The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Gesellschaft (Seite 1 von 35)

Tinder & Co.

Dating im Digitalen Zeitalter: Wie junge Menschen mit Apps die wahre Liebe suchen

Junge Singles sind zu sehr damit beschäftigt, nach links und rechts über ihr Handy zu wischen und oberflächliche, vorübergehende Verbindungen aufzubauen, um echte Liebe mit echten Menschen zu finden. Die Romantik sei tot, behauptete die Autorin Nancy Jo Sales.

Was Tinder von den meisten anderen Dating-Apps oder Online-Dating-Erfahrungen unterscheidet, sind die Geschwindigkeit und der knappe Aufbau der App. Aufgrund eines Fotos, eines Vornamens und eines Alters allein entscheiden Benutzer, ob sie ein Profil nach links oder nach rechts wischen – es also ablehnen oder Interesse daran bekunden – wollen.

Mittels GPS-Tracking gibt die App den Benutzern sehr genau an, wie weit entfernt sich eine mögliche Übereinstimmung, ein mögliches Match, befindet und macht damit denen das Leben leichter, die nur auf der Suche nach einem One Night Stand sind.

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Eine Initiative der kath. Kirchen

„Ehe.Wir.Heiraten.“ – eine App für Brautpaare

Ab sofort ist eine spezielle Hochzeits-App für Brautpaare verfügbar: Die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e. V. (AKF), der Fachverband für Familienbildung und Familienpastoral in der katholischen Kirche in Deutschland, hat die App „Ehe.Wir.Heiraten.“ entwickelt, die Paare unterstützen und begleiten möchte. Das Angebot richtet sich an alle Paare, die in den nächsten zwölf Monaten heiraten. Informationen und Links zum App Store und zu Google Play sind unter www.ehe-wir-heiraten.de zu finden.

Die Paare erhalten inhaltlich abgestimmt auf das eingegebene Hochzeitsdatum wöchentlich einen Impuls per Push-Benachrichtigung. Bei diesen Impulsen handelt es sich um kurze Texte, Bilder und Videos, die alle wichtigen Themen rund um Hochzeit und Ehe ansprechen. Es geht um Kommunikation in der Beziehung, Spiritualität, Sexualität, den Ablauf der Trauung und vieles mehr. Außerdem können sich die Paare über interessante Termine und Veranstaltungen in den (Erz-)Bistümern und in der Region informieren. Die Hochzeits-App „Ehe.Wir.Heiraten.“ ist in Zusammenarbeit mit den Ehe- und Familienreferaten der deutschen (Erz-)Bistümer und dem Katholischen Bibelwerk entstanden und ist kostenlos für alle Android- und iOS-Smartphones verfügbar.

Weitere ausführliche Informationen rund um die kirchliche Hochzeit, Informationen zum Traugottesdienst, Ehe(vorbereitungs)kurse, Paarspiritualität, Ehebriefe und vieles mehr sind unter www.kirchlich-heiraten.info zu finden.

 

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Bischofsynode

Fragebogen ist online: Hören, was die Jugend will

Erzbistum Köln – Bischofsynode – Ergänzender Fragebogen im Netz

Kardinal Woelki und Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp mit den Jugendlichen, die den diözesanen Fragebogen mitentwickelt haben; Erzbistum Köln

Erzbistum Köln. Der Fragebogen aus dem Vatikan und die ergänzenden  Fragen des Erzbistums Köln zur Jugendsynode sind online. Unter www.jugend-macht-kirche.de können sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 29 Jahren an der Online-Befragung beteiligen. Welche Sorgen und Nöte haben junge Menschen?  Spielt der Glaube in ihrem Leben noch eine Rolle? Wozu fühlen sie sich in ihrem Leben berufen? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu bekommen, hat das Erzbistum Köln eine diözesane Kampagne ins Leben gerufen, in deren Rahmen der Fragebogen Aufschluss über die momentane Situation von Jugendlichen geben soll.

Basis für diese Initiative ist die im Oktober 2018 anstehende Bischofssynode zum Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsentscheidung“. Mit dem Fragebogen folgt das Erzbistum Köln dem Anliegen des Papstes, den gemeinsamen Auftrag von Jugend- und Berufungspastoral zu betonen.

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1000plus

Kristijan Aufiero: Was es heißt, ‚pro life‘ zu sein

Paradigmenwechsel im Lebensschutz: Der Vorstandsvorsitzende von Pro Femina e.V. und Leiter des Projekts 1000plus, Kristijan Aufiero, fordert als einer der Hauptredner auf dem zweiten One of Us-Forum in Budapest ein Umdenken im Einsatz für das Leben. ‚Pro life’ zu sein bedeutet, an der Seite der Frau zu stehen! 

Vor über 600 Repräsentanten europäischer Lebensschutz-Organisationen hielt Kristijan Aufiero in Budapest eine Grundsatzrede zu einer neuen Definition von ‚pro life‘. © 1000plus

Budapest/München (1000plus.net), 16. Juni 2017. – Ende Mai zog der kontinentaleuropäische Lebensrechtskongress One of us über sechshundert Repräsentanten von Pro-Life-Organisationen aus ganz Europa in die ungarische Hauptstadt. Vor diesem größten Lebensschutz-Auditorium Europas, zu dem auch prominente Politiker wie der italienische Abgeordnete Rocco Buttiglione, der frühere spanische Innenminister Jaime Mayor Oreja und der ungarische Familienminister Bence Rétvari zählten, hielt Kristijan Aufiero eine Grundsatzrede über die Beratung und Hilfe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt.

