The Cathwalk

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Kategorie: Architektur (Seite 1 von 2)

Der gotische Baustil (Doku)

Der gotische Baustil entwickelte sich in der Mitte des zwölften Jahrhunderts im Herzen des Königreichs Frankreich, breitete sich über ganz Europa aus und revolutionierte die Architektur. Die Kathedralen, in denen die Kunst der Gotik zur Vollendung kam, haben die Landschaft Nordfrankreichs verändert. Im Laufe der Jahrhunderte sind die riesigen steinernen Kirchenschiffe ein solch vertrauter Anblick geworden, dass sich keine architektonischen Geheimnisse mehr dahinter zu verbergen scheinen. Aber was ist wirklich über ihre Entstehung bekannt? Schließlich haben die Baumeister nur wenig Material für die Quellenforschung hinterlassen.

Seit 20 Jahren begibt sich eine neue Forschergeneration direkt vor Ort, auf die Baustellen in Noyon und Chartres, um die Baudenkmäler selbst als Quellen zu verwenden. Andere Archäologen untersuchen durch den Einsatz von Spitzentechnologie das Herz von Notre Dame in Paris sowie der Kathedralen in Beauvais und Amiens, die echte Herausforderungen an die Gesetze der Schwerkraft stellen. Aus dem im Mittelalter verwendeten Stein, Glas und Eisen schließen sie auf die komplexen Verfahren und das umfassende Wissen der alten Baumeister. Dank dieser Entdeckungen kann so manches Klischee über die Bauwerke der Gotik widerlegt werden.

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Chartres und der Geist des Mittelalters –Reportage über Chartres

Seit weit mehr als 1000 Jahren reißt der Pilgerstrom nach Chartres zur Kathedrale Notre Dame nicht ab. Damals wie heute fasziniert sie die Menschen. Anhand der bewegten Bildersprache und der faszinierenden Architektur dieser Kirche entsteht das lebendige Bild einer Zeit, die man auch deshalb das dunkle Mittelalter nannte, weil sie sich einem allgemeinen Verständnis so lange verchloß. Kaum ein anderes Gebäude eignet sich besser, Licht in dieses Dunkel zu bringen, als gerade diese Kathedrale.

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Giganten der Gotik: Wie die Kathedralen in den Himmel wuchsen (Doku)

Der Baumeister William von Sens war das reale Vorbild für Ken Folletts Hauptfigur in „Die Säulen der Erde“: ein genialer Architekt und Steinmetz mit einer atemberaubenden Vision, mit kühnen Ideen, die andere kaum zu denken wagten. Ein Mann des 12. Jahrhunderts, seiner Zeit aber weit voraus.

William von Sens und seine Mitstreiter waren Geburtshelfer eines neuen Baustils, der seinen Siegeszug durch Europa begann, später unter dem Namen Gotik weltberühmt und bis heute bewundert werden sollte. Ein Baustil, der mit ganz neuen statischen Ideen Himmel und Helligkeit in einst düstere Kirchenschiffe brachte, der Licht durchflutete steinerne Hallen mit riesigen Fenstern aus bunt leuchtendem Glas schuf.

„Giganten der Gotik“ ist eine filmische Reise ins Mittelalter, in eine Zeit voller Not und Gefahren, aber auch voller mutiger, gottesfürchtiger Menschen, die die ‚Pyramiden des Abendlandes‘ mit ihren bloßen Händen erbauten: Baumeister, Mönche und Händler, Tagelöhner, Bauern und Handwerker – auch Frauen waren darunter – lange bevor im 21. Jahrhundert mit Barbara Schock-Werner die erste Frau Kölner Dombaumeisterin wurde.

Auch sie begleitet und kommentiert die filmische Zeitreise in eine überhaupt nicht dunkle, sondern vielmehr äußerst bunte, dynamische und von Innovationsfreude geprägte Epoche, die in vielen Dingen als die Wiege unserer europäischen Moderne gelten kann. Denn die gotischen Kathedralen sind nur eines der beeindruckenden kulturellen Zeugnisse des Wandels im 12. und 13. Jahrhundert.

Auch in Wirtschaft und Politik bahnten sich tiefgreifende Veränderungen an: Zahlreiche neue Städte wurden gegründet, mit selbstbewussten Bürgern, die nach Mitbestimmung strebten. Neue, internationale Universitäten entstanden, und auch Herrscher, wie der Stauferkaiser Friedrich II., pflegten einen regen Austausch mit Fürsten und Gelehrten aus aller Welt.

Die spannende und aufwendig ausgestattete Dokumentation „Giganten der Gotik“ führt mit zahlreichen Spielszenen und beeindruckenden Computeranimationen mitten hinein in diese faszinierende Epoche des Mittelalters – eine Zeitreise zurück zu Menschen, die sich trotz aller äußeren Unterschiede von uns heute kaum unterschieden, voller Ängste und Hoffnungen, Sehnsüchte und Träume. Eine Reise zurück in unsere gemeinsame europäische Vergangenheit.

