The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Glaube & Genuss (Seite 1 von 24)

Sport & Spiritualität

5 gute Gründe, warum jeder Christ Sport treiben sollte

Leib und Seele gehören nicht nur zusammen, sondern bedürfen auch der Übung: Sport, Ernährung, gute Gewohnheiten, ausreichend Schlaf – alles hängt zusammen.

„Verherrlicht also Gott in Eurem Leib“ (1Kor 6,20)
Foto: Pixabay / tpsdave

Hier sind fünf gute Gründe, warum Katholiken sich körperlich betätigen – und auch sonst auf ihren Leib achten – sollten: 

1. Dein Körper ist ein Tempel, wie wir im ersten Korintherbrief lesen.

Wer zwischen Sofa und Bürostuhl vergisst, dass wir ein Geschöpf Gottes sind, der vernachlässigt leicht das Geschenk des eigenen Körpers. Oder er macht daraus – was das andere Extrem ist – einen Götzen: Wer als eitler Pfau krankhaft aufs Äußere achtet, der verherrlicht nicht mehr Gott, sondern sich selbst.

2. Wenn Du Dich in Deiner eigenen Haut wohlfühlst, fällt Dir ein guter Umgang mit anderen Menschen leichter. 

Wer aktiv ist, hat automatisch bessere Laune und ganz andere Reserven im täglichen neuen Kampf um Liebe, Heiligkeit und Frieden.

3. Dein Ehepartner weiß es zu schätzen.

Wenn Mann und Frau einander heiraten, so der Apostel Paulus im gleichen Korintherbrief, dann schenken sie einander auch körperlich. Wer – für den anderen – in diesem Sinn auf seinen Körper achtet, statt sich gehen zu lassen, lebt also auch seine Berufung besser.

Logisch: Auch wer nicht heiratet, lebt so ein gesünderes, längeres Leben – wovon alle Menschen um einen herum etwas haben.

4. Du bist ein Vorbild

Wer aktiv ist, zeigt auch den Mitmenschen, dass es sich lohnt – besonders den Kindern.

5. Sport ist eine gute Analogie fürs Leben als Christ

Das englische Wort „Exercise“ bringt es auf den Punkt: Wir üben Körper und Seele, überwinden unsere Schwächen, verbessern unsere Kraft und Flexibilität. Ganz so, wie Christen ihr ganzes Leben führen sollen, jeden Tag auf’s Neue.

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Thirsty Priests

„Durstige Priester“: Kneipe tauft Bier nach Seminaristen-Panne um

Schankbier
Foto: Gemeinfrei

Tim Lewis ist der PR Manager für Brains, die Firma, der die „City Arms Pub“ in Cardiff, Wales gehört. Eines der Lieblingsbiere der angehenden Priester nach ihnen zu benennen sei ein kleines Dankeschön für die freundliche Gelassenheit, mit der die Gruppe auf den Beinahe-Rauswurf reagierte, nachdem man sie mit einer Junggesellen-Abschiedsfeier verwechselt hatte. „Wir wollten uns mit einer Geste des Dankes revanchieren, dass sie so gutherzig auf die Verwechslung reagierten“, sagte Lewis gegenüber „Wales Online“.

Das nun als „Thirsty Priests“ bekannte Bräu wird als „intensives, wärmendes Bier mit einem sauberen, angenehmen Abgang“ beschrieben. Der neue Slogan des obergärigen Tropfens, der einst als „Rev James“ verkauft wurde? „Saving Souls and satisfying thirst“ – „Rettet Seelen und stillt den Durst“.

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Das Betriebssystem „LIEBE“ und wie eine neue Generation es anwendet!

„Hat der Glaube an Gott überhaupt einen Sinn?“ „Was ist mit diesem Jesus eigentlich?“ „Ist die Welt nicht viel besser dran ohne Religion?“ „Und was soll mir persönlich eigentlich dieses Beten bringen?“

Eine Betrachtung von Christian Schallauer

Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme und die auch gestellt werden dürfen! Fragen, die – wenn sie ehrlich gemeint sind – oft aus einer tiefen Sehnsucht entspringen. Es ist, als würde etwas in unserem tiefsten Inneren nach etwas suchen. Ich denke, in dieser Frage sind sich doch die meisten Menschen einig – selbst meine Lieblinge, die faktenresistenten Menschen!

pixabay.com / Free for commercial use, no attribution required

Diese Sehnsucht gehört zu uns als Personen – wie das Wasser zur Erde, wie das Blut zu unserem Körper! Sie wurde uns von dem eingesetzt, von dem wir gewollt sind – der unseren Namen in seine Hand eingeschrieben hat! Und schon stoßen wir an eine Grenze! Dass wir nicht mit dem Storch oder mit Amazon geliefert wurden, wird hier kein Diskussionspunkt werden – aber, dass Gott bei der Entstehung des Menschen auch ins Spiel kommt, wagen schon viele zu bezweifeln!

