The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Gesellschaft (Seite 1 von 29)

Game of Thrones

Tolkiens Werk, Martins Beitrag und der machiavellistische Zeitgeist

Von Marco F. Gallina

Man muss nicht HBO schauen, oder die Bücher aus der Hand von George R. R. Martin lesen, um vom Phänomen „Game of Thrones“ gehört zu haben. Es reicht bereits, auf dem eigenen – eher mittelmäßigen – Email-Anbieter mit Nachrichten darüber torpediert zu werden, was in der neuen Staffel rund um Martins Fantasy-Welt geschieht. Ach was, Email-Anbieter – selbst die einst ehrwürdige FAZ spekuliert, was als nächstes im Kampf um jenen Eisernen Thron geschieht, um den sich die Völker, Familien und Adligen von Westeros streiten.

Martins Version des phantastischen Mittelalters handelt von politischen Ränkespielen, Bastardsöhnen, Drachen – und viel nackter Haut. Viel, viel nackter Haut und ausgelebten sexuellen Phantasien, die das Barbarische und Animalische, kurz: das Triebhafte und Primitive im Menschen ebenso ins Extreme ziehen wie es Neid, Habgier und Mord auf einer anderen Ebene exerzieren. Unter Verwandten wird gestritten, gehasst, gemordet – und sogar der gemeinsame Koitus ausgeübt.

Die Crux in Westeros besteht darin, dass, weil nahezu jeder Charakter seine Schattenseiten hat, ein jeder auch dem völlig Zügellosen und Bösen verfällt, wenn es seinen Zielen dienlich ist. Die Noblen, die Aufrechten, die Ehrenhaften und Treuen sind die ersten, die sterben. Martin schreckt nicht davor zurück, beliebte Charaktere für eine gute Story zu opfern. Er ist dabei nicht minder kalt als seine Protagonisten, die im Kampf um die Macht über Leichen gehen. Ein großer Teil der Faszination von Martins Werk liegt darin, dass es völlig unberechenbar erscheint. Hauptcharaktere sterben plötzlich. Neue Helden, neue Antagonisten treten auf. Die erfolgreichsten Charaktere wechseln im richtigen Moment die Seiten oder ändern ihre Prioritäten – weshalb es weiter unmöglich bleibt, abzusehen, was als nächstes kommt.

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Mediennetzwerks Pontifex

7 Tipps für den Umgang mit Medien und Kommunikationsmitteln

(CNA Deutsch) Die Nachrichtenmedien sind voll wichtiger Informationen und wissenswerter Neuigkeiten. Doch manche Medien setzen auch falsche Prioritäten und manipulieren dreist die öffentliche Meinung. Was tun?

Journalisten im Einsatz
Foto: Pixabay

Hier sind sieben wertvolle Tipps zum Umgang mit den Medien:

  1. Reduziere deinen Medienkonsum auf das, was wirklich wichtig ist: Überdenke welche Medien Du wie oft ansiehst. Überlege dann, was davon wirklich wichtig ist für Dich. Versuche ganz konkret etwas davon zu streichen bei dem Du merkst, dass es keinen guten Einfluss auf Deine Gedanken hat – Du wirst merken, es fehlt Dir nicht.
  2. Überlege Dir, was genau das Ziel oder die Ziele Deines Umgangs mit Nachrichten sind. Geht es darum informiert zu sein – wenn ja, wozu genau? Wenn es nur um Unterhaltung geht, vielleicht gibt es auch Dinge, die dich nicht nach unten, sondern nach oben ziehen? Wähle das was Du liest nach diesen Zielen bewusst aus.
  3. Wenn Du Dich über etwas ärgerst, dann klage nicht sondern handle – und fang bei Dir an! Klar, gerade wenn es um große politische Fragen geht oder Ereignisse, die nicht in unserer Reichweite sind, scheinen uns die Hände gebunden. Aber überleg mal, was dahinter steckt – was sind die menschlichen Schwächen und Fehler, die zu solchen Taten und Ereignissen führen konnten. Suche, ob ein Kern dieser Schwäche auch in Dir steckt. Wenn ja – bekämpfe ihn.
  4. Wenn Dir die Hände gebunden sind – falte sie! Egal was da draußen vor sich geht, Du kannst immer etwas tun. Wenn Gott allmächtig ist, dann hat er Macht über alles. Also glaube und bete. Er richtet es – immer. Bete bei jeder schlechten Nachricht für die Opfer und die Täter, die in dieses Ereignis verwickelt sind. Gewöhn Dir an, dass dies Deine erste Reaktion wird.
  5. Wenn Du merkst, dass Du in Resignation versinkst – hol dir Hilfe! Resignation, Apathie und Angst sind die schlechtmöglichsten Reaktionen. Es schadet Dir immer. Sprich mit anderen darüber – mit guten Freunden oder einem Geistlichen. Gemeinsam ist es leichter, mutig und froh zu bleiben. Hol Dir vor allem auch Hilfe bei den Heiligen. Bitte den Heiligen Philipp Neri um die Freude, Ignatius um die Kraft, weiterzumachen oder kleine Therese um die Kraft, auch in Schmerzen der Liebe Christi zu vertrauen. Die helfen Dir bei Gott. Absolut sicher.
  6. Konsumiere Medien bewusst zur eigenen Stärkung: Überlege welche Medien Du nutzen kannst, um gute und aufbauende Nachrichten zu erhalten. Es gibt auch Nachrichten, die Mut machen. Versuche ganz bewusst nach diesen auf der Suche zu sein. Recherchiere im Internet auch nach christlichen Medien, die Dir auf dem christlichen Weg helfen können – es gibt mehr, als man denkt.
  7. Nutze die Medien für das Reich Gottes! Es gab niemals so grandiose Möglichkeiten für jeden einzelnen, mit sehr wenig Aufwand, öffentlich aktiv zu werden. Als Christen kennen wir die Botschaft, die die Kraft hat, jeden Menschen WIRKLICH glücklich zu machen. Wir müssen sie einfach überall verkünden. Stell Dir eine Welt vor, in der jeder in dem Bewusstsein der Liebe Christi leben kann. Dann helfe mit, sie zu bauen. Man muss sich keine Illusionen darüber machen, wie das erstmal auf andere wirkt. Die Botschaft des Christentums ist keine leichte Kost. Sie fordert viel vom Menschen, manchmal übermenschlich viel – aber wir erhalten auch alles, was wir dafür brauchen. Folge immer der Reihenfolge: Beten, Nachdenken, Handeln, Beten.
Reinhild Elisabeth Rössler ist Vorsitzende des Mediennetzwerks Pontifex.
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20. Todestag

Mutter Teresa: „Die Welt zu retten ist zu wenig. Es geht um jede Seele!“

Über die Mystik der heiligen Teresa von Kalkutta

Heilige Teresa von Kalkutta
Foto: L’Osservatore Romano

Mutter Teresa war aber keine Sozialarbeiterin oder Entwicklungshelferin. Das wollte sie nie sein. Sie wollte Christus dienen. Sie verstand, dass Jesus der Ärmste der Armen ist, der gelitten hat und, in geheimnisvoller Weise, noch immer in den Kranken und Hungernden leidet.

Am Ölberg und auf Golgotha standen ihm alle Menschen vor Augen – keine anonyme Masse, sondern jeder einzelne. Und weil er, wahrer Gott und wahrer Mensch, in den Stunden des Leidens alle sah, schmerzten ihn alle bösen Taten, trösteten ihn jedes fromme Gebet, mag es auch 2000 Jahre später gesprochen worden sein. Jedes gute Werk, das heute getan wird, war damals ein Tropfen Wasser auf seinen ausgedörrten Lippen. Mutter Teresa hörte seinen Schrei „Mich dürstete“ und gab ihm zu trinken, indem sie den Notleidenden zärtliche Liebe zeigte. „Mich dürstet“ schreit Christus und sehnt sich nach dem Wasser unserer Hingabe. Die Heiligen haben verstanden, dass es der Herr sich selbst zum dürstenden Bettler gemacht hat, damti wir ihm etwas schenken können, um seine Not zu lindern. So sagt zum Beispiel die heilige Katharina von Siena: „O süsseste liebste Liebe! Es war Dein unendlicher Hunger und Durst für unsere Erlösung, das Dich ausriefen liess mich dürstet! Obwohl Deine Todesqualen einen grossen körperlichen Durst verursachten, Dein Durst für unsere Erlösung war noch grösser! Es ist niemand da, der dir irgendwas geben könnte, ausgenommen die Bitterkeit von übergrosser Sünde! Wie wenige sind es, die Dir zu trinken geben mit einer reinen gefühlsvollen Liebe!“

