The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Mode & Lifestyle (Seite 1 von 13)

Wiesn- und Volksfestsaison

Wie Sie im Dirndl eine gute Figur machen – eine vollständige Anleitung

Die Wiesn- und Volksfestsaison ist da und so mancher in bayerischen Landen weilende Preiß wird plötzlich dessen gewahr, dass er sich nicht im Besitze einer Tracht befindet.

Dirndln in verschiedenen Farben und Formen | Von Florian Schott – Eigenes Photo, mit freundlicher Genehmigung aller abgebildeten Personen., CC BY-SA 3.0

von Franziska Holzfurtner 

Nicht weiter schlimm, denn es ist vollkommen in Ordnung, derlei Festivitäten in alltäglicher Kleidung zu besuchen. Auch der Bayer tut dies, um seinen feinen Zwirn zu schonen. Ein „gescheites“ Dirndl verzeichnet Preise im dreistelligen Bereich. Sie wollen Ihr Dirndl ja auch nicht bloß für die Wiesn, oder? Sonst ist es nämlich nur ein Faschingskostüm und dann brauchen Sie eigentlich gar keins. Ihnen fehlt die Einstellung, das Commitment. Und dieses mangelnde Bewusstsein wird man Ihnen auch ansehen, da kann nicht einmal ich helfen. Ein Affe in einem Talar ist ja auch kein Pfarrer. Aber wenn Sie ein richtiges Dirndl wollen, dann sind Sie bei meinem vollständigen und erschöpfenden Regelwerk für Anfänger genau richtig. Anfänger deshalb, weil Regeln da sind, um gebrochen zu werden. Aber halt nicht von Anfängern.

Was ist ein Dirndl und zu welchen Anlässen kann ich es sonst noch tragen?

Das Dirndl ist nicht das Gewand, in dem die Bajuwarin seit 2000 Jahren durch die schwüle Hitze der Filze stapft. Es ist eine Phantasieschöpfung, die sich die süddeutsche Oberschicht im 19. Jahrhundert anhand der Bekleidung von Bauern und Dienstboten ausgedacht hat.

Es ist also ein Kunstprodukt, eine romantische Projektion des Landlebens. Es hat auch wenig mit den „richtigen“ Trachten zu tun, wie sie in den Trachtenvereinen gepflegt werden. Auch die Mode, das Dirndl auf der Wiesn zu tragen ist verhältnismäßig neu. Meine Großmutter, eine waschechte Münchnerin von Geburt, wunderte sich jedenfalls in den 90gern über all die Dirndl, die wieder zu sehen waren.

Man trägt ein Dirndl auch zu Vereins- und Familienfeiern, zur Kirche, auf Hochzeiten, ins Theater, Konzert oder Oper und immer, wenn einem „ums Verrecken“ nichts besseres einfällt. Ein richtiges Dirndl ist NIE deplatziert. When in doubt, Dirndl. Als Begleiter in allen Lebenslagen wird es der Trägerin zu zweiten Haut und zum Panzer. Es ist der zweit-natürlichste Zustand nach nackt. Und deshalb müssen Sie sich beim Kauf viel, viel Zeit lassen und darüber meditieren, ob dieses Kleid die Hülle für Ihr bayerisches Selbst werden könnte. Das ist der Schlüssel dazu, darin nicht auszusehen, wie ein Affe in einem Talar.

Otto Kirberg Mädchen in Festtagstracht, Source/Photographer dorotheum.com

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Theologie des Leibes

Liebst du schon – oder gebrauchst du noch?

 

Eine durchaus provokante Frage – wer stellt diese, und noch viel spannender, wie soll man darauf antworten? Fragen zur Liebe, zur persönlichen Sexualität sind meistens „heiße Eisen“. Aber warum ist das heute noch heiß, wenn wir doch so aufgeklärt sind wie noch nie in der Geschichte der Menschheit!?

von Christian Schallauer

Liebst du schon – oder gebrauchst du noch? | Quelle: Pixabay, CC0 Creative Commons

Sex – what else?

Dieses Thema ist so alt wie die Menschheit selbst. Kaum ein Begriff wird von Medien, Kultur und Wirtschaft mehr verwendet und benutzt als Sex. Es braucht heutzutage fast eine Anstrengung, ja, eine bewusste Entscheidung, um durch einen „normalen Wochentag“ zu kommen, ohne nicht in irgendeiner Form mit dem Thema in Berührung zu kommen, um nicht zu sagen, davon vereinnahmt zu werden!

