The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

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Ehe

„Für immer heißt für immer“: Was Papst Franziskus zum Thema Ehe sagte

Wörtlich sagte der Papst vor tausenden Pilgern:

Wer wirklich liebt, hat die Absicht und den Mut, „für immer“ für immer zu sagen; aber er weiß, dass er die Gnade Christi und die Hilfe der Heiligen braucht, um das Eheleben für immer zu leben. Nicht wie einige sagen …“solang die Liebe hält.“ Nein. Für immer! Andernfalls ist es besser, erst einmal nicht zu heiraten. Entweder für immer oder garnicht. Deshalb wird in der Hochzeit-Liturgie die Gegenwart der Heiligen angerufen. Und in schwierigen Zeiten müssen wir den Mut haben, die Augen zum Himmel zu heben, an an die vielen Christen zu denken, die schwere Zeiten durchmachten, und dabei das weiße Gewand der Taufe behielten, gewaschen im Blut des Lammes.

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Eine Initiative der kath. Kirchen

„Ehe.Wir.Heiraten.“ – eine App für Brautpaare

Ab sofort ist eine spezielle Hochzeits-App für Brautpaare verfügbar: Die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e. V. (AKF), der Fachverband für Familienbildung und Familienpastoral in der katholischen Kirche in Deutschland, hat die App „Ehe.Wir.Heiraten.“ entwickelt, die Paare unterstützen und begleiten möchte. Das Angebot richtet sich an alle Paare, die in den nächsten zwölf Monaten heiraten. Informationen und Links zum App Store und zu Google Play sind unter www.ehe-wir-heiraten.de zu finden.

Die Paare erhalten inhaltlich abgestimmt auf das eingegebene Hochzeitsdatum wöchentlich einen Impuls per Push-Benachrichtigung. Bei diesen Impulsen handelt es sich um kurze Texte, Bilder und Videos, die alle wichtigen Themen rund um Hochzeit und Ehe ansprechen. Es geht um Kommunikation in der Beziehung, Spiritualität, Sexualität, den Ablauf der Trauung und vieles mehr. Außerdem können sich die Paare über interessante Termine und Veranstaltungen in den (Erz-)Bistümern und in der Region informieren. Die Hochzeits-App „Ehe.Wir.Heiraten.“ ist in Zusammenarbeit mit den Ehe- und Familienreferaten der deutschen (Erz-)Bistümer und dem Katholischen Bibelwerk entstanden und ist kostenlos für alle Android- und iOS-Smartphones verfügbar.

Weitere ausführliche Informationen rund um die kirchliche Hochzeit, Informationen zum Traugottesdienst, Ehe(vorbereitungs)kurse, Paarspiritualität, Ehebriefe und vieles mehr sind unter www.kirchlich-heiraten.info zu finden.

 

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Bischofsynode

Fragebogen ist online: Hören, was die Jugend will

Erzbistum Köln – Bischofsynode – Ergänzender Fragebogen im Netz

Kardinal Woelki und Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp mit den Jugendlichen, die den diözesanen Fragebogen mitentwickelt haben; Erzbistum Köln

Erzbistum Köln. Der Fragebogen aus dem Vatikan und die ergänzenden  Fragen des Erzbistums Köln zur Jugendsynode sind online. Unter www.jugend-macht-kirche.de können sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 29 Jahren an der Online-Befragung beteiligen. Welche Sorgen und Nöte haben junge Menschen?  Spielt der Glaube in ihrem Leben noch eine Rolle? Wozu fühlen sie sich in ihrem Leben berufen? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu bekommen, hat das Erzbistum Köln eine diözesane Kampagne ins Leben gerufen, in deren Rahmen der Fragebogen Aufschluss über die momentane Situation von Jugendlichen geben soll.

Basis für diese Initiative ist die im Oktober 2018 anstehende Bischofssynode zum Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsentscheidung“. Mit dem Fragebogen folgt das Erzbistum Köln dem Anliegen des Papstes, den gemeinsamen Auftrag von Jugend- und Berufungspastoral zu betonen.

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Gedicht zum Sonntag

„Warm die ersten Strahlen beben“

„Morgenandacht“ von Richard Fedor Leopold Dehmel (1863-1920)

Sehnsucht hat mich früh geweckt;
wo die alten Eichen rauschen,
hier am Waldrand hingestreckt,
will ich dich, Natur, belauschen.

Jeder Halm steht wie erwacht;
grüner scheint das Feld zu leben,
wenn im kühlen Tau der Nacht
warm die ersten Strahlen beben.

Wie die Fülle mich beengt!
so viel Großes! so viel Kleines!
wie es sich zusammendrängt
in ein übermächtig Eines!

Wie der Wind im Hafer surrt,
tief im Gras die Grillen klingen,
hoch im Holz die Taube gurrt,
wie die Blätter alle schwingen,

wie die Bienen taumelnd sammeln
und die Käfer lautlos schlüpfen –
oh Natur! was soll mein Stammeln,
seh ich all das dich verknüpfen:

wie es mir ins Innre dringt,
all das Große, all das Kleine,
wie’s mit mir zusammenklingt
in das übermächtig Eine!

Richard Dehmel 1905 auf einer Fotografie von Rudolf Dührkoop.

Richard (Fedor Leopold) Dehmel (1863-1920) wurde am 18. November 1863 in Hermsdorf bei Wendisch Buchholz in der Mark Brandenburg geboren. Nach dem Abitur studierte Dehmel ab 1882 in Berlin Naturwissenschaften, Nationalökonomie und Philosophie. Seine Studien schloss er 1887 mit einer Promotion ab. Im Anschluss war er im Versicherungswesen, beim Zentralverband Deutscher Privater Feuerversicherungen, in Berlin tätig.

1893 zog Dehmel nach Hamburg, wo sein Freund Detlev von Liliencron (1844-1909) lebte. 1895 war Dehmel einer der Mitbegründer der Zeitschrift PAN und widmete sich fortan hauptberuflich der Schriftstellerei. Während des Ersten Weltkriegs diente Dehmel, der sich freiwillig gemeldet hatte, an der Front. Er starb am 8. Februar 1920 an den Folgen einer Venenentzündung, die er sich im Krieg zugezogenen hatte.

Dehmels Gedichte, die auch von Kollegen wie Rainer Maria Rilke (1875-1926) oder Thomas Mann (1875-1955) geschätzt wurden, wurden von bedeutenden Komponisten wie Richard Strauss (1864-1949) , Arnold Schönberg (1874-1951) – „Verklärte Nacht“ aus dem Jahr 1899 – oder Kurt Weill (1900-1950) vertont.

Britta Dörre, zenit.org

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Die Medici – Paten der Renaissance (1/4) – Aufstieg einer Dynastie

Während sich das übrige Europa im 15. Jahrhundert noch ganz unter der Herrschaft der katholischen Kirche befindet, kündigt sich im Florentiner Kultur- und Geistesleben bereits eine von den Medici entscheidend getragene tief greifende Wandlung an. Cosimo de Medici und sein Vater Giovanni gründen die mächtigste Bankendynastie der damaligen Welt, Prinzen und Päpste gehören zu ihren Kunden.

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