The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

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Kirche in Not

Eine Million Kinder beten den Rosenkranz

Plakat zur Kinder-Gebetsaktion am 18. Oktober.

Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ ruft zur Teilnahme an der Aktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ auf. In aller Welt werden sich am Mittwoch, dem 18. Oktober, um 9:00 Uhr Ortszeit Kinder jeden Alters versammeln, um für Einheit und Frieden in der Welt zu beten. In vielen Regionen der Welt wird hierfür der Unterricht für eine halbe Stunde unterbrochen.

Die Kinder-Rosenkranz-Aktion ist 2005 in Venezuela entstanden. Die Initiatoren vertrauen auf einen Ausspruch des heiligen Paters Pio, der lautet: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird die Welt sich verändern.“ So ist die Initiative zu ihrem Namen gekommen. Der Oktober gilt in der katholischen Kirche als Rosenkranzmonat.

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Douthats Kritik

Tod eines Chauvinisten: Die New York Times zum Tod Hugh Hefners

Der konservative NYT-Journalist Ross Douthat hat in der New York Times Online einen Abgesang auf Hugh Hefner geschrieben. Statt einen Lobpreis auf den Hedonistenpapst zu singen, kritisiert er ihn vor allem als frauenfeindlichen Chauvinisten.

Von Promifotos.de aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1422018

Douthats Kritik

„Hugh Hefner, mit 91 Jahren von uns gegangen, war ein Pornograph und Chauvinist, der mit Masturbation, Konsumismus und der Ausbeutung von Frauen reich wurde, er alterte zu einem grotesken Grinser mit einer Kapitänsmütze und starb als Messi in einem verwesenden Anwesen, in dem Pornos während seiner kranken Orgien dröhnten.“ (Übersetzung des Autors)

Anstatt irgendwelche Hymen auf diesen angeblichen Hedonisten-Lifestyle zu singen, der für viele Männer immer noch eine Art Lustparadies zu sein scheint, macht Douthat unverblümt klar, was der Preis für diesen Schein ist. Er fährt dann auch mit Furor fort und konstatiert: Hefner sei „ein Vater von schmutzigen Süchten, Essstörungen, Abtreibungen, Ehescheidungen und Syphilis“ gewesen, „ein prätentiöser Hausierer, der Updike Geschichten veröffentlicht hat, die niemand gelesen hat, während er Fleischbeschaffung für Prominenten machte, ein Revolutionär, dessen Revolution vor allem Männern wie ihm selbst zugutekam.“

Keine Verklärung des hedonistischen Lifestyles

Der so genannte Kämpfer gegen Prüderie, war kein Befreier, sondern ein Haremskönig, der Frauen viel Leid und Elend zugefügt hat. Die Verklärung und „Vercoolung“ solcher Lebensweisen ist in keiner Weise gerechtfertigt. Auf emma.de steht dementsprechend:

„Linda Lovelace war 1972 der weltberühmte Star in dem Porno-Blockbuster „Deep Throat“. Doch hinter den Kulissen erlebte sie das Grauen. […]. Über ihr Martyrium schrieb sie das Buch „Ordeal“ (Tortur). Darin schildert sie auch, was ihr auf einer der Sexpartys geschah, die Hugh Hefner, der „Kämpfer gegen Prüderie“ (Spiegel online), gerne veranstaltete.“

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Interview mit Mons. Florian Kolfhaus

Warum Oktober der Rosenkranzmonat ist – Und was dieses Gebet uns bringt

Warum das so ist, und was es mit dem Rosenkranz auf sich hat, haben wir Monsignore Florian Kolfhaus gefragt. Der Priester und promovierte Theologe ist Autor mehrerer Bücher zum Thema, darunter „Der Rosenkranz – Theologie auf Knien“ (Dominus Verlag, Augsburg).

Monsignore Dr. Kolfhaus, warum – und seit wann – ist der Oktober der Rosenkranzmonat?