Aber es bleiben doch Fragen im Raum, auch wenn man nicht glaubt, dass Gott eine Rolle dabei spielt: Wie ist zu erklären, dass es mehr als acht Milliarden Menschen auf der Welt gibt und niemand, wirklich niemand, völlig identisch ist? – und das ist nur der aktuelle Stand und nicht die Anzahl aller Menschen, die jemals gelebt haben. Die Frage nach der Einzigartigkeit bleibt bestehen.

Was bleibt sonst noch an Erklärungen? Der Zufall? Die Natur (was ist die Natur?) oder sonstige schwache Erklärungsansätze? Ich habe mich während meines Studiums der „Theologie des Leibes“ nach Johannes Paul II. auch mit der Thematik der künstlichen Befruchtung beschäftigen dürfen. Wenn man bedenkt, dass auch für führende Experten und Wissenschaftler dabei unzählige Fragen offenbleiben. Der der natürliche Prozess läuft so genial, so atemberaubend ab, dass dabei von vielen plötzlich der Faktor „Gott“ angedacht wird. Dann aber meine ich, kann man auch schon davon sprechen, dass wir Gott als Schöpfer denken dürfen und sollen!

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Podcast

Recktenwalds Essays

Ein neuer Podcast bietet Essays über aktuelle und überzeitliche Themen aus Philosophie und Theologie aus katholischer Sicht. Dazu gehören kritische Analysen moderner Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft sowie Einsichten aus Glaube, Vernunft und Offenbarung, von denen Pater Engelbert Recktenwald überzeugt ist, dass sie das nötige Hintergrundwissen abgeben, um sich ein zeitgeistunabhängiges Urteil bilden zu können.

Pater Engelbert Recktenwald an die Cathwalk-Leser:

Ich freue mich, meinen Podcast vorstellen zu können, der letzte Woche mit drei Episoden an den Start gegangen ist. Mit meinen theologischen und philosophischen Essays will ich geistiges Rüstzeug bereitstellen, das helfen soll, sich im geistigen Chaos der heutigen Zeit ein fundiertes Urteil zu bilden und sich mit den verschiedenen Strömungen in Kirche, Theologie und Philosophie kritisch auseinander setzen zu können. Voraussichtlich wird alle ein bis zwei Wochen eine neue Episode erscheinen. Wer den Podcast abonniert, versäumt keine Folge.

Recktenwalds Essays sind auch auf iTunes kostenfrei erhältlich und stehen zum Download bereit, klicken Sie einfach auf den Abonier-Buttun unten.

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Sport & Spiritualität

Scheitern am Großglockner oder was Training mit Beten zu tun hat!

3. Juni 2012, 7:00h: Es stehen an die 3000 Radsportler in Bruck an der Großglocknerstraße beim Start des größten Radrennens von Österreich. Ich stehe ganz am Ende der Startaufstellung. Nicht nur weil ich zum ersten Mal dabei bin und mich noch überhaupt nicht so recht auskenne, sondern auch, weil mir so die letzten 20 Minuten bewusstgeworden ist, dass das hier echt eine Challenge wird! Wie bin ich noch gleich auf diese verrückte Idee gekommen, mich hier anzumelden?

