The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Weltkirche (Seite 1 von 6)

Zur ARD Themenwoche 2017

„Woran glaubst Du?“ – Warum die Antworten nicht egal sind

Die ARD hat 2017 eine so genannte „Themenwoche“ ins Leben gerufen, in der die Frage gestellt wird: „Woran glaubst Du?“ – Warum man die Frage und die Antworten sehr ernst nehmen muss.

Bildquelle: http://www.ard.de

Warum die Antwort so relevant ist

Es scheint en vogue zu sein, zu meinen man müsse sich nicht für einen Glauben entscheiden, sondern könne sich von allem „das Beste“ rausnehmen, würde so nichts verpassen und immer eine Flatrate im Wellness-Wohlfühlbereich nutzen. Das ist ein Irrtum. In Wirklichkeit geht das nicht. Alles hat seinen Preis, alles seine Konsequenzen. Auch die Frage nach dem Glauben. Sie ist keine, die egal ist. Es ist die tiefste Frage, nämlich die nach Identität, Sinn und Ziel des eigenen Lebens. Die Frage nach dem Glauben zu beantworten, heißt mitzuteilen worauf man sein Leben ausrichtet, wofür man lebt und worin man sterben kann.

Wenn die Glaubensfrage daher mit „ich glaube an mich“, „ich glaube an Geld“, „ich glaube an den Menschen“ beantwortet wird, sagt dies existenziell etwas über den Antwortenden selbst aus. Die Frage, die sich bei alle den Antworten stellt, ist: Trägt das, woran ich glaube?

Trägt das, woran ich glaube?

Trotz aller Katastrophen, die rein innerweltliche Systeme gebracht haben, zeigt  die „Themenwoche“ der ARD, dass der reine innerweltliche Glaube dennoch nicht überwunden ist. Dabei zeigt sich das Scheitern des Säkularhumanismus bereits mit dem Beginn dessen Totalisierung während der Französischen Revolution. Über dieses Ereignis gibt es verschiedene Narrative. Durchgesetzt hat sich weitgehend eine Deutung, wonach diese Revolution der Anfang alles Guten sei, sie habe Freiheit und Menschenrechte gebracht, mitunter wird 1789 wie die Geburt eines messianischen Zeitalters präsentiert, vor dem alles finster und düster gewesen sei.

Neben dem Guten und berechtigt Fortschrittlichen, was man am Anfang der Revolution, die als Reform begann, konstatieren muss, ist es durchaus berechtigt gegen die weitere Entwicklung der Französischen Revolution polemisieren. Denn auf ihrem Höhepunkt hat sie vor allem Krieg, Terror und Priestermorde zu verantworten. Klar wird, dass mit ihr kein „tolerantes“ Zeitalter anbrach, sondern ein alternatives, in dem die Religion und alles Bisherige abgeschafft werden sollte – zugunsten eines Neuen und zwar mit Terror, Krieg und Kopf ab.

Die neue Zeit konnte keine Motivationsquellen zur Moral installieren, sondern trieb den Hedonismus und das Messer der Guillotine ad extremum. Der von Robespierre verzweifelt eingeführte „Kult des höchsten Wesens“, eine Art säkulare Ersatzreligion, endete wie sie begann: in der Katastrophe.

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Priestertum in den USA

Mit Snapchat und Soutane: Erfinden die Millennials das Priestertum „neu“?

What Is It Like to be a Priest and a Millennial?

What is is like to be a priest and a millennial? http://ti.me/2smm4v2

Posted by TIME on Sonntag, 11. Juni 2017

WASHINGTON, D.C. (CNA Deutsch).- Egal wie alt sie sind, und egal, zu welcher Zeit sie leben – im ersten, zehnten oder einundzwanzigsten Jahrhundert – katholische Männer stehen immer vor der gleichen Entscheidung: Entweder sind sie berufen, als Laie zu leben – und damit meist als Ehemann und Familienvater. Oder sie sind zum geweihten Leben berufen – und damit meist zum Priestertum.

Wie diese zeitlose Wahrheit der Berufung dann in der Praxis aussieht, kann freilich sehr vielfältig sein.

