The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Mode & Lifestyle (Seite 1 von 14)

Begegnung im Herzen Kubas

Einladung nach Kuba!

Die Kolping-Jugend veranstaltet eine Reise ins exotische Kuba – fernab der Touristenpfade. Durch die Möglichkeiten unserer Mutterkirche kann man das recht abgeschottete Land auf eine andere Weise erleben. Die Unterbringung erfolgt nicht im Hotel oder einer staatlichen Herberge, sondern in kirchlichen Einrichtungen.

Durch das spezielle Visa Religiosa, dürfen wir fernab vom Tourismus in Kirchengebäuden wohnen. So können wir Land und Leute von einer Seite kennenlernen, die sonst den Touristen verwehrt bleibt. Während der vierwöchigen Reise machen wir Stops in Gemeinden der Kolonialstadt Sancti Spiritus, in Cárdenas und Sán Nicolas unweit von Havanna. Vorort wollen wir uns in soziale Projekte einbringen (Häuser renovieren, kleine Farmen bei der Feldarbeit unterstützen, Strände säubern, uns in Kinder-, Jugend- und Seniorengruppen einbringen). Kubanischen Studenten der christlich-ökumenischen Studierendenorganisation bieten uns in der Freizeit Workshops zu kubanischen Tanz, Musik, afro-kubanische Religionen, Politik und Sprache an und begleiten uns.

Kosten: 
Inklusive: Hin- und Rückflug von Frankfurt (Main),

Kranken-, Unfall-, Haftpflichtversicherung, 
die Reiseleitung, 

Verpflegung, Unterkunft, Transport, 
vorbereitender Workshop in Köln: 19.-21.01.18

EUR 1.940 (ab 27 Jahre)
EUR 2.390 (ab 27 Jahre)

Die letzte Woche können wir als Gruppe individuell verplanen. Die Kosten für diese Zeit müssen selber getragen werden. Doch sicherlich werden uns die kubanischen Studenten bei der Organisation helfen, um die beste und günstigste Reiseroute zu finden. Durch das spezielle Visum dürfen wir auch weiterhin in Kirchen Unterkunft finden und müssen nicht in Hotels. Da die kubansiche Behörde zwei Monate für die Bearbeitung der Visa Religiosa benötigt, solltet Ihr euch bis zum 30. November 2017 anmelden.

Mehr unter
https://www.kolping-jgd.de/Workcamp/Sancti-Spiritus/KUB-7496/

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Artikel zu Allerheiligen

Heilige oder Hollywood: Wer hat mehr zu bieten?

Heilige gelten oft als altmodisch. Jemanden zu verehren, weil er aus dem Glauben gelebt hat, gilt als nutzlos und weltfremd. Dennoch werden auch heute noch Menschen verehrt. Oft liegt die Verheißung dabei jedoch nicht im Jenseits, sondern im Diesseits. Stars sind die modernen Vorbilder: reich, schön, berühmt. In Hollywood wird dieser Kult am besten produziert. Aber welche Verehrung lohnt sich mehr?

Religion wird nicht aufgelöst, sondern ersetzt

Es gibt die Vorstellung, Religion könne man auflösen und begraben. Auch wird behauptet heute brauche der Mensch weder Gott, noch eine Kirche. Wie Heilige damals  als Vorbilder gedient haben, so sollen nun Stars dafür herhalten. Hollywood wird dann zum Himmel des Diesseits. Die Verehrung der Hollywoodstars steht dem Heiligenkult des Mittelalters – der auch missbraucht wurde – in Nichts nach. Stars haben die Heiligen ersetzt und ins Diesseits zurückgeholt. Magazine, Fernsehserien, Reportagen, Mode, Kosmetik, Poster: sie zeigen den Star gleichsam als religiöses Vorbild. Dem Star will man nacheifern in Reichtum, Schönheit und Berühmtheit. Die Oberfläche soll den Tiefgang bieten.

