The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Kunst & Kultur (Seite 1 von 44)

Leonardo Da Vinci

Das ist das Bild, welches zusammen mit der Mona Lisa gemalt wurde

ROM, (CNA Deutsch).- Das berühmteste Werk des italienischen Künstlers Leonardo Da Vinci ist die „Mona Lisa“, aber nur wenige wissen, dass er gleichzeitig ein Bild Jesu gemalt hat, das den Titel „Salvator Mundi“ – Erlöser der Welt – trägt.

Dieses Gemälde wurde vor kurzem als die „größte künstlerische Wiederentdeckung des XXI. Jahrhunderts“ vorgestellt.

Das Bild ist 60 Zentimeter hoch und zeigt Jesus Christus in einem blauen Gewand. In der linken Hand hält der Heiland eine gläserne Kugel, die den Kosmos symbolisiert und mit der anderen zeichnet er eine Geste des Segens.

Salvator mundi (deutsch „Heiland der Welt“) ist der Titel eines Gemäldes, das Leonardo da Vinci zugeschrieben wird. Das Gemälde befand sich seit 2005 im Eigentum des Kunsthändlers Robert Simon und weiterer Personen, die Restaurierungen und Untersuchungen veranlassten. Verschiedene Expertisen kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um ein eigenhändiges Werk Leonardo da Vincis handle. (Quelle: Wikipendia)

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 6 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Sternstunde Philosophie

100 Jahre Albert Camus

Iris Radisch und Martin Meyer im Gespräch

Empfehlenswerte Beiträge von Josef Jung zu Camus auf The Cathwalk:

 

Dieser Artikel wurde bereits 1 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Betrachtungen im Heiligen Land

Lebendiges Wasser am Toten Meer

»Einmal im Leben das Heilige Land sehen!« Das ist der Wunsch eines jedes, der vom christlichen Glauben ergriffen ist. Jene Stätten, die mit dem Leben Jesu in so inniger Verbindung stehen, haben heute, 2000 Jahre später, nichts von ihrer Faszination eingebüßt: Bethlehem, die berühmte Geburtsstadt, Nazareth, das verborgene Dorf der Kindheit und Jugend, Jerusalem, die »Shel Zahav – goldene Stadt« und Mittelpunkt der Erlösung.

Wie er seine Reisegruppe um das Tote Meer führt, führt Pater Andreas Steiner auch seine Leserinnen und Leser lebensnah durch das Heilige Land. Mit seinen Anekdoten und zahlreichen historischen Ausführungen ist dieses unbedingt lesenswerte Werk weitaus mehr als ein einfacher Reiseführer. Mit aufschlussreichen Informationen und lebendiger Erzählweise führt Pater Steiners Werk vor, welche historische und religiöse Bedeutung Jerusalem, Israel und das Grenzgebiet in der Geschichte des Christentums haben. Gerade in einer Zeit misslicher Umstände ist es wichtig, sich über die Hintergründe bewusst zu werden und somit ist diese anschauliche literarische Reise besonders bemerkenswert; ein großartiges und fesselndes Werk, das auch dem Ernstesten garantiert das ein oder andere Schmunzeln abgewinnt.

Mit dem vorliegenden Buch können Sie anhand der detaillierten Beschreibung des Autors genau das tun: das Heilige Land bereisen. Und noch mehr: Mit dem lebhaften, aktuellen Reisebericht verbindet der Autor nicht nur die historische Bedeutung der heiligen Stätten und ihren archäologischen Werdegang, sondern verwebt auch seine persönlichen inneren Erfahrungen als katholischer Priester in die Erzählung.

Buchfakten

Autor: Andreas B. Steiner
 Titel: Lebendiges Wasser am Toten Meer – Betrachtungen im Heiligen Land
 ISBN: 978-386417-098-0
 212 Seiten, Softcover
 Link: https://www.patrimonium-verlag.de/andreas-b-steiner/lebendiges-wasser-am-toten-meer

 

Dieser Artikel wurde bereits 11 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Trinitatiskirche

„Gott bewahre uns vor dem Ärgsten!“

In Erdmannsdorf bei Chemnitz ist der Turm der Trinitatiskirche saniert worden. Eine Hohlkugel auf dessen Spitze gab dabei eine sprechende Erinnerung an die einstige Unterdrückung von Gläubigen in der DDR preis.

