The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Gesellschaft (Seite 1 von 29)

DE MAIZIÈRES VORSCHLAG

Das Kreuz mit dem Islamischen Feiertag

Ein Kommentar von Marco F. Gallina

Die Forderung ist nicht neu, hat aber seit dem Vorstoß des Innenministers an neuer Kraft gewonnen: Deutschland braucht einen Feiertag für die Muslime im Land. In diesem Kontext sorgte die Nachricht, dass auch „die Katholiken“ einen solchen wünschten, für zusätzliche Aufmerksamkeit. So zu lesen in der ZEIT, von vielen anderen ähnlich formuliert. Die Nachricht kursierte, die Reaktionen waren irritiert, dass sich offensichtlich die Katholische Kirche in Deutschland für diesen Vorschlag ausspreche.

Die Artikel waren verkürzt. Nicht etwa „die Katholiken“ oder Bischöfe hatten den Vorstoß gewagt, sondern das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Nun ist dies eine Laienorganisation, zwar eine nicht unwichtige, aber weder „die“ Vereinigung der deutschen Katholiken, noch das repräsentative Vermeldungs- oder Entscheidungsgremium. In der Blogozese wird über diese Organisation weitaus mehr geredet und – nicht gerade positiv. Man geht dort soweit, das „ZdK“ nur in Anführungszeichen zu setzen. Das ZdK sieht sich demokratisch legitimiert, in Wahrheit sitzen als sog. „Dazugewählte“ im Rat auch 45 Personalien aus Politik und Gesellschaft, die – meiner Meinung nach – weniger ein Aushängeschild des Katholizismus in Deutschland sind, sondern mehr eine Verwebung mit Landes- und Bundespolitik, sowie den tonangebenden Medien in Deutschland darstellen. Neben den Ministerpräsidenten Malu Dreyer, Annegret Kramp-Karrenbauer und Winfried Kretschmann ist auch Peter Frey, der Chefredakteur des ZDF, Mitglied der dortigen Vollversammlung. Abgesehen von solchen Details (die eher an die ideologische Ausrichtung und die Organisation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks denken lassen als an eine gewöhnliche katholische Laienorganisation) weicht das ZdK in manchen Fragen auch von der katholischen Lehre ab, so in Fragen des „Schwangerschaftsabbruchs“ (Stichwort Donum vitae) als auch beim Frauendiakonat oder der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 15 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Douthats Kritik

Tod eines Chauvinisten: Die New York Times zum Tod Hugh Hefners

Der konservative NYT-Journalist Ross Douthat hat in der New York Times Online einen Abgesang auf Hugh Hefner geschrieben. Statt einen Lobpreis auf den Hedonistenpapst zu singen, kritisiert er ihn vor allem als frauenfeindlichen Chauvinisten.

Von Promifotos.de aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1422018

Douthats Kritik

„Hugh Hefner, mit 91 Jahren von uns gegangen, war ein Pornograph und Chauvinist, der mit Masturbation, Konsumismus und der Ausbeutung von Frauen reich wurde, er alterte zu einem grotesken Grinser mit einer Kapitänsmütze und starb als Messi in einem verwesenden Anwesen, in dem Pornos während seiner kranken Orgien dröhnten.“ (Übersetzung des Autors)

Anstatt irgendwelche Hymen auf diesen angeblichen Hedonisten-Lifestyle zu singen, der für viele Männer immer noch eine Art Lustparadies zu sein scheint, macht Douthat unverblümt klar, was der Preis für diesen Schein ist. Er fährt dann auch mit Furor fort und konstatiert: Hefner sei „ein Vater von schmutzigen Süchten, Essstörungen, Abtreibungen, Ehescheidungen und Syphilis“ gewesen, „ein prätentiöser Hausierer, der Updike Geschichten veröffentlicht hat, die niemand gelesen hat, während er Fleischbeschaffung für Prominenten machte, ein Revolutionär, dessen Revolution vor allem Männern wie ihm selbst zugutekam.“

Keine Verklärung des hedonistischen Lifestyles

Der so genannte Kämpfer gegen Prüderie, war kein Befreier, sondern ein Haremskönig, der Frauen viel Leid und Elend zugefügt hat. Die Verklärung und „Vercoolung“ solcher Lebensweisen ist in keiner Weise gerechtfertigt. Auf emma.de steht dementsprechend:

„Linda Lovelace war 1972 der weltberühmte Star in dem Porno-Blockbuster „Deep Throat“. Doch hinter den Kulissen erlebte sie das Grauen. […]. Über ihr Martyrium schrieb sie das Buch „Ordeal“ (Tortur). Darin schildert sie auch, was ihr auf einer der Sexpartys geschah, die Hugh Hefner, der „Kämpfer gegen Prüderie“ (Spiegel online), gerne veranstaltete.“

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 6 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Game of Thrones

Tolkiens Werk, Martins Beitrag und der machiavellistische Zeitgeist

Von Marco F. Gallina

Man muss nicht HBO schauen, oder die Bücher aus der Hand von George R. R. Martin lesen, um vom Phänomen „Game of Thrones“ gehört zu haben. Es reicht bereits, auf dem eigenen – eher mittelmäßigen – Email-Anbieter mit Nachrichten darüber torpediert zu werden, was in der neuen Staffel rund um Martins Fantasy-Welt geschieht. Ach was, Email-Anbieter – selbst die einst ehrwürdige FAZ spekuliert, was als nächstes im Kampf um jenen Eisernen Thron geschieht, um den sich die Völker, Familien und Adligen von Westeros streiten.

Martins Version des phantastischen Mittelalters handelt von politischen Ränkespielen, Bastardsöhnen, Drachen – und viel nackter Haut. Viel, viel nackter Haut und ausgelebten sexuellen Phantasien, die das Barbarische und Animalische, kurz: das Triebhafte und Primitive im Menschen ebenso ins Extreme ziehen wie es Neid, Habgier und Mord auf einer anderen Ebene exerzieren. Unter Verwandten wird gestritten, gehasst, gemordet – und sogar der gemeinsame Koitus ausgeübt.

Die Crux in Westeros besteht darin, dass, weil nahezu jeder Charakter seine Schattenseiten hat, ein jeder auch dem völlig Zügellosen und Bösen verfällt, wenn es seinen Zielen dienlich ist. Die Noblen, die Aufrechten, die Ehrenhaften und Treuen sind die ersten, die sterben. Martin schreckt nicht davor zurück, beliebte Charaktere für eine gute Story zu opfern. Er ist dabei nicht minder kalt als seine Protagonisten, die im Kampf um die Macht über Leichen gehen. Ein großer Teil der Faszination von Martins Werk liegt darin, dass es völlig unberechenbar erscheint. Hauptcharaktere sterben plötzlich. Neue Helden, neue Antagonisten treten auf. Die erfolgreichsten Charaktere wechseln im richtigen Moment die Seiten oder ändern ihre Prioritäten – weshalb es weiter unmöglich bleibt, abzusehen, was als nächstes kommt.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 14 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Mediennetzwerks Pontifex

7 Tipps für den Umgang mit Medien und Kommunikationsmitteln

(CNA Deutsch) Die Nachrichtenmedien sind voll wichtiger Informationen und wissenswerter Neuigkeiten. Doch manche Medien setzen auch falsche Prioritäten und manipulieren dreist die öffentliche Meinung. Was tun?

Journalisten im Einsatz
Foto: Pixabay

Hier sind sieben wertvolle Tipps zum Umgang mit den Medien:

  1. Reduziere deinen Medienkonsum auf das, was wirklich wichtig ist: Überdenke welche Medien Du wie oft ansiehst. Überlege dann, was davon wirklich wichtig ist für Dich. Versuche ganz konkret etwas davon zu streichen bei dem Du merkst, dass es keinen guten Einfluss auf Deine Gedanken hat – Du wirst merken, es fehlt Dir nicht.
  2. Überlege Dir, was genau das Ziel oder die Ziele Deines Umgangs mit Nachrichten sind. Geht es darum informiert zu sein – wenn ja, wozu genau? Wenn es nur um Unterhaltung geht, vielleicht gibt es auch Dinge, die dich nicht nach unten, sondern nach oben ziehen? Wähle das was Du liest nach diesen Zielen bewusst aus.
  3. Wenn Du Dich über etwas ärgerst, dann klage nicht sondern handle – und fang bei Dir an! Klar, gerade wenn es um große politische Fragen geht oder Ereignisse, die nicht in unserer Reichweite sind, scheinen uns die Hände gebunden. Aber überleg mal, was dahinter steckt – was sind die menschlichen Schwächen und Fehler, die zu solchen Taten und Ereignissen führen konnten. Suche, ob ein Kern dieser Schwäche auch in Dir steckt. Wenn ja – bekämpfe ihn.
  4. Wenn Dir die Hände gebunden sind – falte sie! Egal was da draußen vor sich geht, Du kannst immer etwas tun. Wenn Gott allmächtig ist, dann hat er Macht über alles. Also glaube und bete. Er richtet es – immer. Bete bei jeder schlechten Nachricht für die Opfer und die Täter, die in dieses Ereignis verwickelt sind. Gewöhn Dir an, dass dies Deine erste Reaktion wird.
  5. Wenn Du merkst, dass Du in Resignation versinkst – hol dir Hilfe! Resignation, Apathie und Angst sind die schlechtmöglichsten Reaktionen. Es schadet Dir immer. Sprich mit anderen darüber – mit guten Freunden oder einem Geistlichen. Gemeinsam ist es leichter, mutig und froh zu bleiben. Hol Dir vor allem auch Hilfe bei den Heiligen. Bitte den Heiligen Philipp Neri um die Freude, Ignatius um die Kraft, weiterzumachen oder kleine Therese um die Kraft, auch in Schmerzen der Liebe Christi zu vertrauen. Die helfen Dir bei Gott. Absolut sicher.
  6. Konsumiere Medien bewusst zur eigenen Stärkung: Überlege welche Medien Du nutzen kannst, um gute und aufbauende Nachrichten zu erhalten. Es gibt auch Nachrichten, die Mut machen. Versuche ganz bewusst nach diesen auf der Suche zu sein. Recherchiere im Internet auch nach christlichen Medien, die Dir auf dem christlichen Weg helfen können – es gibt mehr, als man denkt.
  7. Nutze die Medien für das Reich Gottes! Es gab niemals so grandiose Möglichkeiten für jeden einzelnen, mit sehr wenig Aufwand, öffentlich aktiv zu werden. Als Christen kennen wir die Botschaft, die die Kraft hat, jeden Menschen WIRKLICH glücklich zu machen. Wir müssen sie einfach überall verkünden. Stell Dir eine Welt vor, in der jeder in dem Bewusstsein der Liebe Christi leben kann. Dann helfe mit, sie zu bauen. Man muss sich keine Illusionen darüber machen, wie das erstmal auf andere wirkt. Die Botschaft des Christentums ist keine leichte Kost. Sie fordert viel vom Menschen, manchmal übermenschlich viel – aber wir erhalten auch alles, was wir dafür brauchen. Folge immer der Reihenfolge: Beten, Nachdenken, Handeln, Beten.
Reinhild Elisabeth Rössler ist Vorsitzende des Mediennetzwerks Pontifex.
Dieser Artikel wurde bereits 2 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

20. Todestag

Mutter Teresa: „Die Welt zu retten ist zu wenig. Es geht um jede Seele!“

Über die Mystik der heiligen Teresa von Kalkutta

Heilige Teresa von Kalkutta
Foto: L’Osservatore Romano

Mutter Teresa war aber keine Sozialarbeiterin oder Entwicklungshelferin. Das wollte sie nie sein. Sie wollte Christus dienen. Sie verstand, dass Jesus der Ärmste der Armen ist, der gelitten hat und, in geheimnisvoller Weise, noch immer in den Kranken und Hungernden leidet.

Am Ölberg und auf Golgotha standen ihm alle Menschen vor Augen – keine anonyme Masse, sondern jeder einzelne. Und weil er, wahrer Gott und wahrer Mensch, in den Stunden des Leidens alle sah, schmerzten ihn alle bösen Taten, trösteten ihn jedes fromme Gebet, mag es auch 2000 Jahre später gesprochen worden sein. Jedes gute Werk, das heute getan wird, war damals ein Tropfen Wasser auf seinen ausgedörrten Lippen. Mutter Teresa hörte seinen Schrei „Mich dürstete“ und gab ihm zu trinken, indem sie den Notleidenden zärtliche Liebe zeigte. „Mich dürstet“ schreit Christus und sehnt sich nach dem Wasser unserer Hingabe. Die Heiligen haben verstanden, dass es der Herr sich selbst zum dürstenden Bettler gemacht hat, damti wir ihm etwas schenken können, um seine Not zu lindern. So sagt zum Beispiel die heilige Katharina von Siena: „O süsseste liebste Liebe! Es war Dein unendlicher Hunger und Durst für unsere Erlösung, das Dich ausriefen liess mich dürstet! Obwohl Deine Todesqualen einen grossen körperlichen Durst verursachten, Dein Durst für unsere Erlösung war noch grösser! Es ist niemand da, der dir irgendwas geben könnte, ausgenommen die Bitterkeit von übergrosser Sünde! Wie wenige sind es, die Dir zu trinken geben mit einer reinen gefühlsvollen Liebe!“

