The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

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Neues Video aus Heiligenkreuz

Fischer im Netz – Von Menschen, die Menschen zu Gott bringen!

Das STUDIO1133 hat sich auf den Weg gemacht um mit denjenigen zu reden, die Gott zu den Menschen bringen – durch die modernen Medien!
Sehen Sie sich hier und jetzt die bewegenden Zeugnisse vieler Apostel unserer Zeit an.

Mit Karl Wallner, Pater Johannes Paul Chavanne, Frère Luc Emmerich, Reinhild Elisabeth Rössler, Gudrun Kugler, Johannes M. Schwarz, Michael Prüller, Tom Kraetschmer und vielen mehr!

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Was wirklich glücklich macht

Lady Gaga, 2Pac, Josh Radnor und andere Stars: Was wirklich zählt

Reich, schön und berühmt = glücklich, keine Sorgen und Himmel auf Erden. Das ist eine Gleichung an die viele glauben, auf die viele hinarbeiten und für die viele leben. Aber ist es wirklich so? Die Stars im geglaubten Himmelreich sagen worauf es wirklich ankommt.

Josh Radnor, How I Met Your Mother

Radnor spricht über seine Erfahrung als Star der Serie “How I Met Your Mother”. Da er dort einen stets frohen Charakter spielt wurde er gefragt, ob er wirklich immer so glücklich sei. Er dachte anfangs wirklich, dass der durch den Erfolg glücklich werde. Aber es war genau umgekehrt: „Je erfolgreicher die Show wurde, je unglücklicher wurde ich“. Ruhm könne aber ein großartiger Lehrer sein, wenn man dem „Unterrichtsplan“ zustimme. Er habe große Angst vor Demütigung. Was ihn wirklich zurückhalte sei Stolz („pride“). Er lernte folgende Lektionen: Niemandem schaden [wollen], das Leben als Lehrer betrachten. Demütig die Lebenssituationen annehmen und die richtigen Prioritäten setzen.  Darüber hinaus ermutigt er, nicht den den Einfluss, den wir haben zu unterschätzen.

„Alle von uns haben eine wunderschöne und heilige Möglichkeit. Wir können auf eine ansteckende Weise gut sein. Ich glaube an die Macht der Wörter, an die Molekül verändernde Eigenschaft von Güte, Mitgefühl, Selbstlosigkeit und Vergebung.“

Lady Gaga

Lady Gaga spricht in einem Interview an der Yale University darüber, wie man wirklich glücklich wird. Anfangs fragt sie sich: „Warum bist du [Lady Gaga] unglücklich?, Warum möchtest du mit der Musik aufhören?“. Es fühle sich so leer an immer zu lächeln und Selfies zu posten: „Ich habe wesentlich mehr anzubieten als mein Gesicht“. Sie möge es nicht, „benutzt“ werden, damit andere Geld verdienen. Ihre Leidenschaft und Kreativität würde so nicht ernstgenommen. Sie habe gelernt Nein zu sagen: „Ich tue das nicht, ich will das nicht. Dafür stehe ich nicht ein […] und langsam habe Ich mich daran erinnert, wer ich bin“.  Als sie dann in den Spiegel sah, habe sie Ja zu sich selbst gesagt: „Ja, damit kann ich jede Nacht ins Bett gehen, denn das ist eine Person, die ich kenne, die Eier hat, die Integrität hat, die eine Meinung hat“.

2Pac

2Pac beklagte, dass viele Menschen, egal welcher Herkunft, ein Problem damit hätten ehrlich zu sich zu stehen. Sie könnten nur schwer in ihre eigene Seele sehen. Er habe aber seine Integrität bewahrt und sich nicht verkauft. Sein Herz sei mit seinem Körper verbunden gewesen. Es sei zu viel Geld im Spiel, dabei verhungerten Menschen auf der Straße. Er sah seine Aufgabe als Gottes Werk. Gott habe ihm gezeigt, wie das Leben eigentlich sein sollte. Er sah sich auch als Helfer für die „Ghetto-Kids“: „Sind diese Ghetto Kinder nicht Gottes Kinder? Und doch sehe ich dort keine Missionare […]. Ich muss dorthin gehen, weil ich nirgendwo anders abhängen kann. “

Essena O’Neill

Essena O’Neill, einst ein Instagram Star, die mit schönen Bildern Geld verdiente, hat sich radikal gewandelt. Vom Star des Scheins zur Promoterin für das echte Leben. „Alles was wir brauchen ist, dass wir uns wertgeschätzt fühlen, Liebe empfinden für die Menschen, die uns umgeben und etwas tun, durch das wir uns lebendig fühlen.“ Alles andere, wie soziale Anerkennung und exzessives Geldverdienen, so wird im Video deutlich, ist die Mühe nicht wert und dadurch lebt man am Leben vorbei.