Allerheiligen als Alternative

Anders will das Allerheiligenfest sein. Heilige verkörpern Umkehr im Namen des Evangeliums. Ihr Leben war nicht immer „surfing in the sun“ und oft von Armut gekennzeichnet. Hier stellt sich natürlich direkt die verständliche Frage: Wieso soll man  so einen als Vorbild ansehen? Was nützt das? Was ist daran schön und ansprechend? – Auf diese Fragen kann man nicht mit oberflächlichen „Selbstverwirklichungsvorstellungen“ antworten, aber mit dem Versprechen Christi: „Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten“ (Mk 8,35). Doch das wirkt unmodern, weltfremd und nicht erstrebenswert. Ein modernes Leben scheint ja dann „gerettet“ zu sein, wenn es eben nicht um Gottes willen verloren gegeben wird, sondern das Ego mit allen scheinbaren Annehmlichkeiten „ausgelebt“ wird. Sich zu nehmen, was man kann gilt oft als der wichtigste Imperativ – um ja nichts verpassen. Was paradox klingt: Das Leben zu gewinnen, indem man es gibt, erweist sich aber immer wieder als wahr. Dies zeigen die Heiligen, wie alle anderen, die verstanden haben worum es geht.

Teresa von Avila, portraitiert von François Gérard im Jahr 1827.

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Kleidervorschriften

„Die Mode war immer der Feind“

Früher wollten mancherorts sowohl reformierte als auch katholische Obrigkeiten vorschreiben, wie sich die Menschen zu kleiden hatten. Ihre Vorschriften unterschieden sich aber gar nicht so stark, sagt die Schweizer Religionswissenschaftlerin Anna-Katharina Höpflinger (41) in einem Gespräch mit kath.ch. Die Kampfansage galt der Eitelkeit, der Erotik und der Mode.

 

Von Barbara Ludwig

Sehen Sie heute einer Person, der Sie auf der Strasse begegnen, aufgrund der Kleidung, ob sie katholisch oder reformiert ist?

Anna-Katharina Höpflinger: Hoffentlich nicht (lacht).

Ist das wirklich noch nie vorgekommen?

Höpflinger: Nein. Ich habe zudem festgestellt, dass viele Menschen heute religiöse Kleidung nicht richtig einordnen können. Reformierte Diakonissen werden oft als römisch-katholische Ordensfrauen angeschaut. Ich habe auch erlebt, dass ein Kind, das mit seiner Mutter am Bahnhof stand, beim Anblick einer Ordensfrau ausrief: «Mami, Mami, eine Muslimin!»

Es gibt kaum noch Katholikinnen, die verschleiert zur Messe gehen.

Gibt es also keine protestantischen oder katholischen Kleidungsstücke?

Höpflinger: Was es gibt, sind Schmuckstücke mit unterschiedlichen religiösen Symbolen: Manche Reformierte tragen das Hugenottenkreuz, manche Katholiken ein Kruzifix. Vielleicht ist es Wunschdenken: Aber ich glaube nicht, dass es heute noch konfessionalisierte Kleidung gibt. Nicht einmal im Gottesdienst. In der Schweiz gibt es kaum noch Katholikinnen, die verschleiert zur Messe gehen.

Dirndl | © pixabay.com CCO

Gewissen Menschen sieht man aber an, dass sie zum Beispiel einer Freikirche angehören.

Höpflinger: Das stimmt. Bei Anhängern von Freikirchen gibt es noch Kleidungsvorschriften. Frauen orientieren sich dort am sogenannten «modest dress». Im Internet findet man viele Anleitungen von jungen evangelikalen Frauen, wie man sie kleiden soll. Ich zum Beispiel habe aus der Sicht dieser Frauen an meiner Bluse einen Knopf zu viel offen.

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Douthats Kritik

Tod eines Chauvinisten: Die New York Times zum Tod Hugh Hefners

Der konservative NYT-Journalist Ross Douthat hat in der New York Times Online einen Abgesang auf Hugh Hefner geschrieben. Statt einen Lobpreis auf den Hedonistenpapst zu singen, kritisiert er ihn vor allem als frauenfeindlichen Chauvinisten.

