The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Gesellschaft (Seite 1 von 28)

Projekt der DBK

„Gott im Abseits“

Deutsche Bischofskonferenz startet Folgeprojekt von „Valerie und der Priester“

Mit dem Projekt „Gott im Abseits“ startet die Deutsche Bischofskonferenz heute (16. August 2017) das Anschlussformat des Projekts „Valerie und der Priester“, das vor wenigen Monaten mit einer positiven Bilanz endete. Mit neuen Protagonisten werden neue Begegnungen geplant: Junge, kirchenferne Journalisten treffen auf Menschen, die ihre Berufung zum Lebensinhalt machen und das persönliche Leben an ihrem Glauben ausrichten. Im Fokus steht hierbei das Engagement für Menschen im gesellschaftlichen Abseits. Die Akteure des Folgeprojektes sind Ordensleute und pastorale Mitarbeiter, die sich zum Beispiel für Obdachlose, Prostituierte, Strafgefangene oder Drogenabhängige einsetzen und als Seelsorger an ungewöhnlichen Orten tätig sind. So entstehen unterschiedliche Seelsorge-Portraits und Dokumentationen. Bei dem Projekt erfahren junge Medienschaffende eine ihnen bisher unbekannte Seite der Kirche.

Ende und Anfang

Hunderte von Euch haben sich gewünscht, dass es hier weiter geht. Gerne!Bitte schaut, teilt und kommentiert dieses Video, um Timm Giesbers und Schwester Karin einen großartigen Beginn zu bereiten – denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

Posted by Gott im Abseits on Mittwoch, 16. August 2017

„Gott im Abseits “ ist ein Projekt der Deutschen Bischofskonferenz und wird begleitet von Pfarrer Michael Maas, Leiter des Zentrums für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz. „Aus zahlreichen Rückmeldungen, die wir zum Projekt ‚Valerie und der Priester‘ erhalten hatten, konnten wir ablesen, dass es tatsächlich gelungen ist, junge Menschen über Kirche und das Wirken eines Priesters ins Gespräch zu bringen“, so Pfarrer Maas. Mit „Gott im Abseits“ würden authentische Zeugen präsentiert, „die davon berichten, wie ihr Glaube sie dazu motiviert, Jesus Christus gerade dort zu bekennen, wo man es nicht vermutet und von außen betrachtet Gott kaum erwarten würde. Dies wird etwa bei der begleitenden Seelsorge in der Bundeswehr genauso wie im Gefängnis oder bei Suchtabhängigen sein.“ Im Mittelpunkt stehe dabei immer die Berufung der jeweiligen Person, die an diesen Orten den Glauben bezeuge. „Es wird die Frage sein, was sie für eine solche aufopferungsvolle Arbeit motiviert und woraus sie für ihren Dienst Kraft schöpft. Zugleich wird auch deutlich, wie die Kirche dem Auftrag des Evangeliums nachkommt und sich für die Benachteiligten und Bedürftigen einsetzt – oder um es mit den Worten von Papst Franziskus zu sagen: ‚hinausgeht an die Ränder der Gesellschaft‘“, so Pfarrer Maas.

In der heute beginnenden ersten Staffel geht es um die Straßenambulanz in Frankfurt am Main: „Gott im Abseits – Gott am Straßenrand“. Bis Mitte November 2017 berichtet der Fernseh- und Radiojournalist Timm Giesbers über seine Erlebnisse in der Elisabeth-Straßenambulanz in Frankfurt am Main und portraitiert Schwester Karin Knötig und ihre Mitschwestern der katholischen Ordensgemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern (MMS). Die Ordensgemeinschaft engagiert sich für die körperliche und seelische Gesundheit der Menschen am Rande unserer Gesellschaft. Sie ermöglicht in Frankfurt medizinische Angebote für Obdachlose und Geflüchtete. Für seine Dokumentation hat Timm Giesbers im Sommer 2017 in der Kommunität der Missionsärztlichen Schwestern Frankfurt gelebt. 