Die sonst eher weltlichen Themen gewidmete Zeitschrift „Time“ hat untersucht, wie Seminaristen und Priester der „Generation Y“, auch „Millennials“ genannt, ihren Weg als Gott geweihte Männer gehen.

Das Zentrum für angewandte Forschung des Apostolats der Universität von Georgetown hat berechnet, dass sich im Jahr 2016 in den USA 1.900 Männer, die jünger als 30 sind, in den katholischen Seminaren aufhalten. Im Jahr 2005 waren es noch 1.300 gewesen.

Mit Smartphone und Soutane

Die „Millennial-Priester“ sind einerseits genauso Priester wie die Männer, die seit Jahrtausenden diese Berufung in der Kirche leben. Andererseits ist vieles bei ihnen ausgedrückt in der Kirche des 21. Jahrhunderts: Sie nutzen Facebook und Snapchat, chatten mit ihren Freunden, verwenden lustige GIFs, so die Journalistin Elizabeth Dias in ihrem Artikel.

Dass diese Priester also oft „Digital Natives“ sind, wird wenige wundern. Für die heute altvordere Generation der 1968er, deren Priester oft nicht als solche erkennbar sind, schon eher frappierend: Es ist „wahrscheinlicher, dass sie in der Öffentlichkeit ihre Soutane tragen als Jeans“, so die Journalistin, und „dass sie eher Details aus ihrem Gebetsleben teilen als ihre Freitagabende mit Videoschauen auf Netflix zu verbringen.“

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Ein Loblied auf Chartres

 Die Tradition auf dem Weg

Wallfahrtsimpressionen aufgezeichnet von Hannes Kirmse

Wenn man um fünf Uhr morgens von der erhebenden Melodie Henry Purcells „See see, we assemble“ und dem anschließenden durchdringenden Ruf „Bonjour! Il est cinq heures. Il est temps de se lever!“ geweckt wird, dann weiß man, daß man sich auf der Pfingstwallfahrt zum Schleier der Gottesmutter nach Chartres befindet. Man spricht sein Morgengebet und beginnt sich notdürftig zu waschen, um dann seine Sachen zusammenzupacken und sich wieder in sein Chapitre einzuordnen, um den Marsch fortzusetzen. Die Blasen und Schwellungen an den Füßen, von denen man sich im nächtlichen Zeltlager nicht wirklich erholen konnte, versucht man dann bestmöglich auszublenden, denn man weiß, was an Strecke noch ansteht, um dann endlich das Ziel zu erreichen. Ich mußte möglichst rasch das Österreicher Chapitre St. Leopold wiederfinden, dem ich mich angeschlossen hatte. Hier liefen Jugendliche, die für den Lebensschutz aktiv sind, aber auch Verbindungsstudenten und überraschenderweise verhältnismäßig viele zum Katholizismus übergetretene Konvertiten. Uns schloss sich das Schweizer Chapitre an, das nicht nur durch seine besondere Dialektfärbung auffiel, sondern auch durch ihre energischen Litaneien, die sie über mitgeführte Lautsprecher verstärkten und die sie jedes Mal mit einem jubelnden „Viva! Viva Cristo Rey!“ abschlossen.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt, eine Momentaufnahme von insgesamt gut an die 10.000 jungen Pilgern, begleitet von etwa 250 Priestern, die sich über drei Tage auf den Weg machten. Es ist daher nicht vermessen, von einem wahrhaftigen Pilgerstrom zu sprechen, der sich ausgehend von Paris durch die französische Landschaft der Beauce zog. Eben dieser Pilgerstrom, der im laizistischen Paris Chapitre für Chapitre seinen Anfang nahm, muß für viele Umstehende ein regelrechtes Skandalon gewesen sein. Eine Passantin, die gerade die Straße überqueren wollte, fragte mich leicht verstört: „Aber ich bitte Sie, warum defilieren Sie hier?“, woraufhin ich sie freundlich darauf hinwies, daß es sich hier um eine Pèlerinage, eine Wallfahrt handelt. Es ist aber auch dieses Land Frankreich, das von der Gottesmutter besonders geliebt wird. Catherine Labouré sah sie 1830 in der Pariser Rue du Bac, in der ihr die Herstellung der wundertätigen Medaille aufgetragen wurde und 1858 erschien sie dem aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Mädchen Bernadette Soubirous, das die Grotte von Lourdes mit ihrer reichen Wasserstelle weltweit berühmt werden ließ. Und bereits im Frühmittelalter übergab der römische Kaiser Karl der Kahle Chartres eine heilige Reliquie – die Sancta Camasia, ein Fragment jener Tunika, die Maria trug, als ihr der Verkündigungsengel erschienen ist. All diese erfahrenen Wundergaben verlangen uns auch heute eine tiefe Frömmigkeit ab, damit wir imstande sind, das Eindringen der Gnade Gottes in die Welt auf sensible Weise festzustellen. Die Kathedrale Notre-Dame von Chartres bezeugt jenen unerschütterlichen Glauben. Der Bildhauer Auguste Rodin bezeichnete sie als die „Akropolis Frankreichs“ und wollte damit wahrscheinlich auf die Langlebigkeit dieses Ortes hinweisen. Keine Macht der Welt könnte ihm den sich hier offenbarenden Sinn nehmen. Auch in den nächsten Jahrhunderten werden sich noch die Pilgerscharen in die Richtung südwestlich von Paris aufmachen, um das zu schauen, was von dem Zeugnis ablegt, was im Grunde nicht von dieser Welt ist: das Wunder der Jungfrauengeburt.