Beispiel gefällig? Ich bin nach einem 13-Stunden-Arbeitstag endlich Zuhause. Nach der ersehnten Dusche bekämpfe ich meinen „Unterhopfen“ mit einem Bierchen. Zur Entspannung will ich mir noch die Zusammenfassung der tagsüber gefahrenen „Tour de France“-Etappe ansehen. Um 22.15 Uhr, beim ersten Werbeblock lädt mich eine sehr spärlich bekleidete, vollbusige Dame zu einem erotischen Abenteuer ein, denn dadurch würden meine Träume wahr! Ich bräuchte dafür nur die eingeblendete Webseite aufrufen. Nichts für mich. Denn erstens wollte ich nur ein paar verrückte Typen am Rennrad sehen, zweitens finden meine erotischen Abenteuer mit der Ehefrau im Ehebett real statt und drittens: Warum um alles in der Welt soll unser 170-m2-Einfamilienhaus mit Keller, Hobbyraum, Wintergarten, Kachelofen, Doppelgarage und Garten inklusive Naturschwimmteich auf einem Sexportal zu finden sein?

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Popkultur

Popkünstler. Provokateur. Katholik. Wer war Andy Warhol?

Von Adelaide Mena

Andy Warhol, Self-Portrait, 1964 via The Andy Warhol Museum, Pittsburgh.
Foto: The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

Für Romaine, der auch Präsident der internationalen Vereinigung von Kunsthistorikern des Christentums (ASCHA) ist, schließt die landläufige Interpretation von Warhols Kunst – als Kritik am Konsum – keineswegs eine religiöse Interpretation seiner Arbeiten aus. Im Gegenteil.

„Die gängige Interpretation von Warhols Werk halte ich durchaus für zutreffend”, sagte Romaine der CNA. „Und ich sehe diese Sichtweise durchaus vereinbar mit der Art, wie wir bereits über sakrale Kunst sprechen”, so Romaine. „Ich finde, dass sich diese Aspekte von Warhols Gesamtwerk ergänzen und gegenseitig erweitern.”

Wer also war Andy Warhol? Oder besser gesagt: Wer war Andrej Warhola?

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1000plus-KONGRESS

Die Kultur des Lebens

Nichts braucht unsere Zeit mehr als Boten einer Kultur des Lebens. Werden auch Sie ein solcher Botschafter – und kommen Sie zum 1000plus-KONGRESS 2017! Bauen Sie mit an einer Kultur des Lebens und helfen Sie mit, unsere Gesellschaft durch ganz  konkrete Taten der Nächstenliebe zu verändern!

Für viele junge Christen ist es selbstverständlich, sich für das ungeborene Leben einzusetzen. Dass eine Abtreibung nie eine Lösung sein kann, zeigt das Projekt 1000plus. Durch seine Hilfe kommen jedes Jahr hunderte Kinder auf die Welt – und viele der Mütter fragen sich: Wie konnte ich nur an eine Abtreibung denken? Die Antwort ist: Weil die Gesellschaft es in manchen Fällen fast zu fordern scheint – als scheinbar einfachste Lösung eines Problems. Doch sind Kinder überhaupt ein Problem?

Nein, sagt die Kirche. Der „Kultur des Todes“ setzt sie die „Kultur des Lebens“ entgegen. Sie weiß, dass das Leben lebenswert ist – und heißt jedes Kind willkommen: egal ob es behindert ist oder nicht. Egal ob es gerade in den Lebensplan der Eltern hineinzupassen scheint oder nicht.

Damit sich immer mehr Menschen auf das Abenteuer „Kind“ einlassen können, müssen wir alle umdenken: und eine Atmosphäre schaffen, in der Kinder uneingeschränkt willkommen sind. Wie das gehen soll? Das zeigt der Kongress, den das Projekt 1000plus Ende Oktober veranstaltet. Unter dem Titel „Kultur des Lebens“ wird es im Veranstaltungsforum Fürstenfeld bei München am Freitag, 27., und Samstag, 28.Oktober, um genau diese Frage gehen: Wie schaffen wir es, Deutschland zu einem kinderfreundlichen Land zu machen – und was kann jeder einzelne tun? In Diskussionsrunden und Workshops kann jeder Teilnehmer erleben, wie er selbst dazu beitragen kann, die Atmosphäre in der Gesellschaft zu ändern: hin zu einem uneingeschränkten Ja zum Leben. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Weitere Infos auf www.1000plus.net/kongress

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Sport & Spiritualität

5 gute Gründe, warum jeder Christ Sport treiben sollte

Leib und Seele gehören nicht nur zusammen, sondern bedürfen auch der Übung: Sport, Ernährung, gute Gewohnheiten, ausreichend Schlaf – alles hängt zusammen.

„Verherrlicht also Gott in Eurem Leib“ (1Kor 6,20)
Foto: Pixabay / tpsdave

Hier sind fünf gute Gründe, warum Katholiken sich körperlich betätigen – und auch sonst auf ihren Leib achten – sollten: 

1. Dein Körper ist ein Tempel, wie wir im ersten Korintherbrief lesen.

Wer zwischen Sofa und Bürostuhl vergisst, dass wir ein Geschöpf Gottes sind, der vernachlässigt leicht das Geschenk des eigenen Körpers. Oder er macht daraus – was das andere Extrem ist – einen Götzen: Wer als eitler Pfau krankhaft aufs Äußere achtet, der verherrlicht nicht mehr Gott, sondern sich selbst.