Nach Jahren im Motorsport kam für mich der Punkt, wo ich mehr die Ruhe suchte und mir eine Bergtour mehr gab als ein Rennen zu bestreiten. Der Sport, die Liebe zur Geschwindigkeit und ein gewisser Kampfgeist wahren aber immer noch Teil von mir und so fand ich mich auf dem Rennrad wieder. Es war genau das was ich suchte! Ich war viel draußen in der Natur, konnte die Stille und Einsamkeit bei langen Bergstraßen aufsaugen und war gerne im Duell mit anderen Rennradfahrer. So kam es auch das mir Rennradkollegen von dem berühmt, berüchtigtem „Glocknerkönig“ erzählten. Ein Radrennen mit Start in Bruck am Ortsplatz mit Ziel am Fuschertörl – das sind rund 27 Kilometer mit knapp 1700 Höhenmeter. Mein Rennfahrerherz war sofort begeistert! Dazu kam die Feststellung:

Willst du als echter Rennradfahrer was gelten, musst du das Ding unter zwei Stunden absolvieren – alles andere sind Freizeitaktivsten die sich auf ein Fahrrad verirrt haben!

Ok – das war eine Ansage, die ich sofort persönlich nahm!

Der Kampf beginnt

Da stand ich nun, neben Waden die mich an Profisportler erinnerten, neben Rennräder die bis ins kleinste Detail mit Carbon gebaut waren und lauschte schon sehr demütig Gesprächen, die davon handelten wie viele tausend Trainingskilometer extra für das Rennen trainiert wurden.

Demütig deshalb, weil ich auf meinem Alurennrad vom Sportdiskonter, mit knapp 500 Kilometer Training, irgendwie fühlte das ich mich da auf etwas eingelassen hatte, dass mich an meine Grenzen bringen wird!

So ging ich kurz vor dem Start – wie auch in all den Jahren im Motorsport – in mein Ritual. Ich kniete mich nieder und betete.

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Maria Magdalena

Die heilige Maria Magdalena – Zeugin und Büßerin.

Rom – Papst Franziskus hat den Gedenktag der heiligen Maria Magdalena zum Fest erhoben und damit die Bedeutung der Frau unterstrichen, deren Füße zum ersten Mal das leere Grab nach der Auferstehung Christi betreten haben und die den Aposteln erzählt hat, dass sie dem Herrn begegnet sei. Sie ist Zeugin der frohen Botschaft und wurde daher vom heiligen Thomas von Aquin auch "apostola apostolorum" – Apostelin der Apostel genannt.

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Tizian_010

Tizian: Büßende Maria Magdalena, um 1533 | The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=159483

Freilich ist damit nicht gemeint, dass sie die Erste im Apostelkollegium war und Petrus seine Stellung streitig machte. Vielmehr sagt dieser schöne Titel – als Genetivus objektivus übersetzt – dass sie „Apostolin für die Apostel“, Gesandte für die Gesandten war.

Liebende Büßerin, nicht Bannerträgerin der Frauenrechte

Maria von Magdala, die treue Jüngerin Jesu, wird nicht selten dafür missbraucht, eine falsche feministische Theologie voranzutreiben, die sich dann auch nicht scheut, die Weihe von Frauen zu Priesterinnen und Diakoninnen zu fordern. Papst Franziskus – obwohl er die Bedeutung der Frauen im kirchlichen Leben fördert und wertschätzt – ist für solche Projekte nicht zu haben.

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Netzkultur

Katholizismus erklärt im Podcast

Der Podcaster und freie Journalist Wilhelm Ahrendt hat im Podcast 1337 Kultur den katholischen Glauben, sowie Teile der katholischen Kultur erklärt. Der Podcast, in dem er auftrat ist eher in der linken Netzkultur zu verorten. Der Katholizismus findet dort überraschend viel Platz.

Wilhelm Ahrendt wurde vom Macher des Podcasts 1337 Kultur, welcher vom Linguisten Martin Hase (aka Maha) betrieben wird, eingeladen mit ihm einen Podcast zum Thema des Katholisch-Seiens zu machen. Wilhelm Ahrendt, als Katholik sagte sofort zu und spracht über vier Stunden lang mit Maha über seine; über unsere Konfession.

Das Gespräch ist von viel Offenheit und Sympathie, von Seiten Maha geprägt, aber auch von bestimmter, jedoch höflicher Betonung des einzig wahren katholischen Glaubens geprägt.

Wilhelm Ahrendt macht unter anderem den Podcast Gott bewahre! und ist seit Kurzem auch im festen Team von The Cathwalk dabei. Er bezeichnet sich als katholischen Fanboy und ist auch Ministrant in Berlin – St. Mauritius.

Die Episode des Podcasts ist unten hörbar und abrufbar, Kommentare sind auf der Seite von 1337@Kultur zu posten, denn dort findet die Diskussion statt.

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