hier eben keine Politiker mit Unternehmensvertretern in den Lobbys in informellen Runden zusammen. Hart auf hart geht es zu in den theologischen Seminaren und Fachkreisen. Nicht nur die Ausdifferenzierung des Wissenschaftsbetriebes hat dazu geführt, daß die Gräben ihre Vertiefung fanden und dies geht über die klassische Gegenüberstellung von Protestantismus und Katholizismus mittlerweile weit hinaus.

Karl Rahner und Uta Ranke-Heinemann

Da ist etwa eine Uta Ranke-Heinemann, die als bis in die 1970er Jahre hinein als katholische Theologin beständig gegen das Papstamt und die kirchliche Sexualmoral gewettert hat. Sie ließ es gipfeln in ihrer Publikation „Eunuchen für das Himmelreich – katholische Kirche und Sexualität“, die mehr Fragen aufwirft als tatsächlich beantwortet. Da ist aber auch ein Karl Rahner, der die theologische Angleichung an den Marxismus suchte. Über den Zerwürfnissen sieht man sich gerade als Laie der Problemstellung ausgesetzt, daß man das dezidiert Katholische nicht mehr auf den ersten Blick für sich und seinen Erkenntnishorizont ausmachen kann. Was ist überhaupt eine katholische Denkart, was eine genuin protestantische? Darf und kann man die Geister scheiden? Im inner- und außerkirchlichen Konsens haben sich Verwirrung und Gleichgültigkeit breitgemacht, die durch die Progressisten noch befeuert wird. Wenn man sich mit heutigen Theologiestudenten unterhält, erfährt man recht schnell, daß sehr viel von der Welt und ihren Anliegen geredet, aber verhältnismäßig wenig von dem Glauben und seinen Inhalten gesprochen wird. „Die Kirche mag ja gut und schön sein, aber Jesus Christus war schlußendlich für alle gleichermaßen da.“ – So mag die Grundeinstellung vielerorts sein. Doch ist die Lage deshalb hoffnungslos? Stehen die Verteidiger der Kirche und ihres Lehramts nicht schon längt auf gänzlich verlorenen Posten?

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Priesterbruderschaft St. Petrus

Über die Entfaltung

Die Priesterweihe ist ein Akt der Entfaltung aus der Mitte der Menschen heraus – eine Entfaltung des Menschen, der dem göttlichen Ruf nachgekommen ist. Die Riten der Priesterweihe sind überwältigend, sie lassen den Menschen in direkte Berührung mit dem Äußersten, Gott und dem Glauben, kommen.

Eine Betrachtung zur Priesterweihe von Hannes Kirmse

„Oh, wie groß ist der Priester! … Wenn er sich selbst verstünde, würde er sterben … Gott gehorcht ihm: Er spricht zwei Sätze aus, und auf sein Wort hin steigt der Herr vom Himmel herab und schließt sich in eine kleine Hostie ein…“

Weiter heißt es:

„Ohne das Sakrament der Weihe hätten wir den Herrn nicht. Wer hat ihn da in den Tabernakel gesetzt? Der Priester. Wer hat Eure Seele beim ersten Eintritt in das Leben aufgenommen? Der Priester. Wer nährt sie, um ihr die Kraft zu geben, ihre Pilgerschaft zu vollenden? Der Priester. Wer wird sie darauf vorbereiten, vor Gott zu erscheinen, indem er sie zum letzten Mal im Blut Jesu Christi wäscht? Der Priester, immer der Priester. Und wenn diese Seele (durch die Sünde) stirbt, wer wird sie auferwecken, wer wird ihr die Ruhe und den Frieden geben? Wieder der Priester … Nach Gott ist der Priester alles! … Erst im Himmel wird er sich selbst recht verstehen.“

(Heiliger Pfarrer von Ars, 1786 – 1859)