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 15 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

An junge Menschen in der Kirche: „Wir beten für euch, wir ermutigen euch“

Die Website catholic-link.org hat einen Artikel veröffentlicht, der die Situation junger Katholiken in der Messe beschreibt. Es wird angenommen, dass junge Menschen oft alleine in der Kirche seien und keine Altersgenossen fänden, die sie begleiten. Trotz der ganzen Schwierigkeiten wird man ermutigt am Glauben festzuhalten. Woher kommt die Ermutigung?

Foto: pilot_micha / flickr.com. Lizenz: CC BY-NC 2.0

Gegen die Gesellschaft und die Altersgruppen?

„Es gibt Zeiten, in denen Katholischsein hart sein kann“, heißt es in dem Artikel. Denn es gebe Zeiten, in denen man gegen den Herzschlag der Gesellschaft gehe. Vielleicht sei man, so Ruth Baker weiter, momentan in einem massiven Glaubenskampf. Vielleicht könne man die Wichtigkeit des Glaubens im Leben nicht sehen. Vielleicht laufe alles im Leben gut, aber der Glaube fühle sich nur wie eine Pflicht an.

Die beschriebene Dramatik gibt wenig Hoffnung darauf, dass sich diese Situation bald ändern wird. Im Gegenteil, die wahrgenommene Situation scheint die der gesellschaftlichen Diaspora zu sein, in der man einfach nur durchhalten könne. Es stellt sich die Frage, ob diese Beschreibung realistisch ist oder eine übertriebene Dramatisierung.

Junge Menschen in Gottesdienst und Kirche

Die Autorin des Artikels kommt aus England, in dem es zahlenmäßig weniger Katholiken gibt und das Bekenntnis zum aktiven Christentum ohnehin sehr gering ist. Die anglikanische „Church of England“ hat kaum noch junge aktive Anhänger. Aber auch die der katholischen Kirche scheinen wegzubrechen. Vielleicht gibt es noch einen nebulösen Glauben, aber mit Kirche scheint dieser nicht viel zu tun zu haben. In der Shell Jugendstudie heißt es dazu nüchtern: “Der individuelle Glaube, die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft und die aktive Mitwirkung in dieser Glaubensgemeinschaft stehen für viele Jugendliche nach wie vor in keinem direkten Zusammenhang, sondern werden unabhängig voneinander betrachtet.” (Shell Jugendstudie 2016).

Das Alleinsein in der Kirche als junger Mensch ist also der Normalfall. Mitunter wird Gemeindearbeit, selbst von Pfarrern als „Sterbebegleitung“ erlebt. Es wird gewartet bis zur Fusion oder bis zur Kirchenschließung, aber an eine Umkehr wird nicht mehr geglaubt. Das kulturelle Klima scheint ganz auf der Seite eines agnostischen Trends zu sein. Niemand weiß recht, wie es um Gott steht, die Kirche wird bestenfalls als ein Angebot von vielen wahrgenommen, aber nicht als „Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit“ (Zweites Vatikanisches Konzil. Lumen Gentium). Hier trifft die Lebenserfahrung der jungen Menschen nicht die ideelle Vorstellung der Kirchenvertreter.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 17 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Das Betriebssystem „LIEBE“ und wie eine neue Generation es anwendet!

„Hat der Glaube an Gott überhaupt einen Sinn?“ „Was ist mit diesem Jesus eigentlich?“ „Ist die Welt nicht viel besser dran ohne Religion?“ „Und was soll mir persönlich eigentlich dieses Beten bringen?“

Eine Betrachtung von Christian Schallauer

Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme und die auch gestellt werden dürfen! Fragen, die – wenn sie ehrlich gemeint sind – oft aus einer tiefen Sehnsucht entspringen. Es ist, als würde etwas in unserem tiefsten Inneren nach etwas suchen. Ich denke, in dieser Frage sind sich doch die meisten Menschen einig – selbst meine Lieblinge, die faktenresistenten Menschen!