FLORIAN KOLFHAUS: Papst Pius V hat das Fest Unserer lieben Frau vom Sieg  zur Erinnerung an den unerwarteten Triumph über die türkischen Flotten bei Lepanto  1571 eingeführt. Zuvor hatte er die Christenheit aufgerufen, sich an Maria zu wenden, um den aus menschlicher Sicht unabwendbaren Einfall der moslemischen Streitkräfte zu verhindern. Schon im Jahr 1573 ist dieser Gedenktag zum Rosenkranzfest umbenannt worden, das seit 1913 immer am 7. Oktober gefeiert wird. So ist der Monat Oktober in besondere Weise ein Aufruf, in den Nöten von Kirche und Welt vertrauensvoll den Rosenkranz zu beten. In besonderer Weise hat Papst Leo XIII mit seinen Rosenkranz-Enzykliken diese Andacht gefördert. Aber auch der heilige Papst Johannes Paul II hat mit dem Rosenkranzjahr diesem alten, doch stets modernen Gebet neuen Aufschwung gegeben, weil er davon überzeugt war – wie Schwester Lucia, die Seherin von Fatima, gesagt hat – dass es kein Problem gibt, dass sich nicht mit dem Rosenkranz lösen läßt. Diese Perlenschnur ist wie die Schleuder Davids, der fünf Steine mitnahm, um Goliath zu besiegen. Auch wir gewinnen mit diesem Gebet, in dem jeweils fünf große Geheimnisse betrachtet werden – das sind gleichsam unsere Steine in der Schleuder – die großen Herausforderungen unserer Zeit. Lassen Sie mich nur stichwortartig die Verfolgung der Christen im Mittleren Orient oder die Krise der Familie in der westlichen Welt nennen. Mit dem Rosenkranz bringen selbst Kinder, Kranke und alte Menschen, die vielleicht meinen, nichts mehr tun zu können, Giganten zu Fall. Jeder ist gerade im Oktober eingeladen durch sein Gebet der Welt in ihren Sorgen und Nöten wirksam zu helfen.

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Stephen King wird 70

Göttlicher Horror

Der König der Horror-Geschichten feierte am vergagenen Donnerstag seinen 70. Geburtstag. Stephen King zählt zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Autoren. Dieser Tage läuft das Remake seines Gruselklassikers „Es“ in den Kinos an und seine Romane verkaufen sich millionenfach. Darin geht es um dunkle Mächte, finstere Charaktere, blutige Verbrechen – und Jesus.

Stephen King zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Buchautoren. Am Donnerstag feiert er seinen siebzigsten Geburtstag
Foto: Shane Leonard

Der Tag, an dem Charles Jacobs in seiner Kirche den Glauben öffentlich ablegt, markiert den Beginn seines Untergangs. Wenige Wochen zuvor sind Frau und Kind des Methodistenpastors bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Seine Kirche wollte den erschütterten jungen Mann schonen, einen Gastprediger bestellen – doch Jacobs ergreift an diesem Sonntag das Wort. Er liest aus dem 13. Kapitel des Korintherbriefes, schlägt das Buch zu und bekennt, wie sehr er in den vergangenen Wochen nach der tröstenden Hand eines Retters gesucht hat: „Doch obgleich ich immer wieder auf die Knie gesunken bin, habe ich die Gegenwart Gottes nicht gespürt.“

Was nun folgt, nennt Stephen King in seinem Buch „Revival“ die „Furchtbare Predigt“. Er lässt seine Hauptfigur, die am Ende des Buchs die Hölle auf die Erde zu bringen versucht, Unglücke aufzählen: Autounfälle, Naturkatastrophen, Tode, die keinen Sinn ergeben, unerklärliches Leid. „Die Religion ist das theologische Gegenstück zu einer Versicherungspolice, deren Prämie wir Jahr für Jahr bezahlen, und wenn wir schließlich die Leistung in Anspruch nehmen müssen, für die wir so lammfromm gelöhnt haben, entdecken wir, dass die Firma, die unser Geld genommen hat, in Wahrheit gar nicht existiert.“ Mit diesen Worten nimmt der Pastor einem kleinen Jungen seinen Glauben. Er selbst verwandelt sich vom frommen, gutmütigen und liebevollen Kirchenmann zum rach- und selbstsüchtigen, bitteren Magier.

Das deutsche Cover dieses 53. veröffentlichten Romans des Königs Horror, wie King auch genannt wird, ziert ein von Blitzen umgebenes Kreuz. Deutsche Medien wie die Tageszeitung Die Welt veranlasste der offensichtliche Glaubensbezug des Buchs dazu, die Frage nach der Religion im Werk Kings zu stellen. Tatsächlich ist es verwunderlich, dass bisher wenig zum Thema publiziert wurde. Denn der christliche Glaube ist elementarer Bestandteil seiner Bücher.