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 34 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Ödön von Horváths Werk neu verfilmt

Jugend ohne Gott

Eine Filmkritik von Dr. José García

Im Jahre 1937 veröffentlichte der österreichisch-ungarische Autor Ödön von Horváth den Roman „Jugend ohne Gott“, in dem er eine der beunruhigenden gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit verarbeitete. Ein christlich-humanistischer Lehrer wird während eines Zeltlagers mit der nationalsozialistischen Haltung seiner Schüler konfrontiert, bis es schließlich zu einem tragischen Tod kommt. Die Schüler scheinen ohne die christlich-humanistischen Werte auszukommen — was zur Katastrophe führt. Gegen Ende seines Romans stellt Horváth fest: „Wenn kein Charakter mehr geduldet wird, sondern nur der Gehorsam, geht die Wahrheit und die Lüge kommt. Die Lüge, die Mutter aller Sünden.? Endlich kommt der an Gottes Existenz zweifelnde und an einem gerechten und strafenden Gott verzweifelnde Lehrer zu der Erkenntnis: „Gott ist die Wahrheit“, was dem Romantitel einen Sinn verleiht. Mit „Jugend ohne Gott“ zeichnete Ödön von Horváth eine düstere Zukunftsvision, die sich bald bewahrheiten würde.

Kann Horváths Roman als finstere Zukunftsahnung angesehen werden, so ist es nur folgerichtig, dass eine heutige Adaption des Romans fürs Kino als futuristische Dystopie inszeniert wird — selbst wenn auf den ersten Blick der nun anlaufende Spielfilm von Alex Buresch und Matthias Pacht (Drehbuch) sowie Alain Gsponer (Regie), der bereits mit „Lila, Lila“ Erfahrungen mit einer Literaturverfilmung gesammelt hatte, keine Ähnlichkeit mit der Vorlage hat.

Zwar kann der Spielfilm „Jugend ohne Gott“ nicht ohne weiteres als „Science-Fiction-Film“ bezeichnet werden. Dessen Handlung ist allerdings in einer nicht näher beschriebenen, wohl aber nicht allzu fernen Zukunft angesiedelt. Dazu sagt der Schweizer Regisseur Gsponer: „Uns war es wichtig, eine dystopische Lebenswelt aufzuzeigen und deutlich zu machen, dass es nicht ganz so ist wie bei uns, sondern ein bisschen anders. Und dass es trotzdem nicht so weit entfernt ist. Es mag eine andere Welt sein, aber sie ist sehr dicht dran an unserer.“ Bereits die Filmmusik, mit der die Off-Stimme zu Beginn unterlegt wird, weist in eine futuristische Richtung. Das in der Romanvorlage im Mittelpunkt stehende Zeltlager zur Wehrertüchtigung wird durch eine Art „Assessment-Center“ ersetzt, in dem Schüler aus einer Elite-Schule ausgewählt werden sollen, die eine ebenfalls Elite-Universität besuchen dürfen. Die Gebäude, die „Zelte“, die sie selbst bauen müssen, haben diesen leicht futuristischen Charakter, in dem ein kaltes Grau überwiegt. Den Zukunftscharakter des Settings bestärkt ebenfalls der kleine Chip, den jeder unter die Haut implantiert bekommt. Von der eigentlichen Schule sowie von der anderen Welt ist wenig in Rückblenden zu sehen. Vieles erinnert dabei an Science-Fiction-Filme. So besitzt etwa die Überfüllung bestimmter „Sektoren“, in die das Land eingeteilt ist, eine gewisse „Blade-Runner-Anmutung“. Die sogenannten Leistungsempfänger dürfen nicht bestimmte Sektoren verlassen. Wer es tut, gilt als „illegal“. Was in Horváths Roman die „Räuberbande“ war, wird in der Verfilmung einfach durch eine Gruppe jugendlicher Illegaler ersetzt.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 12 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Sternstunde Philosophie

„Homo Deus“: Ein Historiker erzählt die Geschichte von morgen

Nach seinem Bestseller «Eine kurze Geschichte der Menschheit» blickt der scharfsinnige Historiker Yuval Harari in die Zukunft. In seinem neuen Buch «Homo Deus» sagt er, wir stehen kurz vor dem Ende der Menschheit, wie wir sie kannten. Was die neuen Menschen wollen, diskutiert er mit Barbara Bleisch.

Dieser Artikel wurde bereits 7 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Seite 1 von 29

The Cathwalk ist eine Marke der Cathwalk-Mediengruppe