The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Kategorie: Cathwalk-History (Seite 1 von 9)

Die Medici – Paten der Renaissance (2/4) – Lorenzo der Kunstmäzen

Cosimos Enkel Lorenzo de Medici, auch „der Prächtige“ genannt, hat zahlreiche Feinde, darunter den Papst. Doch er überlebt alle Attentate und wird zur Schlüsselfigur der Renaissance. Florenz wird zur Weltkulturhauptstadt. Unter Lorenzos Herrschaft wächst die Macht seiner Familie, und die Medici werden zu einer der einflussreichsten
Dynastien im Italien der Renaissance. Nach dem Mord an seinem geliebten Bruder
halten seine Freunde rückhaltlos  zu Lorenzo.

Dieser Artikel wurde bereits 4 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Die Medici – Paten der Renaissance (1/4) – Aufstieg einer Dynastie

Während sich das übrige Europa im 15. Jahrhundert noch ganz unter der Herrschaft der katholischen Kirche befindet, kündigt sich im Florentiner Kultur- und Geistesleben bereits eine von den Medici entscheidend getragene tief greifende Wandlung an. Cosimo de Medici und sein Vater Giovanni gründen die mächtigste Bankendynastie der damaligen Welt, Prinzen und Päpste gehören zu ihren Kunden.

Dieser Artikel wurde bereits 4 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Imperium der Päpste (3/3) – Flammen über Rom

Der Film beleuchtet die Zeit der Reformation, in der sich Luther zum furchtlosen Gegenspieler der Heiligen Väter erhebt. Der gelehrte Theologe kritisiert den Ablasshandel, mit dem das Geld für das ausschweifende Leben der Päpste beschafft werden soll – und für den Neubau des Petersdomes.

Maximilian Schell begibt sich auf eine Zeitreise zu den „letzten Tagen von Rom“, wo arodierende deutsche Landsknechte das „Sündenbabel“ in eigener Regie attackieren.

Dieser Artikel wurde bereits 3 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Imperium der Päpste (2/3) – Verschwörung im Vatikan

Die neue Imperium-Reihe mit Maximilian Schell dokumentiert Aufstieg und Fall des Papsttums von der grössten weltlichen Macht bis zum drohenden Untergang.
Vom Gang nach Canossa bis zur Plünderung Roms.

Aufwändige Reenactments spiegeln lebendige Bilder grosser Epochen wider, in denen der Vatikan zum politischen, kulturellen und religiösen Brennpunkt der europäischen Geschichte wurde.

Dieser Artikel wurde bereits 0 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Zum 100-jährigen Jubiläum

Der Codex Juris Canonici (CIC) von 1917

The Cathwalk.de. – Am 27. Mai 1917, einem Pfingstsonntag, wird der Kodex des Kirchenrechts durch die Konstitution Providentissima Mater Ecclesia feierlich verkündet. Was zeichnet das Gesetzbuch aus? Welche Rechte werden den Laien zugesprochen? Eine Analyse des alten Kirchenrechts nach den Canones und Lehrbüchern.

Der Kodex: Promulgation und Aufbau

Quelle: tezeusz.pl

In dieser Konstitution wird die Kirche als societas perfecta beschrieben, die sich von Anfang an Recht setze. Gasparri verleiht bei seiner Ansprache der päpstlichen Überzeugung Ausdruck, „dass der neue Kodex das Studium und die Beobachtung der Kirchendisziplin und dadurch die Heilung und das ewige Heil der Seelen fördern werde.“ Benedikt XV. tröste es „dass Pius X. sich im Himmel über sein Werk freuen wird“. Der Kodex hat den Umfang eines Bürgerlichen Gesetzbuches und beinhaltet fünf Bücher. Damit behält er die Fünfteilung der mittelalterlichen Dekretaliensammlung bei. Das Eherecht ist im CIC/1917 jedoch kein eigenes Buch mehr, sondern wurde den Sakramenten untergeordnet, wodurch der Kodex eine geistliche Ausrichtung erhält. Nach dem Juristen Ulrich Stutz macht das Gesetzbuch einen einheitlichen Eindruck und ist ein Werk des absoluten Papsttums („Wo der Papst ist, da ist die Kirche“). Der Kodex selbst ist nicht rechtsschöpferisch, da er im Grunde nichts Neues schafft, sondern die Rechtstradition der Kirche aufgreift. Neuerungen werden auf das Notwendigste beschränkt.

Quelle: tezeusz.pl

Die ausdrückliche Bekämpfung des Modernismus spielt im Kodex nach Stutz keine Rolle mehr. Dennoch ist der Kodex ein antimodernistisches Gesetzbuch, wenn er auch darauf verzichtet extreme antimodernistische Maßnahmen zu erwähnen. Ebenfalls werden mit dem Kodex alle nicht erwähnten Strafen ausdrücklich abgeschafft. Da der Kodex die Möglichkeit der Deutungsverschiedenheit bietet, wird nach der Veröffentlichung von Papst Benedikt XV. eine Kommission zur authentischen Interpretation unter dem Vorsitz von Gasparri ins Leben gerufen. Weitere Mitglieder sind u.a. De Lai und van Rossum. Neuerungen sind laut Stutz „schon durch den eminent konservativen Grundzug des katholischen Kirchentums ausgeschlossen.“ Der Kodex ist nach Stutz die Krone der Geschichte des Kirchenrechts. Das erste Buch beschäftigt sich mit dem allgemeinen Teil, in dem einige Neuerungen enthalten sind. Neu am Kodex ist die nun kodifizierte Bestrebung Pius’ X., in der obersten Kirchenleitung keine reinen Diplomaten, sondern nur noch Priester zu haben. So kann nur noch der Kardinal werden, der mindestens drei Jahre Priester ist. Kardinaldiakone soll es nicht mehr geben. Auch wird der Einfluss der Laien in der Besetzung der niederen Kirchenämter mehr als bisher reduziert. Nach dem Kodex gibt es auch nur noch eine Form der Exkommunikation, nämlich die große. Die kleine Form, die nur vom Empfang der Sakramente und dem Erwerb eines Kirchenamtes auschließt, fällt weg.

weiterlesen

Dieser Artikel wurde bereits 8 mal geteilt. Nun bist Du gefragt:

Teile diesen Artikel jetzt!

Seite 1 von 9

The Cathwalk ist eine Marke der Cathwalk-Mediengruppe