Die Trinitatiskirche der ev.- luth. Kirchgemeinde
Erdmannsdorf | Bild: http://www.kirche-erdmannsdorf.de

Von Michael Kunze

Erdmannsdorf. Mitte Mai war es, als Dachdecker, Angehörige der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und Pfarrer Uwe Winkler einen kleinen Schatz aus der Kapsel unter dem Kirchturmkreuz im sächsischen Erdmannsdorf bei Chemnitz zogen. „Eigentlich war ich zunächst ein bisschen enttäuscht über den Inhalt“, sagte Winkler im Nachgang. Denn die Kapsel barg auf den ersten Blick keine Kostbarkeiten. Es fanden sich lediglich eine bislang undatierte gedrechselte Holzkartusche, eine weitere glatte, schmalere aus Kupfer, dazu eine Glasflasche und ein größeres Papierstück, dessen Beschriftung durch Witterungseinflüsse weitgehend unkenntlich geworden ist. Als Winkler vor Jahren an einer Kirchensanierung im erzgebirgischen Städtchen Thum mitwirkte, habe ein ähnlicher Behälter etwa alte Münzen beinhaltet.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 8 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Augustinus-Variationen

Mein Gewicht ist meine Liebe

Eine Rezension von Matthias Matussek

Mit seinen „Bekenntnissen“ hat Kirchenvater Augustinus 401 die erste große Autobiografie der Weltliteratur vorgelegt. Sie sind sowohl Lebensbeichte wie Glaubensbekenntnis, ein inneres Gespräch mit seinem Schöpfer, eine Innenschau, die radikal ist, denn sie schildert auch die Abwege, Menschliches, Allzumenschliches dieses Spätberufenen, die nichts beschönigt, aber immer wieder in den Jubel ausbricht über den Schöpfer und die lebensverwandelnde Kraft des Glaubens.

Die „Bekenntnisse“ sind in all ihrer platonischen Begriffsschärfe ein exuberantes Lob, eine Einladung zum Tanz, zum Gesang, zu Freudentränen, tatsächlich waren die Messen damals erfüllt davon: „Wie aber soll ich anrufen ihn, meinen Gott und Herrn? Denn zu mir hinein rufe ich ihn ja, wenn ich ihn anrufe.“

Der immens begabte junge Dichter Marco Kunz nutzt den großen Text des Augustinus wie das Streichholz die Reibfläche – er lässt sich entzünden, wieder und wieder, in seinen „Augustinus-Variationen“, die nun unter dem Titel „Mein Gewicht ist meine Liebe“ im Verlag „Wort im Bild“ erschienen sind. Er ruft in sich hinein und ruft zu Gott, zu dem er gefunden hat, mit einem Brennen und schließlich der allerschönsten, glänzenden Gewissheit, denn, so das berühmte Augustinus-Wort, „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“ Mit verblüffender poetischer Sicherheit nimmt er jeweils einen Satz aus den Bekenntnissen oder anderen Werken des Kirchenvaters und dichtet ihn weiter, und spielt ihn weiter, z.B. so:
(Die Augustinus-Worte sind kursiv gesetzt)

Mein Gewicht ist meine Liebe.
Sie ist’s, die mich treibt
wohin es mich auch treiben mag

und dann springt Marco Kunz auf:

ist alles was mir bleibt,

was in der Ewigkeit besteht
und immer schon verband,
was in der Zeit nur Stückwerk ist
und Hoffnung auf das Land,

aus dem ich stamm und das ich ahne,
wissend wie im Traum,
mich ziehend in mein Ur-Zuhaus
jenseits von Zeit und Raum

Besser kann man diesem Platoniker Augustinus wohl kaum nachspüren und schöner auch nicht.

Immer wieder greife ich zu diesem Band, wie einer, der mitsingen möchte in dieser einzigartigen Glaubenvergewisserung durch einen jungen Dichter.

Die „Augustinus-Variationen“, 37 Gedichte, basierend auf Sätzen des heiligen Augustinus (354-430) erschienen Ende September 2017 als A5-Gedichtheft mit dem Titel „Mein Gewicht ist meine Liebe“ zum Preis von 1,75 Euro beim Verlag Wort im Bild. Außerdem vertonte der „Altmeister“ der christlichen Popszene, Siegfried Fietz („Von guten Mächten wunderbar geborgen“), einen Teil der Gedichte, teilweise nach gemeinsamer liedgerechter Bearbeitung. Das so entstandene Musik-Album „AUGUSTINUS“ erschien ebenfalls Ende September 2017 beim Musikverlag abakus.

