The Cathwalk

Das Onlinemagazin für katholische Lebensart

Schlagwort: amoris laetitia (Seite 1 von 2)

Let’s talk about Sex oder warum Papst Franziskus Seelen rettet!

(TheCathwalk.de) Nicht Papst Franziskus, sondern der Hl. Johannes Paul II. war der große Revolutionär, der der Kirche eine neue Sicht auf die Sexualität des Menschen geschenkt hat!
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Papst Johannes Paul II. umarmt den damaligen Kardinal Jorge Mario Bergoglio

Ein Kommentar von Benjamin Kalkum und Friedrich Reusch.

Vieles ist in den letzten Tagen geschrieben worden über Sex-Besessenheit und Moraltheologie, über das ewige Rom und das geistige Wittenberg, über Rigidität und Frigidität. Über was sich die verschiedenen Kommentatoren aber nicht einig waren, das war die Weise, wie wir Sexualität in unseren Diskussionen überhaupt wahrnehmen, definieren, in das Gesamtdasein des Menschen kontextualisieren.

Wir möchten deshalb einen Ausgangspunkt für die theologische Betrachtung in Erinnerung rufen, die aus der Theologie des Leibes des Hl. Johannes Paul II. stammt, der von vielen, die jetzt auf Papst Franziskus einprügeln, auch gerne „der Große“ genannt wird.

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WIR haben #SineDubiis unterschrieben, weil…

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Am vergangen Samstag hat The Cathwalk den Weckruf für 2017: „#SineDubiis – Wir gehen mit Papst Franziskus“ veröffentlicht. Die Initiatoren möchten sich bei all denjenigen bedanken, die uns durch Ihrer Unterschrift unterstützt und so ein wichtiges Zeichen in einer Zeit gesetzt haben, in der viele denken, „katholisch“ gehe auch ohne das vorgeschaltete „römisch“.

Unser Manifest hat ans Licht gebracht, wie fortgeschritten die im Weckruf genannten Symptome sind. Die Diskussion um #SineDubiis hat sehr deutlich gezeigt, dass – und wir übertreiben nicht, wenn wir dies sagen –, gerade bei den betont frommen Katholiken momentan eine Erosion des Glaubens stattfindet – eine Erosion des Glaubens an die hierarchische Verfasstheit der Kirche!

Unser Weckruf sollte ein kleines, aber nicht zu überhörendes Zeichen sein gegen die papstfeindlichen Schürer im Hintergrund. Ob wir effektiv gegensteuern können? Wir wissen es nicht. Aber es geht um nicht weniger als um die Aufrechterhaltung des Glaubens unter denjenigen, die sich als gläubig bezeichnen. Pharisäismus und Argwohn sind eine Pest.

Die Initiatoren Matthias Jean-Marie Schäppi & Friedrich Reusch (Chefredaktion The Cathwalk)

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Von Haifischbecken und Brennnesselsträuchern

(Thecathwalk.de) Ich halte es für unangebracht und falsch, über jede (vermeintliche) Verfehlung des Bischofs von Rom (oder anderer Bischöfe und Kardinäle) herzuziehen – und diese persönliche Meinung dann im Idealfall noch öffentlich auf facebook zu posten und breitzutreten. Und ich halte es für töricht und wenig apostolisch, wenn in der Kirche und unter Katholiken ein negativer Geist herrscht und wir letztlich nur um uns selbst kreisen – anstatt uns den Menschen „da draußen“ zuzuwenden.
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Ein Kommentar von Georg Dietlein

Im „katholischen Milieu“ (wie ich liebevoll zu sagen pflege) kann man zur Zeit jede Stecknadel fallen hören. Die Stimmung ist gereizt. Freundschaften sind angespannt. Und kaum jemand kommt über das übliche Schwarz-Weiß-Freund-Feind-Denken hinweg. Es geht um Papst Franziskus, die „Dubia“ der Kardinäle, Amoris laetitia, einen auf The Cathwalk veröffentlichten Weckruf, den einige katholische Blogger und Publizisten unterschrieben haben – und natürlich um persönliche Animositäten.

Ich sage es gleich vorweg: Man kann zu dem „Weckruf“ unterschiedlicher Meinung sein. Papst Franziskus wäre der letzte, der blinden Gehorsam fordert. Wäre ich der Redenschreiber des Pontifex, würde auch ich ihn an manchen Stellen deutlicher sprechen lassen. Ich kenne persönliches Misstrauen gegen den Papst sehr gut – zu sehr fordert er uns alle heraus. Doch dieser Misstrauens-Express kann schneller im geistigen Wittenberg ankommen, als es so manchem „differenzierten Papst-Kritiker“ lieb ist. Deswegen war der Weckruf ein begrüßenswerter Warnruf.

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Von Muhammad Ali zu Katharina von Siena

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Der Boxer im Jahr 1966 (links) und die Statue der Kirchenlehrerin im Jahr 2015. Foto: EWTN/Paul Badde (rechts)/ Dutch National Archives, The Hague, Fotocollectie Algemeen Nederlands Persbureau (ANEFO), Bestanddeelnummer 924-3060 via Wikimedia (CC BY-SA 3.0 nl)

Das Erfolgsrezept und die spektakuläre Kampfmethode des Meisterboxers, der nun in Louisville zu Grabe getragen wurde, haben inzwischen aber wohl Schule gemacht, wie es heute aussieht, und sind Methode geworden – bis hin zum Vatikan, wo wir gerade Zeuge eines Schlagabtauschs in Zeitlupe werden, der bis Amerika für Aufsehen sorgt.