Als zentrale Botschaft strich der Vorstandsvorsitzende von Pro Femina e.V.heraus, dass „pro life“ völlig neu gedacht werden müsse, ausgehend von einer radikalen Solidarität mit der Frau, die vor der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung stehe. Die Rede, die einen echten Paradigmenwechsel im Lebensschutz ankündigte, stieß auf breite Zustimmung unter den anwesenden Vertretern europäischer Lebensschutzorganisationen.

Keine Frau wünscht sich die Abtreibung

Als Leiter des Projekts 1000plus, welches seit seiner Gründung im Jahr 2009 bereits über 15.000 Schwangere aus dem ganzen deutschsprachigen Raum beraten hat, erläuterte Kristijan Aufiero, dass keine Frau sich eine Abtreibung wünsche. Vielmehr würden ungeplant Schwangere von außen dazu gedrängt, einen Abbruch vornehmen zu lassen. Meist seien es der Partner, die Familie, die sozialen oder biographischen Umstände, die zu dieser unfreien Entscheidung führen. Aufiero, selbst Vater zweier Kinder und seit über 10 Jahren im Lebensschutz tätig, betonte, dass es trotz aller Widrigkeiten immer eine Möglichkeit für ein Ja zum Leben gebe und dass die Entscheidung für das Leben auch die richtige sei.

Als logische Konsequenz forderte der Vorsitzende von Pro Femina e.V. eine „radikale und fundamentale Solidarität“ mit schwangeren Frauen: „Echte Barmherzigkeit in allem, was wir tun, mit allem, was wir sagen, und mit jedem unserer Gedanken – das ist der Weg, der zu einem Ja zum Leben führt.“ 1000plus sei überzeugt, dass es durch sachliche Informationen, echte Beratung und konkrete Hilfe möglich sei, jeder schwangeren Frau in Europa eine bessere Alternative zur Abtreibung anzubieten.

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Zur ARD Themenwoche 2017

„Woran glaubst Du?“ – Warum die Antworten nicht egal sind

Die ARD hat 2017 eine so genannte „Themenwoche“ ins Leben gerufen, in der die Frage gestellt wird: „Woran glaubst Du?“ – Warum man die Frage und die Antworten sehr ernst nehmen muss.

Bildquelle: http://www.ard.de

Warum die Antwort so relevant ist

Es scheint en vogue zu sein, zu meinen man müsse sich nicht für einen Glauben entscheiden, sondern könne sich von allem „das Beste“ rausnehmen, würde so nichts verpassen und immer eine Flatrate im Wellness-Wohlfühlbereich nutzen. Das ist ein Irrtum. In Wirklichkeit geht das nicht. Alles hat seinen Preis, alles seine Konsequenzen. Auch die Frage nach dem Glauben. Sie ist keine, die egal ist. Es ist die tiefste Frage, nämlich die nach Identität, Sinn und Ziel des eigenen Lebens. Die Frage nach dem Glauben zu beantworten, heißt mitzuteilen worauf man sein Leben ausrichtet, wofür man lebt und worin man sterben kann.

Wenn die Glaubensfrage daher mit „ich glaube an mich“, „ich glaube an Geld“, „ich glaube an den Menschen“ beantwortet wird, sagt dies existenziell etwas über den Antwortenden selbst aus. Die Frage, die sich bei alle den Antworten stellt, ist: Trägt das, woran ich glaube?

Trägt das, woran ich glaube?

Trotz aller Katastrophen, die rein innerweltliche Systeme gebracht haben, zeigt  die „Themenwoche“ der ARD, dass der reine innerweltliche Glaube dennoch nicht überwunden ist. Dabei zeigt sich das Scheitern des Säkularhumanismus bereits mit dem Beginn dessen Totalisierung während der Französischen Revolution. Über dieses Ereignis gibt es verschiedene Narrative. Durchgesetzt hat sich weitgehend eine Deutung, wonach diese Revolution der Anfang alles Guten sei, sie habe Freiheit und Menschenrechte gebracht, mitunter wird 1789 wie die Geburt eines messianischen Zeitalters präsentiert, vor dem alles finster und düster gewesen sei.

Neben dem Guten und berechtigt Fortschrittlichen, was man am Anfang der Revolution, die als Reform begann, konstatieren muss, ist es durchaus berechtigt gegen die weitere Entwicklung der Französischen Revolution polemisieren. Denn auf ihrem Höhepunkt hat sie vor allem Krieg, Terror und Priestermorde zu verantworten. Klar wird, dass mit ihr kein „tolerantes“ Zeitalter anbrach, sondern ein alternatives, in dem die Religion und alles Bisherige abgeschafft werden sollte – zugunsten eines Neuen und zwar mit Terror, Krieg und Kopf ab.

Die neue Zeit konnte keine Motivationsquellen zur Moral installieren, sondern trieb den Hedonismus und das Messer der Guillotine ad extremum. Der von Robespierre verzweifelt eingeführte „Kult des höchsten Wesens“, eine Art säkulare Ersatzreligion, endete wie sie begann: in der Katastrophe.

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