Marco Kunz (* 1974) veröffentlichte neben zahlreichen Publikationen in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften bisher den Gedichtband „Gezeitenrhythmus in HD“ (2014), außerdem die Romane „Rain Dogs“ (2015) und „Selbiger“ (2016). Mehr Informationen finden Sie auf seinem Blog: www.marcokunz.wordpress.com

Matthias Matussek (*1954) ist einer der bekanntesten und umstrittensten deutschen Journalisten und Publizisten. Er leitete mehrere Jahre das Kulturressort des Spiegel, arbeitete für den Stern und die Welt und veröffentlichte mehrere Bestseller, u.a. Die vaterlose Gesellschaft (1998), Wir Deutschen (2006) und Das katholische Abenteuer (2011). Zurzeit schreibt er als freier Autor und Korrespondent für das Schweizer Wochenmagazin Die Weltwoche.
 

 

 

Dieser Artikel wurde bereits 50 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Seligsprechungsprozesse

Mit der Feder gegen Hitler

Biografie des Historikers, Publizisten und Märtyrers Fritz Michael Gerlich (1883-1934)

Fritz Michael Gerlich (1883-1934) war seit Anfang des 20. Jahrhunderts in München publizistisch tätig, in den 1920er Jahren als Chefredakteur der Münchner Neuesten Nachrichten, Vorgängerin der „Süddeutschen Zeitung“, ab 1930 mit seinem eigenen Blatt „Illustrierter Sonntag“, später „Der gerade Weg“. Calvinistisch erzogen, konvertierte er 1931 zum Katholizismus. Gerlich wandte sich aus christlicher Überzeugung scharf gegen Adolf Hitler und dessen Partei – auch wenn ihm bewusst war, dass ihn dies das Leben kosten könnte, sollten die Nationalsozialisten an die Macht kommen. Ab März 1933 war Gerlich ohne Prozess in sogenannter Schutzhaft, in der Nacht auf den 1. Juli 1934 wurde er im Konzentrationslager Dachau erschossen.

Fritz Michael Gerlich | EOM/Maler unbekannt, Fotograf: Christian Schranner

Carl Albert Fritz Gerlich wurde am 15. Februar 1883 in der damals deutschen Stadt Stettin (Szczecin) geboren und calvinistisch erzogen. 1901 legte er am Königlichen Marienstifts-Gymnasium in Stettin das Abitur ab. Anschließend studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München zunächst Naturwissenschaften, dann Geisteswissenschaften und Geschichte. Er war Vorsitzender des Zusammenschlusses der nichtkorporierten Studenten und Sekretär des liberalen Arbeitervereins München (bis 1909). Neben dem Studium arbeitete er als Werbetexter. 1907 wurde Gerlich zum Dr. phil. promoviert mit einer Arbeit über das Testament Heinrichs VI. Es schloss sich eine Ausbildung als Archivar an, zudem wurde Gerlich bayerischer Staatsbürger (zuvor war er preußischer Staatsbürger gewesen). Ab 1911 war er am Königlichen Geheimarchiv in der Alten Akademie in München tätig. Er arbeitete zudem wissenschaftlich unter anderem zu Geschichte und Theorie des Kapitalismus.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 19 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Wiener Volksoper

Von Freiheit, Tod und Gott – Verdis „I masnadieri“

Zur Neuproduktion von Giuseppe Verdis Die Räuber in der Inszenierung von Alexander Schulin

Eine Opernkritik von John Galt

Freilich, die Wiener Volksoper ist insbesondere für ihre großartigen Inszenierungen von Operetten bekannt. Nichtsdestotrotz spielt sie in jeder Saison auch immer einige Inszenierungen von Opern, die in den vergangenen Jahren stets mehr als nur gelungen waren. Zu nennen sind Werke wie La Traviata, Così fan tutte, Hoffmanns Erzählungen, Don Giovanni, Der Barbier von Sevilla und nun, nach der österreichischen Erstaufführung an der Volksoper im Jahr 1963 eben Verdis I masnadieriDie Räuber, nach Schillers berühmten Erstwerk.

Wie immer an der Volksoper galt auch hier die Devise, dass das Werk in deutscher Sprache aufgeführt wird. Eine Tatsache, die dem Werk in keiner Weise abträglich war. Alexander Schulin gelang es im Gegenteil seine Inszenierung außerordentlich lyrisch zu gestalten. Dies begann bereits mit der Ouvertüre: Das Orchester der Volksoper unter der Leitung von Jac van Steen legte eine perfekt gespielte, dramatische Eröffnung der Oper vor. Bereits hier fasste Schulins Inszenierung Fuß: das Orchester wurde in das Bühnenbild mit eingebunden und Roland Lindenthal spielt das Solo auf dem Violoncello brillant als Teil der Szenerie.

Sofia Soloviy (Amalia), Boaz Daniel (Franz), Chor
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 32 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Seite 1 von 44

The Cathwalk ist eine Marke der Cathwalk-Mediengruppe