Und das, obwohl der erfolgreichste aller Horrorautoren sich öffentlich selten zu seinem eigenen Glaubensleben äußert. Auf seiner Homepage findet sich lediglich die Aussage, dass er an Gott glaube, die Bibel lese und methodistisch erzogen worden sei. Die Kirche besuche er allerdings nicht mehr. Seine Frau Tabitha ist Katholikin, seine Tochter Naomi Pfarrerin in der als liberal geltenden Unitarian Universalist Association – und mit einer Frau liiert. Außerdem ist über King bekannt, dass er lange Zeit alkohol- und drogenabhängig war. Hilfe fand er damals bei den christlich begründeten Anonymen Alkoholikern – eine Erfahrung, die er in seinem ebenfalls erst kürzlich erschienenen Buch „Doctor Sleep“ verarbeitet. Dem Musikmagazin Rolling Stone sagte er dazu im vergangenen Jahr: „Ich habe mich dazu entschieden, zu glauben, dass Gott existiert, und deshalb kann ich sagen: ‚Gott, ich kann das nicht alleine tun. Hilf mir, heute keinen Drink zu nehmen. Hilf mir, heute keine Drogen zu nehmen.‘ Und das funktioniert gut für mich.“

„Mit Religion meint King das Christentum“

Einer der wenigen, die sich in Deutschland mit den christlichen Elementen in den Büchern Kings beschäftigt haben, ist Thomas Kolitsch. Der Deutsch- und Englischlehrer in Leipzig promoviert gerade zu diesem Thema im Fach Literaturwissenschaft. Er weiß: Die Frage nach Leid, Jesus Christus, Demut und Sühne, aber auch die Bigotterie mancher amerikanischer TV-Prediger – über das alles schreibt King, auch wenn es manchmal im Handlungsrahmen seiner oft blutigen und immer furchteinflößenden Geschichten in den Hintergrund tritt. Dass er solcherlei zu Papier bringt, bedeutet auch, dass die Welt es liest. Denn die Bücher des Amerikaners haben sich weltweit über 400 Millionen Mal verkauft und wurden in 40 Sprachen übersetzt. Jeder neue Roman erobert die Bestsellerlisten.

„Wenn King über Religion schreibt, meint er das Christentum“, sagt Kolitsch. So verarbeite er die religiöse Prägung seiner Kindheit, was unter anderem daran deutlich werde, dass die Bösen in seinen Büchern häufig Baptisten seien, die Guten hingegen normalerweise Methodisten – wie King es einst selbst war oder noch ist. Beispiele für Glaubensbezüge in den Geschichten des Autors kann Kolitsch zu Hauf nennen. Da wäre zum Beispiel die fanatisch religiöse Mutter im Erstlingswerk „Carrie“ aus dem Jahr 1974. Ihre streng religiöse Erziehung ist es, die aus der schüchternen Carrie White, die mit übernatürlichen Kräften begabt ist, eine jähzornige Mörderin macht.

Szene aus dem Film „Carrie“
Foto: Bandphoto

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Ort der Taufe Jesu

Eine schöne Betrachtung von Andrea Bocelli

„Das Wunder liegt in jedem Ausdruck des Lebens (und somit der Natur); in jedem Wassertropfen findet sich jenes Wunder, das uns zu Dem zurückführt, der ihn geschaffen hat.“

„Aber als Christ, als praktizierender Katholik, verspürte ich die Notwendigkeit, meine Frömmigkeit auszudrücken, als ich am Jordan stand, und das Bedürfnis, am Ort der Taufe unseres Herrn Jesus zu beten: In Bethanien, wo die Luft getränkt ist von Heiligkeit und das Wasser erbebt von Geistlichkeit und Gebet, da es das Gedächtnis einer alten und doch so aktuellen Begegnung bewahrt, die die Geschichte der Menschen und der Welt verändert hat“, so der Tenor am gestrigen Mittwoch.

Während seines Besuchs führte der Verantwortliche für die Apostolischen Nuntiatur in Jordanien, Pater Mauro Lalli, den blinden Sänger zu den Ufern des Flusses.

Dann nahm er etwas Wasser und schüttete es in die Hände des Sängers.

Danach bekreuzigten sich beide und beteten ein Gegrüßet seist Du, Maria.  Am Ende segnete Pater Lalli den 58-jährigen Künstler und alle Anwesenden, die ihn begleiteten.

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Game of Thrones

Tolkiens Werk, Martins Beitrag und der machiavellistische Zeitgeist

Von Marco F. Gallina

Man muss nicht HBO schauen, oder die Bücher aus der Hand von George R. R. Martin lesen, um vom Phänomen „Game of Thrones“ gehört zu haben. Es reicht bereits, auf dem eigenen – eher mittelmäßigen – Email-Anbieter mit Nachrichten darüber torpediert zu werden, was in der neuen Staffel rund um Martins Fantasy-Welt geschieht. Ach was, Email-Anbieter – selbst die einst ehrwürdige FAZ spekuliert, was als nächstes im Kampf um jenen Eisernen Thron geschieht, um den sich die Völker, Familien und Adligen von Westeros streiten.