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Die Jahrtausendkathedrale: Der Mainzer Dom (Doku)

Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Kathedralenbaus und zeigt die dramatischen Momente im 1000-jährigen Leben des Doms. Wie schaffte man es im Mittelalter, mit purer Muskelkraft ein steinernes Gebirge wie den St. Martins-Dom aufzuschichten? Mit welchen Mitteln versuchten die Mainzer Erzbischöfe, ihre Vorrangstellung im Reich über die Jahrhunderte aufrecht zu erhalten? Wie gelang es, den Dom am Anfang des 20. Jahrhunderts vor dem Einsturz zu bewahren, als der Wasserspiegel des Rheins absank und die Stützpfähle aus Eiche verfaulten? Und wie schafft man es heute, das Herz von Mainz zu erhalten?

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Superbauten: Der Kölner Dom (Doku)

Der Kölner Dom: Er gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten schlechthin in Deutschland. Sein Bau dauerte mehrere Jahrhunderte und kostete umgerechnet rund 3 Milliarden Euro. Doch bis heute wirft der steinerne Koloss viele Fragen auf: Wer bezahlte den Bau, welche Rolle spielte dabei Johann Wolfgang von Goethe und wie konnten die damaligen Baumeister so fortschrittlich denken?

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Kathedralen – Superbauten im Mittelalter (Doku)

Aus 50 Millionen Kilo Stein gemeißelt stehen einige der meisterhaften gotischen Kathedralen nun vor dem Kollaps. Um sie zu retten, macht sich ein Team aus Ingenieuren, Architekten, Kunsthistorikern und Informatikern auf die Suche nach Hinweisen: Sie forschen nach den architektonischen Geheimnissen, die die Erbauer der Kathedralen nutzten, um hohe Türme und gläserne Wände zu errichten.

https://www.youtube.com/watch?v=qXICu8WzQZo

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Hamburger Elbphilharmonie

„Ich denke, die Schönheit hat das Projekt gerettet“

Die Elbphilharmonie ist das architektonische Meisterwerk Hamburgs. Die Kosten sind mehrmals explodiert und das Projekt stand schon vor dem Aus. Die Eröffnung zeigt, dass Schönheit ein Projekt retten kann.

Die Elbphilharmonie ist das architektonische Meisterwerk Hamburgs. Die Kosten sind mehrmals explodiert und das Projekt stand schon vor dem Aus. Die Eröffnung zeigt, dass Schönheit ein Projekt retten kann.

hamburg_-_elbphilharmonie_-_2016

Foto: Avda – Eigenes Werk. Lizenz: CC BY-SA 3.0 URL: https://commons.wikimedia.org

Vorbei die Zeiten der rein pragmatischen Architektur

Schon die Band Rammstein weiß in ihrem Lied „Morgenstern“ zu dichten: „Der Mensch ist doch ein Augentier / Schöne Dinge wünsch ich mir“. Umso erstaunlicher ist es, dass in der Architektur der letzten Jahrzehnten Schönheit keine große Rolle gespielt zu haben scheint. Verständlich wird das, wenn man die Erfahrungen der beiden Weltkriege einbezieht. Vor allem die mörderische Ideologie des Nationalsozialismus missbrauchte Architektur, Pracht und Schönheit um Verbrechen und Völkermord zu begehen. So galt wohl alles als vergiftet, was über pragmatischen Nutzen hinausging – oder man war einfach zu traumatisiert um sich dem Schönen öffnen zu wollen.

Aber Schönheit für sich genommen ist nicht ideologisch, sondern sinnlich. Schönheit spricht den Menschen an, weil er auf Schönheit ausgerichtet ist. Daher ist es nur verständlich, wenn Schönheit auch in der Architektur wieder eine Rolle spielt.

 

Die Schönheit der Elbphilharmonie

Jacques Herzog, einer der beiden Architekten der neuen Elbphilharmonie sagt im Deutsche Bahn Magazin „Mobil“ (01/2017) : „Ich denke, die Schönheit hat das Projekt gerettet!“ Jeder habe „die ungeheure Verführungskraft dieses Projekts gespürt“. Ähnlich äußert sich sein Projektpartner Pierre de Meuron: „Architektur ist, wenn der Mensch sich angesprochen fühlt. Es geht um Liebe!“ Wenn das das zeitgenössische Architekturverständnis ist, sind wir zurückgekehrt zur Idee der Erhabenheit und Transzendenz und haben eine rein naturalistisch-pragmatische Phase überwunden. Die Geschichte zeigt dann, dass die conditio humana zwar leise aber beständig lebt und sich langfristig gegen alles andere durchsetzt.

Architektur und Ausstattung der Philharmonie

Herzog nennt drei Vorbilder für die Elbphilhamonie: das antike Theater von Delphi, die Sportstadien-Architektur und das Zelt. Das gesamte Gebäude besteht aus einem Sockel und einer gläsernen Dachlandschaft. Es beherbergt zwei Konzertsäle (einen großen und kleinen), ein Hotel und einige Appartements. Während der Große Konzertsaal Platz für über 2000 Gäste bietet, passen 550 in den kleinen. Hotel und Wohneinheiten sind natürlich im Bereich der Superlative. Was die Akustik angeht, so strebt die Elbphilharmonie an zu den besten Konzerthäusern der Welt zu gehören. Dazu hat der Japaner Yasuhisa Toyota den Raumklang des Großen Saals am Computer mit 3-D-Modellen berechnet.

Die Elbphilharmonie will Hamburg stolz machen, ihr eine musikalische und künstlische Seele geben – und das scheint gelungen zu sein.

Links:

Homepage der Elbphilharmonie

Deutsche Bahn Magazin „Mobil“

 

Der Artikel erschien zuerst auf hinsehen.net

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