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Österreich

Sebastian Kurz: Ein Polit-Jungstar als Kanzlerkandidat

Mit erst 30 Jahren ist Sebastian Kurz zum Chef der Österreichischen Volkspartei gekürt worden. Der Politiker ist ein Ausnahmetalent – und steht dem christlichen Glauben nicht fern. Ein Porträt von Raffael Reithofer

Sebastian Kurz ist Hoffnungsträger der Österreichischen Konservativen. 2016 sprach er in Wien beim „Jesus-Marsch“. (Archivbild)
Foto: Raffael Reithofer

Am Anfang der politischen Karriere von Sebastian Kurz stand eine gefloppte Kampagne. Im Wiener Wahlkampf der Jungen rief der damals 24-Jährige 2010 als Kandidat der Jungen Volkspartei (JVP) den Slogan „Schwarz macht geil“ und fuhr mit einem als „Geil-o-Mobil“ bezeichneten Hummer durch die Stadt. Zwar bescherte diese Kampagne der JVP die erhoffte mediale Aufmerksamkeit, allerdings fuhr die christdemokratische Mutterpartei ÖVP (Österreichische Volkspartei) damals eine historische Niederlage im traditionell sozialdemokratischen Wien ein.

Seine Jugendsünden hat Sebastian Kurz schnell hinter sich gelassen. Noch vor seinem 25. Geburtstag hat der damalige Parteichef Michael Spindelegger Kurz überraschenderweise zum Staatssekretär für Integration – einem neu geschaffenen Amt – ernannt. Beobachter belächelten ihn damals, die auflagenstarke Kronen-Zeitung witterte in seiner Ernennung gar einen PR-Gag.

Doch in seinen beiden Jahren als Integrationsstaatsekretär leistete Kurz einen Beitrag zu einer sachlicheren Integrationsdebatte, stellte zusätzliche Staatsgelder für Deutschkurse bereit, erleichterte die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen und forcierte die Einrichtung eines Studiums der Islamischen Theologie in Wien – um „einen Islam europäischer Prägung zu vermitteln“, wie es deren Vizerektor Heinz Faßmann formulierte.