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Ödön von Horváths Werk neu verfilmt

Jugend ohne Gott

Eine Filmkritik von Dr. José García

Im Jahre 1937 veröffentlichte der österreichisch-ungarische Autor Ödön von Horváth den Roman „Jugend ohne Gott“, in dem er eine der beunruhigenden gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit verarbeitete. Ein christlich-humanistischer Lehrer wird während eines Zeltlagers mit der nationalsozialistischen Haltung seiner Schüler konfrontiert, bis es schließlich zu einem tragischen Tod kommt. Die Schüler scheinen ohne die christlich-humanistischen Werte auszukommen — was zur Katastrophe führt. Gegen Ende seines Romans stellt Horváth fest: „Wenn kein Charakter mehr geduldet wird, sondern nur der Gehorsam, geht die Wahrheit und die Lüge kommt. Die Lüge, die Mutter aller Sünden.? Endlich kommt der an Gottes Existenz zweifelnde und an einem gerechten und strafenden Gott verzweifelnde Lehrer zu der Erkenntnis: „Gott ist die Wahrheit“, was dem Romantitel einen Sinn verleiht. Mit „Jugend ohne Gott“ zeichnete Ödön von Horváth eine düstere Zukunftsvision, die sich bald bewahrheiten würde.

Kann Horváths Roman als finstere Zukunftsahnung angesehen werden, so ist es nur folgerichtig, dass eine heutige Adaption des Romans fürs Kino als futuristische Dystopie inszeniert wird — selbst wenn auf den ersten Blick der nun anlaufende Spielfilm von Alex Buresch und Matthias Pacht (Drehbuch) sowie Alain Gsponer (Regie), der bereits mit „Lila, Lila“ Erfahrungen mit einer Literaturverfilmung gesammelt hatte, keine Ähnlichkeit mit der Vorlage hat.

Zwar kann der Spielfilm „Jugend ohne Gott“ nicht ohne weiteres als „Science-Fiction-Film“ bezeichnet werden. Dessen Handlung ist allerdings in einer nicht näher beschriebenen, wohl aber nicht allzu fernen Zukunft angesiedelt. Dazu sagt der Schweizer Regisseur Gsponer: „Uns war es wichtig, eine dystopische Lebenswelt aufzuzeigen und deutlich zu machen, dass es nicht ganz so ist wie bei uns, sondern ein bisschen anders. Und dass es trotzdem nicht so weit entfernt ist. Es mag eine andere Welt sein, aber sie ist sehr dicht dran an unserer.“ Bereits die Filmmusik, mit der die Off-Stimme zu Beginn unterlegt wird, weist in eine futuristische Richtung. Das in der Romanvorlage im Mittelpunkt stehende Zeltlager zur Wehrertüchtigung wird durch eine Art „Assessment-Center“ ersetzt, in dem Schüler aus einer Elite-Schule ausgewählt werden sollen, die eine ebenfalls Elite-Universität besuchen dürfen. Die Gebäude, die „Zelte“, die sie selbst bauen müssen, haben diesen leicht futuristischen Charakter, in dem ein kaltes Grau überwiegt. Den Zukunftscharakter des Settings bestärkt ebenfalls der kleine Chip, den jeder unter die Haut implantiert bekommt. Von der eigentlichen Schule sowie von der anderen Welt ist wenig in Rückblenden zu sehen. Vieles erinnert dabei an Science-Fiction-Filme. So besitzt etwa die Überfüllung bestimmter „Sektoren“, in die das Land eingeteilt ist, eine gewisse „Blade-Runner-Anmutung“. Die sogenannten Leistungsempfänger dürfen nicht bestimmte Sektoren verlassen. Wer es tut, gilt als „illegal“. Was in Horváths Roman die „Räuberbande“ war, wird in der Verfilmung einfach durch eine Gruppe jugendlicher Illegaler ersetzt.