Wir leben in einer Zeit, in der die von Heraklit geprägte Sentenz „panta rhei“ („Alles fließt“) häufig vollkommen mißverstanden und bewußt fehlgedeutet wird. Es wird in Kauf genommen, daß Begriffe in tiefe Strudel geraten, übermäßig ausgedehnt werden und im Fließen des Zeitgeistes sich in ihr Gegenteil verkehren – die Ehe, das Leben, das Glück und viele weitere Begriffe, die nicht mehr greifbar werden. Wenn ohnehin alles fließt, braucht man auch nichts mehr, das Verlässlichkeit und Verbindlichkeit bedeuten könnte. Form findet sich nur noch in der Reform und der Glaube kann nunmehr ausschließlich als Impetus, als bloßes Behelfsmittel für Bewegung verstanden werden. – Was hier skizziert wurde, ist ein Zerfließen, das seinen Ursprung nicht mehr kennt. Das regellose Fließen kann auf Dauer keinen Bestand haben. Wer versucht, sein Leben zu gestalten, ohne seine eigenen Grenzen zu kennen und ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben, mag zwar hoffen, daß sich der Sinn für ihn aus dem unmittelbaren Lebensfluß ergibt, aber er wird enttäuscht werden, wenn eines Tages in ihm die Sehnsucht nach Höherem, nach ewig gültigen Wertekonstanten aufkommt. Das Ablegen von Prinzipien bedeutet die Hingabe an die Sinnlosigkeit. Ein Fluß kann nicht fließen, wenn er keine ihn begrenzenden Ufer vorzuweisen hat. Er wäre damit wesensmäßig überhaupt kein Fluß. Menschliches Leben bedarf der Prinzipien, etwas Äußersten und des Ursprungs. In spiritueller Hinsicht sind diese beiden Ufer, diese beiden Prinzipien, Gott und der Glaube. Der Mensch wird von ihnen eingehegt, damit sein Streben nicht in eine Leere läuft. Er kann zielgerichtet leben und sein Leben als ein Gebet verstehen, das wie Weihrauch zum Himmel aufsteigt. Er kann Gott in sich wirken lassen wie die der Leib Christi, der durch die Kommunion in ihn vordringt. Der Mensch wird ganz zur Entfaltung gebracht innerhalb von Gott und dem Glauben. Heraklits panta rhei wird zu einem Fließen zu Gott hin.

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Jugend für das Leben

„Woche für das Leben“ in Österreich: Ruf nach Modernisierung der Fristenregelung wird lauter

Österreichs Bischöfe: Mehr Unterstützung für Frauen im Schwangerschaftskonflikt, Abschaffung eugenischer Indikation und Verbesserung der Fristenregelung

Im Juni fanden die „Wochen für das Leben“ in den Diözesen Österreichs statt. Bischof Krautwaschl (Graz), Bischof Scheuer (Linz) sowie Weihbischof Turnovszky (Wien) prangern die derzeitige Abtreibungssituation an und wollen mehr Hilfen für Frauen in Not. Turnovszky fordert von der Politik die Abschaffung der eugenischen Indikation und eine Bedenkzeit vor der Abtreibung.

Abschaffung der eugenischen Indikation: Sie ist „die Spitze der Grausamkeit“

„Ohne jegliche Art von Abtreibung zu relativieren, ist die eugenische Indikation die Spitze der Grausamkeit, denn sie ist eine zusätzliche massive Diskriminierung von behinderten Menschen.“, so Weihbischof Turnovszky in seiner Predigt bei der von Jugend für das Leben initiierten Pöstlingberg-Wallfahrt. Die eugenische Indikation müsse abgeschafft werden. Beim Festgottesdienst „Leben in Vielfalt“ im Linzer Dom betonte Bischof Scheuer: „In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskussion fällt eine große Diskrepanz zwischen der Inklusion von behinderten Kindern nach der Geburt und der Selektion der als behindert diagnostizierten Kindern vor der Geburt auf“. §97 StGB stellt die Abtreibung behinderter Kinder bis zur Geburt straffrei.

Verbindliche Bedenkzeit vor Schwangerschaftsabbruch und mehr Information über Hilfen für Schwangere

Zudem fordert Weihbischof Turnovszky in seiner Predigt eine verbindliche Bedenkzeit vor dem Abtreibungstermin. „Es ist ein Skandal, dass man Frauen im Schwangerschaftskonflikt einfach überfährt und ihnen nicht die Möglichste einräumt, durchzuatmen und sich dessen bewusst zu werden, was zur Entscheidung steht.“, so der Weihbischof. Bischof Krautwaschl aus Graz betont, dass die Tabuisierung der Abtreibung gebrochen werden müsse, damit Frauen in Not geholfen werden kann und Betroffene Heilung und Vergebung erfahren. Anstatt Abtreibung mit öffentlichen Geldern mitzufinanzieren, sollen alle Mittel für die Schaffung von Alternativen aufgebracht werden.

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