pixabay.com / Free for commercial use, no attribution required

Diese Sehnsucht gehört zu uns als Personen – wie das Wasser zur Erde, wie das Blut zu unserem Körper! Sie wurde uns von dem eingesetzt, von dem wir gewollt sind – der unseren Namen in seine Hand eingeschrieben hat! Und schon stoßen wir an eine Grenze! Dass wir nicht mit dem Storch oder mit Amazon geliefert wurden, wird hier kein Diskussionspunkt werden – aber, dass Gott bei der Entstehung des Menschen auch ins Spiel kommt, wagen schon viele zu bezweifeln!

Aber es bleiben doch Fragen im Raum, auch wenn man nicht glaubt, dass Gott eine Rolle dabei spielt: Wie ist zu erklären, dass es mehr als acht Milliarden Menschen auf der Welt gibt und niemand, wirklich niemand, völlig identisch ist? – und das ist nur der aktuelle Stand und nicht die Anzahl aller Menschen, die jemals gelebt haben. Die Frage nach der Einzigartigkeit bleibt bestehen.

Was bleibt sonst noch an Erklärungen? Der Zufall? Die Natur (was ist die Natur?) oder sonstige schwache Erklärungsansätze? Ich habe mich während meines Studiums der „Theologie des Leibes“ nach Johannes Paul II. auch mit der Thematik der künstlichen Befruchtung beschäftigen dürfen. Wenn man bedenkt, dass auch für führende Experten und Wissenschaftler dabei unzählige Fragen offenbleiben. Der der natürliche Prozess läuft so genial, so atemberaubend ab, dass dabei von vielen plötzlich der Faktor „Gott“ angedacht wird. Dann aber meine ich, kann man auch schon davon sprechen, dass wir Gott als Schöpfer denken dürfen und sollen!

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 39 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Neues Video aus Heiligenkreuz

Fischer im Netz – Von Menschen, die Menschen zu Gott bringen!

Das STUDIO1133 hat sich auf den Weg gemacht um mit denjenigen zu reden, die Gott zu den Menschen bringen – durch die modernen Medien!
Sehen Sie sich hier und jetzt die bewegenden Zeugnisse vieler Apostel unserer Zeit an.

Mit Karl Wallner, Pater Johannes Paul Chavanne, Frère Luc Emmerich, Reinhild Elisabeth Rössler, Gudrun Kugler, Johannes M. Schwarz, Michael Prüller, Tom Kraetschmer und vielen mehr!

Dieser Artikel wurde bereits 18 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Podcast

Recktenwalds Essays

Ein neuer Podcast bietet Essays über aktuelle und überzeitliche Themen aus Philosophie und Theologie aus katholischer Sicht. Dazu gehören kritische Analysen moderner Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft sowie Einsichten aus Glaube, Vernunft und Offenbarung, von denen Pater Engelbert Recktenwald überzeugt ist, dass sie das nötige Hintergrundwissen abgeben, um sich ein zeitgeistunabhängiges Urteil bilden zu können.

Pater Engelbert Recktenwald an die Cathwalk-Leser:

Ich freue mich, meinen Podcast vorstellen zu können, der letzte Woche mit drei Episoden an den Start gegangen ist. Mit meinen theologischen und philosophischen Essays will ich geistiges Rüstzeug bereitstellen, das helfen soll, sich im geistigen Chaos der heutigen Zeit ein fundiertes Urteil zu bilden und sich mit den verschiedenen Strömungen in Kirche, Theologie und Philosophie kritisch auseinander setzen zu können. Voraussichtlich wird alle ein bis zwei Wochen eine neue Episode erscheinen. Wer den Podcast abonniert, versäumt keine Folge.

Recktenwalds Essays sind auch auf iTunes kostenfrei erhältlich und stehen zum Download bereit, klicken Sie einfach auf den Abonier-Buttun unten.