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Sternstunde Philosophie

„Homo Deus“: Ein Historiker erzählt die Geschichte von morgen

Nach seinem Bestseller «Eine kurze Geschichte der Menschheit» blickt der scharfsinnige Historiker Yuval Harari in die Zukunft. In seinem neuen Buch «Homo Deus» sagt er, wir stehen kurz vor dem Ende der Menschheit, wie wir sie kannten. Was die neuen Menschen wollen, diskutiert er mit Barbara Bleisch.

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Kompendium des Übermenschen

Es kann nur einen geben

Vor 500 Jahren empfahl Niccolò Machiavelli dem Fürsten, unmoralisch und allein nach Staatsräson zu handeln. Ein Beispiel ist sein Rat, alle Grausamkeiten am Anfang und auf einmal zu begehen, die Wohltaten dann aber nach und nach wohldosiert auszuteilen.

Eine Buchbesprechung von Harald Stollmeier

 

Gibt es eine Antwort auf die Wirren in dieser Welt? Friedrich Nietzsche sah als Auftrag des Menschen, einen Überwinder-Typus hervorzubringen. Was aber soll dieser überwinden? In ihrem Essay zeigt Beile Ratut, dass der Übermensch zwar nach Überwindung strebt – doch es ist nicht die Überwindung hin zum Leben – es ist die Unterjochung des Lebendigen. (www.ruhland-verlag.de)

Machiavelli gilt als unmoralisch, aber in Wirklichkeit spricht vieles dafür, dass er die Menschen einfach nur nahm, wie sie sind. Die Finnin Beile Ratut wurde mit ihrem kontroversen Roman „Das schwarze Buch der Gier“ 2013 Kandidat für die Hotlist, und dieser Debütromen, in dem sie das Böse mit unerhörter Eindringlichkeit beschreibt, brachte ihr auch massive Drohungen ein – nun hat Beile Ratut so etwas wie den Machiavelli für das 21. Jahrhundert vorgelegt. Für ihren 106-Seiten-Essay „Kompendium des Übermenschen“ wird man sie hassen. Warum?

Die Einen werden Beile Ratut hassen, weil sie ihre Beschreibung des Übermenschen und seiner Methoden als Anleitung zum Ausnutzen begreifen. Die Anderen werden sie noch mehr hassen, weil sie sich ertappt fühlen. Und einige wenige aus der zweiten Gruppe werden das tun, was ihnen Beile Ratut am meisten wünscht: umkehren.

Hat Sie schon einmal jemand wie eine heiße Kartoffel fallen lassen? Oder aus heiterem Himmel gedemütigt? Jemand, den Sie für einen Freund hielten? Dem Sie vertrauten? Dann spricht vieles dafür, dass es ein Übermensch war.

Nietzsche sieht im Übermenschen die einzige Chance des Menschen, wenn es keinen Gott gibt. Beile Ratut sieht darin eine Degeneration. Übermenschen, sagt Beile Ratut, beurteilen Menschen und Dinge allein nach ihrer Nützlichkeit. Ein Mensch, der sie beruflich oder gesellschaftlich weiterbringen kann, wird mit allem Zauber umworben. Ist es mit der Nützlichkeit aber vorbei, kann der Mohr gehen.

„Der Übermensch kann durchaus charmant sein, er kann eine Atmosphäre des Einvernehmens erzeugen, die geschwängert ist vom prallen Aroma der Lebenslust, überstrahlt vom bevorstehenden Erfolg. In seinen Augen glüht ein Eifer, der sein Objekt entflammen kann“ ( Ratut).

Bei diesen Worten denke ich an stundenlange Telefongespräche, bei denen man gar nicht merkt, wie die Zeit verfliegt, an durchwachte Nächte, an schnell gewachsenes Vertrauen – und an das böse Erwachen, denn irgendwann ist die Harmonie vorbei.

Beile Ratut hat es erlebt, Beile Ratut hat es beobachtet, nicht zuletzt in den sozialen Medien. Wer einem Übermenschen in die Quere kommt, wer einen Übermenschen enttäuscht, der darf nicht einfach gehen, der wird oft auch nach allen Regeln der Kunst abgestraft.