Martins Version des phantastischen Mittelalters handelt von politischen Ränkespielen, Bastardsöhnen, Drachen – und viel nackter Haut. Viel, viel nackter Haut und ausgelebten sexuellen Phantasien, die das Barbarische und Animalische, kurz: das Triebhafte und Primitive im Menschen ebenso ins Extreme ziehen wie es Neid, Habgier und Mord auf einer anderen Ebene exerzieren. Unter Verwandten wird gestritten, gehasst, gemordet – und sogar der gemeinsame Koitus ausgeübt.

Die Crux in Westeros besteht darin, dass, weil nahezu jeder Charakter seine Schattenseiten hat, ein jeder auch dem völlig Zügellosen und Bösen verfällt, wenn es seinen Zielen dienlich ist. Die Noblen, die Aufrechten, die Ehrenhaften und Treuen sind die ersten, die sterben. Martin schreckt nicht davor zurück, beliebte Charaktere für eine gute Story zu opfern. Er ist dabei nicht minder kalt als seine Protagonisten, die im Kampf um die Macht über Leichen gehen. Ein großer Teil der Faszination von Martins Werk liegt darin, dass es völlig unberechenbar erscheint. Hauptcharaktere sterben plötzlich. Neue Helden, neue Antagonisten treten auf. Die erfolgreichsten Charaktere wechseln im richtigen Moment die Seiten oder ändern ihre Prioritäten – weshalb es weiter unmöglich bleibt, abzusehen, was als nächstes kommt.

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Wiesn- und Volksfestsaison

Wie Sie im Dirndl eine gute Figur machen – eine vollständige Anleitung

Die Wiesn- und Volksfestsaison ist da und so mancher in bayerischen Landen weilende Preiß wird plötzlich dessen gewahr, dass er sich nicht im Besitze einer Tracht befindet.

Dirndln in verschiedenen Farben und Formen | Von Florian Schott – Eigenes Photo, mit freundlicher Genehmigung aller abgebildeten Personen., CC BY-SA 3.0

von Franziska Holzfurtner 

Nicht weiter schlimm, denn es ist vollkommen in Ordnung, derlei Festivitäten in alltäglicher Kleidung zu besuchen. Auch der Bayer tut dies, um seinen feinen Zwirn zu schonen. Ein „gescheites“ Dirndl verzeichnet Preise im dreistelligen Bereich. Sie wollen Ihr Dirndl ja auch nicht bloß für die Wiesn, oder? Sonst ist es nämlich nur ein Faschingskostüm und dann brauchen Sie eigentlich gar keins. Ihnen fehlt die Einstellung, das Commitment. Und dieses mangelnde Bewusstsein wird man Ihnen auch ansehen, da kann nicht einmal ich helfen. Ein Affe in einem Talar ist ja auch kein Pfarrer. Aber wenn Sie ein richtiges Dirndl wollen, dann sind Sie bei meinem vollständigen und erschöpfenden Regelwerk für Anfänger genau richtig. Anfänger deshalb, weil Regeln da sind, um gebrochen zu werden. Aber halt nicht von Anfängern.

Was ist ein Dirndl und zu welchen Anlässen kann ich es sonst noch tragen?

Das Dirndl ist nicht das Gewand, in dem die Bajuwarin seit 2000 Jahren durch die schwüle Hitze der Filze stapft. Es ist eine Phantasieschöpfung, die sich die süddeutsche Oberschicht im 19. Jahrhundert anhand der Bekleidung von Bauern und Dienstboten ausgedacht hat.

Es ist also ein Kunstprodukt, eine romantische Projektion des Landlebens. Es hat auch wenig mit den „richtigen“ Trachten zu tun, wie sie in den Trachtenvereinen gepflegt werden. Auch die Mode, das Dirndl auf der Wiesn zu tragen ist verhältnismäßig neu. Meine Großmutter, eine waschechte Münchnerin von Geburt, wunderte sich jedenfalls in den 90gern über all die Dirndl, die wieder zu sehen waren.

Man trägt ein Dirndl auch zu Vereins- und Familienfeiern, zur Kirche, auf Hochzeiten, ins Theater, Konzert oder Oper und immer, wenn einem „ums Verrecken“ nichts besseres einfällt. Ein richtiges Dirndl ist NIE deplatziert. When in doubt, Dirndl. Als Begleiter in allen Lebenslagen wird es der Trägerin zu zweiten Haut und zum Panzer. Es ist der zweit-natürlichste Zustand nach nackt. Und deshalb müssen Sie sich beim Kauf viel, viel Zeit lassen und darüber meditieren, ob dieses Kleid die Hülle für Ihr bayerisches Selbst werden könnte. Das ist der Schlüssel dazu, darin nicht auszusehen, wie ein Affe in einem Talar.

Otto Kirberg Mädchen in Festtagstracht, Source/Photographer dorotheum.com

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