Der Polit-Jungstar wird zum Chefdiplomaten

Internationales Aufsehen erregte Kurz, nachdem ihn die ÖVP nach den Parlamentswahlen 2013 zum Außenminister ernannt hat – im Alter von 27 Jahren. Auch auf dem rutschigen Parkett der internationalen Diplomatie erwarb sich der umtriebige Polit-Jungstar schnell den Respekt seiner Kollegen und erlangte durch sein junges Alter internationales Aufsehen. Ein politischer Coup von ihm war es 2016, gemeinsam mit den betroffenen südosteuropäischen Ländern die Flüchtlingsroute über den Balkan zu schließen – gegen den Willen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Grundsätzlich hat sich Kurz seit dem Ausbruch der Flüchtlingskrise immer stärker für eine harte Flüchtlingspolitik ausgesprochen. Im Interview mit der Zeitung Die Welt sagte er den vielzitierten Satz: „Es wird nicht ohne hässliche Bilder gehen.“ Kurz‘ Vorschlag, Flüchtlinge analog zur Politik Australiens auf Inseln zu internieren, hielt sogar der rechtspopulistische Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer für „überzogen“.

Kurz bekennt sich als Christ und hat in seinem Amt als Außenminister mehr als einmal die weltweite Christenverfolgung verurteilt. 2016 nahm er beim österreichischen „Marsch für Jesus“ in Wien teil und dankte den christlichen Kirchen in einer Rede für ihr gesellschaftliches Engagement. Über seinen privaten Glauben ist wenig bekannt – Kurz versucht bewusst, sein Privatleben vom Licht der Öffentlichkeit fernzuhalten.

Twitter-Screenshot: Sebastian Kurz

Mit lockeren Umgangsformen zum Erfolg

Der Nachwuchspolitiker Dominik Kutschera hat Kurz als Praktikant im Wiener Außenministerium bei mehreren Terminen begleitet und ihn dabei als begnadeten Zuhörer wahrgenommen. Gerade mit jüngeren Menschen pflege Kurz einen fast schon kumpelhaften Umgang und biete ihnen gleich das „Du“ an, wie Kutschera im Gespräch mit pro erzählt. Dennoch schaffe er es, den nötigen Abstand zu bewahren. Auffallend ist, dass Kurz meist auf das Tragen einer Krawatte verzichtet. Mit seiner jovialen Art kommt er bei den Österreichern jedenfalls gut an. Seit Monaten liegt er in einem österreichweit erhobenen Politiker-Vertrauensindex vor allen anderen Kollegen.

Die christdemokratische ÖVP gilt als gespaltene Partei mit einer komplizierten Struktur, die zu raschen Obmannwechseln führt. Bereits nach dem Rücktritt von Michael Spindelegger vor drei Jahren war Kurz für dessen Nachfolge im Gespräch. Nachdem auch Spindeleggers Nachfolger Reinhold Mitterlehner vergangene Woche spontan seinen Rücktritt erklärt hat, galt Kurz mit seinen mittlerweile 30 Jahren als dessen logischer Nachfolger.

Kurz‘ letzter Coup: Als Bedingung für seine Obmannschaft forderte er weitreichende Freiheiten für sich selbst und damit einen Machtverzicht für die bisherige Führungsstruktur. Mit diesen Forderungen ist er am vergangenen Freitag in die Öffentlichkeit gegangen. Mangels Alternative zu Kurz haben sich die führenden Köpfe der österreichischen Christdemokraten auf einen weitgehenden Umbau ihrer Partei eingelassen. Dieser geht sogar so weit, dass die traditionsreiche ÖVP bei der vorgezogenen Parlamentswahl im kommenden Herbst nicht mehr selbst antreten, sondern eine neu zu gründende Wahlliste unterstützen wird. Diese nennt sich: „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“. (pro)

Quelle: rr, Christliches Medienmagazin pro | www.pro-medienmagazin.de 

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100 Jahre Fatima

Ein Lied zu Fatima

Von Marco F. Gallina

An diesem Sonntag, statt des üblichen Gedichtes: ein kurzes Innehalten und Gedenken an die Marienerscheinung vor 100 Jahren in Fatima. Zu diesem Anlass kam mir kürzlich eine mittelalterliche Ballade aus den Cantigas de Santa Maria von Alfons X. von Spanien unter. Nicht in Fatima, aber im portugiesischen Faro spielt diese Legende, die in der Liedersammlung unter der 183 eingetragen ist. Der Titel ist zugleich der Refrain:

„Da pesar a Santa María quien, por deshonrarla, hace mal a su imagen, y Ella se lo castiga.“
(Wer ihr Bild entehrt, bereitet der Heiligen Maria Kummer und den bestraft sie schwer)

Die Geschichte handelt von einem Wunder, das geschieht, als die muslimische Bevölkerung ein Bildnis Mariens ins Meer wirft. Daraufhin holen die Fischer keinen Fang mehr ein. Erst als die Mauren den Fehler einsehen und das Stück nicht nur bergen, sondern zwischen die Mauerzinnen setzen, damit es jeder sehen kann, können die Fischer wieder ihren Fang einholen – und sogar mehr als zuvor.