Es ist ein Duell höchster Prälaten, die sich da – nicht in einem Ring, sondern europaweit über die Medien – umflattern und stechen, ohne ihre Partner dabei auch nur mit Namen zu nennen. Die Stiche sitzen trotzdem präzise.

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Mit jesuitischer Barockmoral gegen den Jansenismus

Papst Franziskus, erklärt von Prälat Imkamp

Imkamp in der „Tagespost“: „Rigorismus ist immer auch eine Mentalitätsfrage – und diese Mentalität ist jedenfalls nicht katholisch.“ The Cathwalk dankt Dr. Wilhelm Imkamp für die besonnenste konservativ-katholische Stimme seit langem. 

Prälat Wilhelm Imkamp hat es wieder getan: seine kompromisslos-katholische Stimme erhoben. Erhoben gegen den in katholisch-konservativen Kreisen weitverbreiteten Defätismus. Erhoben für Papst Franziskus und dafür, dessen jesuitisch geprägte Moral richtig zu verorten.

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Im konservativ-katholischen Spektrum wimmelt es seit Erscheinen des nachsynodalen Schreibens Amoris Laetitia von Weltuntergangspropheten und Mini-Luthern.

Im konservativ-katholischen Spektrum wimmelt es seit Erscheinen des nachsynodalen Schreibens Amoris Laetitia von Weltuntergangspropheten und Mini-Luthern. Ob von sich selbst überzeugte Laien wie Roberto de Mattei oder ein sehr umtriebiger kasachischer Weihbischof (von Gottes Gnaden, möchte man müde lächelnd hinzufügen) – kein Rang in der kirchlichen Hierarchie ist den rigoristischen Polterern gering genug, um nicht gegen den Papst zu wettern. Ein Schelm, wer erzürnte Pinscher, die einen gothischen Dom ankläffen, vor seinem geistigen Auge hat.

Umso erfrischender nimmt sich da der „Tagespost“-Kommentar Prälat Wilhelm Imkamps vom 27.05. aus. Imkamp, seines Zeichens weder für Laxismus noch für Liberalismus bekannt, nimmt Amoris Laetitia zum Anlass, den jesuitischen Hintergrund des Papstes genauer zu beleuchten: „Die überschäumende Schöpfungsfreude in poetischer Lebendigkeit dargeboten atmet den Geist des Barocks. Auch das, was der Papst uns mitzuteilen hat, lässt sich gut im jesuitischen Barock verorten.“

Jesuitismus sticht Jansenismus 

Was die jesuitische Barockmoral schon immer von asketistischer Leibfeindlichkeit, fundamentalistischem Fanatismus und rigoristischer Unsensibilität unterschieden hat, legt Imkamp gewohnt pointiert dar: Moral war für die Jesuiten nie Selbstzweck. Der Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild: „Moral war kein Mittel der Unterdrückung, sondern ein Mittel der Befreiung. Nicht umsonst waren ja viele Jesuiten Beichtväter von Königen und deren Mätressen.“ Und es ist auch eine geistesgeschichtliche Konstante, dass die auf Schematismus statt Kasuistik bedachten Geister schon Jahrhunderte vor Papst Franziskus gegen die Societas Jesu schäumten: „Anhänger der jansenistischen und protestantisch-calvinistischen Frömmigkeit empfanden das, was sie als ‚Jesuitenmoral‘ abqualifizierten, als unerträgliche Provokation.“ – So empfanden die Gegner eines Ignatius von Loyola gestern, so empfinden die Gegner eines Papst Franziskus heute, möchte man ergänzen. Imkamp führt vor Augen, wie der Jesuitenpapst keineswegs die katholische Moral ändert, sie aber christus-ähnlicher, evageliums-getreuer wie so mancher kirchlicher Eiferer anwendet: „Herrlich sind Ausdrücke des Jesuitenpapstes wie ‚kalte Schreibtischmoral‘, oder ‚Felsblöcke, die man auf das Leben der Menschen wirft‘. Das ist schönste Jesuitenprosa, hier hört man förmlich die erbitterte und trotzdem humorvolle jesuitische Polemik gegen die Jansenisten, die einen dunklen, rigoristischen Schleier über die katholische Moral stülpen wollten.“

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Lady Gaga und die Pharisäer

Thank you Father Duffell for a beautiful homily as always and lunch at my pop's restaurant. I was so moved today when…

Posted by Lady Gaga on Sonntag, 8. Mai 2016

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Neun Ratschläge von Papst Franziskus für alle, die ans Heiraten denken

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Papst Franziskus begrüßt ein frischverheiratetes Paar am 20. Januar, 2016 | Foto: CNA/Daniel Ibanez

  1. Die Gedanken an die Einladungen, die Kleidung und das Fest nicht in den Mittelpunkt stellen

Der Papst bittet die Brauleute, sich nicht auf unzählige Einzelheiten zu konzentrieren, die sowohl Finanzen wie auch Energien aufzehren. Denn so gelangen sie nur erschöpft zur Trauung, anstatt ihre besten Kräfte dafür zu verwenden, sich als Paar auf diesen großen Schritt vorzubereiten. „Diese Mentalität spiegelt sich auch in manchen faktischen Lebensgemeinschaften wider, die niemals zur Eheschließung gelangen, weil sie an zu kostspielige Festlichkeiten denken, anstatt der gegenseitigen Liebe und deren Formalisierung vor den anderen den Vorrang zu geben.“

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