Die Stars verkünden die Botschaft des Evangeliums

Es scheint auf den ersten Blick überraschend zu sein, aber jede und jeder Einzelne der Stars gibt auf ihre und seine Weise Zeugnis vom Evangelium ab. Die echte Lebenssehnsucht, die nach einem „Leben in Fülle (Joh. 10, 10) wird in den Zeugnissen deutlich. Aber wie wird sie gefunden? Eben nicht auf dem Weg der selbstbezogenen Selbstverwirklichung, sondern durch eine sinnvolle Tätigkeit, durch Liebe und Hingabe (vgl. Mt. 16, 26 // Joh. 15, 12-17). Damit bestätigen die Stars auf ihre Weise die Wahrheit der Frohen Botschaft.

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Gedicht zum Sonntag

„Blaue Länder der Wolken, Weiße Segel dicht “

„Träumerei in Hellblau“ von Georg Heym (1887-1912)

Alle Landschaften haben
Sich mit Blau gefüllt.
Alle Büsche und Bäume des Stromes,
Der weit in den Norden schwillt.

Blaue Länder der Wolken,
Weiße Segel dicht,
Die Gestade des Himmels in Fernen
Zergehen in Wind und Licht.

Wenn die Abende sinken
Und wir schlafen ein,
Gehen die Träume, die schönen,
Mit leichten Füßen herein.

Zymbeln lassen sie klingen
In den Händen licht.
Manche flüstern, und halten
Kerzen vor ihr Gesicht.

Georg Heym (1887-1912) wurde am 30. Oktober 1887 in Hirschberg in Schlesien geboren. Der Familientradition folgend, begann Heym auf den Wunsch des Vaters nach dem Abitur 1907 ein Jurastudium in Würzburg und Jena. 1911 beendete er sein Studium in Berlin, aber nicht den Vorbereitungsdienst, sondern ließ sich beurlauben. Er schrieb sich in das Orientalische Seminar in Berlin ein und bewarb sich auf eine Stelle als Offiziersanwärter. Ab 1899 war Heym schriftstellerisch tätig und führte ab 1904 Tagebuch. Vier Wochen vor seinem Tod begann er das letzte Heft, das den Titel „Tagebuch des Georg Heym. Der nicht den Weg weiß“ trug. Georg Heym ertrank am 16. Januar 1912 beim Schlittschuhlaufen auf der Havel in Berlin.

Quelle: Britta Dörre, zenit.org
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Podcast

Recktenwalds Essays

Ein neuer Podcast bietet Essays über aktuelle und überzeitliche Themen aus Philosophie und Theologie aus katholischer Sicht. Dazu gehören kritische Analysen moderner Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft sowie Einsichten aus Glaube, Vernunft und Offenbarung, von denen Pater Engelbert Recktenwald überzeugt ist, dass sie das nötige Hintergrundwissen abgeben, um sich ein zeitgeistunabhängiges Urteil bilden zu können.

Pater Engelbert Recktenwald an die Cathwalk-Leser:

Ich freue mich, meinen Podcast vorstellen zu können, der letzte Woche mit drei Episoden an den Start gegangen ist. Mit meinen theologischen und philosophischen Essays will ich geistiges Rüstzeug bereitstellen, das helfen soll, sich im geistigen Chaos der heutigen Zeit ein fundiertes Urteil zu bilden und sich mit den verschiedenen Strömungen in Kirche, Theologie und Philosophie kritisch auseinander setzen zu können. Voraussichtlich wird alle ein bis zwei Wochen eine neue Episode erscheinen. Wer den Podcast abonniert, versäumt keine Folge.

Recktenwalds Essays sind auch auf iTunes kostenfrei erhältlich und stehen zum Download bereit, klicken Sie einfach auf den Abonier-Buttun unten.

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Rede vor Ex-Gang-Mitgliedern

Jim Carrey: „Leiden führt zur Erlösung“

"Glaube und Vergebung" – Was das wirklich bedeutet, jenseits billigen Geschwafels: Ausgerechnet Jim Carrey hat das auf den Punkt gebracht wie wenige.

Von Anian Christoph Wimmer, CNA Deutsch

Wer hört, wie der Komiker („Ace Ventura“) und Schauspieler („Truman Show“) vor tätowierten Ex-Gangstern und Knackis spricht, weiß, worum es geht. Wie wir mit Leid umgehen, und vor welche Entscheidung uns das Leiden stellt.

Jim Carrey spricht vor ehemaligen Gang-Mitgliedern über christliche Gnade
Foto: Foto: Homeboy Industries / YouTube (Screenshot)

Das Leiden ist nicht nur die erste „edle Wahrheit“ unseres Daseins, wie es Gautama Buddha lehrte. Sie ist auch eine Herausforderung für Christen – und ein Schlüssel zum Verständnis der Erlösung, und welche Rolle wir spielen müssen, erklärt Carrey:

Wir müssen irgendwie akzeptieren, nicht leugnen, sondern unser Leid und unsere Verluste spüren. Und dann müssen wir eine von zwei Entscheidungen treffen: Entweder entscheiden wir uns, durch das Tor der Verbitterung zu gehen, das zur Vergeltung führt, das zur Selbst-Verletzung führt, das dazu führt, dass wir anderen Leid antun. Oder wir gehen durch das Tor der Vergebung, das zur Gnade führt.