Der Originaltext befindet sich im Youtube-Video samt englischer Übersetzung.

Esta es de un milagro que mostró Santa María en Faro, cuando era de moros.

„Da pesar a Santa María quien, por deshonrarla, hace mal a su imagen, y Ella se lo castiga.“

De esto diré un milagro que la Virgen Santa María hizo, en Faro, en tiempo de Abén Mahfudha que tenía el reino del Algarve, en aquel tiempo, a guisa de hombre esforzado, tanto en la guerra como en la paz.
En aquel castillo había una imagen, como he aprendido, de la Virgen muy gloriosa, hecha como os diré, de piedra, bien figurada, y que estaba, como de cierto he hallado, en la ribera del mar, frente a él, de cara.
Ya del tiempo de los cristianos se sabía que estaba allí, y, por eso, los cautivos iban siempre a adorarla, y, por esta razón, nombraban „Santa María“ a la villa de Faro, pero el pueblo malvado de los moros que allí había tuvo gran pesar por ello, y la echaron al mar, sañudos, con gran desprecio; mas un gran milagro mostró sobre esto la Virgen que tiene el mundo bajo su mando, y a quien desagrada la soberbia.
Porque hizo que ningún pescado pudieran volver a coger, mientras dejaran que aquella imagen siguiese yaciendo en el mar.
Los moros, cuando tal vieron, fueron a levantarla, y la pusieron en el muro, de frente, entre las almenas.
Desde entonces, tanto pescado tuvieron que nunca había habido tanto, como he oído decir a moros y cristianos, que me lo contaron a mí.
Por ello, loemos a la Virgen, en la que tanto bien yace.

Dies ist eine Legende über ein Wunder der Heiligen Maria, das sich zutrug, als Faro den Mauren gehörte.

„Wer ihr Bild entehrt, bereitet der Heiligen Maria Kummer und den bestraft sie schwer“

Nachdem ich dies gesagt habe, erzähle ich euch von dem Wunder der Heiligen Jungfrau Maria, welche dieses in Faro wirkte, zu Zeiten des Mauren Aben Mafon (Musa ibn Muhammad ibn Nusair ibn Mahfudh, der König von Niebla), der das Königreich der Algarve damals als tapferer Mann in Krieg und Frieden beherrschte.
Im dortigen Kastell war eine Statue, soweit ich unterrichtet bin, von der glorreichen Jungfrau. Sie war meisterlich aus Stein gehauen. Mit aller Sicherheit kann ich sagen, dass Sie am Strand stand und hinaus auf das Meer schaute.
Es ist bekannt, dass Sie dort steht, seitdem es Christen gibt, und die Gläubigen sammelten sich dort um zu beten. Aus diesem Grund nannten sie die Stadt „Santa Maria“ de Faro.

Das boshafte maurische Volk ärgerte das sehr und warf daher das Bildnis unter großem Spott ins Meer. Die Heilige Jungfrau allerdings, welche die Welt in Ihrer Macht hält und jede Arroganz verachtet, wirkte deswegen ein großes Wunder.
Ihretwegen waren die Mauren nicht mehr fähig, Fische aus dem Meer zu ziehen, solange das Steinbild im Wasser lag. Als die Mauren das bemerkten, zogen sie das Marienbild wieder heraus und stellten es zwischen die Zinnen der Stadtmauer.
Von diesem Moment an zogen sie mehr Fische denn je aus dem Meer, was ich von Mauren wie Christen hörte, die mir diese Geschichte erzählten.
Darum lasst uns die Jungfrau preisen, der so viel Mildtätigkeit innewohnt.

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