2. Wenn Du Dich in Deiner eigenen Haut wohlfühlst, fällt Dir ein guter Umgang mit anderen Menschen leichter. 

Wer aktiv ist, hat automatisch bessere Laune und ganz andere Reserven im täglichen neuen Kampf um Liebe, Heiligkeit und Frieden.

3. Dein Ehepartner weiß es zu schätzen.

Wenn Mann und Frau einander heiraten, so der Apostel Paulus im gleichen Korintherbrief, dann schenken sie einander auch körperlich. Wer – für den anderen – in diesem Sinn auf seinen Körper achtet, statt sich gehen zu lassen, lebt also auch seine Berufung besser.

Logisch: Auch wer nicht heiratet, lebt so ein gesünderes, längeres Leben – wovon alle Menschen um einen herum etwas haben.

4. Du bist ein Vorbild

Wer aktiv ist, zeigt auch den Mitmenschen, dass es sich lohnt – besonders den Kindern.

5. Sport ist eine gute Analogie fürs Leben als Christ

Das englische Wort „Exercise“ bringt es auf den Punkt: Wir üben Körper und Seele, überwinden unsere Schwächen, verbessern unsere Kraft und Flexibilität. Ganz so, wie Christen ihr ganzes Leben führen sollen, jeden Tag auf’s Neue.

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Thirsty Priests

„Durstige Priester“: Kneipe tauft Bier nach Seminaristen-Panne um

Schankbier
Foto: Gemeinfrei

Tim Lewis ist der PR Manager für Brains, die Firma, der die „City Arms Pub“ in Cardiff, Wales gehört. Eines der Lieblingsbiere der angehenden Priester nach ihnen zu benennen sei ein kleines Dankeschön für die freundliche Gelassenheit, mit der die Gruppe auf den Beinahe-Rauswurf reagierte, nachdem man sie mit einer Junggesellen-Abschiedsfeier verwechselt hatte. „Wir wollten uns mit einer Geste des Dankes revanchieren, dass sie so gutherzig auf die Verwechslung reagierten“, sagte Lewis gegenüber „Wales Online“.

Das nun als „Thirsty Priests“ bekannte Bräu wird als „intensives, wärmendes Bier mit einem sauberen, angenehmen Abgang“ beschrieben. Der neue Slogan des obergärigen Tropfens, der einst als „Rev James“ verkauft wurde? „Saving Souls and satisfying thirst“ – „Rettet Seelen und stillt den Durst“.

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Das Betriebssystem „LIEBE“ und wie eine neue Generation es anwendet!

„Hat der Glaube an Gott überhaupt einen Sinn?“ „Was ist mit diesem Jesus eigentlich?“ „Ist die Welt nicht viel besser dran ohne Religion?“ „Und was soll mir persönlich eigentlich dieses Beten bringen?“

Eine Betrachtung von Christian Schallauer

Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme und die auch gestellt werden dürfen! Fragen, die – wenn sie ehrlich gemeint sind – oft aus einer tiefen Sehnsucht entspringen. Es ist, als würde etwas in unserem tiefsten Inneren nach etwas suchen. Ich denke, in dieser Frage sind sich doch die meisten Menschen einig – selbst meine Lieblinge, die faktenresistenten Menschen!

pixabay.com / Free for commercial use, no attribution required

Diese Sehnsucht gehört zu uns als Personen – wie das Wasser zur Erde, wie das Blut zu unserem Körper! Sie wurde uns von dem eingesetzt, von dem wir gewollt sind – der unseren Namen in seine Hand eingeschrieben hat! Und schon stoßen wir an eine Grenze! Dass wir nicht mit dem Storch oder mit Amazon geliefert wurden, wird hier kein Diskussionspunkt werden – aber, dass Gott bei der Entstehung des Menschen auch ins Spiel kommt, wagen schon viele zu bezweifeln!

Aber es bleiben doch Fragen im Raum, auch wenn man nicht glaubt, dass Gott eine Rolle dabei spielt: Wie ist zu erklären, dass es mehr als acht Milliarden Menschen auf der Welt gibt und niemand, wirklich niemand, völlig identisch ist? – und das ist nur der aktuelle Stand und nicht die Anzahl aller Menschen, die jemals gelebt haben. Die Frage nach der Einzigartigkeit bleibt bestehen.

Was bleibt sonst noch an Erklärungen? Der Zufall? Die Natur (was ist die Natur?) oder sonstige schwache Erklärungsansätze? Ich habe mich während meines Studiums der „Theologie des Leibes“ nach Johannes Paul II. auch mit der Thematik der künstlichen Befruchtung beschäftigen dürfen. Wenn man bedenkt, dass auch für führende Experten und Wissenschaftler dabei unzählige Fragen offenbleiben. Der der natürliche Prozess läuft so genial, so atemberaubend ab, dass dabei von vielen plötzlich der Faktor „Gott“ angedacht wird. Dann aber meine ich, kann man auch schon davon sprechen, dass wir Gott als Schöpfer denken dürfen und sollen!

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