Von Promifotos.de aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1422018

Douthats Kritik

„Hugh Hefner, mit 91 Jahren von uns gegangen, war ein Pornograph und Chauvinist, der mit Masturbation, Konsumismus und der Ausbeutung von Frauen reich wurde, er alterte zu einem grotesken Grinser mit einer Kapitänsmütze und starb als Messi in einem verwesenden Anwesen, in dem Pornos während seiner kranken Orgien dröhnten.“ (Übersetzung des Autors)

Anstatt irgendwelche Hymen auf diesen angeblichen Hedonisten-Lifestyle zu singen, der für viele Männer immer noch eine Art Lustparadies zu sein scheint, macht Douthat unverblümt klar, was der Preis für diesen Schein ist. Er fährt dann auch mit Furor fort und konstatiert: Hefner sei „ein Vater von schmutzigen Süchten, Essstörungen, Abtreibungen, Ehescheidungen und Syphilis“ gewesen, „ein prätentiöser Hausierer, der Updike Geschichten veröffentlicht hat, die niemand gelesen hat, während er Fleischbeschaffung für Prominenten machte, ein Revolutionär, dessen Revolution vor allem Männern wie ihm selbst zugutekam.“

Keine Verklärung des hedonistischen Lifestyles

Der so genannte Kämpfer gegen Prüderie, war kein Befreier, sondern ein Haremskönig, der Frauen viel Leid und Elend zugefügt hat. Die Verklärung und „Vercoolung“ solcher Lebensweisen ist in keiner Weise gerechtfertigt. Auf emma.de steht dementsprechend:

„Linda Lovelace war 1972 der weltberühmte Star in dem Porno-Blockbuster „Deep Throat“. Doch hinter den Kulissen erlebte sie das Grauen. […]. Über ihr Martyrium schrieb sie das Buch „Ordeal“ (Tortur). Darin schildert sie auch, was ihr auf einer der Sexpartys geschah, die Hugh Hefner, der „Kämpfer gegen Prüderie“ (Spiegel online), gerne veranstaltete.“

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Wiesn- und Volksfestsaison

Wie Sie im Dirndl eine gute Figur machen – eine vollständige Anleitung

Die Wiesn- und Volksfestsaison ist da und so mancher in bayerischen Landen weilende Preiß wird plötzlich dessen gewahr, dass er sich nicht im Besitze einer Tracht befindet.

Dirndln in verschiedenen Farben und Formen | Von Florian Schott – Eigenes Photo, mit freundlicher Genehmigung aller abgebildeten Personen., CC BY-SA 3.0

von Franziska Holzfurtner 

Nicht weiter schlimm, denn es ist vollkommen in Ordnung, derlei Festivitäten in alltäglicher Kleidung zu besuchen. Auch der Bayer tut dies, um seinen feinen Zwirn zu schonen. Ein „gescheites“ Dirndl verzeichnet Preise im dreistelligen Bereich. Sie wollen Ihr Dirndl ja auch nicht bloß für die Wiesn, oder? Sonst ist es nämlich nur ein Faschingskostüm und dann brauchen Sie eigentlich gar keins. Ihnen fehlt die Einstellung, das Commitment. Und dieses mangelnde Bewusstsein wird man Ihnen auch ansehen, da kann nicht einmal ich helfen. Ein Affe in einem Talar ist ja auch kein Pfarrer. Aber wenn Sie ein richtiges Dirndl wollen, dann sind Sie bei meinem vollständigen und erschöpfenden Regelwerk für Anfänger genau richtig. Anfänger deshalb, weil Regeln da sind, um gebrochen zu werden. Aber halt nicht von Anfängern.

Was ist ein Dirndl und zu welchen Anlässen kann ich es sonst noch tragen?

Das Dirndl ist nicht das Gewand, in dem die Bajuwarin seit 2000 Jahren durch die schwüle Hitze der Filze stapft. Es ist eine Phantasieschöpfung, die sich die süddeutsche Oberschicht im 19. Jahrhundert anhand der Bekleidung von Bauern und Dienstboten ausgedacht hat.

Es ist also ein Kunstprodukt, eine romantische Projektion des Landlebens. Es hat auch wenig mit den „richtigen“ Trachten zu tun, wie sie in den Trachtenvereinen gepflegt werden. Auch die Mode, das Dirndl auf der Wiesn zu tragen ist verhältnismäßig neu. Meine Großmutter, eine waschechte Münchnerin von Geburt, wunderte sich jedenfalls in den 90gern über all die Dirndl, die wieder zu sehen waren.