Die Lektüre des Essays ist ein Drahtseilakt, denn Übermenschen sind überall. Sie sind die Erfolgreichen, die Angesehenen, die Hofierten, sie sind die Menschen, die es nie versäumen, sich zu rächen, wenn man ihnen einmal im Weg gestanden hat, und sei es aus Versehen. Jeder von uns ist ihnen schon einmal begegnet, jeder von uns hat ihren kalten Bick auf seinem Herzen gespürt. Unsere Aufmerksamkeitsökonomie ist für sie ein ideales Biotop. Und deshalb sind wir alle in Gefahr.

Auch in Gefahr, unsere eigene Haltung zu beschönigen. Dieser Essay ist ein Lackmustest für jeden Erwachsenen und erst recht für jeden Christen: Wer nach der Lektüre mit sich im Reinen ist, sollte noch einmal von vorn anfangen. Das Buch ist knapp im Format, doch umfassend in seinem Anspruch. Wer es liest, dem wird abwechselnd heiß und kalt. Das Buch kann seine Leser und damit die Welt verbessern. Aber zuallererst hilft es redlichen Menschen, sich besser gegen Übermenschen zu schützen.

Beile Ratuts „Kompendium des Übermenschen“ beschreibt in intensiver und doch flüssiger, leicht lesbarer Sprache die Techniken, mit denen Übermenschen Erfolg haben, und die Haltung, die einen Übermenschen ausmacht. Jeder, der das Bändchen liest, wird darin einen anderen wiedererkennen. Manch einer, der es liest, erkennt vielleicht sogar sich selbst.

Beile Ratut,
Kompendium des Übermenschen
gebunden, 106 Seiten,

ISBN 978-3-88509-130-1
EUR 18,80 (D), sFr 30,40, EUR 19,50 (A)
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1000plus-KONGRESS

Die Kultur des Lebens

Nichts braucht unsere Zeit mehr als Boten einer Kultur des Lebens. Werden auch Sie ein solcher Botschafter – und kommen Sie zum 1000plus-KONGRESS 2017! Bauen Sie mit an einer Kultur des Lebens und helfen Sie mit, unsere Gesellschaft durch ganz  konkrete Taten der Nächstenliebe zu verändern!

Für viele junge Christen ist es selbstverständlich, sich für das ungeborene Leben einzusetzen. Dass eine Abtreibung nie eine Lösung sein kann, zeigt das Projekt 1000plus. Durch seine Hilfe kommen jedes Jahr hunderte Kinder auf die Welt – und viele der Mütter fragen sich: Wie konnte ich nur an eine Abtreibung denken? Die Antwort ist: Weil die Gesellschaft es in manchen Fällen fast zu fordern scheint – als scheinbar einfachste Lösung eines Problems. Doch sind Kinder überhaupt ein Problem?

Nein, sagt die Kirche. Der „Kultur des Todes“ setzt sie die „Kultur des Lebens“ entgegen. Sie weiß, dass das Leben lebenswert ist – und heißt jedes Kind willkommen: egal ob es behindert ist oder nicht. Egal ob es gerade in den Lebensplan der Eltern hineinzupassen scheint oder nicht.

Damit sich immer mehr Menschen auf das Abenteuer „Kind“ einlassen können, müssen wir alle umdenken: und eine Atmosphäre schaffen, in der Kinder uneingeschränkt willkommen sind. Wie das gehen soll? Das zeigt der Kongress, den das Projekt 1000plus Ende Oktober veranstaltet. Unter dem Titel „Kultur des Lebens“ wird es im Veranstaltungsforum Fürstenfeld bei München am Freitag, 27., und Samstag, 28.Oktober, um genau diese Frage gehen: Wie schaffen wir es, Deutschland zu einem kinderfreundlichen Land zu machen – und was kann jeder einzelne tun? In Diskussionsrunden und Workshops kann jeder Teilnehmer erleben, wie er selbst dazu beitragen kann, die Atmosphäre in der Gesellschaft zu ändern: hin zu einem uneingeschränkten Ja zum Leben. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Weitere Infos auf www.1000plus.net/kongress

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