Dieser Artikel wurde bereits 17 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Rede vor Ex-Gang-Mitgliedern

Jim Carrey: „Leiden führt zur Erlösung“

"Glaube und Vergebung" – Was das wirklich bedeutet, jenseits billigen Geschwafels: Ausgerechnet Jim Carrey hat das auf den Punkt gebracht wie wenige.

Von Anian Christoph Wimmer, CNA Deutsch

Wer hört, wie der Komiker („Ace Ventura“) und Schauspieler („Truman Show“) vor tätowierten Ex-Gangstern und Knackis spricht, weiß, worum es geht. Wie wir mit Leid umgehen, und vor welche Entscheidung uns das Leiden stellt.

Jim Carrey spricht vor ehemaligen Gang-Mitgliedern über christliche Gnade
Foto: Foto: Homeboy Industries / YouTube (Screenshot)

Das Leiden ist nicht nur die erste „edle Wahrheit“ unseres Daseins, wie es Gautama Buddha lehrte. Sie ist auch eine Herausforderung für Christen – und ein Schlüssel zum Verständnis der Erlösung, und welche Rolle wir spielen müssen, erklärt Carrey:

Wir müssen irgendwie akzeptieren, nicht leugnen, sondern unser Leid und unsere Verluste spüren. Und dann müssen wir eine von zwei Entscheidungen treffen: Entweder entscheiden wir uns, durch das Tor der Verbitterung zu gehen, das zur Vergeltung führt, das zur Selbst-Verletzung führt, das dazu führt, dass wir anderen Leid antun. Oder wir gehen durch das Tor der Vergebung, das zur Gnade führt.

Der 55 Jahre alte Schauspieler spricht aus eigener Erfahrung, kämpft mit Depression und bipolarer Störung.

Gesprochen hat Carrey bei einem Treffen für ehemalige Kriminelle , veranstaltet von den „Homeboy Industries“ in Los Angeles.  Seine Ansprache wurde auch in „The Blaze“ und bei „Aleteia“ thematisiert.

Nach eigenen Angaben betreut die Gruppe jedes Jahr über 10.000 ehemalige Gang-Mitglieder und Gefängnisinsassen. Gegründet hat „Homeboy Industries“ der Jesuitenpater Gregory Boyle – der als „Father Greg“ die Ausbildung und Arbeitsvermittlung leitet, mit der ehemalige Gangster die Chance auf eine neues Leben bekommen.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 11 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Netzkultur

Katholizismus erklärt im Podcast

Der Podcaster und freie Journalist Wilhelm Ahrendt hat im Podcast 1337 Kultur den katholischen Glauben, sowie Teile der katholischen Kultur erklärt. Der Podcast, in dem er auftrat ist eher in der linken Netzkultur zu verorten. Der Katholizismus findet dort überraschend viel Platz.

Wilhelm Ahrendt wurde vom Macher des Podcasts 1337 Kultur, welcher vom Linguisten Martin Hase (aka Maha) betrieben wird, eingeladen mit ihm einen Podcast zum Thema des Katholisch-Seiens zu machen. Wilhelm Ahrendt, als Katholik sagte sofort zu und spracht über vier Stunden lang mit Maha über seine; über unsere Konfession.

Das Gespräch ist von viel Offenheit und Sympathie, von Seiten Maha geprägt, aber auch von bestimmter, jedoch höflicher Betonung des einzig wahren katholischen Glaubens geprägt.

Wilhelm Ahrendt macht unter anderem den Podcast Gott bewahre! und ist seit Kurzem auch im festen Team von The Cathwalk dabei. Er bezeichnet sich als katholischen Fanboy und ist auch Ministrant in Berlin – St. Mauritius.

Die Episode des Podcasts ist unten hörbar und abrufbar, Kommentare sind auf der Seite von 1337@Kultur zu posten, denn dort findet die Diskussion statt.

Dieser Artikel wurde bereits 3 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Seite 1 von 28

The Cathwalk ist eine Marke der Cathwalk-Mediengruppe