Man trägt ein Dirndl auch zu Vereins- und Familienfeiern, zur Kirche, auf Hochzeiten, ins Theater, Konzert oder Oper und immer, wenn einem „ums Verrecken“ nichts besseres einfällt. Ein richtiges Dirndl ist NIE deplatziert. When in doubt, Dirndl. Als Begleiter in allen Lebenslagen wird es der Trägerin zu zweiten Haut und zum Panzer. Es ist der zweit-natürlichste Zustand nach nackt. Und deshalb müssen Sie sich beim Kauf viel, viel Zeit lassen und darüber meditieren, ob dieses Kleid die Hülle für Ihr bayerisches Selbst werden könnte. Das ist der Schlüssel dazu, darin nicht auszusehen, wie ein Affe in einem Talar.

Otto Kirberg Mädchen in Festtagstracht, Source/Photographer dorotheum.com

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Theologie des Leibes

Liebst du schon – oder gebrauchst du noch?

 

Eine durchaus provokante Frage – wer stellt diese, und noch viel spannender, wie soll man darauf antworten? Fragen zur Liebe, zur persönlichen Sexualität sind meistens „heiße Eisen“. Aber warum ist das heute noch heiß, wenn wir doch so aufgeklärt sind wie noch nie in der Geschichte der Menschheit!?

von Christian Schallauer

Liebst du schon – oder gebrauchst du noch? | Quelle: Pixabay, CC0 Creative Commons

Sex – what else?

Dieses Thema ist so alt wie die Menschheit selbst. Kaum ein Begriff wird von Medien, Kultur und Wirtschaft mehr verwendet und benutzt als Sex. Es braucht heutzutage fast eine Anstrengung, ja, eine bewusste Entscheidung, um durch einen „normalen Wochentag“ zu kommen, ohne nicht in irgendeiner Form mit dem Thema in Berührung zu kommen, um nicht zu sagen, davon vereinnahmt zu werden!

Beispiel gefällig? Ich bin nach einem 13-Stunden-Arbeitstag endlich Zuhause. Nach der ersehnten Dusche bekämpfe ich meinen „Unterhopfen“ mit einem Bierchen. Zur Entspannung will ich mir noch die Zusammenfassung der tagsüber gefahrenen „Tour de France“-Etappe ansehen. Um 22.15 Uhr, beim ersten Werbeblock lädt mich eine sehr spärlich bekleidete, vollbusige Dame zu einem erotischen Abenteuer ein, denn dadurch würden meine Träume wahr! Ich bräuchte dafür nur die eingeblendete Webseite aufrufen. Nichts für mich. Denn erstens wollte ich nur ein paar verrückte Typen am Rennrad sehen, zweitens finden meine erotischen Abenteuer mit der Ehefrau im Ehebett real statt und drittens: Warum um alles in der Welt soll unser 170-m2-Einfamilienhaus mit Keller, Hobbyraum, Wintergarten, Kachelofen, Doppelgarage und Garten inklusive Naturschwimmteich auf einem Sexportal zu finden sein?

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Popkultur

Popkünstler. Provokateur. Katholik. Wer war Andy Warhol?

Von Adelaide Mena

Andy Warhol, Self-Portrait, 1964 via The Andy Warhol Museum, Pittsburgh.
Foto: The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

Für Romaine, der auch Präsident der internationalen Vereinigung von Kunsthistorikern des Christentums (ASCHA) ist, schließt die landläufige Interpretation von Warhols Kunst – als Kritik am Konsum – keineswegs eine religiöse Interpretation seiner Arbeiten aus. Im Gegenteil.

„Die gängige Interpretation von Warhols Werk halte ich durchaus für zutreffend”, sagte Romaine der CNA. „Und ich sehe diese Sichtweise durchaus vereinbar mit der Art, wie wir bereits über sakrale Kunst sprechen”, so Romaine. „Ich finde, dass sich diese Aspekte von Warhols Gesamtwerk ergänzen und gegenseitig erweitern.”

Wer also war Andy Warhol? Oder besser gesagt: Wer war Andrej Warhola?

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