Der 55 Jahre alte Schauspieler spricht aus eigener Erfahrung, kämpft mit Depression und bipolarer Störung.

Gesprochen hat Carrey bei einem Treffen für ehemalige Kriminelle , veranstaltet von den „Homeboy Industries“ in Los Angeles.  Seine Ansprache wurde auch in „The Blaze“ und bei „Aleteia“ thematisiert.

Nach eigenen Angaben betreut die Gruppe jedes Jahr über 10.000 ehemalige Gang-Mitglieder und Gefängnisinsassen. Gegründet hat „Homeboy Industries“ der Jesuitenpater Gregory Boyle – der als „Father Greg“ die Ausbildung und Arbeitsvermittlung leitet, mit der ehemalige Gangster die Chance auf eine neues Leben bekommen.

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Panorama

Die rasende Nonne vom Jakobsweg

Dieses Video einer Nonne wird gerade quer durch die sozialen Netze geteilt. Es zeigt eine Ordensfrau, die mit hoher Geschwindigkeit im Ordensgewand eine Landstraße entlang prescht.

Ist sie zu spät zur Messe? Verfolgt sie der Leibhaftige? Es handelt sich um eine polnische Nonne, die auf dem Jakobsweg unterwegs ist und den Fahrern der Tour de France Konkurrenz machen kann. Noch dazu sieht so ein wehender Ordensschleier enorm lässig aus. Bei dem Tempo ist die sportliche Dame wohl sehr schnell in Santiago de Compostela angelangt.



Die „Sor Bicicleta“, also zu deutsch die Fahrradschwester, war auf nahezu allen spanischen Medien zu finden und ist ein viraler Erfolg geworden: Mittlerweile haben es hunderttausende Zuschauer verschiedener Youtube-Kanäle angeschaut und bei Facebook und Twitter geteilt. Kommentatoren verglichen den Fahrstil der Ordensfrau in Habit und Sandalen mit dem von Chris Froome, dem Sieger der diesjährigen Tour de France. Viele spekulierten außerdem über den Grund der rasanten Fahrt. Laut der spanischen Nachrichtenseite „Correo Gallego“ war sie aber gemeinsam mit einer Begleiterin einfach nur als Pilgerin auf dem Jakobsweg unterwegs.

Eines ist sicher: Die Nonne hat gute PR für ein Leben als Ordensfrau gemacht. Ob die Zahl der Postulanten nun auch zugenommen hat ist jedoch noch nicht abzuschätzen.

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Sport & Spiritualität

Scheitern am Großglockner oder was Training mit Beten zu tun hat!

3. Juni 2012, 7:00h: Es stehen an die 3000 Radsportler in Bruck an der Großglocknerstraße beim Start des größten Radrennens von Österreich. Ich stehe ganz am Ende der Startaufstellung. Nicht nur weil ich zum ersten Mal dabei bin und mich noch überhaupt nicht so recht auskenne, sondern auch, weil mir so die letzten 20 Minuten bewusstgeworden ist, dass das hier echt eine Challenge wird! Wie bin ich noch gleich auf diese verrückte Idee gekommen, mich hier anzumelden?

Nach Jahren im Motorsport kam für mich der Punkt, wo ich mehr die Ruhe suchte und mir eine Bergtour mehr gab als ein Rennen zu bestreiten. Der Sport, die Liebe zur Geschwindigkeit und ein gewisser Kampfgeist wahren aber immer noch Teil von mir und so fand ich mich auf dem Rennrad wieder. Es war genau das was ich suchte! Ich war viel draußen in der Natur, konnte die Stille und Einsamkeit bei langen Bergstraßen aufsaugen und war gerne im Duell mit anderen Rennradfahrer. So kam es auch das mir Rennradkollegen von dem berühmt, berüchtigtem „Glocknerkönig“ erzählten. Ein Radrennen mit Start in Bruck am Ortsplatz mit Ziel am Fuschertörl – das sind rund 27 Kilometer mit knapp 1700 Höhenmeter. Mein Rennfahrerherz war sofort begeistert! Dazu kam die Feststellung:

Willst du als echter Rennradfahrer was gelten, musst du das Ding unter zwei Stunden absolvieren – alles andere sind Freizeitaktivsten die sich auf ein Fahrrad verirrt haben!

Ok – das war eine Ansage, die ich sofort persönlich nahm!

Der Kampf beginnt

Da stand ich nun, neben Waden die mich an Profisportler erinnerten, neben Rennräder die bis ins kleinste Detail mit Carbon gebaut waren und lauschte schon sehr demütig Gesprächen, die davon handelten wie viele tausend Trainingskilometer extra für das Rennen trainiert wurden.

Demütig deshalb, weil ich auf meinem Alurennrad vom Sportdiskonter, mit knapp 500 Kilometer Training, irgendwie fühlte das ich mich da auf etwas eingelassen hatte, dass mich an meine Grenzen bringen wird!

So ging ich kurz vor dem Start – wie auch in all den Jahren im Motorsport – in mein Ritual. Ich kniete mich nieder und betete.

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